Sächsische Künstler

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Lothar Rentsch, Blick zum Burgstein

Blick über die Häuser von Krebes zum Burgstein im sächsischen Vogtland, Radierung, um 1960, rechts unten in der Platte signiert "Rentsch", links unter der Platte in Blei nummeriert und signiert "2/Rentsch", rechts unten auf dem Passepartout Dedikation "Für 5-jährige Mitarbeit in der Kreisbauleitung – Entwurfsgruppe Plauen, 1. Mai 1964", etwas lichtrandig und gebräunt, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 15 x 30,5 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker und Zeichner (1924 Plauen bis 2017 Plauen), studierte 1939–41 an der Staatlichen Kunst- und Fachschule für Textilindustrie in Plauen bei Reinhard Metz, 1941–43 Lehre zum Entwerfer für Dekostoffe in den Industriewerken Plauen, 1943–45 Kriegsdienst, 1946–47 Schüler der Textilschule Chemnitz, 1947–52 Entwerfer für Dekostoffe in Plauen, 1950–90 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, seit 1952 freischaffend, 1961 Gründer und bis 1991 Leiter der „Plauener Graphikgemeinschaft“, ab 1991 Mitglied des Sächsischen Künstlerbundes und 2009 Gründungsmitglied des BBKV e. V., unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem in die UdSSR, nach Polen, die CSSR, die Türkei und die USA, Arbeitsaufenthalte auf Hiddensee, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1994 die Ehrenbürgerschaft von Plauen, beschickte Ausstellungen wie die Mittelsächsische Kunstausstellung Karl-Marx-Stadt, Kunstausstellungen der DDR, 2002 „Beispiele zeitgenössischer Kunst aus den Neuen Bundesländern“ im Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Plauen, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Frank Weiß „Malerei im Vogtland“, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3850
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Richard Sachs, Sommerlicher Wiesenrain

Gräser am Wiesenrain vor weiter, sanft bewegter Vogtlandlandschaft, unter effektvoll bewölktem Himmel, gering pastose Landschaftsmalerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Karton, links unten ritzsigniert und datiert "Rich. Sachs [19]19", reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 42,5 x 63 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Entwerfer (1875 Plauen bis 1947 Speziallager Jamlitz bei Lieberose), Begründer der vogtländischen Malerfamilie Sachs, bis 1892 Schüler der Königlichen Industrieschule in Plauen (Kunstschule), anschließend Wanderschaft durch Bayern und Tirol, zeitweise in Trient als Klostermaler tätig, 1902 erste eigene Ausstellung, ab 1905 freischaffend in Jocketa tätig, unterhielt hier ein Musterzeichenatelier, Mitglied der "Malergruppe Vogtland", ab ca. 1934 Hilfslehrer an der Plauener Kunst- und Gewerbeschule, beschickte 1944 die Große Deutsche Kunstausstellung in München, 1945–47 in Bautzen und später im Speziallager Jamlitz bei Lieberose interniert, tätig in Jocketa, Quelle: Familie des Künstlers, Thieme-Becker, Dressler, Müller-Singer, Kalkoff "Handbuch des Kunstmarktes: Kunstadressbuch für das Deutsche Reich, ...", Flämig "Staatliche Kunst- und Fachschule für Textilindustrie Plauen/Vogtl." und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3851
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Richard Sachs, Am Waldrand

studienhaft-flott erfasste sommerliche Landschaft, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Karton, um 1930, rechts unten teils undeutlich in Blei signiert "Rich. Sachs", rückseitig alt gestempelt "K. Geyer - Kunsthandlung Vergolderei Plauen Forststr. 36", etwas reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 28 x 34 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Entwerfer (1875 Plauen bis 1947 Speziallager Jamlitz bei Lieberose), Begründer der vogtländischen Malerfamilie Sachs, bis 1892 Schüler der Königlichen Industrieschule in Plauen (Kunstschule), anschließend Wanderschaft durch Bayern und Tirol, zeitweise in Trient als Klostermaler tätig, 1902 erste eigene Ausstellung, ab 1905 freischaffend in Jocketa tätig, unterhielt hier ein Musterzeichenatelier, Mitglied der "Malergruppe Vogtland", ab ca. 1934 Hilfslehrer an der Plauener Kunst- und Gewerbeschule, beschickte 1944 die Große Deutsche Kunstausstellung in München, 1945-47 in Bautzen und später im Speziallager Jamlitz bei Lieberose interniert, tätig in Jocketa, Quelle: Familie des Künstlers, Thieme-Becker, Dressler, Müller-Singer, Kalkoff "Handbuch des Kunstmarktes: Kunstadressbuch für das Deutsche Reich, ...", Flämig "Staatliche Kunst- und Fachschule für Textilindustrie Plauen/Vogtl." und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3852
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Karl-Heinz Schmidt, "Es ist kalt"

