Sächsische Künstler

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Hans Theo Richter, „Geschwister“

eng beieinanderstehendes Geschwisterpaar mit in die Ferne gerichtetem Blick, vor schwarzem Grund, Werksverzeichnis Schmidt 268, Kreide- und Tuschelithographie auf Velin, 1953, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Richter", sehr leicht lichtrandig, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 34,5 x 28,5 cm, Blattmaße ca. 53 x 38 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1902 Rochlitz bis 1969 Dresden), 1918–23 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Arno Drescher, Georg Erler und Paul Herrmann, 1923–26 freischaffend in Dresden und Zusammenarbeit mit Georg Richter-Lößnitz, 1926–31 Studium an der Akademie in Dresden bei Richard Müller und ab 1928 Meisterschüler bei Otto Dix, 1929 Studienaufenthalt in Paris, 1930–32 Aufenthalte in Berlin und Nidden (Nida), 1932–44 freischaffend in Dresden, Breslau und Rochlitz, 1932 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, 1933 Rompreis (den er auf Drängen der NS-Diktatur 1934 nicht antreten durfte), Bekanntschaft mit Gerhard Marcks, Karl Kröner, Paul Wilhelm und Käthe Kollwitz, 1944–46 Dozent an der HGB Leipzig, 1947–67 Professor an der HBK Dresden, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach München, Sylt, Helgoland, Leningrad, Moskau, Veree, Köln, Kassel, Holland, Helsinki und Warschau, ab 1956 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, 1959 Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste München, erhielt zahlreiche Ehrungen wie den Dürerpreis, den Nationalpreis der DDR, den Burdapreis für Graphik etc., Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3875
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 140,00 €

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Arnd Schultheiß, Aktstudie einer jungen Frau

Brustportrait einer jungen Frau mit kurzem Haar und sanftem Gesichtsausdruck, Kreiden auf beigem Ingresbütten, Ende 20. Jh., links unten ligiertes Monogramm "AS", im Randbereich gering knitterspurig, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 74 x 49 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1930 Leipzig bis 2021 Leipzig), 1946–51 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Max Schwimmer und Elisabeth Voigt, anschließend freischaffend, ab 1968 Kontakt über Freundschaft mit Václav Neumann zum Gewandhausorchester, woraus zahlreiche Zeichnungen und Graphiken von Musikern und Dirigenten entstanden, 1991–99 Dozent an der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, 1991–2001 stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Bildender Künstler, Mitglied im Sächsischen Kultursenat, 2005 Verleihung der Ehrenprofessur durch den Freistaat Sachsen, in zahlreichen Sammlungen vertreten, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3876
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Horst Georg Skorupa, Stillleben mit Kiefernzweigen

expressives Arrangement aus hoher Balustervase, neben Schale mit Konfekt, vor lichtem Grund, komplizierte Mischtechnik (wohl Linolschnitte mit Pastellkreide, Filz- und Buntstiften sowie Gouache übermalt silhouettiert und in Collagetechnik arrangiert), rechts unten datiert "29.1.1989" und undeutlich, teils vom Falz verdeckt signiert, rückseitig bezeichnet "Horst Skorupa", sehr schön hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 100,5 x 70,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Horst Georg Skorupa, dt. Keramiker, Objekt- und Collagekünstler, Maler und Graphiker (1941 Breslau [Wrocław] bis 2004 Schaddel), 1961–63 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Fritz Dähn und Herbert Behrens-Hangeler, 1963 Studienabbruch und bis 1965 als Hilfsarbeiter in der Kohleförderung des Leunawerks tätig, 1966–68 Studium der Museologie in Leipzig, 1968–70 Assistent am Regionalmuseum Bad Frankenhausen und am Regionalmuseum Neubrandenburg, 1970–73 Mitarbeiter des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz, 1972 Erwerb einer Mühle in Großbothen/Schaddel, ab 1973 als Keramiker freischaffend in Schaddel bei Grimma, hier 1974 Gründung des keramischen "Kollegium Bildender Künstler Schaddelmühle" mit Sigrid Huß, Regina Junge und Astrid Dannegger, zeitweise tätig im Porzellanwerk Lichte-Wallendorf, 1981–82 künstlerischer Mitarbeiter im Studio der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen, 1973–90 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, beschickte diverse Ausstellungen, unter anderem die Kunstausstellung der DDR in Dresden 1977–78 und 1987–88, 1991 Zusammenarbeit mit dem Keramiker Martin Gruner, 1992 wegen Erkrankung Aufgabe der künstlerischen Arbeit, Quelle: AKL, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3877
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Michael Triegel, Memento mori

