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Drei Kupferstichkarten Mitteldeutschland

betitelt "Karte vom Erfurtischen Gebiete", 1803; "Die grossherzoglich sächsischen Länder nebst den Besitzungen der Fürsten von Schwarzburg und Reuss" 1858 und Homanns Erben, Karte Vogtland, um 1740, teilkolorierte Kupferstiche/Stahlstiche, Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. max. 54 x 70 cm.

Katalog-Nr.: 3450
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Tobias Lotter, Kupferstichkarte Schleswig

links unten figürliche, mit Wappen verzierte Kartusche und hier bezeichnet "Ducatus Slesvicesis... Tobiae Conradi Lotter...", rechts unten Gruppe aus Pferden und Kühen, Darstellung des Gebiets zwischen Nord- und Ostsee, flächenkolorierter Kupferstich, 2. Hälfte 17. Jh., mittig geglättete Faltlinie, geringe Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 49,5 x 57,5 cm, Blattmaße ca. 54 x 67 cm. Künstlerinfo: auch Tobias Conrad Lotter, dt. Landkartenstecher Kartograph und Verleger (1717 Augsburg bis 1777 Augsburg), ab 1740 Schwiegersohn und produktivster Mitarbeiter des Kartographen und Verlegers Matthäus Seutter, 1740–44 schuf er eigenverantwortlich unter Seutter den „Atlas Minor“, nach dem Tode von Seutter (1757) führten sein Sohn Albrecht Karl (1722–1762) und sein Schwiegersohn Lotter sowie G. B. Probst die Firma weiter, 1757/58 wurde Lotter alleiniger Eigentümer des Verlags, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3451
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gerhard Mercator, 'Holsatiae Ducatus''

rechts unten Kartusche und hier bezeichnet "Holsatiae Ducatus", Darstellung von Holstein mit der Insel Neuenwerk im Norden, Lübeck im Osten, Hornburg im Süden und Hude an der Nordsee im Westen, kolorierter Kupferstich, Anfang 17. Jh., rechts unten in der Platte bezeichnet "Per Gerardum Mercatorem Cum priuilegio", rückseitig typografischer Text in Latein, üblicher Mittelfalz, gebräunt und Kolorierung rückseitig sich abzeichnend, Darstellungsmaße ca. 35,5 x 47,5 cm, Blattmaße ca. 39 x 53 cm. Künstlerinfo: eigentlich Gerard De Kremer (dt. Gerhard Krämer), lateinisierte seinen Namen und nannte sich später Mercator bzw. "Gerardum Mercatorem", bedeut. fläm. Kupferstecher, Mathematiker, Geograph, Kartograph, Philosoph und Theologe (1512 Rupelmonde/Flandern bis 1594 Duisburg), Kindheit in Gangelt, später in Herzogenbusch, studierte 1530–32 an der Universität Löwen, anschließend private Studien der Theologie, Philosophie und Mathematik, 1534–37 Mitarbeiter des Kartographen Gemma Frisius, schuf ab 1537 erste Karten und Weltkarten und 1541 erste Globen, welche schnell Berühmtheit erlangten, 1544 wurde er wegen „Lutherey (Ketzerei)“ verhaftet und eingekerkert, 1551 als Professor an die neu gegründete Universität Duisburg berufen, 1552 Übersiedlung nach Duisburg, Erfinder der „Mercator-Projektion“ für die Kartographie, kurz vor seinem Tod Vollendung seines Hauptwerks „Atlas, sive Cosmographicae Meditationes de Fabrica Mundi et fabricati figura“, welcher 1595 von seinem Sohn herausgegeben wurde, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3452
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Braun & Hogenberg, Ansicht Stade

