Gemälde

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Dr. med. Otto Gampert, "Motiv aus den Isarauen"

junge Frau auf sommerlich-sonnigem Weg durch blühende Aue, stimmungsvolle, gering pastose impressionistische Landschaftsmalerei, Öl auf Malplatte, um 1910, links unten signiert "O. Gampert", rückseitig altes handschriftliches Künstleretikett "Gampert, O. Dr., München »Motiv aus den Isar-Auen«" und Nummerierung in Blei "2428", gerahmt, Falzmaße ca. 29,5 x 26,5 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Arzt, Maler und Radierer (1842 Ottenbach bis 1924 Zürich), Kindheit in Ottenbach, Schulbesuch in Muri, 1861–66 Studium der Medizin an der Universität Zürich, 1866 Promotion, unternahm Studienreisen nach Wien und Paris, ab 1866 Arzt in Ottenbach, 1868 Übernahme der väterlichen Arztpraxis, parallel Gemeindepräsident in Ottenbach, in der Freizeit Beschäftigung mit Malerei und Fotografie, nach dem Tod zweier Kinder 1877 Aufgabe seiner Praxis, 1883 Übersiedlung von Ottenbach nach München und als Künstler tätig, regelmäßige Aufenthalte in Dachau, 1883–86 Schüler von Otto Frölicher und gefördert von Johann Adolf Stäbli, 1888–1917 auf den Ausstellungen im Münchner Glaspalast vertreten, ab 1890 Beschäftigung mit der Radierung (Weichgrundtechnik), fand seine Motive in Übersee, am Chiemsee, Brannenburg, Oberaudorf, Bruck, Dachau, Weßling, Ebersberg bei Grafing, auf der Insel Reichenau und in Überlingen am Bodensee, beschickte 1904 die Weltausstellung St. Louis, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, 1919 Rückkehr in die Schweiz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Sikart, Dressler, Müller-Singer, Brun, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Reitmeier "Dachau ein Kunstbilderbuch" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4600
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Prof. Jacobus Ludovicus Godinau, Die Fischerin

an einem Tisch stehende junge Frau mit weißer Haube, beim Sortieren ihrer Fische, den Betrachter anblickend, teils mit spitzem Pinsel ausgeführte Genremalerei, Öl auf Holztafel, rechts unten signiert und datiert "J. Godinau 1830", rückseitig Auszug aus Thieme-Becker, geringe Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 29 x 22 cm. Künstlerinfo: belgischer, Maler (1811 Eecloo/Flandern bis 1873 Gent), Studium an der Akademie in Gent, Schüler von Delaroche in Paris, 1850 Italienreise, ab 1857 Professor an der Akademie in Gent. Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4601
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Konrad Grob, Neapolitanische Marktszene

sonnige südländische Marktszene mit junger Bäuerin, einem Buben mit Orange, der verschmitzt dem Bildbetrachter entgegenblickt, im Arm haltend, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1890, rechts unten signiert und ortsbezeichnet "K. Grob München", gering reinigungsbedürftig, mit altem Rahmenschild "Konrad Grob 1828-1904 - unverkäuflich" gerahmt, Falzmaße ca. 104 x 77 cm. Künstlerinfo: auch Conrad Grob, schweizerischer Lithograph, Radierer, Illustrator sowie Historien- und Genremaler (1828 Andelfingen Kanton Zürich bis 1904 München), Kindheit in Veltheim, 1842-45 Lehre zum Lithographen bei Schönfeld in Winterthur, ab 1845 Wanderjahre und als Lithograph in St. Gallen, zeitweise in Reutlingen, Ulm, München, Konstanz und Innsbruck, schließlich drei Jahre in Verona und dann 10 Jahre in Neapel, ab 1865 Studium an der Akademie München, hier 1870-73 Schüler von Arthur Ramberg, anschließend freischaffend in München, beschickte unter anderem Ausstellungen in Wien, London, Sydney, Basel, Bern, St. Gallen, Zürich und Solothurn, tätig in München, mit regelmäßigen Studienaufenthalten in der Schweiz im Haslital, im Wehntal, in Urnerboden und Merligen am Thunersee, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Brun "Schweizer Künstlerlexikon", Sikart, Matrikel der Münchner Akademie, Boetticher, Müller-Singer, Seubert, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4602
Limit: 1100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Georges Jean Marie Haquette, Bäuerin beim Waschen

Bäuerin in Tracht, mit einem Holzzuber an der Scheune sitzend und die Wäsche waschend, beäugt von einem neugierigen Huhn, Öl auf Leinwand, leicht pastose Malweise, links unten in Schwarz signiert G. Haquette und datiert (18)76, alt restauriert mit mehreren rückseitigen Hinterlegungen, Leinwand wellig, in späterer einfacher Leiste gerahmt, Falzmaße: 44 x 37 cm. Künstlerinfo: Georges Haquette (1854 Paris bis 1906 Dieppe).

