Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

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Johann Jacob Hoch, Der Gelehrte

im kargen gotischen Interieur sitzender älterer Mann mit hellwachem, zum Himmel gerichtetem Blick, umgeben von Globus, ägyptisch anmutenden Artefakten wie einem Steinblock mit Hieroglyphen, einigen Büchern und großer Büchse mit Münzen zu seinen Füßen, auf seinem Schoß ein großformatiges aufgeschlagenes Buch, mit spitzem Pinsel ausgeführte miniaturhafte Malerei, Gouache/Tempera auf Papier, rechts auf dem Steinsockel signiert und datiert "J. Hoch fec. Z 1790", das Gemälde reiht sich einer Folge von mindestens zwei weiteren Bildern aus dem gleichen Jahr ein (Der Alchemist, Jude im Interieur), auf Rahmenrückseite altes Besitzetikett, Messingschild auf Rahmen "J. Jacob 1790", rechts unten Kratzer und partiell leicht berieben, hinter Glas in alter Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 36,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1750 Mainz bis 1829 Mainz), mit seinem Bruder zur Ausbildung durch Kurfürst Friedrich Karl v. Erthal in Ausland geschickt, ab 1778 in Wien und ab 1783 in Paris ansässig, 1788 Rückkehr nach Mainz, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3703
Limit: 2200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Eduard Agricola, Brunnen in Italien

von Vegetation umgebener, am Wegesrand stehender Brunnen mit Marienbildnis, Graphit und dezente Aquarellfarben auf Papier, um 1850, auf der Rückseite Stempel "Eduard Agricola Nachlass 1800-1877", leicht gebräunt und fleckig sowie geringe Knitterspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 34 x 45 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fritz Rudolf Eduard Agricola, dt. Landschaftsmaler und Zeichner (1800 Berlin bis 1877 Karlsruhe), 1818-26 Studium der Malerei an der Kunstakademie Berlin, nachfolgend bis 1830 in München und Salzburg ansässig, 1830-50 in Rom und Neapel ansässig, 1845 Mitbegründer des Deutschen Künstlervereins in Rom, in den 1840er Jahren für Carl und Albrecht von Preußen tätig, ab ca. 1850 wieder in Deutschland ansässig, beschickte 1873 die Weltausstellung in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, AKL und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3708
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hans von Bartels, attr., Briefträger im Wattenmeer

durch das Watt zu einer Hallig gehender älterer Herr mit hochgekrempelten Hosen, mit lockerem Pinselstrich ausgeführte Malerei, Deckfarben auf Karton, Ende 19. Jh., rechts unten monogrammiert "H B", ein Ölgemälde mit dem gleichen Motiv, jedoch in etwas anderer Farbwahl ist bei Wikipedia zum Künstler hinterlegt, auf der Rahmenrückseite neuzeitliches Etikett "Hans von Bartels 1856 Hamburg – 1913 München...", hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 47 x 37,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Nicolaus Heinrich von Bartels, dt. Maler (1856 Hamburg bis 1913 München), Studium bei Rudolf Hardorff in Hamburg, anschließend in Düsseldorf bei Adolph Schweitzer und wiederum in Hamburg bei Carl Oesterley sen., nach Studienreisen ließ er sich 1885 in München nieder und wurde 1891 zum Professor ernannt, galt zu seiner Zeit als einer der führenden Aquarellmaler, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3709
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Albert Brendel, Konvolut Tierstudien