Blick aus der Vogelschau auf die Stadt mit ihren Befestigungsanlagen, im oberen Bereich Wappen, unten rechts Kartusche mit Legende zum Dargestellten, erschien in "Civitates Orbis Terrarum", kolorierter Kupferstich, Ende 16. Jh., rückseitig typographischer Text in Latein, mittig übliche Faltlinie, außerhalb der Darstellung fixierter Einriss, leicht gebräunt, Kolorit auf der Rückseite durchschlagend, Darstellungsmaße ca. 38,5 x 50 cm, Blattmaße ca. 48,5 x 58,5 cm. Info: In Zusammenarbeit von Frans Hogenberg (dt. Kupferstecher und Radierer, 1535 Mecheln bis 1590 Köln) und Georg Braun (dt. Theologe, Kanoniker und Herausgeber, 1541 Köln bis 1622 Köln) entstand um 1570 in Ergänzung des bedeutenden Atlaswerkes „Theatrum Orbis Terrarum“ des Niederländers Abraham Ortelius (1527–1598) das Städteansichtenbuch „Civitates Orbis Terrarum (Schefold übersetzte den Titel mit: Beschreibung und Contrafactur der Vornembster Stät der Welt).“ mit letztendlich 600 wirklichkeitsnahen Stadtansichten und Stadtplänen, das Werk wurde im Zeitraum 1572–1618 in 6 Bänden herausgegeben, wobei die Kupferstiche von Band 1–4 von Hogenberg stammten, nach dessen Tod lieferte Simon Novellanus die Stiche für Band 5 und 6, die Druckplatten kamen später in den Besitz des holländischen Kartenherstellers Jan Jansson, welcher sie mit verschiedenen Modifikationen 1657 in Amsterdam neu auflegte, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3453
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Johann B. Homann, Ansicht und Karte Stralsund

Karte während des Belagerungszustands von Stralsund am 15.7.1715 mit Einzeichnung der Standorte der verschiedenen Lager und im unteren Teil Blick auf die Stadt mit ihren Befestigungsanlagen aus der leichten Vogelschau und in den Randbereichen figürlich-allegorische Darstellungen, kolorierter Kupferstich, sauberer, kräftiger Druck, mittig geglättete Faltlinie, an der Faltlinie etwas eingerissen, Darstellungsmaße ca. 49 x 58 cm, Blattmaße ca. 55,5 x 63 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3454
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Johannes Janssonius, Karte Mitteleuropa

oben links zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Germaniae Veteris Typus", in den unteren beiden Ecken weitere Kartuschen, Darstellung des Gebiets zwischen der Insel Rügen im Norden, Gebieten des heutigen Ungarn im Osten, Venedig im Süden und der Rheinmündung im Westen, erschienen in Amsterdam bei Guilj. Blaeuw, teilkolorierter Kupferstich, Mitte 17. Jh., mittig übliche Faltlinie, etwas gebräunt, breitrandiges Exemplar, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 37,5 x 48 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograph und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf 11 Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3455
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Johannes Janssonius, Karte Rheinverlauf

oben rechts zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Vtriusquae Alsatiae superoiris ac inferioris nova Tabula", weiterhin im oberen Bereich zwei Wappen, die Karte ist nicht wie üblich genordet, Darstellung des Gebiets zwischen Philippsburg im Norden, Sulzbach im Osten, Basel im Süden und dem heutigen Ostfrankreich/Belgien im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1640, mittig übliche Faltlinie und etwas fleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 38,5 x 54 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograph und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf 11 Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3456
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Johannes Janssonius, Karte Kroatien

oben rechts zeittypische Kartusche und hier bezeichnet „Sclavonia, Croatia, Bosnia cum Dalmatiae Parte.", links unten bezeichnet "Per Gerardum Mercatorem Cum privilegio“ sowie drei Wappen, Darstellung des Gebiets zwischen Teilen der Steiermark im Nordwesten, Belgrad im Osten und Omiš im Süden, kolorierter Kupferstich, rückseitig Text, nach Gerard Mercator erschienen bei Henricus Hondius & Johannes Janssonius in Amsterdam, 1636, mittig übliche Faltspur hinterlegt, im Randbereich fleckig, Kartenmaße ca. 35,5 x 45,5 cm, Blattmaße ca. 48 x 37 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograf und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf elf Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3457
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gerhard Mercator, Karte Osteuropa

