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Ansicht von Graz

Blick auf die Stadt vom Schlossberg aus, erschienen im Grazer Streifenpanorama, Kreidelithographie auf Velin, um 1865, lithographiert von C. Reichert, erschienen bei Jamnik & Willmer in Graz, minimal fleckig, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 27,5 x 37,5 cm, Blattmaße ca. 43 x 55,5 cm.

Katalog-Nr.: 3475
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Blick auf Stuttgart

Ansicht der zwischen Hügeln gelegenen Stadt mit dem Neuen Schloss und dem angrenzenden Barock-Schlosspark, unter der Darstellung im Druck betitelt "Stuttgart/seiner Majestät dem König Wilhelm I. von Württemberg...", zweifarbige Lithographie auf leichtem Karton, um 1860, nach einer Zeichnung von F. Wagner, lithographiert von F. Federer und erschienen im Verlag der lithographischen Anstalt von Louis Bode in Stuttgart, leichte Erhaltungsmängel und teils geschlossene Einrisse, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 42 x 60 cm, Blattmaße ca. 52 x 65 cm.

Katalog-Nr.: 3476
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ansicht von Palermo

Blick über Wiesen und Felder auf den im Abendlicht gelegenen Monte Pellegrino und Frauen am Brunnen im Vordergrund, unter der Darstellung betitelt "Ansicht von Palermo", kolorierte Lithographie, 2. Hälfte 19. Jh., fleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 18,5 x 27,5 cm.

Katalog-Nr.: 3477
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Übersicht der höchsten Gebäude der Welt

Zusammenstellung der 71 höchsten Gebäude zum Ende des 19. Jh., unter der Darstellung Auflistung der Höhen, oberhalb der Darstellung betitelt "Tableau Comparatif de la Hauteur des Principaux Monuments", kolorierter Stahlstich, unter der Darstellung bezeichnet "23 et 29 rué St. Sulpis Paris" sowie Maison Bouasse-Lebel... ", saubere Faltlinie, Darstellungsmaße ca. 44,5 x 57 cm, Blattmaße ca. 53,5 x 69 cm.

Katalog-Nr.: 3478
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Konvolut Graphikbeilagen aus PAN,

11 Blatt mit Arbeiten von Emil Orlik, Karl Köpping, Carl Theodor Meyer-Basel, Richard Müller, Ludwig von Hofmann, Felix Hollenberg, Otto Fischer, Otto Gampert, Leopold Graf von Kalckreuth, Peter Halm und Hans Thoma, unterschiedliche Techniken, 1895–1900, an der unteren Blattkante jeweils typographisch bezeichnet, teilweise gebräunt, Blattmaße ca. 37 x 28 cm.

Katalog-Nr.: 3479
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Konvolut Graphikbeilagen aus Pan

elf Blatt mit Graphiken von Emil Orlik, Karl Köpping, Félicien Rops, Carl Theodor Meyer-Basel, Eugen Kirchner, Albert Baertsoen, Otto Reim, Otto Gampert, Ernst Klotz, Peter Halm und Hans Thoma, unterschiedliche Techniken, 1895–1900, an der unteren Blattkante jeweils typographisch bezeichnet, Blattmaße ca. 37 x 28 cm.

Katalog-Nr.: 3480
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Max Asperger, Graphiksammlung

elf Arbeiten, teils italienische Motive, ein Motiv sechsmal vorhanden, Radierungen in verschiedenen Farbtönen, um 1900, in der Platte signiert, teils leichte Altersspuren, Darstellungsmaße max. ca. 21 x 31 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Radierer (1864 Apolda bis 1924 Gotha), 1883-91 Studium an der Weimarer Akademie bei Woldemar Friedrich, ab 1895 tätig in Gotha, Quelle: Thieme-Becker, Benezit und Dressler.

