Sächsische Künstler

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Fredo Bley, Sommer im Vogtland

durch reife Felder und von Pappeln gesäumter Weg in hügeliger Landschaft unter blauem Himmel, pastose, teils flächige Landschaftsmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert und datiert "Fredo Bley (19)74", ungerahmt, Maße ca. 39 x 49 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943-46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946-48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948-56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957-64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3825
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Fredo Bley, Stillleben mit Blumen und Früchten

Arrangement aus Pfingstrosen, Orangen und Quitten, farbintensive Stilllebenmalerei mit pastosem Farbauftrag, Öl auf Hartfaserplatte, links unten ligiertes Monogramm und datiert "FB (19)72", ungerahmt, Maße ca. 45 x 40 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943-46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946-48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948-56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957-64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3826
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Arnold Brede, Erinnerungen an die Revolutionszeit

Buch mit leinenbezogenem Deckel und hier handgemalte Titelvignette, fest eingebunden elf Mischtechniken, jeweils unter der Darstellung bezeichnet, um 1920, jedes Blatt signiert "Arnold Brede", stärkere Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 26,5 x 35,5 cm, beigegeben weitere Mischtechnik zum Thema Auktion.

Katalog-Nr.: 3827
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Walther Caspari, Abend im Salon

im Hintergrund zwei ältere Herren, ins Gespräch vertieft, währenddessen die Dame des Hauses auf einem Sofa Platz genommen hat und selbstbewusst eine Zigarette raucht, Illustrationszeichnung für die Fliegenden Blätter Heft 3466, Tuschefeder auf Karton, links unten signiert "Caspari", auf der Rückseite Nummernstempel mit Datum "3466/29. Nov 1911", dezent gebräunt, Kartonmaße ca. 62 x 47 cm. Künstlerinfo: auch Walter Caspari, dt. Maler, Grafiker, Gebrauchsgraphiker, Buchschmuckkünstler und Illustrator (1869 Chemnitz bis 1913 München), älterer Bruder von Gertrud Caspari, Ausbildung zum Kaufmann, 1891-93 Studium an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1893-96 Studium an der Kunstschule Weimar, ab 1897 Besuch der Kunstakademie München bei Paul Hoecker, bereits ab 1896 Veröffentlichung erster Illustrationen, Mitarbeiter der Münchner Zeitschriften "Fliegende Blätter", "Lustige Blätter", "Gartenlaube" und bis 1906 für die „Jugend“ tätig sowie von 1897-1900 Illustrator für den „Simplicissimus“, ab 1906 enge Zusammenarbeit mit seiner Schwester Gertrud Caspari, Quellen: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3828
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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Walther Caspari, Sommertag am Hotel

hagerer Herr mit Stock, im Gespräch mit einer elegant gekleideten Dame mit Sonnenschirm und kleinem Hund, im Hintergrund Freitreppe, die zu einer Terrasse führt, Illustrationszeichnung für die Fliegenden Blätter, Heft 3481, Tuschefeder mit geringen Retuschen in Deckweiß auf Karton, rechts unten signiert und datiert "Caspari 1912", auf der Rückseite angeschnittener Nummernstempel des Verlags, dezent gebräunt, Kartonmaße ca. 63 x 48 cm. Künstlerinfo: auch Walter Caspari, dt. Maler, Grafiker, Gebrauchsgraphiker, Buchschmuckkünstler und Illustrator (1869 Chemnitz bis 1913 München), älterer Bruder von Gertrud Caspari, Ausbildung zum Kaufmann, 1891–93 Studium an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1893–96 Studium an der Kunstschule Weimar, ab 1897 Besuch der Kunstakademie München bei Paul Hoecker, bereits ab 1896 Veröffentlichung erster Illustrationen, Mitarbeiter der Münchner Zeitschriften "Fliegende Blätter", "Lustige Blätter", "Gartenlaube" und bis 1906 für die „Jugend“ tätig sowie von 1897–1900 Illustrator für den „Simplicissimus“, ab 1906 enge Zusammenarbeit mit seiner Schwester Gertrud Caspari, Quellen: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3829
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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Walther Caspari, Das junge Paar