nächtliche Szene mit einsamem fröstelnden Mann vor einer Mauer, von Personen jenseits der Mauer beobachtet, eindrucksvolle Darstellung des ausgestoßen seins und sozialer Isolation, Mischtechnik (Öl und Tempera) auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert und datiert "K H Schmidt [19]75", rückseitig Künstleranschrift, Nummerierung und Titel "K.H. Schmidt 703 Leipzig, A.-Bebelstr. 50 – 5.31 »Es ist kalt«" so getilgte Datierung "1975" und von Vorderseite abweichende Datierung "1968", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 85 x 98,5 cm. Künstlerinfo: auch Karl Heinz Schmidt, dt. Maler, Graphiker, Emaillekünstler und Kunstpädagoge (geboren 1936 in Dresden), 1950–53 Tischlerlehre bei den Deutschen Werkstätten Hellerau, 1954–57 Studium an der Arbeiter- und Bauernfakultät an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Dresden, 1957–62 Weiterbildung als Plakatkünstler an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Heinz Wagner, 1963–79 freischaffend als Maler, Graphiker, Ausstellungs- und Messegestalter in Leipzig, 1980–2001 Lehrer, später Dozent an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle, anschließend freischaffend in Leipzig, beschickte unter anderem die Kunstausstellung der DDR in Dresden sowie Ausstellungen in Altenburg, Leipzig, Magdeburg und Cottbus, ab 1964 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, 2008 Ehrung mit dem Gellert-Preis, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Lothar Lang "Malerei und Grafik in der DDR", "Leipziger Kalender 2005/2006" und Internet.

Katalog-Nr.: 3853
Limit: 400,00 €, Zuschlag: 650,00 €

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Theodor Schultze-Jasmer, Drei Graphiken

dabei "Entwurf zum Gartenfest ... [19]09", oktogonaler Farbholzschnitt, handsigniert und bezeichnet; sowie Kinder am Strand und Heuwagen auf Brücke, zwei Lithos in Schwarz, je handsigniert und datiert "1911", als Pendants hinter Glas sehr schön gerahmt, einmal freigestellt und zweimal hinter Passepartout, Abbildungsmaße max. 13,5 x 8,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf, Graphiker sowie Emaillekünstler und Kunstgewerbler (1888 Oschatz bis 1975 Prerow), Kindheit in Leipzig, hier ersten Zeichenunterricht durch die Mutter, 1904-13 allsommerliche Studienreisen nach Zingst, studierte 1907-11 an der Königlichen Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig bei Otto Richard Bossert, Walter Tiemann und Fritz Ernst Rentsch, anschließend freiberuflich als Gebrauchsgraphiker in Leipzig tätig, 1914 Studienreise nach Estland, 1920 Übersiedlung nach Heidebrink-Wollin in Pommern, 1921 Umzug nach Prerow/Darß, 1921 Eröffnung der „Darßer Kunsthütte“, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, des Leipziger Künstlervereins, des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, des Ausstellungsvereins Pommerscher Künstler und des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Prerow/Darß, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3854
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Werner Tübke, "Selbstbildnis mit Hut" und Foto

