Entwurf Karl Himmelstoss 1917, signiert, grüne Stempelmarke mit Zusatz Germany Kunstabteilung Selb 1938, einmal gestrichen, geritzte Modellnummer K446/1, naturalistische Ausformung mit pastelltoniger Unterglasurbemalung, auf profiliertem Ovalsockel kniende Jugendstilschönheit als Akt mit blütenkranzgeschmücktem Haar und Tuchdraperie, auf dem Knie eine große Muschelschale balancierend und Perlen auflesend, linkes Bein herstellungsbedingt leicht haarrissig, sonst guter Zustand, H 18,5 cm.
Katalog-Nr.: 2053
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Ferdinand Liebermann 1910, signiert, grüne Stempelmarke mit Zusatz Selb-Bavaria 1927, spiegelverkehrt reliefierte Modellnummer K.41., naturalistische Ausformung mit pastelltoniger Unterglasurbemalung, über profiliertem Ovalsockel auf Tukan reitendes Kind als Akt, guter altersgemäßer Zustand, H 23,5 cm.
Katalog-Nr.: 2054
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €
frei nach Meissener Vorbild, Entwurf Walter Schott 1897, Ausführung Porzellanmanufaktur Scheibe-Alsbach, Blaumarke nach 1991, Bossierermonogramm GJ, naturalistische Ausformung in Biskuitporzellan und Kugel in Weißporzellan, auf Rundplinthe mit reliefiertem Ornamentband vorgebeugt stehende Jugendstilschönheit als Akt mit Tuchdraperie, eine Kugel zum Wurf haltend, guter Zustand, H 30,5 cm. Quelle: Bergmann, Meissener Künstler-Figuren, S. 152, Abb. 281, Figur mit körperbetonendem Kleid in gleicher Pose und Größe.
Katalog-Nr.: 2056
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Berthold Boeß um 1915, signiert, grüne Mühlenmarke 1919-1945, Zusatzstempel Ens-Porzellan Volkstedt, undeutlich geritzte Modellnummer und Buchstabe M, naturalistische Ausformung in Weißporzellan, auf Ovalsockel kniende Jugendstilschönheit als Akt, unter beiden Armen jeweils einen großen Blumenstrauß haltend, seltene Figur, guter Zustand, H 17,5 cm.
Katalog-Nr.: 2059
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1900, braune Stempelmarke Kunstabteilung Dresden, Steingut mit reliefiertem, verschlungenem und kobaltblau glasiertem Band, bestehend aus Kanne, Zuckerdose, neun Untertassen und fünf Tassen, teilweise stärker glasurunterlaufen, Alters- und Gebrauchsspuren, H Kanne 22,5 cm.
Katalog-Nr.: 2062
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf um 1902, Ausführung Reinhold Hanke Höhr-Grenzhausen, am Boden geprägtes Künstlersignet, Modellnummer 2042 (nicht gestempelt), graues Steinzeug salzglasiert, kupferrote Feldspatglasur, geschwämmelt bzw. Bewurf, im unteren Bereich eingezogener Korpus, unterhalb des Mündungsrandes drei Rillenbänder, spätere Messingmontierung mit Modellnummer 2023 A, guter Zustand, H 29 cm. Quelle: Henry van de Velde, Werkverzeichnis Keramik, Klassikstiftung Weimar 2016, S. 90, Nr III.1.2.6.
Katalog-Nr.: 2063
Limit: 9000,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1900, ungemarkt, geritzte Modellnummer 452, Steingut farbig glasiert, reliefierte Kleeblüte mit Stängel und Blattwerk, patinierter Bronzemontierung mit verschlungenen Bändern und korrespondierendem Blattdekor, hochgezogene gebogte Henkel, normale Gebrauchs- und Altersspuren, D 26 cm.
Katalog-Nr.: 2075
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 155,00 €
Pendant zur Bildplatte "Die Nacht" (siehe Position 2076), Entwurf Carl Sigmund Luber um 1900, ungemarkt, geritzte und gepinselte Zeichen, Modellnummer 5084, Steingut farbig glasiert, schwarzhaariges Mädchen in Landschaft mit Ruine, vernickelte Messingmontierung mit Handhaben und Reling, guter altersgemäßer Zustand mit geringen Kratzspuren, L 60 cm.