Katalog-Nr.: 3481
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gisela Breitling, Weibliche Akte

in altmeisterlicher Manier gezeichnete nackte Frauen, in flacher Landschaft vor Bergen, Radierung aus zwei Platten mit schönem gleichmäßigen Plattenton, Radierung auf Velin, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "G. Breitling (19)69" sowie links nummeriert "26/30", im Randbereich etwas wellig, ansprechend hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 33 x 39,5 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Graphikerin und Autorin (1939 Berlin bis 2018 Berlin), 1960-62 Studium an der Textilingenieurschule Krefeld, hier Meisterschülerin von Georg Muche, ab 1963 Studium an der Westberliner Hochschule für Bildende Künste, 1977-78 Stipendium für die Villa Massimo in Rom, intensive Betätigung in der Frauenbewegung, 1985-86 Lehrauftrag an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin, nachfolgend Gastprofessur an der Universität Kassel, Mitbegründerin des Verborgenen Museums in Berlin, Quelle: Webseite der Künstlerin und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3482
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Max Brüning, "Opium"

junge, leicht bekleidete Frau vor einer erhängten Puppe mit rauchender Opiumpfeife erschreckend, Radierung mit dezenten Plattenton, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Max Brüning" und links "Original-Radierung ("Opium"), gleichmäßig gebräunt und außerhalb der Darstellung kleiner Fleck, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 34,5 x 18 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Gebrauchsgraphiker, Entwerfer und Radierer (1887 Delitzsch bis 1968 Lindau /Bodensee), studierte ab 1902 an der Akademie Leipzig bei Alois Kolb, später Schüler von Peter Halm in München, 1913 Studienreise nach Frankreich, Belgien, Italien, Griechenland, Kleinasien und Türkei, ab 1914 als Meisterschüler bei Franz von Stuck an der Akademie München, während des 1. Weltkrieges Zeichenlehrer des Kronprinzen Wilhelm von Preussen, 1918-23 in Leipzig tätig, 1923 Umzug nach Berlin, sein Atelier wurde hier zur vielbeachteten Sehenswürdigkeit, er besaß eine der reichsten Kunstsammlungen asiatischer Provenienz es wurde zum Treffpunkt in- und ausländischer Persönlichkeiten aus Film, Kunst, Sport und Politik, nach Heirat 1935 kurzzeitig an der Ostsee und in Oberstdorf, ab 1938 in Igls bei Innsbruck, 1943 Vernichtung von ca. 300 Radierplatten durch Bombenangriff in Berlin, 1945 Ausweisung als dt. Staatsbürger aus Österreich und Ansiedlung in Lindau am Bodensee, in den 1950-iger Jahren Studienreisen nach Spanien und ins Tessin, 1963 Verkehrsunfall und Ende des künstlerischen Schaffens, Quelle: Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Internet.

Katalog-Nr.: 3483
Limit: 420,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Manfred Butzmann, "Berliner Mietshaus, Calrin 2"

typische Arbeit von Manfred Butzmann, mit Autos vor städtischem Straßenzug mit Gründerzeitfassade im diffusen Sonnenlicht, Farbradierung, links unter der Platte in Blei betitelt "Calrin 2", mittig undeutlich nummeriert "78 [oder 98]/100" und rechts vom Künstler handsigniert und datiert "Manfred Butzmann 1991", hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 58,5 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Maler, Zeichner, Fotograf, Plakatgestalter und Illustrator (geboren 1942 in Potsdam), Kindheit in Eutzsch, ab 1955 in Potsdam, hier erster Zeichenunterricht, 1961-64 Lehre zum Offsetretuscheur in Berlin und Potsdam, parallel Malzirkel-Schüler von Magnus Zellerl in Caputh, 1964-69 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Arno Mohr, Werner Klemke und Klaus Wittkugel, ab 1970 freischaffend in Berlin-Pankow, Mitglied des VBK der DDR, unternahm diverse Studienreisen, u. a. in die Moldawische SSR und in die Masuren, 1973-77 Meisterschüler bei Werner Klemke an der Akademie der Künste Berlin, beschickte die Kunstausstellungen der DDR und weitere nationale und internationale Expositionen, erhielt diverse Ehrungen, u. a. 1975 Goldplakette der Internationalen Buchkunstausstellung Leipzig, 1991 den Käthe-Kollwitz-Preis und 1999 die Ferdinand-von-Quast-Medaille, tätig in Berlin, seit 2007 in Potsdam-Bornim ansässig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3484
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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"Peter Fendi", Konvolut erotische Arbeiten

acht Tafeln mit erotischen Darstellungen, erschienen 1910 in der Mappe "Peter Fendi - Vierzig erotische Aquarelle in Faksimiliereproduktion", die Arbeiten stammen jedoch nicht von ihm, sondern werden ihm hier fälschlicherweise zugeschrieben, Farblithographien auf Büttenkarton, links unten jeweils Prägestempel, eingelegt in Mappe mit Ausdruck "Peter Fendi" Mappe mit Erhaltungsmängeln, Blätter gut erhalten, leicht angeschmutzt, Darstellungsmaße ca. 20,5 x 14 cm, Blattmaße ca. 40,5 x 30 cm.