drei Zeichnungen mit der Darstellung von Pferden, Rindern und Schafen, Graphit oder Tusche auf dünnem Papier, Ende 19. Jh., auf Unterlagekarton montiert und hier rückseitig Stempel "A. Brendel Nachlaß", fleckig und teils Verluste im Randbereich, Blattmaße max. ca. 19 x 34 cm. Künstlerinfo: eigentlich Albert Heinrich Brendel, dt. Tiermaler und Graphiker (1827 Berlin bis 1895 Weimar), zunächst Schüler des Landschaftsmalers Wilhelm Schirmer, studierte an der Akademie Berlin, weitergebildet bei dem Marinemaler Wilhelm Krause, parallel Studium der Tiermalerei an der Tierarzneischule zu Berlin, 1851 Studienreise über Holland, die Normandie nach Paris, hier Schüler von Thomas Couture und des Landschafts- und Tiermalers Guiseppe Palizzi, 1852 Studienreise durch Italien und Sizilien, 1854–64 tätig in Paris, mit Sommeraufenthalten in Barbizon und Anschluss an die Malergruppe von Théodore Rousseau, Jean-François Millet und Constant Troyon im Wald von Fontainebleau, 1869–75 in Berlin ansässig, 1875 Übersiedlung nach Weimar und Berufung zum Professor an die Weimarer Kunstschule, 1882–85 deren Direktor, Ehrenmitglied der Berliner Akademie, tätig in Berlin, Barbizon und Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Meyers Konversationslexikon und Internet.

Katalog-Nr.: 3712
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Roberto Gigli, attr., Das Kolosseum in Rom

Ansicht des noch frei stehenden Kolosseums mit der Seitenansicht des Konstantinsbogens, Aquarell, Ende 19. Jh., rechts unten signiert "Gigli", auf der Rahmenrückwand neuzeitliche Zuschreibung "Roberto Gigli 1846-1922", gebräunt und fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 22,5 x 32 cm. Künstlerinfo: italienischer Maler und Aquarellist ( 1846 Rom bis 1922 Rom), künstlerische Ausbildung wohl im akademischen Umfeld Roms, erlangte durch die präzise Darstellung der Bauten des alten Roms Bekanntheit. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3713
Limit: 500,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Roberto Gigli, attr., Der Konstantinsbogen in Rom

der Konstantinsbogen in Rom mit dem Kolosseum im linken Bildbereich, im Vordergrund dezente Figurenstaffage, Aquarell, Ende 19. Jh., im unteren Bildbereich Signatur "Gigli", auf der Rahmenrückwand neuzeitliche Zuschreibung "Roberto Gigli 1846–1922", fleckig und gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 23 x 32 cm. Künstlerinfo: italienischer Maler und Aquarellist ( 1846 Rom bis 1922 Rom), künstlerische Ausbildung wohl im akademischen Umfeld Roms, erlangte durch die präzise Darstellung der Bauten des alten Roms Bekanntheit. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3715
Limit: 500,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Arnaldo de Lisio, Neapolitanerin am Brunnen

junge Frau in typischer Kleidung, mit Krügen in den Händen vor Brunnen, mit lockerem Strich ausgeführte Genremalerei, Aquarell auf Bütten, um 1900, links unten signiert und bezeichnet "A. d. Lisio Napoli", leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas in breiter Furnierleiste gerahmt, Falzmaße ca. 72,5 x 51 cm. Künstlerinfo: ital. Maler, Graphiker und Bildhauer (1869 Castelbottaccio bis 1949 Neapel), um 1901 Studienaufenthalt in Paris, 1906 Ausstellung in Mailand, war in Neapel tätig. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3719
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ludwig von Schwanthaler, attr., Hippokamp

lebhafte Darstellung eines Mischwesens aus Pferd und Fisch, Tuschefeder in Braun und lavierte Tusche in Grau über Graphit auf Bütten, um 1840, auf der Rückseite Stempel in Blau "Schwanthaler", auf Unterlagenkarton geheftet, leicht gebräunt, Blattmaße ca. 17 x 21,5 cm. Künstlerinfo: bedeutender Bildhauer des bayerischen Klassizismus (1802 München bis 1848 München), Schüler seines Vaters Franz Jakob Schwanthaler, Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München, Studienreise nach Rom, 1935 Erhebung in den Adelsstand, Mitglied der Akademie der Bildenden Künste München, enge Zusammenarbeit mit Leo von Klenze, schuf unter anderem die Bavaria und die Skulpturen der Walhalla. Quellen: Thieme-Becker, AKL und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3725
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Carl Strathmann, Libellenfrau

