Gemälde

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Hellmut Bachrach-Barée, „Kopf eines Reitpferdes“

Portrait eines Pferdes mit Zaumzeug vor grauem Grund, leicht pastose Tiermalerei, Öl auf Hartfaserplatte, links unten signiert „Helmut Bachrach-Barée“, rückseitig auf Etikett betitelt, datiert und bezeichnet „Kopf eines Reitpferdes/Öl „Alerea/Stude Okt. 1963“ sowie Hinweise zur Pflege, gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 58 cm. Künstlerinfo: eigentlich Helmuth Bachrach, nannte sich als Künstler wie sein Vater "Bachrach-Baree" und verwandte den Mädchennamen seiner Mutter Rosa Hellmut als Vornamen, dt. Tier-, Portrait- und Landschaftsmaler (1898 München bis 1964 München), Sohn und Schüler des Malers Emanuel Bachrach-Barée (1863-1943), studierte ab 1915 an der Akademie München bei Angelo Jank und Heinrich von Zügel, beschickte ab 1923 die Ausstellungen im Münchner Glaspalast, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, ab 1936 mit Arbeitsverbot belegt, 1944 Internierung im Außenlager Staßfurt des KZ Buchenwald, April 1945 Überlebender des Todesmarsches nach Dachau, tätig in München, Quelle: Vollmer, Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4425
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 190,00 €

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A. Ball, Mohnblumenstillleben

auf einen Tisch stehende, leicht bauchige Keramikvase mit blühendem Mohn, pastose Blumenmalerei, Öl auf Leinwand, um 1960, rechts unten signiert „A. Ball“, Craquelure, gerahmt, Falzmaße ca. 77,5 x 60 cm.

Katalog-Nr.: 4426
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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Arnold Balwé, Mooranstich

Blick in einen teils gefluteten Mooranstich vor karg bewachsener Fläche und der imposanten Kulisse steil aufsteigender Berge, kraftvolle Landschaftsmalerei in leuchtender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1970, links unten signiert „Balwé“, rückseitig signiert „Arnold Balwé“, Craquelure, gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 100 cm. Künstlerinfo: niederl. Maler (1898 Dresden bis 1983 Prien am Chiemsee), als Sohn des niederl. Konsuls Jugend in Durwan (brit. Südafrika), Schulbildung in Bayern, studierte ab 1920 an der Akademie Antwerpen bei Félix Gogo und Isidore Opsomer, 1921 Italienreise, 1922–27 Studium an der Akademie München bei Karl Caspar, unternahm Studienreisen durch Italien, Holland, England und Frankreich, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Mitglied der Stuttgarter Sezession und der Neuen Gruppe der Münchner Sezession, Quelle: Vollmer, AKL, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4427
Limit: 1000,00 €, Zuschlag: 3600,00 €

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Arnold Balwé, "Gartenstrauß"

prachtvoller Strauß mit Mohn, Rittersporn und Pfingstrosen, in einer kugeligen Vase vor hellblauem Grund, pastose Blumenmalerei in frischer, leuchtender Farbigkeit, Öl, teilweise geritzt auf Leinwand, um 1970, rückseitig signiert und betitelt „Arnold Balwé Gartenstrauß“, gerahmt, Falzmaße ca. 83 x 55 cm. Künstlerinfo: niederl. Maler (1898 Dresden bis 1983 Prien am Chiemsee), als Sohn des niederl. Konsuls Jugend in Durwan (brit. Südafrika), Schulbildung in Bayern, studierte ab 1920 an der Akademie Antwerpen bei Félix Gogo und Isidore Opsomer, 1921 Italienreise, 1922–27 Studium an der Akademie München bei Karl Caspar, unternahm Studienreisen durch Italien, Holland, England und Frankreich, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Mitglied der Stuttgarter Sezession und der Neuen Gruppe der Münchner Sezession, Quelle: Vollmer, AKL, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4428
Limit: 2400,00 €, Zuschlag: 2500,00 €

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Katharina Bamberg, Blick auf Stralsund

Blick vom Strelasund auf die Skyline von Stralsund mit dem Rathaus, der Nikolaikirche, St. Jakobi, im Vordergrund ein Fischerboot, Aquarell mit Deckweiß, rechts unten signiert und datiert "K. Bamberg 1942.", gute Erhaltung, hinter Glas gerahmt, Maße ges. ca. 36,5 x 47,5 cm.