elegant gekleidete junge Dame, ihrem etwas älteren Partner zärtlich die Schultern streichelnd und im Hintergrund eine ältere Dame mit mürrischem Gesicht beim Stricken, Illustrationszeichnung für die Fliegenden Blätter, erschienen in Heft 3348, Tuschefeder mit kleinen Retuschen auf Karton, rechts unten signiert "Caspari", auf der Rückseite Nummernstempel mit Datum "3348/14. Aug 1909", dezent gebräunt, Kartonmaße ca. 55,5 x 43,5 cm. Künstlerinfo: auch Walter Caspari, dt. Maler, Grafiker, Gebrauchsgraphiker, Buchschmuckkünstler und Illustrator (1869 Chemnitz bis 1913 München), älterer Bruder von Gertrud Caspari, Ausbildung zum Kaufmann, 1891–93 Studium an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1893–96 Studium an der Kunstschule Weimar, ab 1897 Besuch der Kunstakademie München bei Paul Hoecker, bereits ab 1896 Veröffentlichung erster Illustrationen, Mitarbeiter der Münchner Zeitschriften "Fliegende Blätter", "Lustige Blätter", "Gartenlaube" und bis 1906 für die „Jugend“ tätig sowie von 1897–1900 Illustrator für den „Simplicissimus“, ab 1906 enge Zusammenarbeit mit seiner Schwester Gertrud Caspari, Quellen: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3830
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 390,00 €

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Christa Diez, Konvolut Tanzszenen

sechs Blatt, ausdrucksstarke Darstellung von Tanzenden, Kreidelithographien, fünf Blatt in Blei signiert und datiert "Ch. Dietz (19)50", an der unteren linken Blattkante betitelt "Tanzstudie" und unterschiedlich nummeriert, rückseitig Stempel "Christa Diez/Künstlerischer Nachlass", teils leichte Altersspuren und kleinere Einrisse im Randbereich, Blattmaße ca. 61,5 x 43 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Graphikerin (1926 Blankenhain bis 2022 Bad Berka), 1946–51 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Künste Weimar bei Albert Schaefer-Ast, Otto Herbig und Albert Kapr, ab 1952 freischaffend tätig, und Mitglied im VBK der DDR, bei öffentlichen Aufträgen häufig Zusammenarbeit mit Otto Paetz, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3831
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Albin Enders, Paar Zeichnungen

Blick in die sanfte Hügellandschaft des Vogtlands mit dominanter Tanne im Bildmittelpunkt, 1927, Letzter Schnee, 1925, Graphit auf Papier, teils weißgehöht, je ligiertes Monogramm "AE", leicht gebräunt, je unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt max. ca. 22 x 29 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Radierer (1869 Meßbach bis 1946 Oberweischlitz), frühe Förderung durch seinen Lehrer Louis Riedel (1847-1919), studierte 1884-89 an der Plauener Kunstschule, anschließend zweijähriger Militärdienst, ab 1891 Anstellung im Berliner Druck- und Verlagshaus W. Hagelberg AG als Zeichner chromolithographischer Karten und Luxuspapiere, 1893 Hinwendung zur freien Malerei, unternahm zusammen mit Albin Schlehahn regelmäßig Wanderfahrten in den Schwarzwald, die Fränkische Schweiz, die Alpen und an die Ostsee, gefördert vom Direktor der Plauener Kunstschule Richard Hofmann und dem Plauener Sammler und Mäzen Robert Wirth, erhielt in München Privatunterricht, studierte an der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber und Robert Poetzelberger und 1899-1900 Studium an der Akademie Stuttgart bei Carlos Grethe, ab 1907 freischaffend tätig in Oberweischlitz bei Plauen, Quelle: Vollmer, Dressler, Saur Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Müller-Singer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3832
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 70,00 €

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Albin Enders, Rathaus von Plauen

Blick über den Markt auf den Renaissancegiebel des Alten Rathauses, Radierung auf leichtem Karton, um 1910, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Albin Enders" und links bezeichnet "Selbstdruck", minimal fleckig, Darstellungsmaße ca. 16,5 x 13 cm, Blattmaße ca. 23 x 18 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Radierer (1869 Meßbach bis 1946 Oberweischlitz), frühe Förderung durch seinen Lehrer Louis Riedel (1847–1919), studierte 1884–89 an der Plauener Kunstschule, anschließend zweijähriger Militärdienst, ab 1891 Anstellung im Berliner Druck- und Verlagshaus W. Hagelberg AG als Zeichner chromolithographischer Karten und Luxuspapiere, 1893 Hinwendung zur freien Malerei, unternahm zusammen mit Albin Schlehahn regelmäßig Wanderfahrten in den Schwarzwald, die Fränkische Schweiz, die Alpen und an die Ostsee, gefördert vom Direktor der Plauener Kunstschule Richard Hofmann und dem Plauener Sammler und Mäzen Robert Wirth, erhielt in München Privatunterricht, studierte an der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber und Robert Poetzelberger und 1899–1900 Studium an der Akademie Stuttgart bei Carlos Grethe, ab 1907 freischaffend tätig in Oberweischlitz bei Plauen, Quelle: Vollmer, Dressler, Saur Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Müller-Singer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3833
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Albin Enders, Frühherbst im Vogtland