ältere Frau mit Hörrohr und libellenförmiger Haube, auf einer Wiese mit Wäsche, wohl Vorzeichnung für eine Illustration in der Zeitschrift Jugend, Tuschefeder, partiell laviert, rechts unten signiert und datiert „C. Strathmann (18)96“, rückseitig Vorzeichnung zum gleichen Thema, unter Passepartout montiert, Blattmaße ca. 30,7 x 20,1 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Illustrator (1866 Düsseldorf bis 1939 München), 1882–86 Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Adolf Schill, Heinrich Lauenstein und Hugo Crola, 1886–89 Studium an der Kunstschule in Weimar und hier 1888–89 Meisterschüler bei Leopold Graf von Kalckreuth, 1891 Übersiedlung nach München und hier Freundschaft mit Lovis Corinth, um 1900 zusammen mit Adelbert Niemeyer und Alexander von Salzmann Atelier, als Zeichner für Fliegende Blätter, Jugend und Simplicissimus tätig, er war unter anderem Mitglied der Freien Vereinigung der XXIV, des Deutschen Künstlerbundes, der Berliner Secession und des Vereins der Münchner Aquarellisten, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3728
Limit: 750,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Theodor Verhas, attr., Ansichten von Wildbad

dabei Ansicht des Kurplatzes mit Badhotel und Graf-Eberhard-Bad sowie Flaniermeile in Bad Wildbad im Schwarzwald, zwei feinst mit spitzer Feder miniaturhaft festgehaltene Tuschfederzeichnungen auf Papier mit partieller Lavage, Mitte 19. Jh., unsigniert, rückseitig bezeichnet "Theodor Verhas 1812–72 (Heidelberger Künstler) Ansichten von Wildbad Orig. Handzeichnungen in Feder u. Tusche", je hinter Passepartout im gemeinsamen Rahmen unter Glas, Zeichnungsmaße je ca. 6 x 9 cm. Künstlerinfo: eigentlich Theodor Anton Joseph Maria Verhas, dt. Zeichner und Maler der Romantik (1811 Schwetzingen bis 1872 Heidelberg), kurzzeitiges Studium an der Heidelberger Universität, anschließend Beschäftigung mit der Malerei unter dem Einfluss von Daniel Fohr und Carl Rottmann, Unterricht in Karlsruhe bei Ernst Fries, Studium in München, ließ sich 1856 in Heidelberg nieder, 1863 Aufenthalt im Auftrag des Fürsten Löwenstein-Wertheim in Wertheim, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3729
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Roger, Paar Portraits

Bildnis einer Frau mit hellem Kleid und blumenverzierter Spitzenhaube, freundlich den Betrachter anblickend und Herr mittleren Alters mit schwarzer Jacke und weißem Hemd mit "Vatermörderkragen", den Betrachter anblickend, Pastelle, je signiert und datiert "Roger 1810", teils etwas berieben, als Pendants hinter Glas in Biedermeierrahmen (berieben), Falzmaße je ca. 47,5 x 37 cm.

Katalog-Nr.: 3736
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Plakatentwurf Nürnberg

Darstellung eines Patriziers des 16. Jh. vor altstädtischer Kulisse Nürnbergs, mit dem 1859 neu in neogotischen Formen als Zugang der Marienvorstadt zur Altstadt errichteten und 1891 wieder abgetragenen Marientor, darunter Wappen mit flankierenden Löwen und fragmentarisch erhaltenem Schriftzug "Unter dem Protektorate ...", Fragment eines Plakatentwurfs, qualitätvolle Mischtechnik (Aquarell, Gouache, Kreiden, Kohle und Bleistift) auf getöntem Karton, um 1890, unsigniert, rückseitig unscheinbare Figurenstudien, Altersspuren, ungerahmt, Blattmaße ca. 57 x 69 cm.