auf einem Tisch drapierter Schädel eines Menschen und eines Widders, in Dunkelbraun gedruckte Radierung auf Velin, um 2010, unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Triegel", auf Unterlagekarton und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 14,5 x 8,5 cm, Blattmaße ca. 18 x 10,7 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1968 in Erfurt), 1987–89 Tätigkeit als Schrift- und Graphikmaler, ab 1990 regelmäßige Studienreisen nach Italien, Großbritannien und der Schweiz, studierte 1990–95 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig bei Arno Rink, 1995–97 mit Landesstipendium Meisterschüler bei Ulrich Hachulla, anschließend freischaffend, schuf zahlreiche bedeutende Portrait-, Altar-, Decken- und Wandgemälde wie 2004 Predella zum Altar der Kapelle zu Langreder, 2005–06 Flügelaltar der Kirche in Grave, 2007 Seitenaltar für St. Laurentius zu Ebern, 2009–10 Deckengemälde "Harmonia Mundi" für die Dommusik Würzburg, nach Papstaudienz 2010 entsteht das Portrait "Papst Benedikt XVI." für das Institut „Papst Benedikt XVI.“ in Regensburg, 2011 Altarretabel für die Stadtpfarrkirche "St. Augustinus" in Dettelbach, 2022 Fertigstellung des Altars für den Naumburger Dom unter Verwendung von Tafeln Cranachs, beschickte zahlreiche Ausstellungen in Leipzig, Ulm, Nürnberg, Salzburg, Paris, Frankfurt am Main, Barcelona, Antwerpen, Würzburg, New York, Köln, Wien und Berlin, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1999 den Helen-Abbott-Förderpreis für bildende Kunst Berlin – New York, tätig in Leipzig, Quelle: Hüttel "Verwandlung der Götter", Schwind "Michael Triegel – im Spiegel die Welt" und Internet.

Katalog-Nr.: 3878
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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Ewald Ungethüm, "Die Räuber und der feine Herr!"

ein edler Herr im Frack, mit Spazierstock und Zylinder, mit ängstlicher Mine einen Waldweg entlanggehend, im Dickicht des Waldes drei bewaffnete Räuber, ihm auflauernd, fein lasierende, zum Teil in feinster Ritztechnik ausgeführte Malerei in monochromer Farbigkeit, mit für Ungethüm typischen Anklängen an die Malerei des Phantastischen Realismus, Öl auf Holz, links unten ligiertes Künstlermonogramm und datiert "1943", rückseitig nochmals von Künstlerhand signiert und datiert sowie betitelt, auf Etikett gleichlautend betitelt, bezeichnet und wohl mit Werkverzeichnisnummer "535", im Bereich des Himmels minimale vertikale Einrisse in der Malschicht durch die Beschaffenheit des Malträgers, schöner Rahmen der Zeit, Falzmaße ca. 35 x 46 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1886 Cainsdorf), ansässig im sächsischen Limbach-Oberfrohna und im thüringischen Altenburg, laut Aussage des ehemaligen Chefs der Tanzkompanie am Stadttheater Gießen, Tarek Assam, wurde der Künstler zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, war 1946 auf der Jubiläumsausstellung anlässlich des 70-jährigen Bestens des Lindenau-Museums in Altenburg mit mindestens fünf Werken vertreten, Quelle: Vollmer, Gießener Allgemeine, 24.8.22 und Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands e.V., Jubiläumsausstellung des Staatlichen Lindenau-Museums Altenburg.