oben links mit Waffen und Halbmondfahnen verzierte Kartusche und hier bezeichnet "Walachia Servia, Bvlgaria, Romania", Darstellung des Gebiets zwischen Suceava/Rumänien im Norden, Konstantinopel im Südosten und Drin/Kosovo im Westen, im unteren Bereich bezeichnet "Per Gerardum Mercatorem cum priuilegio" (veröffentlicht von Gerhard Mercator), teilkolorierter Kupferstich, 2. Hälfte 16. Jh., rückseitig Text, mittig übliche Faltlinie, etwas gebräunt und fleckig, Kartenmaße ca. 35 x 47 cm, Blattmaße ca. 49 x 58 cm. Künstlerinfo: eigentlich Gerard De Kremer (dt. Gerhard Krämer), lateinisierte seinen Namen und nannte sich später Mercator bzw. "Gerardum Mercatorem", bedeutender flämischer Kupferstecher, Mathematiker, Geograph, Kartograph, Philosoph und Theologe (1512 Rupelmonde/Flandern bis 1594 Duisburg), Kindheit in Gangelt, später in Herzogenbusch, studierte 1530-32 an der Universität Löwen, anschließend private Studien der Theologie, Philosophie und Mathematik, 1534-37 Mitarbeiter des Kartographen Gemma Frisius, schuf ab 1537 erste Karten und Weltkarten und 1541 erste Globen, welche schnell Berühmtheit erlangten, 1544 wurde er wegen „Lutherey (Ketzerei)“ verhaftet und eingekerkert, 1551 als Professor an die neu gegründete Universität Duisburg berufen, 1552 Übersiedlung nach Duisburg, Erfinder der „Mercator-Projektion“ für die Kartographie, kurz vor seinem Tod Vollendung seines Hauptwerks „Atlas, sive Cosmographicae Meditationes de Fabrica Mundi et fabricati figura“, welcher 1595 von seinem Sohn herausgegeben wurde, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3458
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Johannes Janssonius, Karte Ungarn

unten links figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Hvngaria Regnum", Orlová im Norden, Belgograd im Südosten und Wien im Nordwesten, im unteren Bereich bezeichnet "Amsterdami Apud Johannem Janßonium." (verlegt bei Johannes Janssonius in Amsterdam), teilkolorierter Kupferstich, 1. Hälfte 17. Jh., rückseitig Text, mittig übliche Faltlinie und diese teils hinterlegt, gebräunt und leicht fleckig, Kartenmaße ca. 42 x 51 cm, Blattmaße ca. 49 x 59 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograf und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf elf Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3459
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 170,00 €

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Abraham Ortelius, Karte Ungarn

unten rechts Kartusche und hier bezeichnet "Ungariae Loca Praecipua Recens Emendata per Ioannem Sambvcvm Pannonium ... 1579", Darstellung des Gebiets zwischen Leutsch/Slowenien im Norden, Sighișoara im Osten, Belgrad im Süden und Wien im Westen, kolorierter Kupferstich, Zeichner der Karte war Johannes Sambucus (1531-1584), rückseitig Text, mittig geglättete Faltlinie und leicht fleckig, Kartenmaße ca. 34 x 50 cm, Blattmaße ca. 40,5 x 53 cm. Künstlerinfo: flämischer Geograph und Kartograph (1527 Antwerpen bis 1598 Antwerpen), entstammt einer aus Augsburg in die Niederlande ausgewanderten Familie Örtel (Oertel), gilt als der Begründer der modernen Kartographie, nach Mathematik-, Griechisch- und Lateinstudium in Antwerpen als Karten- und Buchhändler tätig, bildete sich zum Kartographen weiter, gab 1570 die erste Ausgabe seines später in 42 Ausgaben und 7 Sprachen erschienenen "Theatrum Orbis Terrarum" heraus, die die erste Sammlung von Landkarten in Buchform darstellt, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3460
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 470,00 €

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Matthäus Seutter, Karte Konstantinopel

oben links bezeichnet "Plan de Constantinople de son Port Canal et Environs...", detaillierte Darstellung der sich auf zwei Kontinenten befindenden Stadt (heute Istanbul), geteilt durch die Meerenge Bosporus, im unteren Bereich Ansicht des asiatischen Teils, im rechten Bereich Insert-Karte und hierüber Komposition aus Waffen, Fahnen und Helm, teilkolorierter Kupferstich, um 1720, unter der Darstellung bezeichnet rechts "Matth. Seutter, exud. Aug: Vind." (Matthäus Seutter/Verleger), links Ioh: Iac: Andelfinger ad vivum delineavit" (Johann Andelfinger/Kartograf), mittig geglättete Faltlinie, leicht gebräunt, Kartenmaße ca. 48 x 55 cm, Blattmaße ca. 52,5 x 59 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722-1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717-1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3461
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 420,00 €