Katalog-Nr.: 2077
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1910, einer gemarkt Wick Werke, der andere JGM 109 3, beide aus grauem Steinzeug, salzglasiert, geritzt und blau bzw. kobaltblau bemalt, stilisierte Ornamente und Floralismen, Zinndeckel, Eichmarke 1/2 L, normale Alters- und Gebrauchsspuren, H 14,5 und 16,55 cm.
Katalog-Nr.: 2082
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf um 1910, Ausführung Marzi & Remy, ungemarkt, Schriftzug gesetzl. geschützt, Modellnummer 2008 und 2013, graues Steinzeug salzglasiert, Bemalung in Kobaltblau, Grün und Braun, einer mit Gravur: "Z. Erinnerung ad. Silb Hochzeit v. euren Kindern", ein Deckel am Griffansatz eingerissen, sonst normale Alters- und Gebrauchsspuren, H 17 cm und 24,5 cm, Quelle: Jürgen Schimanski, Westerwälder Steinzeug des Jugendstils, S. 128, Nr. 234/235.
Katalog-Nr.: 2086
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €
einer Entwurf wohl Emanuel v. Seidl um 1910, Ausführung Marzi & Remy, ungemarkt, Deckel Thannhauser München, gemarkt B.Th.M. ges.gesch., Boden Schriftzug gesetzlich geschützt, Modellnummer 6116, graues Steinzeug oktogonal facettiert, emailliertes Ornamentband in Weiß, Blau und Schwarz, der andere Entwurf Bruno Mauder 1911, Ausführung Reinhold Merkelbach Höhr-Grenzhausen, Modellnummer 2311, ebenfalls graues Steinzeug salzglasiert, Bemalung in Kobaltblau und Grün mit Schwarz, Eichmarke 0,5 L, gewölbter Zinndeckel, dieser gering gedellt, beide gut erhalten mit normalen Alters- und Gebrauchsspuren, H 13 und 13,5 cm.
Katalog-Nr.: 2091
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Ludwig Hohlwein attr. 1908, Ausführung wohl Marzi & Remy, ungemarkt, im Deckel Hersteller Karl Schusser München, graues Steinzeug, Modellnummer 6133, Eichmarke 1/2 Liter, farbig mit karikativer Figur bemalt, Aufschrift "Hinkete Hunkete München / i`bin a`Bunkete 1908", flacher Zinndeckel mit Nietenoptik, guter Zustand mit normalen Altersspuren, H 13 cm.
Katalog-Nr.: 2093
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf um 1903, Ausführung Reinhold Merkelbach Grenzhausen, graues Steinzeug handabgedreht, ungemarkt, salzglasiert, geritzt und kobaltblau bemalt, abgeflachte Wandung mit Rosettenmotiven, vorn Eichmarke 0,5 L, gewölbter Zinndeckel, am Stand ein kleiner Chip, sonst normale Gebrauchs- und Altersspuren, H 15 cm. Quelle: Münchner Stadtmuseum online.
Katalog-Nr.: 2095
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1900, Ausführung Roßkopf & Gerz, ungemarkt, einer bezeichnet gesetzl. geschützt, Modellnummer 1610, der andere 665, graues Steinzeug salzglasiert und bemalt, Hohlfuß und Sinnsprüche "Prosit!" bzw. "Trink was klar ist Lieb was rar ist", zinngefasste Deckel, etwas Alterscraquelé, sonst gut, H 22 und 25 cm.
Katalog-Nr.: 2104
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 51,00 €
Kanne Entwurf Bruno Mauder 1903, Ausführung Simon Peter Gerz Höhr-Grenzhausen, Prägemarke, Modellnummer 1327A, der Bierkrug von einem unbekannten Entwerfer nach Patriz Huber, Ausführung Merkelbach & Wick Grenzhausen, Prägemarke sowie NN, beide aus grauem Steinzeug salzglasiert, Bemalung in Kobaltblau und dunklem Violett, Zinndeckel mit Eicheldrücker, guter altersgemäßer Zustand, H 23 und 26,5 cm, Quelle: Jürgen Schimanski, Westerwälder Steinzeug des Jugendstils, S. 171, Nr. 396 und S. 216, Nr. 552.
Katalog-Nr.: 2106
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf 1910/11, Ausführung Reinhold Merkelbach Grenzhausen (Nassau), Prägemarke, Modellnummer 2283, graues Steinzeug salzglasiert und kobaltblau bemalt, geometrischer Reliefdekor, gewölbter Zinndeckel, geringe Altersspuren, H 33,5 cm.