Katalog-Nr.: 3485
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Otto Goetze, Liegende Dame

auf einem Sofa liegende junge Dame im schwarzen langen Kleid und zum Betrachter gerichtetem Blick, Radierung mit zartem Plattenton auf Van Gelder Zonen-Bütten, um 1920, unter der Darstellung rechts handsigniert "Otto Goetze", unter Passepartout montiert, leicht lichtrandig, Darstellungsmaße ca. 19,3 x 27 cm. Künstlerinfo: auch Götze, dt. Maler, Illustrator und Radierer (1868 Leipzig bis 1931 Berlin), Kindheit in Connewitz, studierte 1888 an der Akademie Leipzig, 1889–94 Studium an der Akademie München bei Sándor (Alexander) von Liezen-Mayer, zunächst freischaffend als Portraitmaler, ab 1908 Hinwendung zur Radierung, beschickte ab 1893 dt. Ausstellungen, unter anderem 1914 die Bugra Leipzig, hier Ehrung mit dem sächsischen Staatspreis, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Singer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bénézit und Internet.

Katalog-Nr.: 3486
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Günter Grass, "Verrutschtes Symbol"

Zusammenstellung aus Hammer, Sichel und Handschuh, Radierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Günter Grass (19)81" und links römisch nummeriert "VII/XXX", hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 33 x 39,5 cm. Künstlerinfo: dt. Schriftsteller, Maler, Graphiker und Bildhauer (1927 Danzig bis 2015 Lübeck), meldete sich freiwillig zur Wehrmacht, Einberufung zum Kriegsdienst, anschließend bis 1946 Kriegsgefangenschaft, 1947/48 Steinmetzpraktikum in Düsseldorf, 1948–52 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Otto Pankok und Josef Mages, 1953–56 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin bei Karl Hartung, ab 1956 auch als Schriftsteller aktiv, lebte von 1956–59 in Paris, von 1972–87 in Wewelsfleth in Schleswig-Holstein ansässig, lebte von 1986–87 mit seiner Frau in Indien, ab 1987 Behlendorf/Kreis Herzogtum Lauenburg ansässig, 1999 Verleihung des Nobelpreises für Literatur, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3487
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 190,00 €

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Hede Jahn, "Schloss Lichtenstein..."

kompletter Titel "Schloss Lichtenstein in Sternberg Mähren", Blick auf eine Ecke des Schlosses ihrer Geburtsstadt mit Freitreppe, Farblinolschnitt, erschienen in der Jahresmappe der Gesellschaft für Vervielfältigende Kunst in Wien im Jahr 1913, kräftiger Druck, kleiner Fleck, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 50 x 35,5 cm. Künstlerinfo: auch Hedwig Hahn-Hamburger, tschechisch-schweizerische Graphikerin und Textilkünstlerin (1885 Sternberg bis 1955 Zürich), Besuch der Kunstgewerbeschule Prag und von 1908–14 der Kunstgewerbeschule Wien, 1914 durch Stipendium der Rothschild-Stiftung Reise nach London, Paris und Holland, 1915–16 für die Wiener Werkstätte tätig, Mitglied des Österreichischen Werkbunds, Entwürfe für den Modesalon „Schwestern Flöge“, 1945 Übersiedlung nach Zürich und hier als Lehrerin an der Kunstgewerbeschule tätig, Quelle: Geschichtewiki Wien.

Katalog-Nr.: 3488
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Karl Johne, "Im Herbst"

mit kräftig rotbraun gefärbtem Blattwerk in hügeliger Landschaft stehende Birkengruppe, aufwendiger Farbholzschnitt von mehreren Platten, um 1915, unter der Darstellung in Blei rechts bezeichnet und signiert "Orig.-Farbholzschnitt K. Johne" sowie links betitelt "Im Herbst", im Stock rechts unten ligiertes Monogramm "KJ", wasserrandig, auf Unterlegekarton aufgelegt und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 32 x 23 cm, Blattmaße ca. 34,5 x 25 cm. Künstlerinfo: sudetendt. Maler, Graphiker, Restaurator, Exlibris-Künstler, Illustrator und Buchgestalter (1887 Kratzau in Böhmen [Chrastava] bis 1959 Weilburg/Lahn), 1907–12 Ausbildung zum Lehrer für Mathematik und Kunst an der Lehranstalt Reichenberg [Liberec], ab 1912 Lehrer an der Knabenbürgerschule in Reichenberg und 1936–45 deren Schulleiter, als Künstler Schüler von Adolf Zdrazila, nach 1945 in Weilburg/Lahn als Restaurator tätig, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3489
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Luigi Kasimir, Ansicht von Grein