Katalog-Nr.: 3879
Limit: 160,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ewald Ungethüm, "Pilzsammeln verboten"

in einem dunklen Wald steht mit hängenden Schultern ein zwergenähnliches Wesen beim Pilze sammeln, sich eine Standpauke von einem Riesen mit rotem Lendenschurz und Keule anhörend, feinst lasierende Ölmalerei über Blei mit stilistischen Anklängen an den magischen Realismus, auf Hartfaser, rechts unten ligiertes Monogramm und datiert "1945", rückseitig nochmals signiert, betitelt und nummeriert "589" sowie verworfene Zeichnungen, Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 33,5 x 24,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1886 Cainsdorf), ansässig im sächsischen Limbach-Oberfrohna und im thüringischen Altenburg, laut Aussage des ehemaligen Chefs der Tanzkompanie am Stadttheater Gießen, Tarek Assam, wurde der Künstler zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, war 1946 auf der Jubiläumsausstellung anlässlich des 70-jährigen Bestens des Lindenau-Museums in Altenburg mit mindestens fünf Werken vertreten, Quelle: Vollmer, Gießener Allgemeine, 24.8.22 und Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands e.V., Jubiläumsausstellung des Staatlichen Lindenau-Museums Altenburg.

Katalog-Nr.: 3880
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 260,00 €

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Graphikkonvolut Leipziger Künstler

sechs Arbeiten, vorhanden sind: Peter Sylvester; Therese Heller; Baldwin Zettl; Badogony (?) und zweimal Karl-Georg Hirsch (Holzstich und ein Blatt mit fünf Darstellungen), verschiedene Drucktechniken, datiert zwischen 1975-97, je in Blei signiert und teilweise gewidmet, je hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße max. ca. 40 x 22,5 cm.

Katalog-Nr.: 3881
Limit: 130,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Carlfriedrich Claus, "Handreflektion"

für den Künstler typische Arbeit unter Verwendung von Schrift, Werksverzeichnis Juppe G14, Offsetlithographie, beidseitig auf Pergamentpapier gedruckt, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Carlfriedrich Claus (19)74", rechts betitelt "Handreflexion" und in der unteren Ecke bezeichnet "Probedruck", minimal fleckig, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 49 x 36,5 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Zeichner, Literat und Philosoph (1930 Annaberg-Buchholz bis 1998 Chemnitz), 1948–59 kaufmännischer Angestellter, anschließend freischaffend, ab 1951 erste künstlerische Versuche mit Texten und Klangbildern, 1953/54 Mitarbeiter der Freien Presse als Theaterkritiker, 1959 erste Vibrationstexte, Entstehung des „Geschichtsphilosophisches Kombinat“, ab 1968 Interesse an der graphischen Vervielfältigung seiner Arbeiten, 1977 Gründungsmitglied der Produzentengalerie Clara Mosch, intensiver Briefkontakt unter anderem mit Franz Mon, Raoul Hausmann, Ernst Bloch und Michel Leiris und Gerhard Altenbourg, unter ärmlichsten Verhältnissen wuchs über Jahrzehnte ein riesiges Werk, welches heute von der Stiftung Carlfriedrich Claus-Archiv verwaltet und dokumentiert wird, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3882
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Carlfriedrich Claus, Politpsychologische Reflexion

für den Künstler typische, aus zahlreichen Strichen verwobene Graphik, Strichätzung und Kaltnadel, unter der Darstellung in Blei rechts nummeriert "3/7", links betitelt und datiert "Politpsychologische Reflexion 1976–1978." und "3. Nov. (19)78", gleichmäßig leicht gegilbt, Darstellungsmaße ca. 8,5 x 10,6 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Zeichner, Literat und Philosoph (1930 Annaberg-Buchholz bis 1998 Chemnitz), 1948–59 kaufmännischer Angestellter, anschließend freischaffend, ab 1951 erste künstlerische Versuche mit Texten und Klangbildern, 1953/54 Mitarbeiter der Freien Presse als Theaterkritiker, 1959 erste Vibrationstexte, Entstehung des „Geschichtsphilosophisches Kombinat“, ab 1968 Interesse an der graphischen Vervielfältigung seiner Arbeiten, 1977 Gründungsmitglied der Produzentengalerie Clara Mosch, intensiver Briefkontakt unter anderem mit Franz Mon, Raoul Hausmann, Ernst Bloch und Michel Leiris und Gerhard Altenbourg, unter ärmlichsten Verhältnissen wuchs über Jahrzehnte ein riesiges Werk, welches heute von der Stiftung Carlfriedrich Claus-Archiv verwaltet und dokumentiert wird, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3883
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Carlfriedrich Claus, Komposition mit Schrift