Blick über Tannen in die hügelige, von Feldern, Wiesen und Wäldern durchzogene Landschaft des Vogtlands mit für den Künstler kraftvollem bewegten Himmel, hierzu bemerkt Frank Weiß in "Malerei im Vogtland": "... Die Größe der Natur, ihre Vielfalt und Wandlungsfähigkeit ins Bild umzusetzen, war für ihn [Albin Enders] eine ernstzunehmende Aufgabe, der er sich in ganz eigener Erfassung des Wesentlichen und unbeirrt von allen Strömungen und Modeerscheinungen immer neu stellte. ... Albin Enders erkannte die Kunstwürdigkeit der Mittelgebirgslandschaft, ihre schlichte, unspektakuläre Schönheit im Reiz... Wichtiges Bildelement war für ihn stets die Darstellung des Himmels. Logische Konsequenz war das Malen vor der Natur. ...", teils pastose Landschaftsmalerei in leicht gedeckter harmonischer Farbigkeit, Öl auf Pappe, links unten ligiertes Monogramm "AE" und datiert "1924", am Rand geringe Verluste, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 100 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Radierer (1869 Meßbach bis 1946 Oberweischlitz), frühe Förderung durch seinen Lehrer Louis Riedel (1847–1919), studierte 1884–89 an der Plauener Kunstschule, anschließend zweijähriger Militärdienst, ab 1891 Anstellung im Berliner Druck- und Verlagshaus W. Hagelberg AG als Zeichner chromolithographischer Karten und Luxuspapiere, 1893 Hinwendung zur freien Malerei, unternahm zusammen mit Albin Schlehahn regelmäßig Wanderfahrten in den Schwarzwald, die Fränkische Schweiz, die Alpen und an die Ostsee, gefördert vom Direktor der Plauener Kunstschule Richard Hofmann und dem Plauener Sammler und Mäzen Robert Wirth, erhielt in München Privatunterricht, studierte an der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber und Robert Poetzelberger und 1899–1900 Studium an der Akademie Stuttgart bei Carlos Grethe, ab 1907 freischaffend tätig in Oberweischlitz bei Plauen, Quelle: Vollmer, Dressler, Saur Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Müller-Singer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3834
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Manfred Feiler, Paar Portraits

jeweils Bildnis einer Frau, mit sicherem, spontanem Pinselstrich erfasste Portraits, Aquarell, unter der Darstellung rechts signiert "M. Feiler" und datiert "(20)04", sowie einmal bezeichnet "R. W.", jeweils unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt je ca. 29 x 43 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Entwerfer und Illustrator (1925 Plauen/Vogtland bis 2020 Plauen), 1939-43 Schüler der Plauener Kunstschule, gefördert von Kurt Geipel und Walther Löbering, ab 1943 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg und schwere Verwundung, nach 1945 zeitweise Tätigkeit als Werbegestalter und Entwerfer für Textilunternehmen, ab 1952 künstlerisch freischaffend, Malaufenthalte in Venedig und auf Mallorca, 2011 Ernennung zum Ehrenbürger von Plauen, tätig in Plauen, Quelle: Vollmer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Internet.

Katalog-Nr.: 3835
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ernst Frommhold, "Brücke am Kemnitzbach"

Brücke über den gemächlich dahinfließenden Fluss, umgeben vom satten Grün und im Vordergrund einige Enten, Mischtechnik (Deckfarben, Aquarell und Graphit), rechts unten in Blei signiert "E. Frommhold" und nicht eindeutig datiert "1932", auf der Rückseite betitelt "Bei Pirk im Vogtland/Brücke am Kemnitzbach", minimal staubspurig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 17 x 22,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Theater- und Marinemaler (1879 Leipzig bis 1955 Leipzig), studierte an der Akademie Leipzig, Studienaufenthalte in der Schweiz, Italien, Island und Österreich, bereiste darüber hinaus ganz Deutschland und malte auch im Vogtland, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in Leipzig, Quelle: Vollmer, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3836
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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H. Grosser, Blick nach Augustusburg

sommerliche Erzgebirgslandschaft mit Blick von einer Anhöhe über das Tal der Zschopau zum Schellenberg mit dem kurfürstlichen Jagdschloss Augustusburg und der Pfarrkirche St. Petri, unter effektvoll bewölktem Himmel, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und undeutlich datiert "H. Grosser [19]62", schön in Eichenleiste gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 80 cm.