Katalog-Nr.: 4603
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Karl Heffner, Italienische Hafenstadt

Fischerboote am Kai, mit der Silhouette einer südländischen Hafenstadt, bei locker bewölktem Himmel, teils pointillistische Malerei in kräftigen Farben, Öl auf Leinwand, links unten signiert K. Heffner, Rahmenetikett mit maschinenschriftlicher Angabe der Lebensdaten und einem Verkaufspreis von 28.500,00 DM, etwas durchscheinend mit kleiner Reparaturstelle, neu gerahmt, Falzmaße 79,5 x 99 cm. Künstlerinfo: auch Carl Heffner, dt. Landschaftsmaler (1849 Würzburg bis 1925 Berlin), studierte zunächst Musik in München und Anhänger Richard Wagners, parallel autodidaktische Hinwendung zur Malerei, Schüler von Johann Nepomuk Otto und Adolf Stademann, beeinflusst von Adolf Heinrich Lier und der Schule von Barbizon, unternahm ab Anfang der 1870er Jahre Studienreisen, unter anderem nach England und Italien, 1883 bis 1888 regelmäßige Winteraufenthalte in Rom, ab 1886 Ehrenmitglied der Münchner Akademie, 1887 Verleihung des Professorentitels durch den Prinzregent Luitpold von Bayern, 1889 in Florenz, ab 1894 in Dresden tätig, später in Freiburg im Breisgau und letztendlich in Berlin ansässig, Mitglied im Verein Berliner Künstler, fand seine Motive in Bayern, den Alpen, England, Holland der römischen Campagna (Rom und Ostia), Florenz, der Eifel, später an der Ostsee bei Prerow und auf der Insel Rügen, beschickte Ausstellungen, unter anderem in Paris, Wien, München, Berlin und London, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Boetticher, Müller-Singer, Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Bosl "Bayerische Biographie" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4604
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Johann Baptist Heinefetter, Schlachtenszene 1870–71

dramatische Szene aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870–71, mit kämpfenden Franzosen und preußischen Ulanen in den Gassen einer Altstadt (wohl Metz), fein mit spitzem Pinsel minutiös lasierend erfasste Schlachtenmalerei, Öl auf Leinwand, rechts signiert und datiert "Heinefetter 1872", rückseitig auf dem Rahmen und dem Keilrahmen undeutliche Annotationen, Craquelure, gering restaurierungsbedürftig, original gerahmt [bestoßen], Falzmaße ca. 26 x 36,5 cm. Künstlerinfo: dt.-jüdischer Maler (1815 Mainz bis 1902 Baden-Baden), studierte ab 1831 "Schlachtenmalerei" an der Akademie München, Schüler des Historien- und Schlachtenmalers Dietrich Monten in München, unternahm Studienreisen durch Tirol, die Schweiz, Italien und Südfrankreich, ca. 1844 Übersiedlung nach Baden-Baden, hier Zusammenarbeit mit Jakob Götzenberger, in den 1850er Jahren mit Jakob Götzenberger in England tätig für Francis Egerton, 1. Earl of Ellesmere, in Baden tätig als Mallehrer der badischen Prinzessinnen Marie Amalie von Baden Duchess of Hamilton, Belosselski und Gagarine, später durch Großherzog Friedrich von Baden zum Hofmaler ernannt, tätig in Baden-Baden, Quelle: Nagler, Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie, Müller-Singer, Saur, Seubert und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4605
Limit: 500,00 €, Zuschlag: 2600,00 €

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F. G. Herchenröder, Am Gebirgssee

idyllischer Blick über einen See mit Wassermühle und einigen Booten, vor der imposanten Bergkulisse der Alpen, unter wolkenlosem Himmel, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "F. G. Herchenröder (18)94", gerahmt, Falzmaße ca. 41 x 53,5 cm.