winterliche Straßenszene in der österreichischen Stadt mit der majestätischen Burganlage im Hintergrund, Farbradierung, unter der Darstellung in Blei posthum bezeichnet "Luigi Kasimir", in der Platte unten rechts bezeichnet und datiert "Grein 22 Oct. 1926", hier posthumer Abzug, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 28 x 28 cm. Künstlerinfo: eigentlich Luigi Alois Heinrich Kasimir, österreichischer Maler und Graphiker (1881 Pettau bis 1962 Wien), Sohn des Malers Alois Kasimir, frühe Förderung durch den Zeichenprofessor der Technischen Hochschule Graz, Heinrich Bank, studierte 1900-05 an der Wiener Akademie bei William Unger und Sigmund L'Allemand, 1906-07 an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und an der Kunstgewerbeschule Graz bei Leo Diet, von Kaiser Franz-Joseph zum Professor ernannt, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1910 den Staatspreis, die Goldene und Silberne Medaille der Stadt Graz, Mitglied der Genossenschaft Bildender Künstler der Steiermark, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", AKL, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3490
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Robert Kasimir, Alpiner Berghof im Winter

tief verschneiter Berghof in alpiner Landschaft, Farbradierung, Ende 20. Jh., unter der Darstellung mittig in Blei signiert "Robert Kasimir", gering schmutzspurig, Darstellungsmaße ca. 42 x 34,5 cm, Blattmaße ca. 64 x 49,5 cm. Künstlerinfo: auch Raoul Kasimir, österreichischer Maler und Graphiker (1914 Wien bis 2002 Wien), Sohn und Schüler des Luigi Kasimir und der Tanna Kasimir-Hoernes, Studium an der Akademie Wien und der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, studierte mit Stipendium der Kunstakademie Philadelphia in den Vereinigten Staaten, 1961 Errichtung einer Radierwerkstatt in Wien, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3491
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Walther Klemm, Paar Tierdarstellungen

liegendes Rehkitz und "Bär mit Jungen", eindringliche Tierdarstellungen, Holzschnitte, 1910–20, jedes Blatt unter der Darstellung rechts in Blei signiert "WKlemm", Papier leicht geblichen, Darstellungsmaße ca. 30 x 40 cm, Blattmaße max. ca. 42 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1885 Karlsbad [Karlovy Vary] bis 1957 Weimar), studierte 1901–04 Kunstgeschichte an der Wiener Universität bei Julius von Schlosser, parallel Studium an der Kunstgewerbeschule und der Akademie Wien bei Anton von Kenner, Kolo Moser, F. Myrbach und anderen, 1905 Beteiligung an der Ausstellung der Wiener Secession und Übersiedlung nach Prag, 1906 Ateliergemeinschaft mit Carl Thiemann in Libotz bei Prag, ab 1908 in der Künstlerkolonie Dachau, 1910 Mitglied der Berliner Sezession, 1913 Berufung als Professor an die Akademie Weimar, unternahm zahlreiche Studienreisen, erhielt mehrere Ehrungen, unter anderem 1952 Ehrensenator der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR", Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3492
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Emmy Kraushaar, Graphikkonvolut

acht Radierungen und zwei Holzschnitte, 1. Hälfte 20. Jh., teilweise handsigniert "Emmy Kraushaar", unterschiedliche Erhaltung, Blattmaße max. ca. 35 x 27 cm, beigegeben Winterabend, Farblithographie, im Stein monogrammiert "RK", Blattmaße ca. 19,5 x 23,5 cm. Künstlerinfo: geborene Schmölke, dt. Malerin und Graphikerin (1882 Posen bis 1955 Dransfeld), verheiratet mit Rudolf Kraushaar, war um 1930 in Hamm tätig, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3493
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Klaus Magnus, "Berlin-Mappe"