Katalog-Nr.: 4429
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 1500,00 €

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Georg Batscheider, "Seiltänzer"

nächtliche Vorstellung im Freien mit staunender Menschenmenge, wohl vor Memminger Stadtkulisse, den Darbietungen von Hochseilartisten und dem Agieren eines Clowns ihre Aufmerksamkeit schenkend, lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert und undeutlich datiert "Batscheider [19]49", rückseitig originales Ausstellungsetikett des "Landes-Berufsverbandes Bildender Künstler Bayern, Sektion Schwaben Süd", hier handschriftlich betitelt und bezeichnet "Georg Batscheider, Memmingen, Seiltänzer", Kratzer, etwas restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 106 x 49 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1905 bis 1988 Memmingen), Mitglied im Landes-Berufsverband Bildender Künstler Bayern, Sektion Schwaben Süd und in der Memminger Künstlergruppe "Der Kreis", tätig in Memmingen, Quelle: Bernhard Kühling "Allgäuer Künstlerlexikon" und Internet.

Katalog-Nr.: 4430
Limit: 420,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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E. Baum, Canal Grande in Venedig

Blick entlang des Canal Grande zur Kirche Santa Maria della salute und der Dogana di Mare, gering pastose Vedutenmalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, links unten signiert "E. Baum", laut Vorbesitzerangabe möglicherweise Werk von Karl Kaufmann, Craquelure, Keilrahmen durchzeichnend, gering reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 32 x 52,5 cm.

Katalog-Nr.: 4431
Limit: 500,00 €, Zuschlag: 750,00 €

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Prof. Fritz Baumgartner, "Vor dem Spiegel"

Aktdarstellung einer stehenden, nackten älteren Frau, studienhaft-flott erfasste Malerei, Öl auf Papier und Leinwand, auf Keilrahmen aufgespannt, unten mittig signiert "Baumgartner", rückseitig auf der Leinwand bezeichnet und datiert "»Vor dem Spiegel« (Akt) 1954 Fritz [sic] Baumgartner", Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 160 x 80 cm. Künstlerinfo: dt.-österreichischer Maler, Graphiker, Zeichner, Buch- und Mosaikkünstler sowie Glasfenstergestalter (1929 Aurolzmünster bis 2006 München), 1949–55 Studium an der Akademie München, hier Meisterschüler von Hermann Kaspar, 1955 Teilnahme an der internationalen Salzburger Sommerakademie bei Oskar Kokoschka, 1956–58 Aufenthalt in Paris und Studium an der Académie de la Grande Chaumière, ab 1959 freischaffend tätig in München und Turin, zeitweise in Amsterdam und Rom, ab 1988 Dozent an der Akademie "Vulkaneifel" in Steffeln, Mitglied im Bund Bildender Künstler und in der Gesellschaft für christliche Kunst, Quelle: Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bütow "Europäisches Künstlerlexikon – Deutschland", Kürschner und Homepage zum Künstler.

Katalog-Nr.: 4432
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Antal Berkes, Winterliche Stadtlandschaft

Blick auf einem belebten, von prächtigen Häusern umgebenen verschneiten Platz, leicht pastose Malerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Pappe, um 1930, rechts unten signiert „Berkes A“, Maße ca. 28 x 38 cm. Künstlerinfo: ungarischer Maler (1874 Budapest bis 1938 Budapest), studierte 1889–96 an der Kunstakademie Budapest bei József Feichtinger, erhielt diverse Auszeichnungen, unter anderem 1904 staatliches Stipendium und 1908 Bronze-Medaille in London, 1907 Studienaufenthalt in München, zeitweise in Paris tätig, Gründungsmitglied des Nationalsalon Budapest, Quelle: AKL, Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 4433
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Prof. h.c. Al Bernstein, Selbstbildnis im Atelier