Titel des Blattes "Versuchende Imprägnation affektuöser Vorgänge mit Sprachdenken IV", Radierung, unter der Darstellung in Blei links signiert und datiert "Carlfriedrich Claus 1975", rechts nummeriert 27/30" und betitelt, braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 18 x 14,6 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Zeichner, Literat und Philosoph (1930 Annaberg-Buchholz bis 1998 Chemnitz), 1948–59 kaufmännischer Angestellter, anschließend freischaffend, ab 1951 erste künstlerische Versuche mit Texten und Klangbildern, 1953/54 Mitarbeiter der Freien Presse als Theaterkritiker, 1959 erste Vibrationstexte, Entstehung des „Geschichtsphilosophisches Kombinat“, ab 1968 Interesse an der graphischen Vervielfältigung seiner Arbeiten, 1977 Gründungsmitglied der Produzentengalerie Clara Mosch, intensiver Briefkontakt unter anderem mit Franz Mon, Raoul Hausmann, Ernst Bloch und Michel Leiris und Gerhard Altenbourg, unter ärmlichsten Verhältnissen wuchs über Jahrzehnte ein riesiges Werk, welches heute von der Stiftung Carlfriedrich Claus-Archiv verwaltet und dokumentiert wird, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3884
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Andreas Dress, Mappenwerk "Osterspaziergang"

zwölf Blatt zu Johann Wolfgang von Goethes Osterspaziergang aus Faust I, eingelegt in Flügelmappe mit kaschierter Radierung, Radierungen/Farbradierungen auf leichtem Karton, jedes Blatt unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "ADress (19)79" sowie links nummeriert "7/15" und bezeichnet, geringe Lagerspuren, Mappe fleckig, Darstellungsmaße ca. 30 x 34,5 cm, Blattmaße ca. 37,5 x 50,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker, Trickfilmzeichner, Buch- und Installationskünstler (geboren 1943 in Berlin), zunächst Lehre zum Werkzeugmacher, anschließend Abendstudium an der Akademie Dresden bei Günter Horlbeck, 1969–74 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden bei Herbert Kunze, Horst Jockusch und Günter Horlbeck, ab 1974 freischaffend, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Sebnitz und Dresden, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Homepage des Künstlers.

Katalog-Nr.: 3885
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Hartwig Ebersbach, Plakat Lindenau-Museum

bekanntes Plakat mit dem Konterfei des Künstlers, erschienen 1982 anlässlich einer Ausstellung im Staatlichen Lindenau-Museum Altenburg, Farbsiebdruck auf schwarzem Karton, rechts unten handsigniert "H. Ebersbach", in den Blattecken minimal knitterspurig, Blattmaße ca. 58 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1940 in Zwickau), Besuch der Mal- und Zeichenschule von Carl Michel und Malunterricht bei Tatjana Lietz, 1959–64 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Bernhard Heisig, 1964–79 als freier Messe- und Ausstellungsgestalter tätig, ab 1978 Zusammenarbeit mit dem Komponisten Friedrich Schenker am Kammerspiel MISSA-NIGRA, 1979–83 Lehrauftrag für experimentelle Kunst an der HGB Leipzig, 1988 Reise in die USA und Personalausstellung in New York, ab 2014 künstlerische Auseinandersetzung mit der Landschaft, 2017 Max-Pechstein-Ehrenpreis der Stadt Zwickau, lebt und arbeitet in Leipzig, Quelle: Wikipedia und Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 3886
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Lutz Friedel, "Gewitter am Meer"

