Sächsische Künstler

Katalog-Nr. 3882

Kurt Geipel, Sommertag

auf dem Fensterbrett oder einer Brüstung stehender irdener Krug mit prachtvollem Sommerblumenstrauß aus Margeriten, Kornblumen, Mohn und Gräsern, im Hintergrund breitet sich die hügelige Landschaft des Vogtlands aus, lockere Blumenmalerei, Aquarell und Deckweiß, rechts unten ligiertes Monogramm "KG" und datiert "(19)38", etwas gebräunt, hinter Glas gerahmt, Sichtmaße ca. 81 x 67,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Entwerfer (1902 Netzschkau bis 1944 bei Montélimar), studierte 1917–21 an der Kunstschule Plauen, anschließend kurzzeitig als Entwerfer in Berlin, schuf Illustrationen für die "Leipziger Illustrierte" und "Westermanns Monatshefte", gefördert von Hermine Reuß ältere Linie (1887–1947), der letzten Frau Kaiser Wilhelm II., 1929 große Studienreise in den Orient (über Venedig, die Türkei, Israel nach Ägypten), ab 1933 Lehrer an der Kunstschule Plauen, im 2. Weltkrieg Soldat in Frankreich (in der Provence, in den Pyrenäen und in Paris), beschickte 1941–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied der Künstlervereinigungen "Akanthus" und "Burgsteiner", hier genannt "Schuss", tätig in Netzschkau und Plauen, Quelle: Vollmer, Dressler, Archivunterlagen der "Burgsteiner", Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Internet.

Limit:
200,00 €

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