Katalog-Nr.: 3837
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Karl Hanusch, Gartenstück

Blick in eine Gartenecke mit Komposthaufen und verschiedenen Gartenutensilien vor Lattenzaun, malerische, mit sicherem Strich ausgeführte Radierung mit dezentem Plattenton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Karl Hanusch 1919" sowie links nummeriert "2/70", in der Platte unten links bezeichnet "K. Hanusch 1919", am oberen Papierrand kleiner Wasserrand, leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 44,5 x 22 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1881 Niederhäslich/Freital bis 1969 Dresden), zunächst Lehre zum Dekorationsmaler und Schüler der Kunstgewerbeschule Dresden, 1900–03 Studium an der Akademie Dresden bei Osmar Schindler, Richard Müller und Carl Bantzer, Malaufenthalte mit Carl Bantzer in Goppeln, Großsedlitz und Willingshausen, 1903 Gestaltung des Wohnhauses von Ferdinand Avenarius in Kampen auf Sylt, 1907–08 Privatmallehrer in Wien, unternahm Studienreisen durch Mähren, nach Italien, Paris und Brüssel, ab 1909 Zeichenlehrer und ab 1919 Professor an der Kunstakademie Breslau, 1922–34 Direktor der Staatlichen Kunstschule für Textilindustrie Plauen im Vogtland, 1933 als "entartet" verfemt und vom Amt beurlaubt, 1934 Entlassung als Direktor der Kunstschule und Rückkehr nach Freital-Niederhäslich, 1938 mit Malverbot belegt, ab 1945 Aufbau der HBK Dresden, ab 1947 Ehrenatelier und Professur an der HBK Dresden, Mitglied des Künstlerbundes Schlesien, des Deutschen Werkbunds und der „Gruppe 1922“, 1945 Mitbegründer der Gewerkschaft Kunst und Schrifttum, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Mitglied und zeitweise Vorstand des Willingshausener Vereins „Malerstübchen“, 1951 Ehrenbürger von Freital, 1957 Ehrenbürger von Willingshausen, tätig in Dresden, Quelle: Dressler, Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR", Wikipedia, Internet und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3838
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Siegfried Hauffe, Blick zum Burgstein

spätsommerlicher Blick in vogtländische Kuppenlandschaft mit dem Burgstein, Aquarell, um 1970, links unten signiert "S. Hauffe", geblichen, gebräunt und lichtrandig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 30 x 42 cm. Künstlerinfo: dt. Tier-, Jagd- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1923 Plauen bis 1997 Plauen), studierte 1937–41 an der Plauener Kunstschule bei Walther Löbering und Kurt Geipel, ab 1945 freischaffend, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Plauen-Kauschwitz, Quelle: Vollmer, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3839
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Siegfried Hauffe, Blick zum Kuhberg

sonnige frühlingshafte Vogtlandlandschaft mit Blick, vorbei an kahlen Birken, über Felder und Wiesen im ersten Grün, vor der Kulisse des Kuhbergs bei Netzschkau, Aquarell, um 1970, links unten signiert "S. Hauffe", rückseitig Vorbesitzerwidmung mit Datierung 8.09.1972 sowie applizierte Kalenderblätter mit ähnlichen Arbeiten der Vogtlandmaler Kurt Geipel und Max Schneider, etwas gebräunt, lichtrandig und geblichen, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28,5 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Tier-, Jagd- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1923 Plauen bis 1997 Plauen), studierte 1937-41 an der Plauener Kunstschule bei Walther Löbering und Kurt Geipel, ab 1945 freischaffend, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Plauen-Kauschwitz, Quelle: Vollmer, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3840
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Siegfried Hauffe, Weg am Waldrand

lichte sommerliche Vogtlandlandschaft mit besonntem Weg, Aquarell über Bleistiftvorzeichnung, um 1970, rechts unten signiert "S. Hauffe", etwas geblichen und gebräunt, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 24 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Tier-, Jagd- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1923 Plauen bis 1997 Plauen), studierte 1937–41 an der Plauener Kunstschule bei Walther Löbering und Kurt Geipel, ab 1945 freischaffend, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Plauen-Kauschwitz, Quelle: Vollmer, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3841
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Siegfried Haufe, Vogtlandsommer