der Künstler mit großem Hut und zum Betrachter gerichtetem Blick, Werksverzeichnis Tübke/Schellenberger L3/85, Kreidelithographie auf Bütten, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Tübke" und links nummeriert "10/60", an der unteren Blattkante Widmung "Zur Premiere am 1.6. Loriot II persönlich für Thorsten Wolf", hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 37 x 26 cm, Blattmaße ca. 54 x 39 cm. Beigegeben Fotografie Werner Tübkes beim Widmen des Blatts im Theater Leipziger Funzel, umgeben von den Schauspielern Renate Hundertmark, Katharina Brey, Günther Schwarz, Thorsten Wolf, Dieter Bellmann und Frank Sichel. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1929 Schönebeck/Elbe bis 2004 Leipzig), gilt neben Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig und Heinz Zander zum Begründer der „Leipziger Schule“, 1945-46 Malerlehre in Schönebeck und Besuch der Handwerksmeisterschule in Magdeburg, 1948-50 Studium an der HGB Leipzig bei Elisabeth Voigt, Walter Arnold und Ernst Hassebrauk, Mitglied des Schönebecker Kreises und beeinflusst von Katharina Heise, 1950-53 Studium an der Universität Greifswald, 1953 Staatsexamen, 1953-54 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralhaus für Volkskunst Leipzig, anschließend freischaffend bzw. als Assistent und später Dozent an der HGB Leipzig, 1972 Professor an der HGB und 1973-76 deren Rektor, 1976 freiberuflich tätig und Beauftragung mit der Ausführung des mit 1722 m² weltgrößten Gemäldes „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ für das Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen, an dem er bis 1987 arbeitete, 1982 Mitglied der Königlichen Akademie der Künste Schwedens, 1983 Ehrenmitglied der Akademie der Künste der DDR, 1985 Ehrendoktorwürde, Mitglied und ab 1989 Vizepräsident des VBK der DDR, erhielt zahlreiche Ehrungen, war tätig in Leipzig, Quelle: Vollmer, Eisold “Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 3855
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Walther Witting, Winter in Mondsee

tief verschneite Dorfstraße im Mondenschein, stimmungsvolle, gering pastose, impressionistische Landschaftsmalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Karton, rechts unten signiert, ortsbezeichnet und datiert "W. Witting – Mondsee . II. 1924", rückseitig gestempelt "Nachlaß Walther Witting", geringe Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 43,5 x 35 cm. Künstlerinfo: auch Walter, eigentlich Walther Günther Julian Witting, dt. Maler, Grafiker, Autor und Kunstgewerbler (1864 Dresden bis 1940 Dresden), Schüler der Dresdner Kreuzschule, studierte 1883–87 an der Akademie Dresden bei Leon Pohle und Friedrich Preller dem Jüngeren, 1887 krankheitsbedingt Abbruch des Studiums, 1888–90 Studium an der Kunstschule Weimar bei Max Thedy, beschickte 1890 die Ausstellung im Kristallpalast London (Ehrung mit großer Silbermedaille), anschließend Umzug an den Rhein und in Wiesbaden tätig, 1891 in Paris und Studienreise durch Frankreich, Belgien und Holland, 1894 Italienaufenthalt und Rückkehr nach Dresden-Blasewitz, 1912 zum Hofrat ernannt, schuf zahlreiche Arbeiten für öffentliche Repräsentationsbauten, unter anderem das Reichstagsgebäude in Berlin, Mitglied in der Allgemeinen deutschen Kunstgenossenschaft, dem Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3856
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 240,00 €

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Friedrich Rudolf Zenker, Partie in Schwarzenreuth

Gruppe von Birken auf einem Fels, das leichte Gelb der Blätter kündet bereits vom allmählichen Ende des Sommers, vermutlich unweit seines Atelierhauses in Schwarzenreuth bei Krebes entstanden, leicht pastose Malerei mit abgestuften Farbwerten, Öl auf Leinwand, links unten datiert "1928", Künstlermonogramm Hammer im Kreis und Signatur "Zenker", in schwarzer Leiste der Zeit gerahmt (min. bestoßen), Falzmaße ca. 99,5 x 76,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Illustrator und Entwerfer (1868 Plauen bis 1953 Straßberg bei Plauen), Schüler der Kunstgewerblichen Fachzeichenschule Plauen, Wanderschaft durch Süddeutschland, an den Rhein, nach der Schweiz und Österreich-Ungarn, 1896 Gründung einer Maler- und Dekorationsfirma in Plauen, tätig unter anderem als Illustrator für den „Vogtländischen Anzeiger“, ab ca. 1900 Atelier in Schwarzenreuth bei Krebes, ab 1912 in Straßberg bei Plauen freischaffend tätig, 1938 Verleihung des Professorentitels, Gründungsmitglied der Künstlervereinigung "Akanthus" und Mitglied der Künstlervereinigung "Burgsteiner", hier genannt "Schwarzreuther", Quelle: Thieme-Becker, Archivunterlagen der "Burgsteiner", Internet und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3857
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Richard Sachs, attr., Winter im Vogtland