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Henricus Hondius, Karte Osmanisches Reich

links unten zeittypische Kartusche mit dem Portrait von Sultan Mehmet II., darunter bezeichnet "Turcici Imperii Imago", Darstellung des Gebiets zwischen der Krim im Norden, Teile des Persischen Reichs im Osten, Nubien im Süden und Florenz im Westen, grenzkolorierter Kupferstich auf Bütten, Kartograph der Karte Jodocus Hondius, erschienen 1633 in Amsterdam, rückseitig Text, mittig geglättete Faltlinie, Hinterlegungen und leicht fleckig, Kartenmaße ca. 36 x 48 cm, Blattmaße ca. 46 x 46 cm. Künstlerinfo: auch Hendrik Hondius der Jüngere, niederl. Kupferstecher, Kartograph und Verleger (1597 Amsterdam bis 1651 Amsterdam), Sohn und Schüler des Jodocus Hondius (1563-1612), zunächst Mitarbeit im väterlichen Verlag, welcher nach des Vaters Tod von ihm und seinem älteren Bruder Jodocus II. fortgeführt wurde (ab 1633 unter Teilhaberschaft seines Schwagers, des niederländischen Verlegers Jan Jansson), 1621 Gründung eines eigenen Verlags in Amsterdam, 1623 Übernahme und Fortführung des von seinem Vater begründeten Mercator-Hondius-Atlas und 1641 Veröffentlichung einer neuen ergänzten Auflage, tätig in Amsterdam, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3462
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Abraham Ortelius, Karte Russland

links unten zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Russiae Mosco Viae et Tarta Riae descriptio...", Darstellung des Gebiets mit verschiedenen Tieren und Szenen zwischen der Ob-Mündung in das Kaspische Meer im Norden, Asow im Südwesten und der Dnepr-Mündung ins Schwarze Meer, Kupferstich, erschienen 1562, Kartograph der Karte ist Anthony Jenkinson, auf der Rückseite halbseitiger typographischer Text, mittig übliche Faltlinie, diese mit teils hinterlegten Einrissen, fleckig, gebräunt und lichtrandig, Kartenmaße ca. 35 x 40, Blattmaße ca. 42,5 x 58 cm. Künstlerinfo: flämischer Geograph und Kartograph (1527 Antwerpen bis 1598 Antwerpen), entstammt einer aus Augsburg in die Niederlande ausgewanderten Familie Örtel (Oertel), gilt als der Begründer der modernen Kartographie, nach Mathematik-, Griechisch- und Lateinstudium in Antwerpen als Karten- und Buchhändler tätig, bildete sich zum Kartographen weiter, gab 1570 die erste Ausgabe seines später in 42 Ausgaben und 7 Sprachen erschienenen "Theatrum Orbis Terrarum" heraus, die die erste Sammlung von Landkarten in Buchform darstellt, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3463
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 420,00 €

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Johann Christoph Homann, Karte Asien

links unten vielfigürliche Kartusche mit Sultan und exotischen Tieren, hier bezeichnet "Recenissima Asiae... Ioh. Christoph Homann...", Darstellung des eurasischen Kontinents mit Teilen von Afrika, teilkolorierter Kupferstich, um 1730, mittig übliche Faltspur, angestaubt und kleiner Verluste im Randbereich, auf Unterkarton geheftet und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48 x 57 cm, Blattmaße ca. 53 x 59 cm. Künstlerinfo: dt. Mediziner und Verleger (1703 Nürnberg bis 1730 Nürnberg), Sohn und Verlagserbe des Johann Baptist Homann (1664-1724), studierte zunächst Medizin in Halle und promovierte 1725 zum Dr. med., anschließend Studienreise, 1729 Aufnahme ins Nürnberger Collegium Medicum und Übernahme der Leitung seines väterlichen Verlags, tätig in Nürnberg, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3464
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Homanns Erben, Karte Südafrika

