Franz Kopallik, "Der Posten vor dem Schlosse"
von einem Soldaten bewachtes prächtiges Portal auf einer belebten Flanierstraße, im unteren Bereich betitelt "Der Posten vor dem Schlosse.", detailreiche Zeichnung mit gekonnter Behandlung der Lichteffekte, lavierte Tuschezeichnung, partiell in Weiß gehöht, Ende 19. Jh., rechts unten signiert und bezeichnet "F. Kopallik Wien", entstand als Illustrationsvorlage, auf Unterlage montiert, gleichmäßig gebräunt, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 38 x 33 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler und Zeichner (1860 Wien bis 1931 Wien), 1878–81 Absolvent des Lehrerbildungskurses von Michael Rieser an der Kunstgewerbeschule Wien, anschließend bis 1919 Zeichenlehrer und Prof. an Wiener Mittelschulen, bereiste 1882 Oberitalien, beschickte ab 1882 die Ausstellungen des Wiener Künstlerhauses, 1898 mit Stipendium des Fürsten Franz Liechtenstein Studienreise nach Russland über Wiborg, St. Petersburg und Moskau, beschickte 1900 die Weltausstellung in Paris und 1906 die Internationale Kunstausstellung in Mailand, tätig für das österreichische Kaiserhaus, den König von Rumänien und das bulgarische Königshaus, schuf zahlreiche Veduten Wiens, lieferte Beiträge für die Münchner Zeitschrift "Fliegende Blätter", vertreten in diversen Sammlungen, unter anderem in den Städtischen Kunstsammlungen Wien, ab 1890 Mitglied der Wiener Künstlergenossenschaft, tätig in Wien Ober-Döbling, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Internet.