Gustav Weidanz, "Liebespaar"
Mitte 20. Jh., verso reliefiertes Monogramm, heller Keramikscherben mit fleckiger Glasur in matten Beige- und Brauntönen, leicht stilisiertes Liebespaar, eng aneinandergeschmiegt zusammensitzend, sie hat ihren Kopf sinnend an ihn und zugleich in ihre Hand gelehnt, altersgemäß gut erhalten, H 15 cm. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer, Medailleur und Keramiker (1889 Hamburg bis 1970 Halle/Saale), künstlerische Ausbildung als Ziseleur und Metallbildhauer in Hamburg und anschließend Studium der Plastik in Berlin, Leben und Wirken als vielseitiger Künstler und Lehrer, ab 1916 Professor und Leiter der Fachklasse für Plastik bzw. der keramischen Werkstatt an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle, prägte dort Bildhauer- und Keramiktradition, entwickelte moderne Gefäß- und Keramikgestaltung, lehrte bis 1959 und stiftete testamentarisch den Gustav-Weidanz-Preis für junge Bildhauer, Quelle: Deutsche Digitale Bibliothek, Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale, Wikipedia