links unten vielfigürliche Kartusche und hier bezeichnet "...Malabar & Coromandel... Ceylon... Homanniaorum Heredum..." und datiert "MDCCXXXIII" (1733), Darstellung des südlichen Teils von Afrika mit Ceylon, flächenkolorierter Kupferstich auf Bütten, leicht pressspurig vom Glätten, außerhalb der Darstellung etwas braunrandig, Darstellungsmaße ca. 54 x 48 cm, Blattmaße ca. 65 x 58 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703−1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3465
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Homanns Erben, Amerikakarte

seltene Generalkarte mit der Darstellung von Nord- und Südamerika und Teilen von Westeuropa, links unten vielfigürliche Kartusche mit der Darstellung Eingeborener, Dattelpalmen und ausbrechenden Vulkanen, hier bezeichnet "Americae Mappa generalis... Homannianis Herudibes A MDCCXXXXVI (1746)", teilkolorierter Kupferstich, zwei teils hinterlegte Faltlinien, minimal fleckig, Darstellungsmaße ca. 46,5 x 54, Blattmaße ca. 50 x 57,5 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703−1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3466
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Homanns Erben, Karte Havanna und Cartagena

detaillierte Ansicht der Hafenpläne von Havanna und Cartagena mit prächtigen Kartuschen und diversen Angaben zu den Darstellungen, in der oberen Ansicht zusätzliche Ansicht des Hafens von Havanna mit Segelschiffen, erschienen bei Homanns Erben in Nürnberg, kolorierte Kupferstiche, in den Kartuschen datiert "1759" und "1740", breitrandiges Exemplar, gebräunt und im Randbereich knitterspurig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße gesamt ca. 47,5 x 28,5 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703−1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3467
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Stammbaum der Wittelsbacher

Stammbaum der Wittelsbacher, beginnend mit Otto IV. von Scheyern (1083/84-1156) und endet mit Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610) nebst seinen Kindern, im unteren Bereich Darstellung von München mit der Isar, erarbeitet von Antonio Albizzi, kolorierter Kupferstich, Anfang 17. Jh., rückseitig Text mit prächtiger kolorierter Illustration, geglättete und hinterlegte Mittelfalte, Darstellungsmaße ca. 53,5 x 39,5 cm, Blattmaße ca. 60,5 x 44,5 cm.

Katalog-Nr.: 3468
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Konvolut Altmeistergraphik

Adrian van der Cabel, "Der Heilige Hieronimus" und Wachturm in bergiger Landschaft sowie Adriaen Frans Boudewyns, Ideallandschaft mit Wanderern, Radierungen, 17. Jh., jeweils unter der Darstellung in der Platte bezeichnet, rückseitig Sammlungsstempel, ein Blatt etwas altersspurig, Darstellungsmaße max. ca. 47,5 x 33,5 cm.

Katalog-Nr.: 3469
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Johann Adam Klein, Brauereiwagen

mit zahlreichen Fässern beladenes Pferdefuhrwerk am Fuße eines Biergartens, nuancenreiche Radierung, unten rechts in der Platte signiert und datiert "J A Klein sculp. München 1862", gering braunfleckig, unter Passepartout und hinter Glas montiert, Passepartoutausschnitt ca. 18,5 x 26,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Lithograph und Kupferstecher (1792 Nürnberg bis 1875 München), mit acht Jahren Zeichenunterricht durch den Maler Georg Christoph von Bemmel, ab 1802 Schüler der Nürnberger Zeichenschule bei Gustav Philipp Zwinger, ab 1805 Lehre bei dem Kupferstecher Ambrosius Gabler, ab 1811 Studium an der Kunstakademie Wien, 1815 in Nürnberg und Reise an den Rhein, 1816, gefördert von Fürst Metternich, in Wien und Ungarn, ab 1818 Wanderungen durch die Steirischen Gebirge, an den Traunsee und den Hallstätter See, 1819–20 in Italien, 1821–39 in Nürnberg und ab 1839 in München, Quellen: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie, Monogrammlexikon Goldstein und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3470
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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F. M. Kolb, Entwurf zur Frauenkirche in München

nicht ausgeführter Entwurf von Ludwig Lange zum neogotischen Umbau der Frauenkirche zu München, unter der Darstellung bezeichnet "Frauenkirche in München (Entwurf)", Stahlstich, um 1860, unter der Darstellung in der Platte bezeichnet rechts "In Stahl gestochen von F. M. Kolb" und links "Restaur. & gezeichnet v. Ludwig Lange", leichte Erhaltungsmängel, Darstellung ohne Schrift ca. 37 x 28,5 cm, Blattmaße ca. 59,5 x 46,5 cm.