badender Mann vor hohen Wellen im Meer, in düsterer Stimmung, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus bzw. Spachteltechnik in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten monogrammiert und datiert "LF [19]78", rückseitig auf dem Keilrahmen schwer bzw. nicht lesbar signiert, betitelt und Info zum Gemälde "L. Friedel ... »Gewitter am Meer« 1978 ...", etwas reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 80,5 x 73,05 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Bildhauer (geboren 1948 in Leipzig), Lehre zum Tiefdruckätzer, parallel 1965–68 Studium an der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGBK) Leipzig, 1968–70 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden bei Horst Jokusch, Herbert Kunze und Gerhard Kettner, 1970–73 erneut Studium an der HGBK Leipzig bei Hans Mayer-Foreyt und Heinz Wagner, 1973–76 freischaffend in Leipzig, 1976 tätig in Wismar, ab 1977 tätig in Berlin, 1977–80 Meisterschüler bei Bernhard Heisig an der Akademie der Künste Berlin, 1980–84 freischaffend in Berlin, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1984 Ausreise in die BRD, zunächst in Frankfurt am Main, ab 1985 in West-Berlin (Kreuzberg), nach der Wiedervereinigung Umzug nach dem Prenzlauer Berg in Ostberlin, ab 1990 Hinwendung zur Bildhauerei, 1994 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn und 1992–99 mehrere Studienreisen nach Italien (Rom, Pompeji, Palermo und Sizilien), malte 2006 das Portrait des Altkanzlers Helmut Kohl für das Berliner Abgeordnetenhaus, 2012 Ehrung mit dem brandenburgischen Kunstpreis, schuf 2018 ein Portrait der ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth für das Paul-Löbe-Haus, tätig in Berlin und im Atelierhaus im Havelland, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Homepage des Künstlers, Katalog des Staatlichen Kunsthandels der DDR für die Ausstellungen "Grimmling –Schwandt – Friedel Malerei – Grafik" 1979 und Internet.

Katalog-Nr.: 3887
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Lutz Friedel, "Bei heraufziehenden Gewitter ..."

skurriles Sammelsurium nebst Personen am nächtlichen Meeresstrand, pastose, schwarz konturierte Malerei, Öl auf Leinwand, links unten auf einer "Wisky [sic.]"-Flasche signiert und datiert "Friedel [19]82", rückseitig signiert, Künstleranschrift, nummeriert, betitelt, abweichend datiert und weitere Angaben zum Gemälde "Friedel, Berlin Greifenhagener Str. 23, 1071, »Bei heraufziehenden Gewitter verlässt der Unhold eine obskure Gesellschaft« 1981 [sic.] ...", beigegeben Katalog des Staatlichen Kunsthandels der DDR für die Ausstellungen "Grimmling – Schwandt – Friedel Malerei – Grafik" der "Galerie am Boulevard" Rostock, des Staatlichen Lindenau-Museums Altenburg und der "Galerie Berlin" aus dem Jahre 1979, schlicht gerahmt, Falzmaße ca. 113 x 131 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Bildhauer (geboren 1948 in Leipzig), Lehre zum Tiefdruckätzer, parallel 1965–68 Studium an der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGBK) Leipzig, 1968–70 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden bei Horst Jokusch, Herbert Kunze und Gerhard Kettner, 1970–73 erneut Studium an der HGBK Leipzig bei Hans Mayer-Foreyt und Heinz Wagner, 1973–76 freischaffend in Leipzig, 1976 tätig in Wismar, ab 1977 tätig in Berlin, 1977–80 Meisterschüler bei Bernhard Heisig an der Akademie der Künste Berlin, 1980–84 freischaffend in Berlin, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1984 Ausreise in die BRD, zunächst in Frankfurt am Main, ab 1985 in West-Berlin (Kreuzberg), nach der Wiedervereinigung Umzug nach dem Prenzlauer Berg in Ostberlin, ab 1990 Hinwendung zur Bildhauerei, 1994 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn und 1992–99 mehrere Studienreisen nach Italien (Rom, Pompeji, Palermo und Sizilien), malte 2006 das Portrait des Altkanzlers Helmut Kohl für das Berliner Abgeordnetenhaus, 2012 Ehrung mit dem brandenburgischen Kunstpreis, schuf 2018 ein Portrait der ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth für das Paul-Löbe-Haus, tätig in Berlin und im Atelierhaus im Havelland, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Homepage des Künstlers, Katalog des Staatlichen Kunsthandels der DDR für die Ausstellungen "Grimmling –Schwandt – Friedel Malerei – Grafik" 1979 und Internet.