Katalog-Nr.: 4606
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Jean Hill, Winterlandschaft

Blick in tief verschneite niederländische Flusslandschaft mit Segelbooten und einsamem Wandersmann, stimmungsvoll-impressionistische, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten undeutlich signiert und ortsbezeichnet "Jean Hill Ostende", hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, etwas restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 45 x 60,5 cm. Künstlerinfo: belgischer Landschaftsmaler (erwähnt 2. Hälfte 19. Jh.), tätig erwähnt in Ostende, Quelle: Internet und Norbert Hostyn "Vergeten Oostendse kunstschilders".

Katalog-Nr.: 4607
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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L. Hubert, Stillleben mit Pflaumen

umgefallener Weidenkorb mit herausquellenden Pflaumen und Johannisbeeren, leicht pastose Stilllebenmalerei in etwas gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., links unten signiert und ortsbezeichnet "L. Hubert Paris", Craquelure, an der obersten Bildkante leichte Verluste (kann durch Falz verdeckt werden), reinigungsbedürftig, im prächtigen Rahmen mit ausgestellten Ecken, Falzmaße ca. 54,5 x 65,5 cm.

Katalog-Nr.: 4608
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 350,00 €

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L. Hubert, Früchtestillleben

Arrangement aus Weinbeeren und Birnen auf einem Teller, Pflaumen in einem Korb sowie einer Weinflasche, leicht pastose Stilllebenmalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und ortsbezeichnet "L. Hubert Paris", leichtes Craquelure, kleine Fehlstelle, reinigungsbedürftig, im prächtigen Rahmen mit ausgestellten Ecken, Falzmaße ca. 54,5 x 65 cm.

Katalog-Nr.: 4609
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 390,00 €

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Prof. Emil Hünten, Stärkung im Mannöver

Kavallerie in regennasser Herbstlandschaft, mit altem Marketender am Planwagen, einem Reiter einen stärkenden Trunk reichend, hierzu bemerkt Müller-Klunzinger (1870): "... wie denn überhaupt weniger eigentliche Schlachtenbilder, als kleine Episoden aus dem Kriegs- und Lagerleben die Kraft Hüntens zu bilden scheinen. ...", studienhaft-flott gering pastos erfasste Genremalerei, Mischtechnik (Öl und Tusche) auf Leinwand und Sperrholz, links unten signiert und datiert "E. Hünten [18]92", etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 58,5 x 70,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Emil Hünten, dt. Pferde- und Schlachtenmaler (1827 Paris bis 1902 Düsseldorf), studierte an der École des Beaux-Arts Paris bei Hippolyte Flandrin und Horace Vernet, ab 1849 Schüler von Egide Charles Gustave Wappers und Josephus Laurentius Dyckmans in Antwerpen, hier gefördert von Nicaise de Keyser und Baron Hendrik Leys, 1851 Wechsel nach Düsseldorf, 1852–53 Militärdienst, 1854/55 Privatschüler von Wilhelm Camphausen in Düsseldorf und Hinwendung zur Perde- und Schlachtenmalerei, ab 1859 Offizier im 17. Landwehrregiment, 1864 als Schlachtenmaler, im Gefolge des Kronprinzen von Preußen, Teilnahme am Winterfeldzug in Schleswig-Holstein, im Deutschen Krieg 1866 Landwehroffizier bei der Mainarmee und 1870/71 als Offizier, im Gefolge des preußischen Kronprinzen Aufenthalt, im Heerlager und auf den Schlachtfeldern des deutsch-französischen Krieges, 1878 Mitglied der Berliner Akademie und 1879 zum Professor ernannt, Mitglied des Verwaltungsrates der Düsseldorfer Kunsthalle, 1850–54 und 1859–1902 Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Malkasten", tätig in Düsseldorf, zeitweise in Hamburg Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Bénézit, Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Rump und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4610
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 1200,00 €

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Johann Jungblut, Abend im Moor

mit Birken bewachsener Kanal und Moorkate im Licht des Vollmonds, stimmungsvolle Landschaftsmalerei mit gekonnter Behandlung des Lichts, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., links unten signiert und teils unleserlich bezeichnet "Hans Jungblut ... Ddorf", geschlossene Löcher in der Leinwand und Retuschen, in goldbronziertem Stuckrahmen, Falzmaße ca. 45 x 33,5 cm. Künstlerinfo: auch Johann Jungbluth, dt. Landschaftsmaler und Kunstgewerbler (1860 Saarburg bei Trier bis 1912 Düsseldorf), zunächst als Kunstgewerbler für Villeroy & Boch in Mettlach tätig, als Maler Autodidakt, ab 1885 in Düsseldorf tätig, unternahm Studienreisen nach Norwegen und Holland, berühmt für seine fein ausgeführten, an altniederländische Malerei erinnernden Landschaften, verwandte zahlreiche Pseudonyme, unter anderem "Jan van Straaten", "W. Kirberg", "Johann Sander", "Hans Jungblut" und "R. Hibler", Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4611
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 330,00 €