Katalog-Nr.: 3471
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Pierre-Joseph Redouté, Konvolut Pflanzendarstellungen

drei Arbeiten mit der Darstellung des Grenadier punica (Granatapfel), des Papaver (Mohn) und der Dalea simplea (Dahlie), erschienen in "Choix des Plus Belles Fleurs", Farbstiche auf Papier, um 1830, vermutlich etwas spätere Abzüge, etwas gegilbt und fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 26 x 21 cm. Künstlerinfo: franz. Maler (1759 St. Hubert/Belgien bis 1840 Paris), wurde berühmt durch seine Blumendarstellungen in Aquarelltechnik und gilt als Begründer der botanischen Blumenmalerei, genannt "Rafael der Blumen", 1782 Übersiedlung nach Paris und als Bühnenmaler tätig, unternahm hier im "Jardin du Roi (heutige "Jardin des Plantes")" botanische Studien und erregte die Aufmerksamkeit von Gerard van Spaendonck und Charles Louis L’Héritier de Brutelle, welche ihn förderten, später erhielt der Künstler weitere Förderung durch Königin Marie Antoinette und Kaiserin Joséphine, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3472
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Pierre Auguste Renoir, "Portrait Berthe Morisot"

Seitenbildnis der dem Impressionismus verpflichteten Malerin Berthe Morisot, welche eine enge Freundschaft mit Eduard Manet verband, mit sicherem, sparsamem Strich angelegte Radierung, 1892, in der Platte links signiert "Renoir", leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas ansprechend im Vergolderrahmen, Plattenmaße ca. 11,5 x 9,2 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pierre-Auguste Renoir, frz. Maler und Radierer (1841 Limoges/Limousin bis 1919 Cagnes-sur-Mer/Côte d' Azur), ab 1845 Kindheit in Paris, ab 1854 Lehre und Tätigkeit als Porzellanmaler, studierte 1861–64 Malerei bei Charles Gleyre, beeinflusst von Gustave Courbet und Diaz de la Peña, später fand sein Interesse an Raffael und Jean-Auguste-Domenique Ingres Niederschlag in seiner Kunst, unterhielt Freundschaft zu Claude Monet, Alfred Sisley, Frédéric Bazille und Édouard Manet, beschickte ab 1864 den Pariser Salon, unternahm Studienreisen nach Algerien, Italien (Palermo) und auf die Insel Guernsey, zunächst in Paris freischaffend, 1907 Umzug nach Cagnes-sur-Mer an der Côte d' Azur, Quelle: Thieme-Becker, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3473
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 750,00 €

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Carl-Friedrich Schwerdgeburth, Graphikkonvolut

sieben Arbeiten, betitelt "Schiller mit seiner Verlobten Charlotte v. Lengefeld und deren Schwester Caroline in Volkstedt", "Carl Friedrich Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach" (2 x), "Carl August bei Goethe" (4 x), Stahlstiche auf verschiedenen Papieren, 1. Hälfte 19. Jh., unterschiedliche Erhaltung, Darstellungsmaße max. ca. 32 x 21 cm, Blattmaße ca. 51 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Illustrator, Stahl- und Kupferstecher (1785 Dresden bis 1878 Weimar), Schüler seines Vaters Johann Burkhard Schwerdgeburth, studierte an der Akademie Dresden, ab 1805 in Weimar, ging später bis zu dessen Auflösung als Zeichenlehrer an das Chalkographischen Institut Dessau und kehrte anschließend nach Weimar zurück und wurde zum Hofkupferstecher ernannt, fertigte unter anderem mehrere Bildnisse des Großherzogs von Sachsen-Weimar und das letzte Portrait nach dem lebenden Johann Wolfgang von Goethe, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3474
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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