Katalog-Nr.: 3888
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 3000,00 €

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Dietrich Gnüchtel, "Bella Italia"

tachistische Komposition aus haptisch aufgetragenen Farbflächen mit eingeritztem Titel und Zeichen, Gnüchtel nähert sich seinen Motiven indirekt und gefühlsmäßig durch meditative Transformation, so durchströmen sein vorliegendes Werk "Bella Italia" gleichsam helles gleißendes Sonnenlicht wie die warmen Erdfarben der mediterranen italienischen Landschaft, Mischtechnik (Öl, Spachtelmasse, Sand) auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Gnüchtel [19]95", rechts im Bild ritzbetitelt "Bella Italia", rückseitig vom Künstler signiert, datiert und nummeriert "Gnüchtel 1995 Werk-Nr. 1015" darüber hinaus mehrfach Stempel mit Künstleranschrift "Dietrich Gnüchtel Maler und Grafiker, Atelier – Aurelienstr. 41 – 7033 Leipzig", Farbplatzer, schlicht mit Leisten gerahmt, Bildmaße ca. 70 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1942 in Leipzig), 1956–59 Berufsausbildung, später tätig als Gärtner und Werbegraphiker, 1959–69 autodidaktische Beschäftigung mit der Malerei, ab 1984 freischaffend tätig, 1988 Kandidat des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, ab 1991 Mitglied im Bund Bildender Künstler Leipzig, 1994 Mitbegründer der 1. Leipziger Autorengalerie, 2001 Ehrung mit dem Else-Heiliger-Stipendienpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, lebt und arbeitet in Leipzig, Quelle: Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 3889
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hans Hendrik Grimmling, "Die Wolkenbrücke"

großformatige, vielfigürliche Komposition unter Verwendung von Textzitaten, Kreidelithographie auf beigem Maschinenbütten, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "h. h. grimmling 1973" sowie links nummeriert "4/10" und betitelt "die wolkenbrücke", etwas lichtrandig und im Randbereich geringe Knitterspuren, Darstellungsmaße ca. 48 x 63,5 cm, Blattmaße ca. 60 x 72 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1947 in Zwenkau), ab 1969 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden und an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer, 1974–77 Meisterschüler von Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, nachfolgend freischaffend in Leipzig, Mitglied im Künstlerkreis Tangente und Mitinitiator des 1. Leipziger Herbstsalons, 1986 Ausreise nach Westberlin, 2006–17 Professor an der Technischen Kunsthochschule Berlin, Quelle: Internetseite des Künstlers und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3890
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Ulrich Hachulla, Graphikkonvolut

vier Arbeiten, frontales Damenportrait (wohl Tochter des Künstlers); "Odysseus und die Sirenen II"; "Ausgeflippt" und "Alter Weinberg bei Radebeul", Radierungen und Farbradierung auf verschiedenen Papieren, außer Blatt eins jeweils in Blei signiert "U. Hachulla", datiert zwischen 1978-88, teils mit Widmung, teils außerhalb der Darstellung etwas fleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße max. ca. 43,5 x 24,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1943 in Heydebreck/Oberschlesien), Vertreter der "Leipziger Schule", nach der Flucht aus Schlesien ab 1947 in Halle/Saale ansässig, als Jugendlicher gefördert von Hanns Markowski, studierte ab 1963 an der HBK Leipzig bei Harry Blume, Hans Mayer-Foreyt, Bernhard Heisig und Werner Tübke, 1968-72 freischaffend in Leipzig, ab 1972 Aspirant und schließlich Meisterschüler von Werner Tübke, ab 1974 Lehrauftrag an der HBK Leipzig, 1993-2008 Professor an der HBK, unternahm Studienreisen nach Italien, Ägypten, Korea, Jugoslawien, in die Schweiz, USA, die Sowjetunion und in den Irak, 1968-90 Mitglied des VBK der DDR, tätig in Leipzig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3891
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Ernst Hassebrauk, An der Elbe