weiter Blick, vorbei an schneebedeckten Fichten, in tief verschneite, sanft bewegte vogtländische Mittelgebirgslandschaft in der Abenddämmerung, typisches Motiv des Künstlers, lasierende, partiell gering pastose Landschaftsmalerei in dezenter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1920, unsigniert, reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 50,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Entwerfer (1875 Plauen bis 1947 Speziallager Jamlitz bei Lieberose), Begründer der vogtländischen Malerfamilie Sachs, bis 1892 Schüler der Königlichen Industrieschule in Plauen (Kunstschule), anschließend Wanderschaft durch Bayern und Tirol, zeitweise in Trient als Klostermaler tätig, 1902 erste eigene Ausstellung, ab 1905 freischaffend in Jocketa tätig, unterhielt hier ein Musterzeichenatelier, Mitglied der "Malergruppe Vogtland", ab ca. 1934 Hilfslehrer an der Plauener Kunst- und Gewerbeschule, beschickte 1944 die Große Deutsche Kunstausstellung in München, 1945–47 in Bautzen und später im Speziallager Jamlitz bei Lieberose interniert, tätig in Jocketa, Quelle: Familie des Künstlers, Thieme-Becker, Dressler, Müller-Singer, Kalkoff "Handbuch des Kunstmarktes: Kunstadressbuch für das Deutsche Reich, ...", Flämig "Staatliche Kunst- und Fachschule für Textilindustrie Plauen/Vogtl." und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 3858
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 140,00 €

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Winter im Gebirge

Blick über tief verschneite Wiesen und Wälder mit Bauernhäusern, wohl Landschaft des Erzgebirges, Öl auf Platte, um 1960, links unten undeutlich monogrammiert, rückseitig unleserliche Annotation in Blei, Kratzer, etwas reinigungs- und restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 36,5 x 46 cm.

Katalog-Nr.: 3859
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Otto Greiner, "Der Tanz"

auf einem Weg durch lichtdurchflutete Landschaft tanzende Gruppe aus antikisierend spärlich gekleideten Männern und Frauen, Werksverzeichnis Vogel 60, Lithographie in Rötel auf gelblichem Japanpapier und auf J.W. Zanders-Bütten kaschiert, unter der Darstellung rechts in Blei signiert "O. Greiner", in der Darstellung links nochmals signiert und datiert "1896", vornehmlich im Randbereich knitterspurig, Darstellungsmaße ca. 44,6 x 58,5 cm, Blattmaße 52 x 73,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich „Ernst Otto Greiner“, dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1869 Leipzig bis 1916 München), ab 1884 Lithographenlehrling im Institut von Julius Klinkhardt in Leipzig, hier Schüler im Lithographieren und Zeichnen von Arthur Haferkorn, studierte 1888–91 an der Akademie in München bei Sandor (Alexander) von Liezen-Mayer, 1891 Italienreise und Bekanntschaft mit Max Klinger, der ihn stark beeinflusst und mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbindet, 1892–98 wechselnd in München und Leipzig ansässig, 1892 Übersiedlung nach Rom, 1915 kriegsbedingte Rückkehr nach München, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Akademie in München und Internet.

Katalog-Nr.: 3860
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Jürgen Adler, attr., »Ufer II«

einsame nackte Figuren am nächtlichen Ufer, lasierende Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Hartfaserplatte, unsigniert, rückseitig auf dem Rahmen betitelt »Ufer II« und auf der Malplatte rückseitig datiert "1984", original gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1941 Plauen bis 1995 Zwickau), studierte 1962–64 am Pädagogischen Institut Leipzig und 1964–69 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig, Harry Blume, Fritz Fröhlich und Hans Mayer-Foreyt, anschließend freischaffend in Plauen und Dozent an der Ingenieurschule für Textiltechnik Reichenbach/Vogtland, unternahm Studienreisen in die UdSSR, ab 1972 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Leiter des "Förderkollektivs Malerei/Grafik" in Plauen, bis 1992 in Plauen tätig, anschließend in Zwickau, Quelle: AKL, Frank Weiß „Malerei im Vogtland“, Eisold „Künstler in der DDR“ und Seidel/Wolf, Katalog der Ausstellung ZEITREISE, 2001.

Katalog-Nr.: 3861
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Jürgen Adler, "Paar II"

expressive Darstellung einer nackten Frau und eines männlichen Rückenaktes vor flirrend unruhigem Hintergrund, lasierende, teils gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert "J. Adler", rückseitig auf dem Rahmen bezeichnet, betitelt und datiert "Jürgen Adler »Paar II« 1989", original gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1941 Plauen bis 1995 Zwickau), studierte 1962–64 am Pädagogischen Institut Leipzig und 1964–69 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig, Harry Blume, Fritz Fröhlich und Hans Mayer-Foreyt, anschließend freischaffend in Plauen und Dozent an der Ingenieurschule für Textiltechnik Reichenbach/Vogtland, unternahm Studienreisen in die UdSSR, ab 1972 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Leiter des "Förderkollektivs Malerei/Grafik" in Plauen, bis 1992 in Plauen tätig, anschließend in Zwickau, Quelle: AKL, Frank Weiß „Malerei im Vogtland“, Eisold „Künstler in der DDR“ und Seidel/Wolf, Katalog der Ausstellung ZEITREISE, 2001.

Katalog-Nr.: 3862
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Jürgen Adler, "Begegnung"

zwei stark abstrahierte Figuren vor dunklem Grund, gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in effektvoller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert "J. Adler", rückseitig bezeichnet, betitelt und datiert "Jürgen Adler »Begegnung« 1981", original gerahmt, Falzmaße ca. 100 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1941 Plauen bis 1995 Zwickau), studierte 1962–64 am Pädagogischen Institut Leipzig und 1964–69 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig, Harry Blume, Fritz Fröhlich und Hans Mayer-Foreyt, anschließend freischaffend in Plauen und Dozent an der Ingenieurschule für Textiltechnik Reichenbach/Vogtland, unternahm Studienreisen in die UdSSR, ab 1972 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Leiter des "Förderkollektivs Malerei/Grafik" in Plauen, bis 1992 in Plauen tätig, anschließend in Zwickau, Quelle: AKL, Frank Weiß „Malerei im Vogtland“, Eisold „Künstler in der DDR“ und Seidel/Wolf, Katalog der Ausstellung ZEITREISE, 2001.

Katalog-Nr.: 3863
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Dietrich Burger, Sommertag am See

junge Familie im Ruderboot am Ufer eines Sees, kurz vor dem Ablegen, frühe Arbeit in der für den Künstler typischen Formensprache, vorwiegend in fein nuancierten Blautönen gehaltene Malerei in kühlem, teils lasierendem Farbauftrag, Öl auf Hartfaserplatte, links unten monogrammiert und datiert "B (19)66", auf der Rückseite in Blau "Dietrich Burger 1966", minimal farbschwundrissig, leicht berieben und an einer Ecke bestoßen, ungerahmt, Maße ca. 33,5 x 42 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1935 in Bad Frankenhausen geboren), 1953–58 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) bei Bernhard Heisig, 1961–65 Aspirant an der HGB in Leipzig, seit 1964 freischaffend tätig, ab 1977 Dozent an der HGB und ab 1984 Professor für Malerei an der HGB, Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen Museen und Sammlungen, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3864
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 1600,00 €

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Hermann Glöckner, Stehender Rückenakt

locker stehende, unbekleidet Frau mit zum Betrachter gerichtetem Rücken, mit sicherem Strich ausgeführte Arbeit in Grisaille-Manier, Kohle und Aquarell auf der Rückseite eines Drucks, im unteren Bereich rechts signiert und datiert "Glöckner (19)23" und links in Blei "11.23", frühe, gegenständliche Arbeit des Künstlers, auf Unterlagekarton montiert und hier bezeichnet "Hermann Glöckner/Dresden" und "erworben vom Künstler/am 26.10.1975", leicht lichtrandig und etwas fleckig, Blattmaße ca. 32,5 x 17 cm. Künstlerinfo: dt. konstruktivistischer Maler und Bildhauer (1889 Cotta bei Dresden bis 1987 Berlin/West), 1904–07 Lehre als Musterzeichner und Besuch von Abendkursen an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1914–18 Soldat im 1. Weltkrieg, 1923–24 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Otto Gussmann, 1945 durch Bombenangriffe Zerstörung seiner Wohnung und eines Großteils seiner Werke, 1945–48 Mitglied der Künstlergruppe Der Ruf, 1969 erste Einzelausstellung im Kupferstichkabinett Dresden, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, 1984 entstand der Dokumentarfilm „Kurzer Besuch bei Hermann Glöckner“, Werke in zahlreichen Museen des In- und Auslandes, Mitglied der Dresdner Sezession Gruppe 1919, des Deutschen Künstlerbundes und der Reichskammer der bildenden Künste, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“, Erpenbeck „Hermann Glöckner. Ein Patriarch der Moderne“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3865
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hermann Glöckner, "Figura"

originalgraphisches Plakat, erschienen anlässlich der Figura-Bilder zur Literatur – Internationalen Buchkunst-Ausstellung in Leipzig 1971, Herausgeber Verlag der Kunst-Dresden, Farbsiebdruck auf leichtem Karton, unten rechts von Hand signiert "Glöckner", gleichmäßig leicht gebräunt, im roten Bereich etwas berieben, gerollt, Blattmaße ca. 114,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: dt. konstruktivistischer Maler und Bildhauer (1889 Cotta bei Dresden bis 1987 Berlin/West), 1904–07 Lehre als Musterzeichner und Besuch von Abendkursen an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1914–18 Soldat im 1. Weltkrieg, 1923–24 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Otto Gussmann, 1945 durch Bombenangriffe Zerstörung seiner Wohnung und eines Großteils seiner Werke, 1945–48 Mitglied der Künstlergruppe Der Ruf, 1969 erste Einzelausstellung im Kupferstichkabinett Dresden, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, 1984 entstand der Dokumentarfilm „Kurzer Besuch bei Hermann Glöckner“, Werke in zahlreichen Museen des In- und Auslands, Mitglied der Dresdner Sezession Gruppe 1919, des Deutschen Künstlerbundes und der Reichskammer der bildenden Künste, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“, Erpenbeck „Hermann Glöckner. Ein Patriarch der Moderne“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3866
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Ulrich Hachulla, Graphikkonvolut mit Landschaften

fünf Arbeiten, jeweils betitelt "Im Binntal"; "Baseler Landschaft"; "Blick zum "Schubading"; "Sursum" und "Wehr", teils mit Widmung versehen, Radierungen auf Bütten, datiert zwischen 1982-2000, jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "U. Hachulla", teils außerhalb der Darstellung etwas fleckig, jeweils hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße max. ca. 14,5 x 21,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1943 in Heydebreck/Oberschlesien), Vertreter der "Leipziger Schule", nach der Flucht aus Schlesien ab 1947 in Halle/Saale ansässig, als Jugendlicher gefördert von Hanns Markowski, studierte ab 1963 an der HBK Leipzig bei Harry Blume, Hans Mayer-Foreyt, Bernhard Heisig und Werner Tübke, 1968-72 freischaffend in Leipzig, ab 1972 Aspirant und schließlich Meisterschüler von Werner Tübke, ab 1974 Lehrauftrag an der HBK Leipzig, 1993-2008 Professor an der HBK, unternahm Studienreisen nach Italien, Ägypten, Korea, Jugoslawien, in die Schweiz, USA, die Sowjetunion und in den Irak, 1968-90 Mitglied des VBK der DDR, tätig in Leipzig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3867
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Wilhelm Lachnit, In der Gaststätte

an einem Tisch mit Geschirr sitzende ältere Frau, bei der Lektüre eines Buches, nuancenreiche Interieurdarstellung, in Dunkelblau gedruckte Lithographie auf dünnem Papier, rechts unten in Blei signiert und datiert "W. Lachnit (19)53", leichte Altersspuren, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 31,5 x 24,2 cm, Blattmaße (unregelmäßig) ca. 41 x 33 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1899 Gittersee bei Dresden bis 1962 Dresden), 1914–18 Lehre zum Lackierer und Schriftmaler, 1918–20 Berufstätigkeit und Abendkurse an der Dresdner Kunstgewerbeschule bei Richard Guhr und Richard Mebert sowie bei Georg Oehme, 1919 Mitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919", studierte 1921–23 an der Dresdner Akademie, Meisterschüler bei Richard Dreher, Mitbegründer der "Neuen Gruppe" mit Hans Grundig, Fritz Skade und Otto Griebel, 1929 Mitbegründer der ASSO Dresden, 1933 zeitweise Inhaftierung, als "entartet" verfemt und mit Arbeitsbeschränkung belegt, 1945 Verlust großer Teile des Frühwerks, 1947–54 Professor an der HBK Dresden, unternahm zahlreiche Studienreisen, Mitglied des VBK der DDR, tätig in Dresden und Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3868
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Wilhelm Lachnit, Stillleben mit Kerzen