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Kahle, Burg Ranis und Schloss Brandenstein

Blick in die Thüringer Landschaft mit auf einem Felssporn thronendem Schloss Brandenstein und in Hintergrund Burg Ranis, im Vordergrund die Landschaft zeichnender Maler, Landschaftsmalerei mit partiell leicht pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand und auf Hartfaserplatte kaschiert, links unten signiert datiert und bezeichnet "C. H. Kahle 1876 n. d. Natur", Craquelure, faltspurig und Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 59,5 x 72 cm.

Katalog-Nr.: 4612
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 650,00 €

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H. Lehmann, Wandersmann im Hochgebirge

Blick über eine Felsenschlucht im Hochgebirge, im Vordergrund ein rauchender Wandersmann mit Stock und Hut, im Hintergrund schneebedeckte Gipfel, fein mit spitzem Pinsel erfasste romantische Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten in Rot signiert und datiert 1851, etwas Alterscraquelé und minimalst reinigungsbedürftig, in schöner gekehlter Jugendstilgoldstuckleiste mit Lorbeerband und Kymation, Falzmaße ca. 77 x 62,5 cm.

Katalog-Nr.: 4613
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Charles Louis Lesaint, attr., Im Kreuzgang

Mönch bei der Andacht im dämmrigen Kreuzgang eines Klosters, lasierende Malerei mit wenigen pastosen Partien in dunkeltoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 19. Jh., unsigniert, restauriert und auf Sperrholzplatte aufgezogen, hier rückseitig teils unleserlich bezeichnet "Lesaint ...", im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 32,5 x 24 cm. Künstlerinfo: auch Le Saint, frz. Architektur-, Interieur-, Landschafts- und Genremaler sowie Aquarellist (1795 Paris bis nach 1843), Schüler von Charles Marie Bouton (1781–1853), beschickte 1819–43 den Pariser Salon, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Bénézit.

Katalog-Nr.: 4614
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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E. Leuteritz, "Die Zugspitze bei Partenkirchen"

dörfliche Szene mit Wäsche waschenden Frauen und Kühen am Brunnen, vor der imposanten Kulisse des Zugspitzmassivs bei Garmisch-Partenkirchen, unter locker bewölktem Himmel, erzählerisch Genremalerei in angenehmer Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "E. Leuteritz 1874", rückseitig auf alten Klebeetikett betitelt und bezeichnet "Die Zugspitze bei Partenkirchen (Oberbaiern)", Struktur der Grundierung sichtbar, Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 47 x 61,5 cm.

Katalog-Nr.: 4615
Limit: 490,00 €, Zuschlag: 490,00 €

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Emma von Müller, Portrait einer jungen Frau

Bildnis einer freundlich zum Betrachter blickenden jungen Frau mit Halstuch, minimal pastose Portraitmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Holztafel, Ende 19. Jh., rechts oben signiert "E. v. Müller", reinigungsbedürftig, in prachtvollen Goldstuckrahmen gerahmt (mit geringen Verlusten), auf Rahmenschild bezeichnet "E. v. Müller", Falzmaße ca. 16,5 x 13 cm. Künstlerinfo: das ist Emma von Müller, Edle von Seehof, österr.-bayerische Malerin (1859 Innsbruck bis 1925 München), Schülerin von Franz von Defregger und Ludwig Schmid-Reutte, aufgrund ihres Könnens wurde sie als Kopistin für Defregger-Gemälde herangezogen, ihre einfühlsamen Portraits von Bauernmädchen brachten ihr viel Bekanntheit, ihre Gemälde wurden in den 1880er und 1890er Jahren in Wien und München ausgestellt und in den Zeitschriften Daheim und Gartenlaube veröffentlicht, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4616
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Theodor Nocken, Sommerliche Alpenlandschaft

Blick vom felsigen Ufer eines Bergsees mit Wanderern, über den besonnten See, zur imposanten Hochgebirgssilhouette, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1890, unten mittig signiert "Th. Nocken", Craquelure, Keilrahmen durchzeichnend, hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, etwas restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 65,5 x 96 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wilhelm Theodor Nocken, dt. Landschaftsmaler (1829 Düsseldorf bis 1905 ebenda), zunächst Ausbildung zum Anstreicher, parallel 1840–45 Schüler der "Sonntagsklasse der Handwerker in freier Handzeichnung“ an der Düsseldorfer Akademie bei Joseph Keller und ab 1843 Schüler der "Sonntags-Bauklasse für Handwerker" der Düsseldorfer Akademie bei Rudolf Wiegmann, studierte 1844–50 regulär an der Düsseldorfer Akademie bei Johann Wilhelm Schirmer, 1850 einjähriges Stipendium, anschließend Militärdienst, 1850–53 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", beschickte 1848 die Berliner Akademieausstellung und ab 1850 die Düsseldorfer Kunstausstellung, ferner Ausstellungen in Köln, Hamburg, Hannover, Bremen, Magdeburg, Köln, Altenburg und die Ausstellungen des Sächsischen Kunstvereins Dresden, vertreten in der Großherzoglichen Sammlung Baden-Baden und im Museum Altenburg, tätig in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Bénézit, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Busse und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4617
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Carl Friedrich Ockert, Hirsche in Sommerlandschaft

drei ruhende Hirsche in gewittriger Sommerlandschaft, hierzu schreibt Hyacinth Holland in "Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog 1900" "... Durch die sorgsamsten Naturstudien bildete er sich zum treuen Darsteller der jagdbaren Thiere Deutschlands und der Alpen, wobei jedesmal die landschaftliche Umgebung in charakteristischer Stimmung mitwirkte. ...", gering pastose Tiermalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten unscheinbar signiert und undeutlich datiert "Ockert 1858", rückseitig Stempel einer Münchner Malutensilienhandlung auf der Leinwand und undeutliche Annotationen auf dem Keilrahmen, Craquelure, Malschichtverluste, restaurierungsbedürftig, im alten Goldstuckrahmen (bestoßen) gerahmt, Falzmaße ca. 46,5 x 57,5 cm. Künstlerinfo: auch Karl Friedrich Ockert, dt. Landschafts- und Tiermaler (1825 Dresden bis 1899 München), ab 1841 Studium an der Dresdner Kunstakademie, ab 1853 in München tätig, 1867 erschien bei Franz Hanfstaengl „Ein Jagd-Album für Freunde des edlen Waidwerks“, schuf auch Bilder in Rauchmalerei, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Müller-Singer, Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog 1900, Schülerlisten der Dresdener Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4618
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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Erwin Oehme, Niederländische Landschaft

Windmühle an einer Wasserlache, mit stehendem Reiter, flache Landschaft, getaucht ins Licht des allmählich zur Neige gehenden Tages, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Holztafel, Ende 19. Jh., rechts unten signiert "Erwin Oehme", rückseitig Klebeetikett mit Münchner Adresse, im Bereich des Falzes etwas berieben, in ca. 9 cm breiter Goldstuckleiste gerahmt (mit geringen Verlusten), Falzmaße ca. 18,5 x 27,5 cm.

Katalog-Nr.: 4619
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Omer, Bei der Rast

Küstenlandschaft mit rastender Familie und zwei Pferden, im Hintergrund weitere Personengruppe, Boote und ein kleines Fischerdorf, Öl auf Leinwand, 19. Jh., rechts unten in Schwarz signiert OMER, unleserlich datiert oder Anfangsbuchstabe des Vornamens, doubliert, alt restauriert, minimal fleckig, in späterer blattvergoldeter Leiste, Falzmaße ca. 21,5 x 33 cm.

Katalog-Nr.: 4620
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Prof. Eduard Pape, Blick vom Rigi

weiter sommerlicher Blick vom Bergmassiv des Rigi in den Schweizer Alpen, über sonnige Gebirgslandschaft mit dem Vierwaldstättersee, zum fernen Horizont mit schneebedeckten Gipfeln, stimmungsvolle, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand und Karton, links unten signiert "E. Pape", rückseitig diverse Annotationen, hier auch bezeichnet "v. Rigi" und wohl datiert "1872", gering restaurierungsbedürftig, nicht ganz passend gerahmt, Kartonmaße ca. 25,5 x 39,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Eduard Friedrich Pape, dt. Theater und Landschaftsmaler (1817 Berlin bis 1905 Berlin), 1839–43 Studium an der Berliner Akademie bei Wilhelm Schirmer und Carl Blechen, parallel Ausbildung und Tätigkeit als Dekorationsmaler, 1848–53 Beteiligung an der Ausmalung des Neuen Museums, 1853 Ernennung zum Professor, Mitglied der Berliner Akademie, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4621
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ernst Penning, Dampfschiff im Sturm