Blick, über ein paar alte Grabsteine, in das weite Tal der Elbe und am Himmel eine einzelne Wolke, kraftvolle, energisch angelegte Kaltnadelradierung auf festem Velin, Mitte 20. Jh., unter der Darstellung rechts in Blei Nachlasssignatur "p. m. Ernst Hassebrauk", auf der Rückseite bezeichnet "Romantische Landschaft (Dinglinger Park in Loschwitz)", in der unteren linken Blattecke Prägestempel des Graphikdrucks Ernst Lau, sehr gut erhalten, war nie gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24,5 x 39 cm, Blattmaße ca. 39 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1905 Dresden bis 1974 Dresden), zunächst 1925–27 Schüler der Dresdner Kunstgewerbeschule und der Technischen Hochschule Dresden bei Jörg Klemm und Carl Rade, 1927–29 Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Leipzig, parallel 1927–32 Studium an der Staatlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe (HBK) bei Alois Kolb, H. Stolzmann, Bruno Heroux und später Meisterschüler von Willi Geiger, anschließend als Zeichenlehrer in Leipzig tätig, 1932 Ehrung mit dem Sächsischen Staatspreis und dem Holstein-Stipendium, ab 1933 Einschränkung seiner Arbeit und "innere Emigration", unternahm Studienreisen durch Deutschland, die Schweiz, Holland und das Elsass, 1938 Umzug nach Dresden-Loschwitz und als Nachfolger von Woldemar Winkler als Lehrer und Leiter dessen privater Mal- und Zeichenschule tätig, nach 1945 als Lehrer an die HBK Leipzig berufen, 1947 Ernennung zum Professor, Lehrer u. a. von Werner Tübke, 1949 Entlassung infolge der „Formalismus-Debatte“, fortan freischaffend in Dresden tätig, 1964 Reise nach Bayern, Oberitalien und Venedig, 1968 Reise nach Ungarn, Mitglied des VBK der DDR, Quelle: Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3892
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Marietta Jeschke, Abstraktion

Komposition aus sich überlagernden, teils transparenten Farbschichten vor dunklem Grund, Mischtechnik auf Papier, rechts unten signiert und datiert "Jeschke (19)90", technikbedingt etwas wellig, Blattmaße ca. 55,5 x 43 cm. Künstlerinfo: geborene Elke Marietta Thiele, dt. Malerin, Bildhauerin, Objektkünstlerin und Graphikerin (1945 in Reichenbach geboren), Lehre als Landwirtin, anschließend in verschiedenen Berufen tätig, 1988 Aufnahme in den VBK der DDR, 1989 Gründung der Produzentengalerie „Maison d´Art“, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3893
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gottfried Körner, Am See

See in bergiger Landschaft mit Personen am Ufer, unter eindrucksvollem Wolkenspiel, expressionistische Malerei mit kräftigem Colorit, pastoser, zum Teil gespachtelter bzw. geritzter Farbauftrag, Öl auf Hartfaser, links unten signiert "GKörner" und datiert wohl "[19]75", rückseitig in Blei von fremder Hand künstlerbezeichnet, in weißer Holzleiste trefflich gefasst, Falzmaße ca. 51,5 x 62 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1927 Werdau bis 2015 Dresden), zunächst Lehre zum Lithographen, anschließend Kriegsdienst, 1945-51 freischaffend in Werdau, 1951-56 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste in Dresden, nachfolgend freischaffend, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dresden-Gruna, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3894
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Manfred Leibl, Mädchenportrait mit Pferd

beeindruckend großformatiges Kopfbildnis einer jungen blonden Frau neben weißem Pferdekopf, in trauter Zweisamkeit vor dunklem Grund, fein lasierende Malerei, Öl auf Platte, rechts unten signiert und datiert "M. Leibl 1981", schön mit Passepartout im breiten Künstlerrahmen gefasst, Passepartoutausschnitt ca. 101 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny] ), Kindheit und 1951-60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960-64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965-72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973-90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991-95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996-2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.