sommerlicher Blick, vorbei an Fichten, Birken und Ebereschen, über Felder und Wiesen, in sanft bewegter vogtländischer Mittelgebirgslandschaft im hellen Sonnenlicht, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Karton, rechts unten signiert und datiert "S. Hauffe [19]86", gering restauriert, sehr schön gerahmt, Falzmaße ca. 45 x 71 cm. Künstlerinfo: dt. Tier-, Jagd- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1923 Plauen bis 1997 Plauen), studierte 1937–41 an der Plauener Kunstschule bei Walther Löbering und Kurt Geipel, ab 1945 freischaffend, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Plauen-Kauschwitz, Quelle: Vollmer, Eisold “ Künstler in der DDR”, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3842
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Regine Heinecke, Vier Zeichnungen

vier vegetative Landschaftsstudien, Mischtechniken (Pastellkreiden über Kohle und Bleistiftvorzeichnungen) auf unterschiedlich getönten Papieren, 1990er Jahre, je signiert bzw. unscheinbar monogrammiert, Knickspuren und weitere geringe Erhaltungsmängel, ungerahmt, Blattmaße je ca. 36 x 48 cm, beigegeben Fotokalender der Künstlerin von 1997, das von Regine Heinecke illustrierte Buch "Der Zwerg Nase" und Offsetdruck eines Illustrationsmotivs der Künstlerin, je mit Erhaltungsmängeln. Künstlerinfo: geborene Regine Heinecke, verehelichte Schulz-Heinecke, ab ca. 1963 Grube-Heinecke bzw. G.-Heinecke, dt. Illustratorin, Malerin und Graphikerin (1936 Zwickau bis 2019 Adorf), 1950–53 Lehre als Lithografin und Offsetretuscheurin, 1953–54 Abendstudium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig bei Werner Tübke, seit 1957 freischaffend, auf Empfehlung von Max Schwimmer Hinwendung zur Buchillustration, es erschienen 80 von ihr illustrierte Bücher, von denen mehrere mit dem Prädikat "Schönstes Buch" in der DDR geehrt wurden, sie wurde zu einer der bedeutendsten Kinderbuchillustratorinnen und schuf mit Illustrationen zu "Dornröschen", "Der gestiefelte Kater", "Frau Holle" und "Rumpelstilzchen" wahre Klassiker der Kinderbuchillustration, bis 1990 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, auf Schloss Voigtsberg in Oelsnitz/Vogtland wird ein Großteil ihres künstlerischen Werks verwahrt und das Museum "Illusorium" gibt hier einen Einblick in das Werk der Künstlerin, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3843
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 260,00 €

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Walter Helfenbein, "Bison"

liegender Bison mit zum Betrachter gerichtetem Kopf, Pastellkreiden, teils gewischt, auf gelblichem Maschinenbütten, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Walter Helfenbein 1928" sowie links betitelt "Bison", im ehemaligen Passepartoutausschnitt gebräunt und in den Ecken kleine Löchlein, Blattmaße ca. 37 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Dresden bis 1984 Dresden-Pappritz), kurzzeitiger Besuch an der Kunstgewerbeschule in Dresden, sonst künstlerisch Autodidakt, Quelle: Vollmer.

Katalog-Nr.: 3844
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Heinz Hoffmeister, Damenbildnis

feinfühliges Bildnis einer älteren Dame, Radierung, unsigniert, rückseitig bezeichnet "Heinz Hoffmeister", hinter Glas und Passepartout im alten Biedermeierrahmen, Plattenmaße ca. 25 x 14,5 cm, Falzmaße ca. 38 x 26 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Exlibriskünstler und Illustrator (1896 Leipzig bis 1930 Leipzig), Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, tätig in Leipzig, Quelle: Vollmer und Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon".