Katalog-Nr.: 3747
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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A. Bortoluzzi, Mediterrane Landschaft

Blick über eine mit einzelnen Olivenbäumen bewachsene Wiese auf ein Anwesen, Deckfarben über Graphit, rechts unten datiert und signiert "(19)60 A. Bortoluzzi", leicht fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 33 x 48 cm.

Katalog-Nr.: 3754
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Frédérique van Eyseren, attr., "Foliage"

abstrahierte Darstellung eines verschnürten Gegenstands, Aquarell und Kohle auf strukturiertem Karton, rechts unten monogrammiert und datiert "FvE (19)91", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutauschnitt ca. 45 x 34 cm. Künstlerinfo: ab 1971 verheiratete Grüter, niederländische Bildhauerin, Malerin, Zeichnerin und Objektkünstlerin (1944 Maastricht bis 2003 Maastricht), studierte bildende Kunst an der Maastrichter Akademie, ab 1971 ansässig in München, ab 1995 wieder in Maastricht tätig, Quelle: Werkverzeichnis Frédérique van Eyseren und Hochzeitsannonce im "Limburgs Dagblad".

Katalog-Nr.: 3759
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Max Flashar, „Der barmherzige Michel"

stolzer junger Bauer, mit drei jungen Frauen in Tracht, auf dem Weg ins Dorf, im Hintergrund einsame Almwirtschaft vor der imposanten Kulisse des Matterhorns, Illustrationszeichnung für die Fliegenden Blätter, erschienen in Heft 3744 auf Seite 204 im Jahr 1917, Grisaillemalerei mit gekonnter Behandlung des Lichts, Aquarell und Weißhöhung, links unten signiert und datiert "M. Flashar (19)14", auf der Rahmenrückwand Kopien der Blattrückseite, geblichen und etwas fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 39 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner, Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar bei Stanislaus von Kalckreuth, nachfolgend Studienreise nach Paris und anschließend Studium in Berlin, ab 1883 als Illustrator für die „Fliegenden Blätter“ tätig, ab 1909 Beteiligung an den Ausstellungen des Münchner Glaspalastes, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3760
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Pierre Grisot, Bei der Ernte

Bauern beim Pflügen und Abtransport der Früchte, locker ausgeführte Malerei in freundlicher Farbigkeit, Mischtechnik (Deckfarben, Aquarell Graphit), 2. Hälfte 20. Jh., links unten signiert "Grisot", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28 x 22,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler und Illustrator (1911 Besançon/Frankreich bis 1995 Paris), Studium an der École des Beaux-Arts in Paris, 1942 erste Einzelausstellung, Teilnahme an Ausstellungen im Salon des Indépendants, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3762
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Jakob Hellmann, Frühling in den Alpen

Blick über prächtig blühende Wiese auf ortstypische Häuser und Kirche sowie blühende Obstbäume, im Hintergrund teils schneebedecktes Bergpanorama, Deckfarben auf Papier/Karton, um 1930–40, links unten signiert und bezeichnet "Jak. Hellmann/Partenkirchen", minimal gebräunt, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 61 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1877 Homburg an der Saar bis 1953 Partenkirchen?), als Maler Autodidakt, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3764
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Leonhard Kaupisch, Paar Gebirgslandschaften

vom Schnee bedeckte Berge im Licht der untergehenden Sonne und verschneiter Wald in winterlicher Gebirgslandschaft unter wolkenlosem Himmel, Pastelle, jeweils signiert "L. Kaupisch" sowie einmal datiert "(19)43" und betitelt "bei Pontresina", eine Arbeit unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, nicht fixiert, Passepartoutausschnitt ca. 38,5 x 48 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner und General (1878 Bitterfeld bis 1945 Weimar), ab 1898 Fahnenjunker, 1901-03 Besuch der Vereinigten Artillerie- und Ingenieurschule in Charlottenburg, 1907-10 Studium an der Preußischen Kriegsakademie, Generalstab des XI. Armee-Korps, während der Weimarer Republik als Leutnant und General tätig, während der Zeit des Dritten Reichs an zahlreichen Kriegshandlungen beteiligt, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3769
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hans Lasko, Beim Unterricht