Dampf- und Segelschiff im Hafen bei stark bewegter See, unter dramatisch bewölktem Himmel, stimmungsvolle, gering pastose Marinemalerei mit trefflicher Beleuchtung und sublimer Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten signiert, ortsbezeichnet und datiert "E. Penning Ddrf. [Düsseldorf] 1886", rückseitig auf dem Keilrahmen neuzeitliches Etikett mit Info zum Gemälde, Craquelure, minimal restaurierungsbedürftig, schön im ca. 20 cm breiten Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 95 x 130 cm. Künstlerinfo: auch "Ernst Penning-Dupuis" bzw. irrtümlich "Ernst Penning-Duprin" dt. Maler (erwähnt 1884–1909), tätig in Düsseldorf, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4622
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Adolphe Piot, Kokette

junge, spärlich bekleidete Frau mit langem schwarzen Haar, auf einem goldenen Stuhl im rosafarbenen Boudoir sitzend, mit der rechten Hand nach einen Bund roter Rosen greifend und dem Betrachter des Gemäldes ein laszives Lächeln schenkend, hierzu bemerkt Wikipedia "... Mit dem Salon von 1870 begann er [Piot], Genrewerke mit Titeln wie »Abandonée [dt.: Die Verlassenen]«, »Coquetterie [dt.: Koketterie]« und »La Lettre [dt.: Der Brief]« auszustellen. ...", und ein Kunstrezensent bemerkte 1879 zum Künstler "... Ein Franzose wie M. Adolphe Piot wird ein anmutiges kleines Tableau auf die Leinwand werfen, selbst wenn das Thema nicht neu ist. ... Nichts an einem Thema wie diesem [einem Mädchenportrait] kann die Vorstellungskraft des Künstlers ermüden, aber als Franzose erzeugt er ein anmutiges und schönes Bild. ... und auf ihrem Gesicht liegt ein Lächeln, das die Franzosen "ravissant de grâce [dt.: schön mit Anmut]" nennen. ...", qualitätvolle, fein lasierende Malerei mit wenigen pastosen Effekten in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1880, rechts unten signiert "A. Piot", rückseitig auf dem Keilrahmen mehrere Infos zum Künstler, geringe Craquelure, im prächtigen Goldstuckrahmen mit Messingrahmenschild "A. Piot" gerahmt, Falzmaße ca. 82 x 59 cm. Künstlerinfo: nannte sich bis 1876 Adolphe Piot, anschließend auch Adolphe-Étienne Piot bzw. Étienne-Adolphe Piot, frz. Portrait- und Genremaler (1831 Dijon bis 1910 Paris), Schüler von Léon Cogniet, beschickte 1850-1909 den Pariser Salon, 1860 vertreten auf der Exposition de Bourdeaux, ab 1864 in New York tätig, 1869 Rückkehr nach Paris, ab 1883 Mitglied der Société des Artistes Français, vertreten 1889 auf der Weltausstellung in Paris, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4623
Limit: 2200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ludwig Rach, Herrschaftliches Damenportrait

Halbfigurenbildnis einer sitzenden, vornehmen jungen Frau im weißen, partiell blau abgesetzten Seidenkleid mit üppigen Spitzenbesatz und Spitzenkragen, laut Vorbesitzerangabe wohl posthumes Portrait der Herzogin zu Mecklenburg-Strelitz, Prinzessin von Preußen, Prinzessin zu Solms-Braunfels und Königin von Hannover, lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unterhalb der Mitte signiert und datiert "L. Rach 1898", geringe Altersspuren, etwas restauriert, im ca. 18 cm breiten, durchbrochenen, geschnitzten und vergoldeten Florentinerrahmen, (Altersspuren) gerahmt, Falzmaße ca. 95 x 79 cm. Künstlerinfo: auch Louis Rach, amerikanisch-dt. Historien-, Genre- und Bildnismaler (1852 Chicago oder 1853 Hattersheim am Main bis 1930? München), studierte in New York, ab 1873 Studium an der Akademie München bei Moritz Carrière und Johann von Schraudolph, hier Meisterschüler von Carl Theodor von Piloty, beschickte 1881 die "Spezialausstellung amerikanischer Künstler zu Hause und in Europa" der Pennsylvania Academy of the Fine Arts in Philadelphia und ab 1884 die Ausstellungen der Berliner Akademie, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Müller-Singer, Deutsche Biographie, Bénézit, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4624
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 800,00 €

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