acht "Portraits" Berliner Häuser sowie Deckblatt und Einleitungsblatt, eingelegt in mit grünem Leinen bezogene Mappe, herausgegeben von Lothar Lang für den Staatlichen Kunsthandel der DDR, Radierungen auf leichtem Karton, 1973, jedes Blatt unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Magnus (19)73" und links nummeriert "27/120", auf Mappendeckel kleinere Radierung kaschiert, minimal gebräunt, Blattmaße ca. 47,5 x 37 cm, beigeben Kaufbeleg des Staatlichen Kunsthandels der DDR über 240 Mark. Künstlerinfo: dt. Graphiker und Zeichner (geboren 1936 Gumbinnen), 1945 Flucht aus Ostpreußen in die Sowjetische Besatzungszone, 1951–54 Lehre als Schaufensterdekorateur, anschließend bis 1957 Studium an der Arbeiter- und Bauernfakultät an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und 1957–62 an der Hochschule bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, 1964–66 Aspirant, nachfolgend bis 1969 Meisterschüler an der Akademie der Künste der DDR, danach freischaffend, Mitglied des VBK der DDR, war auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, 1990 Umzug nach Bonn und später nach Fulda, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3494
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Kurt Meyer-Eberhardt, Gamskopf

Kopf eines Gamsbockes mit nach hinten gebogenen Krucken und in die Ferne gerichtetem Blick, fein nuancierte Farbradierung mit gekonnt erfassten Brauntönen, um 1950–70, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Meyer-Eberhardt", minimal lichtrandig, war nie gerahmt, Darstellungsmaße ca. 43,5 x 32 cm, Blattmaße ca. 62 x 44,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Kurt Ernst Meyer, nannte sich ab 1916 unter Beifügung des Mädchennamens der Mutter "Curt Meyer-Eberhardt", dt. Tiermaler, Illustrator und Radierer (1895 Leipzig bis 1977 München), ab 1899 Kindheit in Erfurt, studierte 1911–15 an der Akademie Weimar bei Max Thedy, Theodor von Hagen und Meisterschüler von Walter Klemm, 1915 Übersiedlung nach München und kurzzeitig Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, aufgrund seiner sehr populären und ab 1917 im Verlag von Hanfstaengl München verlegten Radierungen mit Tier- und Jagdszenen, erlangte er früh finanzielle Unabhängigkeit, 1919–20 kurzzeitig Schüler am Bauhaus Weimar bei Lyonel Feininger, 1920 endgültig Übersiedlung nach München, hier künstlerisch freischaffend, beschickte bis 1926 die Neue Münchner Sezession, unternahm Studienreisen nach Italien, Südfrankreich und Jugoslawien, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, erhielt ab 1972 lebenslangen Ehrensold der Stadt München, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3495
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Kurt Meyer-Eberhardt, Paar Hundedarstellungen

sitzende englische Bulldogge mit Halskrause und Kopf eines Schäferhundes, Radierungen/Farbradierungen auf Velin, um 1950–70, je unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Meyer-Eberhardt", ein Blatt mit Prägestempel "Hanfstaengldruck", ein Exemplar mit Fleck an der unteren Blattkante, Darstellungsmaße max. ca. 35,5 x 28 cm, Blattmaße ca. 52 x 36,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Kurt Ernst Meyer, nannte sich ab 1916 unter Beifügung des Mädchennamens der Mutter "Curt Meyer-Eberhardt", dt. Tiermaler, Illustrator und Radierer (1895 Leipzig bis 1977 München), ab 1899 Kindheit in Erfurt, studierte 1911–15 an der Akademie Weimar bei Max Thedy, Theodor von Hagen und Meisterschüler von Walter Klemm, 1915 Übersiedlung nach München und kurzzeitig Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, aufgrund seiner sehr populären und ab 1917 im Verlag von Hanfstaengl München verlegten Radierungen mit Tier- und Jagdszenen, erlangte er früh finanzielle Unabhängigkeit, 1919–20 kurzzeitig Schüler am Bauhaus Weimar bei Lyonel Feininger, 1920 endgültig Übersiedlung nach München, hier künstlerisch freischaffend, beschickte bis 1926 die Neue Münchner Sezession, unternahm Studienreisen nach Italien, Südfrankreich und Jugoslawien, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, erhielt ab 1972 lebenslangen Ehrensold der Stadt München, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3496
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Kurt Meyer-Eberhardt, Kätzchen mit Fliege