Schulklasse während des Unterrichts, mit einem Schüler helfender Lehrerin, Mischtechnik (Graphit, Aquarell und Deckfarben) auf Papier, links unten signiert und datiert "H. Lasko 1950", war gerollt, geringe Altersmängel, Blattmaße ca. 45 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1900 Trakies/Ostpreußen bis 1979 Jena), 1920–25 Studium an der Akademie in Königsberg, 1925–31 Meisterschüler von Artur Degner an der Hochschule für Bildende Künste Berlin, nachfolgend in Berlin tätig, 1938 Rückkehr in seine ostpreußische Heimat, Soldat im 2. Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft, ab 1946 in Bad Klosterlausnitz und ab 1950 in Jena ansässig. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3775
Limit: 140,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gerhard Marcks, attr., Zeichnungskonvolut

fünf Blatt mit der Darstellung von Akten, Menschengruppen und sitzender Frau mit Kopftuch, Graphit gewischt auf verschiedenen Papieren, ein Blatt datiert "22 III (19)26", eine Arbeit mit Monogramm "M" und eine weitere Arbeit mit seinem Kürzel, unterschiedliche Erhaltung, Blattmaße max. ca. 29 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer und Grafiker (1889 Berlin bis 1981 Burgbrohl), ab 1908 Werkstattgemeinschaft mit Richard Scheibe, Förderung durch August Gaul und Georg Kolbe, Tätigkeit als Entwerfer für die Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst, 1917 Zusammenarbeit mit der Steingutfabrik Velten-Vordamm, ab 1918 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Berlin, 1919 Berufung an das Bauhaus in Weimar, ab 1920 Leiter der Bauhaustöpferei in Dornburg, hier Zusammenarbeit mit Otto Lindig und Max Krehan, durch Lyonell Feininger Anregung, sich mit dem Holzschnitt zu beschäftigen, 1925 Berufung an die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle, 1928 Villa-Romana-Preis, 1933 Entlassung aus dem Lehramt, 1937 Beschlagnahmung von 86 seiner Werke durch die Nationalsozialisten, Diffamierung als „Entarteter Künstler“ und mit Ausstellungsverbot belegt, 1945 Berufung an die Landeskunstschule Hamburg, ab 1950 freischaffend in Köln tätig, ab 1955 Mitglied der Akademie der Künste, 1974 Umzug in die Eifel, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3778
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Leo Prochownik, attr., In der Großstadt

belebte Straßenszene mit Straßenbahn und Motorrädern, aufgrund des Linienkreuzes vermutlich Vorarbeit für ein Gemälde oder ähnliches, Kohle auf Papier, auf Rahmenrückwand neuzeitlich bezeichnet "Berlin ca. 1920/by my father - Leo Prochownik/Marianne Prochownik-Krausz", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 32 x 40,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1875 Landsberg an der Warthe bis 1936 Berlin), Lehre als Dekorateur, Studium an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin, 1895-96 kurzzeitig in München, ab 1897 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Gotthard Kuehl und Carl Bantzer, ab 1905 Meisterschüler von Karl Köpping an der Akademie der Künste in Berlin, 1926 Beitritt zu Künstlergemeinschaft Porza, Quelle: Vollmer, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3784
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Carl Max Rebel, Junge zu Pferd