Katalog-Nr.: 3895
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Manfred Leibl, Mädchenportrait mit Tigerkopf

beeindruckend großformatiges Kopfbildnis einer jungen dunkelhaarigen, rassigen Schönheit, über dem eindringlichen Portrait eines Tigerkopfs mit Blick zum Betrachter, vor dunklem Grund, fein lasierende Malerei, Öl auf Platte, rechts unten signiert "M. Leibl" und vom Falz verdeckt datiert "1981", hinter Passepartout im originalen Künstlerrahmen gefasst, Passepartoutausschnitt ca. 100 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny] ), Kindheit und 1951-60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960-64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965-72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973-90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991-95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996-2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.

Katalog-Nr.: 3896
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Michael Morgner, Abstraktion

dunkle Linien und Strukturen unter Kreuz über grau changierender Fläche, typische Arbeit des Künstlers, lavierte, teils gespritzte Tusche auf Bütten, rechts unten monogrammiert und datiert "m (19)78", rückseitig technikbedingte Spuren, ungerahmt, Blattmaße ca. 58 x 41,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Michael Kurt Thomas Morgner, dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker (geboren 1942 in Dittersdorf bei Chemnitz), 1960–61 Tätigkeit bei der DEWAG, 1961–66 Studium an der HGB Leipzig bei Heinz Wagner, Harry Blume und Irmgard Horlbeck-Kappler, ab 1966 freischaffend in Dittersdorf, 1974 Umzug nach Einsiedel, Gründungsmitglied der "Galerie oben", 1977 Mitbegründer der Produzentengalerie "Clara Mosch", bis 1988 Mitglied und zeitweise Bezirks-Vorstandsmitglied des VBK der DDR, unternahm Studienreisen, u. a. in die UdSSR und nach Polen, beschickte zahlreiche Ausstellungen, 1991 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste Dresden und der Freien Akademie der Künste zu Leipzig, tätig in Einsiedel, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3897
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Rolf Münzner, "Simplex und die Wächter''

zwei sich gegenüberstehende Ritterrüstungen in einem nicht näher definierten Raum, Werksverzeichnis Karpinsky 174 a, Kombination aus verschiedenen Radiertechniken auf Velin, unter der Darstellung rechts in Blei signiert und datiert "Münzner (19)91" sowie in der unteren linken Blattkante nummeriert "54/105", eine der wenigen Radierungen des Künstlers, breitrandiges Exemplar, Darstellungsmaße ca. 31 x 25 cm, Blattmaße ca. 53,5 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner und Grafiker (geboren 1942 in Geringswalde), 1962–67 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Gerhard Kurt Müller, 1969–72 Aspirantur, 1973–88 Lehrauftrag für Aktzeichnen und Einführung in die Illustration, 1989 künstlerischer Leiter der Lithographiewerkstatt an der HGB Leipzig, 1992–2005 Professur für Grafik an der HGB, lebt und arbeitet in Geithain, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3898
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Frank Ruddigkeit, "Groteske Köpfe..."

von Hand gefertigte Rolle, hierin 32 statt 24 Siebdrucke auf grobem Japanpapier nach Skizzenbuchzeichnungen des Künstlers aus verschiedenen Jahrzehnten sowie Titelblatt bezeichnet "A. Groteske Köpfe/aus meinem Mittelalter", Auflage 25 Exemplare, hier Exemplar VI, erschienen 1991, jedes Blatt von Hand signiert "Ruddigkeit", Größe der Blätter ca. 50 x 33 cm. Künstlerinfo: deutscher Maler, Grafiker und Buchkünstler (1939 Grenzberg Ostpreußen bis 2025 Leipzig), studierte von 1957–1962 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig unter Heinz Wagner und Hans Mayer-Foreyt, Lehrauftrag am Institut für Kunsterziehung der Universität Leipzig 1962–1963, Aspirantur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, anschließend freischaffend als Maler, Grafiker, Bildhauer und Medailleur tätig, 1974–2004 lehrte er an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle, 1981 zum Professor berufen, 1974–1978 Vorsitzender des Bezirksverbandes Leipzig des Verbandes Bildender Künstler der DDR, eines der bedeutendsten Werke des Künstlers ist das Auftragswerk für den öffentlichen Raum zur Geschichte des Leipziger Marktplatzes. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3899
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 260,00 €

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