Ende 17. Jh., braunes Steinzeug salzglasiert, am Boden gepinselt GM GL, schräg gekämmt, geritzter Floraldekor, aufgemodelte Beerennuppen, Zinnmontierung bestehend aus Standring, Gurtband, Lippenrand und übergreifendem Deckel mit Kugel, innen drei ungedeutete Punzen, eventuell Chur/Schweiz mit springendem Steinbock und Meistermonogramm ES, kleinere Glasurabplatzer an den Nuppen, innen ein Chip am Rand, insgesamt guter altersgemäßer Zustand, H 33,5 cm.
Katalog-Nr.: 3000
Limit: 1600,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Grenzhausen, Ende 17. Jh./Anfang 18. Jh., graues Steinzeug salzglasiert, kobaltblaue und manganfarbene Bemalung, aufgemodelte geometrische Motive, Henkel mit Mittelgrat, etwas kratzspurig und haarrissig, am Ausguss kaum sichtbar fachgerecht restauriert, H 28,5 cm. Quelle: ausgestellt in The Metropolitan Museum of Art online.
Katalog-Nr.: 3003
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Silberdeckel undeutlich gepunzt, wohl Augsburg, datiert 1712?, rotbrauner, dunkelbraun glasierter Fayencescherben, feine japonisierende Malerei in Eisenrot und Gold, schauseitig Blütenbukett, umlaufende Ornamentbänder, vergoldete Silbermontierung, bestehend aus Standring mit Zähnchenkante und übergreifendem Deckel mit Spiegelmonogramm und umlaufendem Rollwerk, hohl gearbeiteter Zapfenknauf, fachgerecht restauriert, H 24,5 cm.
Katalog-Nr.: 3005
Limit: 3000,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Italien, 18. Jh., rötlicher Fayencescherben, kleisterblaue Glasur, bemalt mit Muffelfarben, schauseitig Darstellung einer Heiligenfigur mit Nimbus und Bischofsstab, rückseitig Aufschrift A:di:Napoli, umlaufend Bänder und Blütenranken, vermutlich zu Ehren des Schutzpatrons Janarius von Neapel, haarrissig, sonst jedoch guter altersgemäßer Zustand mit geringen Glasurabplatzern, H 28 cm.
Katalog-Nr.: 3010
Limit: 550,00 €, Zuschlag: 0,00 €
monogrammiert Veuve Perrin Marseille (1740–1803), wohl spätere Ausführung einer anderen Manufaktur, Fayence mit weißlicher Glasur, auf teils reliefiertem Blattwerk, Malerei signiert E. Duerdec, teilweise ausgemalte figürliche barocke Szenerie, die geschweifte Fahne mit Blütenbuketts bemalt, zeitgenössische Wandaufhängung, geringe Glasurfehlstellen, L 48 cm.
Katalog-Nr.: 3011
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
18. Jh., heller Fayencescherben handabgedreht, bläulich-weiße Glasur, schwarz konturierte Bemalung mit kobaltblauer Scharffeuerfarbe, japonisierender Dekor mit Vögeln und Blüten, Ornamentbänder, Zinnmontierung bestehend aus Lippenrand, übergreifendem Deckel mit großer Kugel und über den Henkel verlaufendem Band, innen am Lippenrand Glasurabplatzer und ein kurzer Haarriss, Glasurabplatzer auch an Standring, Henkel und an der Wandung, insgesamt altersgemäßer Zustand, H 30 cm.
Katalog-Nr.: 3013
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
18. Jh., Kanne wohl Bayreuth, weißlich glasiert mit Architekturmalerei und seitlichen Bäumen, dazu zwei Schrezheimer Fayencewalzenkrüge mit Blumenbukett-Malerei, alle mit Zinnstandringen und -deckeln, einer mit eingelegter Medaille und graviertem Besitzermonogramm "M.B.A.H. 1790", teilweise kratzspurig, mit Glasurabplatzern sowie Alters- und Gebrauchsspuren, H max. 25,5 cm.
Katalog-Nr.: 3014
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
wohl Veuve Perrin, 19. Jh., gepinselte Modellnummer 1101 95 sowie "+", rötlicher Fayencescherben mit weißlicher Craqueléglasur, feine Bemalung mit Scharffeuerfarben, schauseitig ein bärtiger Maskaron, Watteauszene und Segelboote in Landschaft, am Fuß und Hals Blütenbuketts, Schlangenhenkel, Gebrauchs- und Altersspuren, H 33 cm.
Katalog-Nr.: 3015
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
18. Jh., Werkstatt Georg Friedrich Kordenbusch, rötlicher Fayencescherben handabgedreht, zylindrische Wandung weißlich glasiert, reiche kobaltblaue Bemalung, schauseitig Darstellung der Maria Immaculata, welche als Himmelsgöttin mit Heiligenschein auf der Weltkugel steht, umgeben von Wolken und Rocaillemotiven, seitlich und rückseitig reiche Floralmotive, Zinnmontierung bestehend aus Standring und godroniertem Deckel mit Kugelknauf, mittig eingesetzte Platte aus kobaltblauem Glas mit mattgeschnittenem Motiv springender Hirsch in Landschaft (vermutlich ergänzt), etwas Alterscraquelé, sonst guter unbeschädigter Zustand, H 23 cm.
Katalog-Nr.: 3021
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Sulzbach, um 1766-1771, Boden handabgedreht mit Signatur in alter Schriftweise, weißliche Glasur mit farbiger Scharffeuerbemalung, schauseitig ovale, ornamental gerahmte Kartusche mit Architekturmalerei und Personenstaffage, seitlich mangangeschwämmelt mit großem Blumendekor, Zinnmontierung bestehend aus Lippenrand mit übergreifendem Deckel, dieser innen mit ungedeuteter Punze, großer Kugel und Muschelmotiv am Griffansatz, Standring mit Rillendekor, innen am Lippenrand ein Oberflächenchip, sonst unrestauriert, mit normalen Alters- und Gebrauchsspuren, H 28 cm.
Katalog-Nr.: 3022
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
datiert (17)30, Pinselmarke um 1728-1744, heller Fayencescherben mit ungewöhnlicher Craqueléglasur, auch am Boden, bemalt mit kobaltblauer Scharffeuerfarbe, schauseitig Architekturmalerei, umgeben von floralen und ornamentalen Mustern, Zinnmontierung bestehend aus Standring, Lippenrand und godroniertem Deckel mit großer Kugel, Monogramm SH 30, eingesetzt eine Himmelfahrtsmedaille mit Darstellung Himmelfahrt Christi und Spruch in alter Schrift, inhaltlich etwa „Herr lass euch hier was allen nach dir“, am Lippenrand innen unterhalb der Montierung Oberflächenchips, im Boden Altercraquelé, insgesamt guter altersgemäßer Zustand, H 26 cm.
Katalog-Nr.: 3023
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Manises, Valencia, 17. Jh., sogenannte "cerámica esmaltada", heller Fayencescherben mit cremefarbener Glasur, rotbrauner Bemalung und Lüsterglasur, im Spiegel Darstellung eines Vogels, umgeben von Ornamenten und floralen Motiven, spätere Wandaufhängung aus Messing und eine gebohrte Öse, im Spiegel von der Herstellung drei Glasurfehlstellen, oberflächliche Abplatzer am Rand, Altersspuren, D 20,5 cm.
Katalog-Nr.: 3024
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €