Bauern mit Kindern auf dem Nachhauseweg auf sommerlicher Landstraße, hierzu schreibt Thieme-Becker „... Malte, zeichnete und radierte Darstellungen aus dem fränkischen Bauernleben. ...", gratige Radierung, links unten in der Platte monogrammiert und datiert "R. Sch. 1907", links unter der Platte in Blei betitelt "Auf der Landstraße (selbstgedr. [selbstgedruckt])" und rechts vom Künstler handsigniert "R. Schiestl", rückseitig applizierte neuzeitliche Info zum Künstler und wohl Ausschnitt des ehemaligen Rückkartons mit Stempel "Hof-Kunsthandlung u. Hof-Vergolderei Karl Schaefer Wiesbaden Moritzstr. 54 ..." sowie Vorbesitzerannotationen, minimal fleckig, sehr schön hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 36 x 41,5 cm, Falzmaße ca. 48 x 52,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Exlibris- und Plakatkünstler, Glasmaler und Illustrator (1878 Würzburg bis 1931 Nürnberg), Schüler der Peterschule Würzburg, zunächst ab ca. 1891 Holzbildhauerlehre bei seinem Vater Matthäus Schiestl dem Älteren (1834-1915), ab 1896 Studium an der Akademie München bei Gabriel von Hackl und Franz von Stuck, Meisterschüler von Ludwig von Löfftz, ab 1897 freischaffend in München mit Arbeitsaufenthalten in Kloster Schwarzenberg und Freidegg/Tirol, ab 1898 zeitweise tätig in Kornhöfstadt im Steigerwald, 1899 Studienaufenthalt in der »Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt« in Innsbruck, schuf 1900 zusammen mit seinem Bruder Matthäus Schiestl Wandmalereien in der Pfalz (Burrweiler, Kaiserslautern, Germersheim und Landau), um 1900 tätig als Entwerfer für Stollwerck-Sammelbilder für den Kölner Schokoladeproduzenten Ludwig Stollwerck, ab 1901 als Gebrauchsgraphiker selbständig, 1903, 1904 und 1907 Studienreisen nach Italien (Verona, Rom), unternahm weitere Studienreisen nach Frankreich, Österreich, Holland und Norddeutschland, Anschluss an die Künstlerkolonie Dachau und Freundschaft zu Harry Schultz, ab 1910 Lehrer und später Professor für Graphik und Buchkunst an der Kunstgewerbeschule Nürnberg, 1916 Heirat mit der Schriftstellerin Margarete Bentlage, 1916-17 Kriegsdienst an der Front in Französisch-Lothringen im 1. Weltkrieg und 1917/18 künstlerischer Leiter der „Liller Kriegszeitung“, anschließend wieder Lehrer an der Nürnberger Kunstgewerbeschule, ab 1927 zunehmend Hinwendung zur Malerei, Ehrung 1914 mit der Staatsmedaille der Bugra Leipzig und der Goldmedaille Malmö, Mitglied im Münchner Radierverein, in der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft, im Münchner Verein "Luitpold-Gruppe" in der Nürnberger Kunstgenossenschaft, 1920 Gründungsmitglied der Nürnberger Sezession, Mitglied im Kunstverein Erlangen, beschickte unter anderem den Münchner Glaspalast, tätig in Nürnberg, mit regelmäßigen Sommeraufenthalten in Würzburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Grieb, Müller-Singer, Ries, Flemig, Davidson, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Horst Ludwig "Franz von Stuck und seine Schüler" und Internet.
Katalog-Nr.: 3500
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €
nächtliche Gruppe von Männern, die einem Blinden folgen, welcher soeben in den Abgrund stürzt, Lithographie auf Velin, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Schröter (19)83" sowie links nummeriert "29/100", rückseitig Text vom Künstler zum Dargestellten, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 28 x 38 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1934 Osselwitz/Niederschlesien bis 2005 Münchberg), 1945 Flucht nach Buchloe/Ostallgäu, ab 1949 Lehre als Kirchenmaler, ab 1954 Studium an der Münchner Akademie bei Prof. Hermann Kaspar, 1960 Staatsexamen und als Kunsterzieher an Gymnasien tätig, 1977 Berufung zum Professor an die Fachhochschule Coburg, Abteilung Münchberg, 1985 umfangreiche Schenkung an das Neue Stadtmuseum Landsberg/Lech, 1997 Versetzung in den Ruhestand, Quelle: Internetseite von Gislinde und Klaus Schröter.
Katalog-Nr.: 3501
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €
vier Radierung, betitelt "Friede den Menschen die eines guten Willens sind", „Vor dem Stadttor", „Ruhe auf der Flucht“ und "Nachtwache, Radierungen/Farbradierungen auf verschiedenen Papieren, 1910–20, jeweils in Blei signiert "F Staeger", teils minimale Altersspuren, Darstellungsmaße max. ca. 33 x 22,5 cm, Blattmaße ca. 50 x 35,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Illustrator und Kunstgewerbler (1880 Trebitsch bis 1976 Waldkraiburg), 1894–96 Schüler der Fachschule für Textildesign Brünn, studierte 1896–1902 an der Kunstgewerbeschule Prag, 1903 Wienaufenthalt, 1904–08 in Prag, ab 1908 in München-Obermenzing ansässig, Mitarbeiter der Zeitschrift "Jugend", während des 1. Weltkriegs Kriegszeichner im k.u.k. Kriegspressequartier, beschickte die Ausstellungen im Glaspalast München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, 1945 in München ausgebombt und Umsiedlung auf den Steigenberghof in Penzberg, ab 1957 in Waldkraiburg ansässig, in zahlreichen Sammlungen vertreten, unter anderem der Albertina Wien und den Graphischen Sammlungen München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Glaspalastkataloge und Internet.
Katalog-Nr.: 3502
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €
erschienen in der Sammlung von 256 Plakaten mit dem Titel "Les Maitres de l´affiche", zusammengestellt von Jules Chéret, Druck bei Chaix/Paris, Chromolithographie auf glattem Papier, Ende 19. Jh., rechts unten im Medium signiert "Steinlen", auf Trägerkarton kaschiert, leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 29 x 20 cm. Künstlerinfo: französischer Maler, Zeichner, Grafiker und Illustrator mit schweizerischen Wurzeln (1859 Lausanne bis 1923 Paris), ab 1878 als technischer Zeichner in Paris tätig, lebte seit 1883 in Montmatre, hier Bekanntschaft mit Adolphe Wilette und Freundschaft mit Henri de Toulous-Lautrec und als Entwerfer für Kabarett und Zeitschrift „Le Chat Noir“ tätig, 1911 Gründung der Zeitschrift „Les Humorites“ und Tätigkeit als Buchillustrator, Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3503
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Giovanni Segantini (1858–1899) schuf in den Jahren 1894–96 in mehreren Varianten das vorliegende symbolistische Motiv "L'angelo della vita" einer jungen Mutter mit Kleinkind im knorrigen Geäst eines Laubbaums vor gebirgiger Landschaft des Engadins, als Verkörperung von Natur und Mütterlichkeit und spielt damit subtil auf tradierten christlichen Kontext mit Maria und Jesus an, Radierung nach dem Motiv von Segantini, um 1910, rechts unter der Darstellung in Blei handsigniert "Wilh. Woernle", schön hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 40 x 29,5 cm. Künstlerinfo: dt.-österr. Maler, Graphiker und Reproduktionsstecher (1849 Stuttgart bis 1916 Wien), 1863–67 Lehre zum Kupferstecher und Radierer bei Veit Froer (1828–1900) in Stuttgart, parallel Schüler der Stuttgarter Kunstschule bei Bernhard von Neher, danach Mitarbeiter des Ateliers des Reproduktionsstechers Adolf Wagenmann, anschließend freundschaftlich gefördert durch Heinrich Zügel in München, 1873–75 Studienreise nach Italien mit Aufenthalt in Venedig, anlässlich des Besuchs Kaiser Franz Joseph I. in Venedig fertigte er Illustrationszeichnungen für die "Illustrierte Zeitung", die als Xylographien weite Verbreitung fanden, um 1875 Rückkehr als Maler und Radierer nach München, lieferte hier Beiträge für die „Zeitschrift für bildende Kunst“ des Verlags E. A. Seemann, parallel tätig für den Verein für vervielfältigende Kunst in Wien, 1879 Übersiedlung nach Wien, hier freundschaftlich gefördert durch William Unger und ab 1881 dessen Nachfolger als Lehrer für Radiertechniken an der Wiener Kunstgewerbeschule, 1882 erneut Aufenthalt in Italien, 1885 Ehrung mit der Goldmedaille für Kunst und Wissenschaft durch König Karl von Württemberg, beschickte unter anderem 1883 die „Internationale Ausstellung der graphischen Künste“ und die Wiener Jahresausstellungen, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach, Boetticher, Müller-Singer, Jansa und Internet.
Katalog-Nr.: 3504
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 130,00 €
bestehend aus vier Radierungen mit Portraits (teils Selbstportrait) und drei Lithographien, bezeichnet "ostpr. Dorf bei Gewitterstimmung", "Samland Ostpreussen" und Kiefernwald, um 1910–20, in Blei signiert oder monogrammiert, teils braunfleckig, Darstellungsmaße max. ca. 36 x 26,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1875 Nimptsch/Schlesien bis 1940 München), ab 1891 Studium an der Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau, ab 1893 Studium an der Akademie in Berlin und 1896–1900 Studium an der Akademie in München, Mitglied im Verein für Originalradierung, 1901 mit Ernst Neumann-Neander Gründung einer graphischen Schule, 1902–35 Professor an der Kunstakademie in Königsberg, nach seiner Pensionierung 1936 Rückkehr nach München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Vollmer-Nachträge, Matrikel der Akademie in München und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3505
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Max Klinger, "Kämpfende Zentauren", Blatt vier aus Intermezzi, Opus IV, erstmals erschienen 1861, und unbekannter Künstler, „Die Vertreibung aus dem Paradies“, um 1900, unterschiedliche Erhaltung, Darstellungsmaße max. ca. 38 x 24,5 cm.
Katalog-Nr.: 3506
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 90,00 €
Stefan Filipkiewicz, verschneites Dorf mit Kirche und Heine Rath, Nelken, Farbholzschnitte auf Japanpapier, 1. Hälfte 20. Jh., jeweils in Blei signiert, rückseitig Spuren alter Montierung, Darstellungsmaße max. ca. 14 x 19 cm.
Katalog-Nr.: 3507
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 140,00 €
junge Frau vor gelb leuchtendem Himmel, beim Ernten der Weinbeeren, Farblithographie in neun Farben auf leichtem Karton, 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Ferdinand Andri", rückseitig Sammlungsstempel, gleichmäßig gebräunt und am unteren Blattrand außerhalb der Darstellung etwas wasserrandig, Darstellungsmaße ca. 34,8 x 23,2 cm, Blattmaße ca. 46,4 x 31,3 cm. Künstlerinfo: genannt Ferdinand Andri der Jüngere, österreichischer Maler, Zeichner, Graphiker, Bildhauer und Kunstgewerbler (1871 Waidhofen an der Ybbs bis 1956 Wien), Sohn des Vergolders und Kirchenrestaurators Ferdinand Andri dem Älteren, 1884-86 Lehre als Altarschnitzer bei J. Kepplinger in Ottersheim/Linz, 1886-88 Schüler der Staatsgewerbeschule Innsbruck bei J. Trapper, Heinrich Fuss, Römisch und Andreas Colli, studierte 1888-91 an der Akademie Wien bei August Eisenmenger, Julius Victor Berger und Eduard Ritter von Peithner-Lichtenfels, 1891-94 weitergebildet an der Kunstschule Karlsruhe bei Kaspar Ritter, Gustav Schönleber, Hermann Baisch und Claus Meyer, unternahm Studienreisen nach Tirol, Italien, Paris und London, 1894-95 Militärdienst in Galizien, anschließend in St. Pölten tätig, 1895-96 Mitarbeit am Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumspanorama im Wiener Prater, 1899-1909 Mitglied und ab 1905 Präsident der Wiener Sezession, ab 1900 Mitarbeiter und verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift "Ver Sacrum", 1902 Übersiedlung nach Wien, 1902-07 Aufenthalte in Lassing, 1904 Gestaltung des österreichischen Pavillons auf der Weltausstellung St. Louis (USA), 1907-14 regelmäßige Sommeraufenthalte in Klausen (Südtirol), 1910 Gründungsmitglied des Österreichischen Werkbundes, im 1. Weltkrieg Kriegsfrontmaler, 1919-35 und 1938-45 Prof. an der Wiener Akademie, Mitgl. der Tiroler Künstlerkammer, Mitglied im Deutschen Werkbund und im Österreichischen Künstlerbund, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Dressler, Goldstein und Internet.
Katalog-Nr.: 3508
Limit: 110,00 €, Zuschlag: 110,00 €
Mann, seine Frau tragend und vor dem Teufel schützend, erschienen 1922 als Illustration für "Walpurgisnacht" von Johann Wolfgang von Goethe, Holzschnitt auf Japanpapier, unter Passepartout in versilberter, über Eck gearbeiteter Leiste gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 7,5 x 9,8 cm. Künstlerinfo: eigentlich Ernst Heinrich Barlach, bedeutender dt. Bildhauer, Graphiker und Schriftsteller (1870 Wedel bis 1938 Rostock), Jugend in Ratzeburg, ab 1880 Schüler der Gewerbeschule Hamburg bei Thiele und Woldemar, ab 1891 Studium an der Akademie in Dresden, ab 1892 Meisterschüler bei Diez, 1895–96 an der Academie Julian Paris, 1897–99 Kunstgewerbeschule Hamburg, ab 1900 an der Akademie Berlin, ab 1904 Lehrer an der Keramischen Fachschule Höhr, Mitglied und zeitweise Vorstand der Berliner Sezession und der "Freien Sezession Berlin", ab 1919 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1933–45 als entartet diffamiert und mit Ausstellungsverbot belegt, tätig unter anderem in Berlin, Paris, Hamburg und Güstrow, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Dressler und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3509
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €
Phantasielandschaft mit Flugobjekten und fliegenden Wesen, Farblithographie, um 1930, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Uriel Birnbaum", im Stein nochmals signiert "Uriel", durch ehemalige Rahmung etwas lichtrandig, Darstellungsmaße ca. 31 x 24 cm. Künstlerinfo: österr.-ungar. Maler, Zeichner und Schriftsteller (1894 Wien bis 1956 Amersfoort/Niederlande), jüngster Sohn des jüdischen Philosophen Nathan Birnbaum, 1911 mit seinen Eltern Umzug nach Berlin, 1915–17 Kriegsdienst und Verwundung, 1918 Teilnahme an der Frühjahrsausstellung der Wiener Sezession, in den 1920er Jahren als Illustrator für die Kinderzeichnung „Regenbogen“ tätig, 1923 Verleihung des Bauernfeld-Preises, ab 1939 lebte er im niederländischen Exil, Quelle: Vollmer und Thieme-Becker.
Katalog-Nr.: 3510
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 90,00 €
Blick auf ein Sandwerk mit zahlreichen Förderbändern und Maschinen, Farblithographie, um 1920–30, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Claude-Breton" und links nummeriert "76/200", gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 30,5 x 43,5 cm.
Katalog-Nr.: 3511
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Blick durch Palmen auf in einem Hafen liegende Segelboote, erschienen 1960 anlässlich einer Ausstellung in der Galerie 65 in Cannes, gedruckt bei Mourlot, Farblithographie, unter Passepartout moniert, leicht knitterspurig, Blattmaße ca. 78,5 x 53,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Graphiker, Illustrator und Bühnenbildner (1928 Paris bis 1999 Tourtour in Südfrankreich), Studium der Kunstgeschichte am Lycée Carnot, 1943–45 Studium an der Akademie des Beaux-Arts in Paris, schloss sich mit anderen Malern zur Gruppe „L’homme-témoin“ zusammen, wichtiger Vertreter des Existenzialismus, tätig in Paris, Quelle: Internet, Vollmer und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3512
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 180,00 €
fünf Graphiken "Freitreppe am Museum", "Gesprengter Bunker", "Am Bodemuseum", "Berliner Giebelwände" und "Geneisstraße II", Aquatintaradierungen in gedeckten Blau- und Grüntönen, datiert zwischen 1975 und 1981, je unter der Darstellung in Blei signiert "Manfred Butzmann", teils leicht gebräunt, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße max. ca. 19,5 x 24,5 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Maler, Zeichner, Fotograf, Plakatgestalter und Illustrator (geboren 1942 in Potsdam), Kindheit in Eutzsch, ab 1955 in Potsdam, hier erster Zeichenunterricht, 1961-64 Lehre zum Offsetretuscheur in Berlin und Potsdam, parallel Malzirkel-Schüler von Magnus Zellerl in Caputh, 1964-69 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Arno Mohr, Werner Klemke und Klaus Wittkugel, ab 1970 freischaffend in Berlin-Pankow, Mitglied des VBK der DDR, unternahm diverse Studienreisen, u. a. in die Moldawische SSR und in die Masuren, 1973-77 Meisterschüler bei Werner Klemke an der Akademie der Künste Berlin, beschickte die Kunstausstellungen der DDR und weitere nationale und internationale Expositionen, erhielt diverse Ehrungen, u. a. 1975 Goldplakette der Internationalen Buchkunstausstellung Leipzig, 1991 den Käthe-Kollwitz-Preis und 1999 die Ferdinand-von-Quast-Medaille, tätig in Berlin, seit 2007 in Potsdam-Bornim ansässig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.
Katalog-Nr.: 3513
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 330,00 €
vier Radierungen, betitelt "Stiller Hof in Leussow", "Palast mit Dom II", "Schinkels Elisabethwache" und "Berliner Türme" sowie eine Farboffsetlithographie "Stallgiebel bei Leussow", 1973–82, jedes Blatt unter der Darstellung in Blei rechts signiert, unterschiedliche Erhaltung, Darstellungsmaße ca. 43,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Maler, Zeichner, Fotograf, Plakatgestalter und Illustrator (geboren 1942 in Potsdam), Kindheit in Eutzsch, ab 1955 in Potsdam, hier erster Zeichenunterricht, 1961–64 Lehre zum Offsetretuscheur in Berlin und Potsdam, parallel Malzirkel-Schüler von Magnus Zellerl in Caputh, 1964–69 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Arno Mohr, Werner Klemke und Klaus Wittkugel, ab 1970 freischaffend in Berlin-Pankow, Mitglied des VBK der DDR, unternahm diverse Studienreisen, u. a. in die Moldawische SSR und die Masuren, 1973–77 Meisterschüler bei Werner Klemke an der Akademie der Künste Berlin, beschickte die Kunstausstellungen der DDR und weitere nationale und internationale Expositionen, erhielt diverse Ehrungen, u. a. 1975 die Goldplakette der Internationalen Buchkunstausstellung Leipzig, 1991 den Käthe-Kollwitz-Preis und 1999 die Ferdinand-von-Quast-Medaille, tätig in Berlin, seit 2007 in Potsdam-Bornim ansässig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.
Katalog-Nr.: 3514
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 180,00 €
acht Plakate, die sich mit dem zunehmenden Verfall der DDR bzw. zu anderen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzten, Offset auf verschiedenen Papieren, entstanden zwischen 1977–85, einige im Druck signiert, ein Plakat gefaltet, einige mit geringen Erhaltungsmängeln, Blattmaße max. 81 x 57 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Maler, Zeichner, Fotograf, Plakatgestalter und Illustrator (geboren 1942 in Potsdam), Kindheit in Eutzsch, ab 1955 in Potsdam, hier erster Zeichenunterricht, 1961–64 Lehre zum Offsetretuscheur in Berlin und Potsdam, parallel Malzirkel-Schüler von Magnus Zellerl in Caputh, 1964–69 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Arno Mohr, Werner Klemke und Klaus Wittkugel, ab 1970 freischaffend in Berlin-Pankow, Mitglied des VBK der DDR, unternahm diverse Studienreisen, u. a. in die Moldawische SSR und die Masuren, 1973–77 Meisterschüler bei Werner Klemke an der Akademie der Künste Berlin, beschickte die Kunstausstellungen der DDR und weitere nationale und internationale Expositionen, erhielt diverse Ehrungen, u. a. 1975 die Goldplakette der Internationalen Buchkunstausstellung Leipzig, 1991 den Käthe-Kollwitz-Preis und 1999 die Ferdinand-von-Quast-Medaille, tätig in Berlin, seit 2007 in Potsdam-Bornim ansässig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.
Katalog-Nr.: 3515
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 180,00 €
der Sohn des trojanischen Königs Tros unter einem Adler, unter der Darstellung im Druck betitelt "Ganymed und der Adler", Blatt aus der Ganymed-Mappe, Farblithographie auf schwachem Bütten, um 1920, unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Lovis Corinth", farbintensiver Druck, gering fleckig, Darstellungsmaße ca. 27 x 33 cm, Blattmaße ca. 36 x 41,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth, bedeutender dt. Maler, Lithograph und Radierer (1858 Tapiau/Ostpreußen bis 1925 Zandvoort), Studium an der Akademie Königsberg bei Otto Günther und ab 1880 an der Akademie München bei Franz von Defregger und Ludwig von Loefftz, beeinflusst von Wilhelm Trübner, als Radierer angelernt von Otto Eckmann, später in Paris und Bouguereau, neben Max Liebermann und Max Slevogt wichtigstes Mitglied der Berliner Sezession, 1918 Verleihung des Professorentitels durch die Berliner Akademie der Künste, 1921 Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg, tätig in Berlin und Urfeld am Walchensee, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie München und Internet.
Katalog-Nr.: 3516
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €
die Tochter des Flussgottes Inachos beim Liebesakt mit Zeus, unter der Wolkendecke des Jupiters, Werksverzeichnis Schwarz 401, Farblithographie auf schwachem Bütten, um 1920, unter der Darstellung recht in Blei signiert "Lovis Corinth", leicht fleckig und gebräunt, Darstellungsmaße ca. 27 x 32 cm, Blattmaße ca. 35 x 42 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth, bedeutender dt. Maler, Lithograph und Radierer (1858 Tapiau/Ostpreußen bis 1925 Zandvoort), Studium an der Akademie Königsberg bei Otto Günther und ab 1880 an der Akademie München bei Franz von Defregger und Ludwig von Loefftz, beeinflusst von Wilhelm Trübner, als Radierer angelernt von Otto Eckmann, später in Paris und Bouguereau, neben Max Liebermann und Max Slevogt wichtigstes Mitglied der Berliner Sezession, 1918 Verleihung des Professorentitels durch die Berliner Akademie der Künste, 1921 Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg, tätig in Berlin und Urfeld am Walchensee, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie München und Internet.
Katalog-Nr.: 3517
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €
zwei, teils unbekleidete Frauen in einem engen roten Raum, im Druck bezeichnet und datiert "Dali 1967", Farblithographie nach einer Gouache auf Velin, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Dali" und links nummeriert "117/160", stockfleckig, Darstellungsmaße ca. 50,5 x 40 cm, Blattmaße ca. 65 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Salvador Dali y Domenech, bedeutender spanischer Maler, Graphiker und Illustrator (1904 Figueras bis 1989 Figueras), ab 1916 Unterricht im Kolleg der Maristen, ab 1922 Studium an der Academia San Fernando in Madrid und an der Escuela Catalana in Barcelona, 1928 Parisreise zu Pablo Picasso, hier 1929 Anschluss an die Surrealistengruppe um Breton, deren bedeutendster Vertreter er werden sollte, 1934 Heirat mit Gala und USA-Reise, tätig in Portlligat bei Cadaqués, nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien Reise nach London und Italien, 1940–48 Übersiedlung nach Cleveland Ohio/USA, zurückgekehrt tätig in Figueras und Púbol. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG. und Internet.
Katalog-Nr.: 3518
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 220,00 €
aus einer Wolke hervorsteigende weinende Venus, in der Darstellung bezeichnet und datiert "Dali 1967", Farblithographie nach einer Gouache auf Velin, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Dali" und links nummeriert "117/160", Knickspur und außerhalb der Darstellung fleckig, Darstellungsmaße ca. 50,5 x 40 cm, Blattmaße ca. 65 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Salvador Dali y Domenech, bedeutender spanischer Maler, Graphiker und Illustrator (1904 Figueras bis 1989 Figueras), ab 1916 Unterricht im Kolleg der Maristen, ab 1922 Studium an der Academia San Fernando in Madrid und an der Escuela Catalana in Barcelona, 1928 Parisreise zu Pablo Picasso, hier 1929 Anschluss an die Surrealistengruppe um Breton, deren bedeutendster Vertreter er werden sollte, 1934 Heirat mit Gala und USA-Reise, tätig in Portlligat bei Cadaqués, nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien Reise nach London und Italien, 1940–48 Übersiedlung nach Cleveland Ohio/USA, zurückgekehrt tätig in Figueras und Púbol. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG. und Internet.
Katalog-Nr.: 3519
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 220,00 €
vielfigürliche Komposition zu dem von Dali häufig bearbeiteten Thema, Farblithographie auf langfaserigem Japanpapier, laut Beschreibung auf Rahmenrückwand 1981 erschienen, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Dali" und links nummeriert "211/300", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt (Passepartout gebräunt), Darstellungsmaße ca. 40 x 61 cm. Künstlerinfo: eigentlich Salvador Dali y Domenech, bedeutender spanischer Maler, Graphiker und Illustrator (1904 Figueras bis 1989 Figueras), ab 1916 Unterricht im Kolleg der Maristen, ab 1922 Studium an der Academia San Fernando in Madrid und an der Escuela Catalana in Barcelona, 1928 Parisreise zu Pablo Picasso, hier 1929 Anschluss an die Surrealistengruppe um Breton, deren bedeutendster Vertreter er werden sollte, 1934 Heirat mit Gala und USA-Reise, tätig in Portlligat bei Cadaqués, nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien Reise nach London und Italien, 1940-48 Übersiedlung nach Cleveland Ohio/USA, zurückgekehrt tätig in Figueras und Púbol. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG. und Internet.
Katalog-Nr.: 3520
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 330,00 €
typische surreale Darstellung nach einem Aquarell aus dem Jahre 1946, Farblithographie auf Velin, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Dali" und links nummeriert "6/300", minimale Knitterspur, farbfrisch erhalten, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 47,5 x 64 cm. Künstlerinfo: eigentlich Salvador Dali y Domenech, bedeutender spanischer Maler, Graphiker und Illustrator (1904 Figueras bis 1989 Figueras), ab 1916 Unterricht im Kolleg der Maristen, ab 1922 Studium an der Academia San Fernando in Madrid und an der Escuela Catalana in Barcelona, 1928 Parisreise zu Pablo Picasso, hier 1929 Anschluss an die Surrealistengruppe um Breton, deren bedeutendster Vertreter er werden sollte, 1934 Heirat mit Gala und USA-Reise, tätig in Portlligat bei Cadaqués, nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien Reise nach London und Italien, 1940–48 Übersiedlung nach Cleveland Ohio/USA, zurückgekehrt tätig in Figueras und Púbol. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG. und Internet.
Katalog-Nr.: 3521
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 120,00 €
Titel des Blatts: "Traum verursacht durch den Flug einer Biene um einen Granatapfel, eine Sekunde vor dem Aufwachen", Farblithographie nach einem Ölgemälde aus dem Jahr 1944, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Dali" und links nummeriert "190/300", farbfrisch erhalten, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 57,5 x 45,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Salvador Dali y Domenech, bedeutender spanischer Maler, Graphiker und Illustrator (1904 Figueras bis 1989 Figueras), ab 1916 Unterricht im Kolleg der Maristen, ab 1922 Studium an der Academia San Fernando in Madrid und an der Escuela Catalana in Barcelona, 1928 Parisreise zu Pablo Picasso, hier 1929 Anschluss an die Surrealistengruppe um Breton, deren bedeutendster Vertreter er werden sollte, 1934 Heirat mit Gala und USA-Reise, tätig in Portlligat bei Cadaqués, nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien Reise nach London und Italien, 1940-48 Übersiedlung nach Cleveland Ohio/USA, zurückgekehrt tätig in Figueras und Púbol. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG. und Internet.
Katalog-Nr.: 3522
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 700,00 €
Graphik nach dem 1934 entstandenen Ölgemälde, Farblithographie auf Velin, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Dali" und links nummeriert "178/300", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 57,5 x 47,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Salvador Dali y Domenech, bedeutender spanischer Maler, Graphiker und Illustrator (1904 Figueras bis 1989 Figueras), ab 1916 Unterricht im Kolleg der Maristen, ab 1922 Studium an der Academia San Fernando in Madrid und an der Escuela Catalana in Barcelona, 1928 Parisreise zu Pablo Picasso, hier 1929 Anschluss an die Surrealistengruppe um Breton, deren bedeutendster Vertreter er werden sollte, 1934 Heirat mit Gala und USA-Reise, tätig in Portlligat bei Cadaqués, nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien Reise nach London und Italien, 1940–48 Übersiedlung nach Cleveland Ohio/USA, zurückgekehrt tätig in Figueras und Púbol. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG. und Internet.
Katalog-Nr.: 3523
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 160,00 €
erschienen in französischer Sprache anlässlich einer Ausstellung im Hotel Meurice/Paris im Jahr 1967, mit vier eingebundenen Farblithographien des Künstlers, Fadenheftung minimal gelockert, in originaler Papphülle, Maße geschlossen ca. 28 x 22 cm. Künstlerinfo: eigentlich Salvador Dali y Domenech, bedeutender spanischer Maler, Graphiker und Illustrator (1904 Figueras bis 1989 Figueras), ab 1916 Unterricht im Kolleg der Maristen, ab 1922 Studium an der Academia San Fernando in Madrid und an der Escuela Catalana in Barcelona, 1928 Parisreise zu Pablo Picasso, hier 1929 Anschluss an die Surrealistengruppe um Breton, deren bedeutendster Vertreter er werden sollte, 1934 Heirat mit Gala und USA-Reise, tätig in Portlligat bei Cadaqués, nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien Reise nach London und Italien, 1940–48 Übersiedlung nach Cleveland Ohio/USA, zurückgekehrt tätig in Figueras und Púbol. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG. und Internet.
Katalog-Nr.: 3524
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 0,00 €