Katalog-Nr.: 3845
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Max Klinger, Paar Exlibris

am Strand schreitender nackter Jüngling, unterhalb bezeichnet "Ex Fritz Gurlitt Libris und stehende nackte Frau vor weiter Landschaft, bezeichnet "Ex Libris Max Klinger", Radierungen, Anfang 20. Jh., je auf Unterlagekarton montiert, Darstellungsmaße max. ca. 11 x 6,5 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Graphiker, Maler und Bildhauer (1857 Leipzig bis 1920 Großjena bei Naumburg/Saale), Sonntagsschüler der Zeichenschule Bauer in Leipzig, studierte ab 1874 bei Karl Gussow und Ludwig Des Coudres an der Akademie Karlsruhe, 1875 Wechsel mit Gussow an die Akademie Berlin, erhält 1876 Akademiezeugnis mit Prädikat „Außerordentlich“ und Silberne Medaille, 1879 in Brüssel tätig, hier Schüler von Emile Charles Wauters, 1880 in München ansässig, ab 1881 Atelier in Berlin, Freundschaft zu Karl Stauffer-Bern und Bekanntschaft zu Alfred Lichtwark, Studien- und Arbeitsaufenthalte in Paris und Rom, 1892 Gründungsmitglied der “Gruppe der XI”, ab 1893 Atelier in Leipzig, 1897 zum Professor der Leipziger Akademie ernannt, korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession, 1901 Gründungsmitglied und ab 1906 Vorsitzender des Villa-Romana-Vereins, 1903 Erwerb des Weinberghäuschens in Großjena bei Naumburg, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3846
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Karl Kröner, »Brandung II«

mit gischtenden weißen Schaumkronen an den Meeresstrand brechende Wellen, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Karl Kröner 1927", rückseitig auf der Leinwand beschriftet "Ö. 131 »Brandung II« Karl Kröner Niederlössnitz Dresden Paradiesstr. 24 Turmhaus", im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 32,5 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Schriftsteller (1878 Zschopau bis 1972 Radebeul), genannt „Maler der Lößnitz“, zunächst Lehre zum Textilmusterzeichner in Chemnitz, 1904–08 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden, anschließend bis 1910 freischaffend als Musterzeichner in Chemnitz, 1910–14 Weiterbildung an der Akademie Dresden bei Eugen Bracht und Gotthardt Kuehl, unternahm Studienreisen an die Ostsee, nach Südfrankreich, Belgien, Holland, der UdSSR, der Schweiz sowie nach Italien, ab 1914 in Niederlößnitz freischaffend, 1915–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, Mitglied des "Kreis der Sieben", 1940–43 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg, 1944 Verlust seines Ateliers durch Brand, nach 1945 kurzzeitig Hilfsarbeiter in Seußlitz, ab ca. 1947 wieder in Radebeul freischaffend, Mitglied im Verband bildender Künstler (VBK) der DDR, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3847
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 700,00 €

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Walter Löhner, Im Wudel

saftig grüne Wiesen und einige Baumgruppen in dem bei Oberreichenbach gelegenen sanften Tal, welches neben Walter Löhner auch für Fredo Bley das bevorzugte Malgebiet wurde, mit kurzen Strichfolgen ausgeführte Landschaftsmalerei in kraftvoller, leuchtender Farbigkeit, Öl auf Pappe oder auf kaschiertem Papier, Mitte 20. Jh., unsigniert, die Struktur des angerauten Malträgers erkennbar, Retuschen, gerahmt, Sichtmaße ca. 38,5 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1899 Reichenbach bis 1968 Rodewisch), künstlerisch Autodidakt, zeitweise als Hafenarbeiter in Hamburg tätig, 1933-45 wegen Ablehnung von Arbeitsverpflichtung und kritischen Äußerungen zeitweilig inhaftiert, nach 1945 weiter unangepasst, tätig in Reichenbach und später in Mylau, starb verarmt und nervlich zerrüttet in der Psychiatrie Rodewisch, Quelle: Frank Weiß „Malerei im Vogtland“ und Info seines Schülers Fredo Bley.

Katalog-Nr.: 3848
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Martin Erich Philipp, "Schamadrossel"

bunter, im Geäst sitzender Vogel, Werksverzeichnis Götze D 50, Farbholzschnitt, unter der Darstellung in Blei signiert "M. E. Philipp", in der Darstellung monogrammiert und datiert "MEPH (19)26", etwas gegilbt und minimal fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 28 x 20 cm. Künstlerinfo: monogrammiert "MEPH", dt.-jüdischer Maler und Graphiker (1887 Zwickau bis 1978 Dresden), studierte 1904-08 an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1908-13 Studium an der Kunstakademie bei Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, Meisterschüler von Gotthardt Kuehl und Richard Müller an der Dresdner Akademie, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1914 die Sächsische Staats-Medaille auf der Bugra Leipzig, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Dresdner Kunstgenossenschaft. später Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dölzschen bei Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold “Künstler in der DDR”, Kürschners "Graphikerhandbuch" 1967 und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3849
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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