interessiert eine näherkommende Fliege beobachtendes Kätzchen, Radierung mit dezentem Plattenton auf Velin, Mitte 20. Jh., unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Meyer-Eberhardt", breitrandiges Exemplar, Darstellungsmaße ca. 22,5 x 29 cm, Blattmaße ca. 37 x 52 cm. Künstlerinfo: eigentlich Kurt Ernst Meyer, nannte sich ab 1916 unter Beifügung des Mädchennamens der Mutter "Curt Meyer-Eberhardt", dt. Tiermaler, Illustrator und Radierer (1895 Leipzig bis 1977 München), ab 1899 Kindheit in Erfurt, studierte 1911–15 an der Akademie Weimar bei Max Thedy, Theodor von Hagen und Meisterschüler von Walter Klemm, 1915 Übersiedlung nach München und kurzzeitig Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, aufgrund seiner sehr populären und ab 1917 im Verlag von Hanfstaengl München verlegten Radierungen mit Tier- und Jagdszenen, erlangte er früh finanzielle Unabhängigkeit, 1919–20 kurzzeitig Schüler am Bauhaus Weimar bei Lyonel Feininger, 1920 endgültig Übersiedlung nach München, hier künstlerisch freischaffend, beschickte bis 1926 die Neue Münchner Sezession, unternahm Studienreisen nach Italien, Südfrankreich und Jugoslawien, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, erhielt ab 1972 lebenslangen Ehrensold der Stadt München, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3497
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Gregor Rabinovitch, Ehrengabe der Stadt Zürich

Leinenmappe bedruckt mit "Zürcher Radierungen von Gregor Rabinovitch", eingelegt 13 Radierung unter Passepartout mit der Darstellung charakteristischer Orte der Stadt und radiertes Deckblatt mit Verzeichnis der Blätter, erschienen 1928 in einer Gesamtauflage von 85 Exemplaren, jedes Blatt in Blei signiert "G. Rabinovitch", in die Mappe beigelegt Dankschreiben des Stadtrats von Zürich an den Generalintendanten des Züricher Stadttheaters Dr. h. c. Alfred Reucker aus dem Jahre 1934, Mappe und Passepartouts angeschmutzt, Blätter gut erhalten, Maße Passepartout ca. 46 x 32 cm. Künstlerinfo. egentlich Grigori Idelewitsch Rabinowitsch (russisch Григорий Иделевич Рабинович), russisch-schweizerischer Graphiker und Karikaturist (1884 Oranienbaum/Russland bis 1958 Zürich), ab 1904 Studium der Graphik an der Akademie in München und Studium der Architektur in St. Petersburg, anschließend Jurastudium in Moskau, Doktoratsabschluss, ab 1912 in Paris als Künstler tätig, durch Beginn des 1. Weltkriegs war die Rückkehr von einer Österreichreise nicht möglich und er ging einige Jahre nach Zürich, 1929 Verleihung des Bürgerrechts der Stadt Zürich, ab 1922 für die Satirezeitschrift „Nebelspalter“ tätig, häufig Auseinandersetzungen mit der Schweizer Zensur, auch als Exlibriskünstler tätig. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3498
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Karl Peter Röhl, Herbstlich

einzeln stehender stattlicher, unbelaubter Baum in flacher Landschaft mit Gehöft, in Braun gedruckte Radierung auf kaschiertem Japanpapier, unter der Darstellung in Blei signiert und datiert "Karl Peter Röhl 1914", frühe, während der Studienzeit in Weimar entstandene Arbeit, fleckig und gebräunt, Darstellungsmaße ca. 17,5 x 12,6 cm, Blattmaße ca. 48,5 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1890 Kiel bis 1975 Kiel), ab 1906 Malerlehre, 1908–10 Besuch der Handwerker- und Kunstschule in Kiel, ging 1910/11 nach Berlin und studierte an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums, 1912–14 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar bei Albin Egger-Lienz und Walther Klemm, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, 1919–21 Studium am Bauhaus in Weimar bei Johannes Itten, Entwurf für das erste Bauhaussignet, 1921 Bekanntschaft mit Theo van Doesenburg, Teilnahme am Kongress der Konstruktivisten und Dadaisten in Weimar, 1922–26 Meisterschüler von Walther Klemm an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst, 1923 zusammen mit Walter Dexel, Willi Baumeister und Erich Bucholz Teilnahme an der Konstruktivistenausstellung in Jena, 1926–42 Dozent an der Städelschule in Frankfurt am Main, ab 1933 Mitglied der NSDAP, 1937 Entfernung von über 40 Arbeiten aus Museen und Sammlungen im Zuge der Aktion Entartete Kunst, 1942/43–46 Soldat im 2. Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft, Rückkehr nach Kiel und freischaffend tätig, 1952 Mitbegründer der Vereinigung „Neue Gruppe“, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3499
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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