Katalog-Nr.: 2111
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Wilhelm Sauer um 1908, zeitnahe Ausformung, geprägte Herstellermarke, Modellnummer "14 1007 99", Steingut farbig bemalt und farblos glasiert, ovale Schale mit Podest, darauf zwei Traubenputti mit einem Ziegenbock, etwas Alterscraquelé und gering glasurunterlaufen, sonst guter unbeschädigter Zustand, L 38 cm.
Katalog-Nr.: 2121
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 220,00 €
Entwurf um 1907, Prägemarke Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik, Modellnummer 868, Steingut schwarz bemalt und farblos glasiert, Schale getragen von einem Putto mit einer großen Weinrebe, geringes Alterscraquelé, Schale restauriert, H 23 cm.
Katalog-Nr.: 2123
Limit: 700,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Jugendstil-Werbeplakat für ein Künstlerfest des "Cococelloclub" mit Darstellung einer eleganten Dame mit Fächer neben Einhorn auf einer Halbinsel welche von einem Segelboot angesteuert wird, Farblitho in Gelb, Grün und Braun auf Büttenpapier, oben bezeichnet "Die Halbinsel", unten mittig bezeichnet und datiert "Cococelloclub 1900", rechts im Druck signiert "Fritz Erler", gegilbt, Randeinrisse, mittig Faltspur, unten wasserrandig, Fehlstellen im Papier teilweise ergänzt, hinter Glas im Vergolderrahmen, Falzmaße ca. 93 x 61 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Graphiker, Entwerfer, Kunstgewerbler und Bühnenbildner (1868 Frankenstein /Schlesien bis 1940 München), studierte 1886-90 bei Albrecht Bräuer an der Kunstschule Breslau, anschließend kurze Aufenthalte in Berlin und München meist jedoch in Schlesien (Breslau), 1892-94 an der Académie Julian in Paris, ab Ende 1892 erste kunstgewerbliche Entwürfe, 1895 Rückkehr nach München, unternahm Studienreisen nach Rügen und die Riviera, 1896 Mitbegründer der Zeitschrift „Jugend“, 1899 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung „Die Scholle“, im 1. WK offizieller Kriegsmaler und Propagandakünstler, ab 1918 in Utting - Holzhausen am Ammersee tätig, beschickte zahlreiche Ausstellungen unter anderen den Glaspalast München, erhielt diverse Ehrungen zum Beispiel Ritterkreuz des Bayrischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst, Ehrenmitglied der Akademien der Bildenden Künste München, Brüssel und Mailand, korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession und des Salon d’Automne Paris, Mitglied des Deutschen Werkbundes und der Münchner Sezession, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 2126
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €
zwei Titelblätter für Nummer 348 und 359 unter Verwendung von Arbeiten Koloman Mosers, Farblithographien, 1897, jeweils unter Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitte 26,5 x 18,5 cm. Künstlerinfo: auch "Kolo Moser", bedeutender österreichischer Maler, Graphiker, Illustrator und Kunstgewerbler (1868 Wien bis 1918 Wien), studierte von 1886-89 an der Akademie in Wien bei Franz Rumpler, Christian Griepenkerl und Matthias von Trenkwald, parallel zeitweise als Illustrator für die Zeitschriften "Wiener Mode" und "Meggendorfer Blätter" tätig, 1892-93 Zeichenlehrer der Kinder von Erzherzog Karl Ludwig auf Schloss Wartholz in Reichenau an der Rax, 1892-97 Mitglied des "Siebener-Club", 1893-95 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien bei Franz Matsch, 1896 Aufnahme in das Wiener Künstlerhaus, 1897 Mitbegründer der Wiener Secession und tätig für deren Zeitschrift "Ver Sacrum", ab 1899 Lehrer an der Kunstgewerbeschule Wien, unternahm zahlreiche Studienreisen, u. a. nach Abbazia, Lovran, Triest, Venedig und Padua, 1903 Gründungsmitglied der Wiener Werkstätte, 1907 Austritt aus den Wiener Werkstätten und Hinwendung zur Malerei, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.
Katalog-Nr.: 2128
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Alfons Mucha, junges Paar; Entwurf für ein Kalenderblatt und Koloman Moser "Allegorie der Mal- und Zeichenkunst, Lithographie und Offset, um 1900, jeweils im Druck signiert oder monogrammiert, ein Blatt auf Leinen kaschiert, geringe Erhaltungsmängel, Blattmaße max. ca. 29 x 27,5 cm.
Katalog-Nr.: 2129
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €