Grafik

Katalog-Nr. 3689

A. R. Penck, aus "Was einem Emigranten..."

Komposition aus Tieren, Köpfen und verschiedenen Gegenständen, Blatt aus der fünf Graphiken umfassenden Serie "Was einem Emigranten durch den Kopf geht", außerhalb der Auflage von 30 nummerierten Exemplaren, kraftvolle, teils tiefschwarze Radierung auf Arches-Bütten mit dezentem Plattenton, 1987, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "ar. penck" und links bezeichnet "Probedruck", in den Blattecken Reißzweckenlöchlein, im Randbereich leicht braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 82,5 x 69 cm, Blattmaße ca. 84 x 78 cm. Künstlerinfo: mit eigentlichem Namen Ralf Winkler, verwandte auch die Pseudonyme "Mike Hammer", "T.M.", "Mickey Spilane", "a.Y." oder "Y", dt. Maler, Grafiker und Objektkünstler (1939 Dresden bis 2017 Zürich), 1953–54 Mal- und Zeichenunterricht bei Jürgen Böttcher (Strawalde), ab 1956 bewarb sich der Künstler viermal ohne Erfolg an den Kunsthochschulen in Dresden und Berlin, 1955–56 Lehre als Zeichner bei der DEWAG, nach Abbruch der Lehre in verschiedenen Berufen tätig, 1966 als Kandidat für den VBK der DDR zugelassen und Umbenennung in „A. R. Penck“, 1971 Mitglied der „Künstlergruppe Lücke“, 1976 Begegnung mit Jörg Immendorff, ab dieser Zeit setzte er sich für die Abschaffung der innerdeutschen Grenze ein, 1980 Ausbürgerung aus der DDR, 1981 Verleihung des Rembrandt-Preises der Goethe-Stiftung Basel, 1983 Umzug nach London, 1988 Berufung zum Professor der Kunstakademie Düsseldorf, lebt seit 2003 in Dublin, Teilnahme an der documenta 5, 7 und 9, Quelle: Wikipedia und Internet.

Limit:
500,00 €

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