Tobias Konrad Lotter, Karte Vogtland
oben links prächtige vielfigürliche Rokokokartusche und Blick auf Greiz mit Oberem Schloss, Darstellung des Gebiets zwischen Crossen im Norden, Zwickau im Osten, Selbitz im Süden und Leutenberg im Westen, flächenkolorierter Kupferstich auf Bütten, um 1750, unten rechts in der Platte bezeichnet "Georg Friedrich Lotter fil. sculp.", mittig übliche Bugfalte, links unten Tuschefleck in der Darstellung, außerhalb der Darstellung retuschierter Stempel, schöner gratiger Druck, Darstellungsmaße ca. 57 x 49 cm, Blattmaße ca. 70,5 x 54 cm. Künstlerinfo: auch Tobias Conrad Lotter, dt. Landkartenstecher Kartograph und Verleger (1717 Augsburg bis 1777 Augsburg), ab 1740 Schwiegersohn und produktivster Mitarbeiter des Kartographen und Verlegers Matthäus Seutter, 1740–44 schuf er eigenverantwortlich unter Seutter den „Atlas Minor“, nach dem Tode von Seutter (1757) führten sein Sohn Albrecht Karl (1722–1762) und sein Schwiegersohn Lotter sowie G. B. Probst die Firma weiter, 1757/58 wurde Lotter alleiniger Eigentümer des Verlags, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.