Arrangement aus einer Rose und Kerzen vor dunklem Grund, typische Arbeit des Dresdner Künstlers, Aquatintaradierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert sowie links nummeriert "2/20", breitrandiges Exemplar, Papier gering schmutzspurig, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca.18,5 x 25 cm, Blattmaße ca. 38 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1899 Gittersee bei Dresden bis 1962 Dresden), 1914–18 Lehre zum Lackierer und Schriftmaler, 1918–20 Berufstätigkeit und Abendkurse an der Dresdner Kunstgewerbeschule bei Richard Guhr und Richard Mebert sowie bei Georg Oehme, 1919 Mitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919", studierte 1921–23 an der Dresdner Akademie, Meisterschüler bei Richard Dreher, Mitbegründer der "Neuen Gruppe" mit Hans Grundig, Fritz Skade und Otto Griebel, 1929 Mitbegründer der ASSO Dresden, 1933 zeitweise Inhaftierung, als "entartet" verfemt und mit Arbeitsbeschränkung belegt, 1945 Verlust großer Teile des Frühwerks, 1947–54 Professor an der HBK Dresden, unternahm zahlreiche Studienreisen, Mitglied des VBK der DDR, tätig in Dresden und Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3869
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Wilhelm Lachnit, Herbst in der Sächsischen Schweiz

bewegte Landschaft mit leuchtenden Feldern und orangegefärbten Wäldern, vor der imposanten Kulisse der charakteristischen Felsformationen unter schwerem Himmel, kraftvolle Landschaftsdarstellung, Pastell auf leichtem Karton, rechts oben signiert und datiert "W. Lachnit (19)37", fixiert, unter Passepartout montiert, Blattmaße ca. 35 x 41,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1899 Gittersee bei Dresden bis 1962 Dresden), 1914–18 Lehre zum Lackierer und Schriftmaler, 1918–20 Berufstätigkeit und Abendkurse an der Dresdner Kunstgewerbeschule bei Richard Guhr und Richard Mebert sowie bei Georg Oehme, 1919 Mitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919", studierte 1921–23 an der Dresdner Akademie, Meisterschüler bei Richard Dreher, Mitbegründer der "Neuen Gruppe" mit Hans Grundig, Fritz Skade und Otto Griebel, 1929 Mitbegründer der ASSO Dresden, 1933 zeitweise Inhaftierung, als "entartet" verfemt und mit Arbeitsbeschränkung belegt, 1945 Verlust großer Teile des Frühwerks, 1947–54 Professor an der HBK Dresden, unternahm zahlreiche Studienreisen, Mitglied des VBK der DDR, tätig in Dresden und Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3870
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 500,00 €

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Otto Lange, "Landschaft 7"

Weidelandschaft mit Pferden unter einem Baum am Dorfrand, expressive, gratige Radierung, um 1912, rechts unten in der Platte ligiertes Künstlermonogramm "OL", links unter der Platte in Bleistift betitelt "Landschaft 7" und rechts handsigniert "OttoLange", etwas fleckig und gebräunt, hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 39 x 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Paul Otto Lange, genannt "Ottolange", dt. Maler und Graphiker (1879 Dresden bis 1944 Dresden), zunächst Lehre als Dekorationsmaler, anschließend Schüler der Kunstgewerbeschule Dresden, ab 1909 Studium an der Dresdner Akademie bei Otto Gussmann, 1915–19 Lehrer an der Kunstgewerbeschule Bromberg, ab 1919 tätig in Dresden, hier Mitglied der „Dresdner Sezession Gruppe 1919“ und der Novembergruppe, ab 1921 Mitglied des Akademischen Rates Sachsen, unternahm diverse Studienreisen wie 1922 nach Österreich, 1925 nach Kroatien, 1926 nach Italien und 1927 Île de France und nach der Schweiz sowie 1928 nach Böhmen, 1925–33 Professor an der Staatlichen Kunstschule für Textilindustrie Plauen, 1933 Amtsenthebung, ab 1933 freischaffend in Dresden, Mitglied der Dresdner Künstlervereinigung Sezession, im Deutschen Werkbund und ab 1933 in der Reichskammer der bildenden Künste, 1937–45 als "entartet" verfemt, Beschlagnahme und Vernichtung seiner Werke in Museen, 1938 vertreten auf der Berliner Ausstellung "Entartete Kunst", 1937–38 Reise an den Walchensee und 1943 in die Alpen, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3871
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 550,00 €

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Walther Meinig, Selbstbildnis mit Kindern

ausdrucksstarkes Selbstbildnis des Malers mit Pinsel, vor der Staffelei stehend, hinter ihm seine Kinder, einen Teddy bzw. eine Puppe in der Hand haltend, bemerkenswertes Werk aus der früheren Schaffensperiode des Künstlers, Öl auf Karton auf Sperrholzplatte kaschiert, 1930er Jahre, rechts unten signiert "Meinig", darüber mit teils unleserlicher Widmung wohl für seine Kinder "Für Roland und Regine [...]", etwas restaurierungsbedürftig, Retuschen, ungerahmt, Maße ca. 78,5 x 54,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1902 Dresden bis 1887 Freiburg/Breisgau), 1927-1929 Studium in Dresden bei Franz Gaudeck, Robert Paul Geißler und Richard Müller, Anfang der 1930er Jahre Kunstlehrer in Meißen, 1934 und 1935 Teilnahme an der Sächsischen Kunstausstellung Dresden, ab 1949 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR, schuf in der frühen DDR vor allem Landschaftsbilder um Meißen und Darstellungen der arbeitenden Bevölkerung, Mitglied der Dresdner Künstlergruppe „Das Ufer“ mit Rudolf Bergander und Franz Nolde, 1952 gewann er den Kunstpreis der Stadt Meißen, 1952 Umzug nach Freiburg/Breisgau, dort nunmehr vor allem als Landschafts- und Blumenmaler tätig, heute mit seinen Werken u.a. in der Galerie Neue Meister in Dresden, dem Stadtmuseum Meißen, im Museum für Neue Kunst in Freiburg sowie im Dreiländermuseum Lörrach vertreten, im Verlauf seines lebenslangen Schaffens entwickelte er eine große motivische Spannbreite, darunter eingängige Szenen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, Quelle: Vollmer, Eisold und Sächsische Zeitung vom 13.9.2022.

Katalog-Nr.: 3872
Limit: 800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Rolf Münzner, "Die Hinrichtung"

stark abstrahierte Szene mit wartenden Personen an der Guillotine, feine Mischtechnik (Aquarell, Gouache, Buntstifte und Tuschefeder) auf getöntem Papier, auf Papier montiert, hier vom Künstler in Blei betitelt, signiert und datiert "»Die Hinrichtung« zur franz. Revolution – Münzner [19]87", im Passepartout freigestellt hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 21 x 27 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner und Grafiker (geboren 1942 in Geringswalde), 1962–67 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Gerhard Kurt Müller, 1969–72 Aspirantur, 1973–88 Lehrauftrag für Aktzeichnen und Einführung in die Illustration, 1989 künstlerischer Leiter der Lithographiewerkstatt an der HGB Leipzig, 1992–2005 Professur für Grafik an der HGB, lebt und arbeitet in Geithain, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3873
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gerhard Oßmann, "Kirche in Straßberg"

herbstlicher Blick auf das charakteristische Kirchengebäude in Straßberg/Vogtland, mit sicherem Strich angelegtes Aquarell, um 1960-70, im unteren rechten Bereich in Kugelschreiber signiert "G. Oßmann", auf Passepartout in Blei betitelt "Kirche in Straßberg" und bezeichnet "Orig. Aqua.", etwas gegilbt, unter Passepartout und hinter Glas in Rahmen der Zeit, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 22 cm. Künstlerinfo: auch Ossmann, dt. Maler, Aquarellist, Graphiker und Entwerfer (1910 Plauen bis 1990), zunächst bis 1929 Studium an der Staatlichen Kunstschule für Textilindustrie in Plauen, 1929-30 als Entwerfer für Tapeten in Köln, parallel Abendstudium an der Akademie Düsseldorf, anschließend Rückkehr ins Vogtland, Kriegsdienst im 2. Weltkrieg an der Ostfront, anschließend freischaffend im Obervogtland, 1955 Austritt aus dem Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR und fortan Entwurfsgrafiker bei der Präwema in Markneukirchen, parallel Leiter von Mal- und Zeichenzirkeln in Markneukirchen und Klingenthal, Quelle: Info des Sohnes, Prof. Roland Oßmann.

Katalog-Nr.: 3874
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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