glücklich auf einem Pferd sitzender Junge mit zum Betrachter gerichtetem Blick, Pastell auf Papier in freundlicher Farbigkeit, links unten signiert und datiert "C.M.R. 1941", auf der Rahmenrückwand bezeichnet "Peter 1941 im Berliner Zoo gemalt von Carl Max Rebel...", hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 39,5 x 30,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1874 Berlin bis 1954), Studium an der Königlichen Akademie in Berlin, durch Vermittlung des Schriftstellers Ernst Hardt erste Ausstellung im Kunstsalon Ernst Arnold/Dresden, ab 1891 Studienreise in die Niederlande, um 1909 Romreise, es entstehen zahlreich Portraitgemälde von Stefan George, 1937 Ausstellung in der Kunsthandlung Gurlitt, Verlust von zahlreichen Werken durch die Bombardierung von Berlin. Quelle: Internetpräsenz der Württembergischen Landesbibliothek.

Katalog-Nr.: 3785
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Emil Reinicke, "Traurige Nachricht"

an der Bettkante sitzende weinende junge Frau und im Hintergrund blickt ihr besorgtes Kind zu seiner Mutter, rührende, im Großbürgertum angesiedelte Szene, Tuschepinsel und Deckweiß auf Papier und auf Karton kaschiert, auf Unterlagekarton von Hand signiert und datiert "E. Reinicke (19)05", minimale Altersspuren, Maße Unterlagekarton ca. 38 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Illustrator und Karikaturist (1859 Zerbst bis ca. 1942), 1876–80 Studium an der Akademie in Dresden, 1880–82 Studium an der Akademie in München, hier bis mindestens 1930 ansässig und für die "Fliegenden Blätter" tätig, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Quellen: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Internet.

Katalog-Nr.: 3787
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Otto Sander-Herweg Pastell, Damenportrait

einfühlsames Bildnis einer Dame mit dunklen Haaren und in die Ferne gerichtetem Blick, Pastell auf Karton, rechts unten signiert und datiert "Sander-Herweg/1925", Karton leicht gegilbt, hinter Glas in vergoldeter Leiste der Zeit gerahmt, Falzmaße ca. 62 x 49,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1880 Langerfeld bei Wuppertal bis nach 1940), Studium an der Kunstschule in Barmen, nachfolgend an der Berliner Akademie bei Anton von Werner, war tätig in Berlin-Charlottenburg, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3793
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Rudolf Schlichter, "Liebespaar"

junger Mann mit Fliege und Jacket, seine auf einer Bank sitzende Liebste anbetend, mit sicherem Strich ausgeführte Arbeit, Tuschefeder auf Velin, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "R. Schlichter (19)27" sowie links betitelt "Liebespaar", rückseitig in der unteren linken Ecke bezeichnet "AX64", im Bereich des Oberkörpers der Frau geringe Retuschen mit Deckweiß, minimal knitterspurig und im unteren linken Bereich etwas fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 64,5 x 50 cm. Künstler: dt. Maler, Graphiker und Schriftsteller, wichtiger Vertreter des Verismus (1890 Calw bis 1955 München), ab 1904 Lehre als Porzellanmaler in Pforzheim, 1907-09 Besuch der Kunstgewerbeschule in Stuttgart, 1910-16 Studium an der Kunstakademie in Karlsruhe, 1910 erster Berlinaufenthalt, 1916-18 Munitionsfahrer während des 1. Weltkriegs, Gründungsmitglied der Künstlergruppe Rih, 1919 Übersiedlung nach Berlin und Mitglied der Novembergruppe und der Berliner Secession, Teilnahme an der Ersten Internationalen Dadamesse, 1924 Gründungsmitglied der Roten Gruppe, ab 1928 Mitglied der ASSO, immer stärkere Hinwendung zum Nationalsozialismus, 1937 Entfernung zahlreicher Werke im Zuge der Aktion „Entartete Kunst“, 1938 Ausschluss aus der Reichskammer der Bildenden Künste, 1942 durch Bombenangriff Zerstörung zahlreicher Werke, 1946 Teilnahme an der Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung in Dresden. 1954 Teilnahme an der Biennale in Venedig. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3795
Limit: 2800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Wie funktioniert eine Auktion