Gerda Lepke, "Elbhang Dresden"
typische Arbeit der Künstlerin, stark abstrahierte Elbuferlandschaft in Grün und Blau, gering pastose Malerei in Spritztechnik, wohl Acryl auf Leinwand, rückseitig auf der Leinwand signiert, datiert und betitelt "Lepke Aug.–Sept. 1984 »Elbhang/Dresden«", gerahmt, Falzmaße ca. 78,5 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Graphikerin (geboren 1939 in Jena), ab 1941 Kindheit in Gera, 1953–57 Schülerin des evangelischen Proseminars in Neinstedt im Harz, 1957–60 Ausbildung und Tätigkeit als Krankenschwester in Güstrow, 1960 Übersiedlung nach Dresden und 1963–66 künstlerisches Abendstudium an der HBK bei Gerhard David und Karl Erich Schäfer, studierte 1966–71 an der HBK Dresden bei Herbert Kunze, Gerhard Kettner und Jutta Damme, parallel Tätigkeit als OP- und Krankenschwester, unternahm zahlreiche Studienreisen, u. a. nach Leningrad, Moskau, Kiew, Georgien, Mittelasien und Brasilien, ab 1973 freischaffend und Beginn einer Arbeits- und Lebensgemeinschaft mit Max Uhlig, ab 1974 Mitglied des VBK der DDR, beschickte ab 1972 die Kunstausstellungen der DDR, 1984–89 jährliche Arbeitsaufenthalte in Hohen Wippel bei Feldberg, 1989 Mitbegründerin der Dresdner Sezession, 1991 Lehrauftrag an der Sommerakademie Paderborn, 1997 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste, vertreten auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, unter anderem in Dresden, Berlin, Schwerin, Biella, Erfurt, Karlsruhe und Gera, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1979 Graphikpreis der Stadt Biella, 1988 Graphikpreis "100 ausgewählte Graphiken der DDR", 1990/91 Kunstförderpreis der Sparkasse Bonn, 1993 Kunstpreis der Stadt Dresden, tätig in Gera und Dresden, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.