expressive Büste eines Mannes im Halbprofil, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in Violett und Grün, Öl auf Leinwand, rechts unten ligiert monogrammiert "AB", rückseitig auf dem Keilrahmen signiert und Werksnummer "Al Bernstein P 632/92" sowie auf der Leinwand nochmals mit Werknummer versehen, betitelt, dediziert und datiert "P 632/92 »Al Bernstein in the Studio« für meinen Freund Frank, x-Mas [19]92 – »For my friend Frank Köck Munich 92«", auf dem Keilrahmen Etikett "Hufnagel Industrieverwertungen + Auktionen – Sicherheitssiegel ...", ungerahmt, Falzmaße ca. 120 x 110 cm. Künstlerinfo: österreichischer Künstler (geboren 1949 in Österreich), frühe Hinwendung zur Malerei und Kunst, zunächst beeinflusst vom französischen Impressionismus, bis 1974 realistische Schaffensperiode, 1979 Übersiedlung nach Hollywood/Florida in den USA, ab 1985 entstanden erste Künstlerbücher, entwickelte die Drucktechnik der Pigmentografie, Quelle: Wikipedia und Homepage des Künstlers.

Katalog-Nr.: 4434
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Arbit Blatas, Sommer am Fluss

Blick von einer Brücke auf einen gemächlich dahinfließenden Fluss, an dessen Ufer einige Gehöfte stehen, Öl auf Leinwand, Ende 20. Jh., links unten signiert „A. Blatas“, gerahmt, Falzmaße ca. 40,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Nicolai Arbitblatas (1809 Kaunas bis 1999 New York City), während des 1. Weltkriegs Flucht der Familie in die Ukraine, 1922 Rückkehr der Familie nach Kaunas, nach kurzem Deutschlandaufenthalt ab 1928 in Paris und hier Kontakt zu Vlaminck, Matisse, Braque und Picasso, Ausstellungen im Salon D´Automne und im Salon des Tuileries, 1934 erste Ausstellung seiner Werke in New York, ließ sich 1941 in New York nieder, 1975 Heirat mit der Mezzosopranistin Regina Resnik, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4435
Limit: 400,00 €, Zuschlag: 1400,00 €

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Andreas Böckh, "Alpenspitze und Waxenstein"

vornehmlich in Grüntönen gehaltene Komposition, pastose Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert „A. Boeckh (19)94“, rückseitig betitelt „Alpenspitze und Waxenstein bei Garmisch“, in einfacher Leiste gerahmt, Maße ca. 40 x 35,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1959 in Stendal geboren), Lehre als Baufacharbeiter, ab Mitte der 1970er Jahre Beschäftigung mit der Malerei, ab 1987 Mitglied im VBK der DDR, Übersiedlung über Budapest nach Hamburg, Quelle: Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 4436
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Karl Boehme, Abtei von San Fruttuoso di Capodimonte

sommerliche Küstenlandschaft, mit Blick übers sonnenbeschienene türkisblaue Meer zum felsigen Strand, mit den altehrwürdigen Mauern des Benediktinerklosters (vor dessen Restaurierung 1933) an der Bucht San Fruttuoso bei Camogli/Genua an der italienischen Riviera di Levante, 1924 unternahm Boehme seine letzte große Reise nach Ligurien und zeigt mit vorliegendem Gemälde seine ganze von Zeitgenossen hochgepriesene Virtualität in der brillanten Darstellung von Wasser und Küstenlandschaften, so schrieb Friedrich Furchheim 1916 zum Werk des Künstlers "... [er hat] viele Bilder gemalt, …, die sich durch besonderen Farbenreiz auszeichnen. Er versteht es wunderbar, die wahre Farbe des Meeres, der Felsen im Sonnenglanz und ihre Spiegelung wiederzugeben ...", pastose Malerei in leuchtender Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Karton, rechts unten signiert, ortsbezeichnet und datiert "Karl Boehme – S. Fruttuoso, d. 14. Mai 1924", in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 53,5 cm. Künstlerinfo: auch Karl Theodor Boehme oder Böhm, dt. Marinemaler (1866 Hamburg bis 1939 München), studierte 1884–92 an der Akademie Karlsruhe, hier ab 1887 Meisterschüler bei Gustav Schönleber, unternahm ausgedehnte Studienreisen, unter anderem nach Norwegen, Italien (hier vor allem auf Capri und in Ligurien), Frankreich, England, Malta, Bornholm und Rügen, schließlich in Karlsruhe freischaffend, später Übersiedlung nach München, beschickte ab 1891 Ausstellungen in München, unter anderem den Glaspalast und 1937–39 die Großen deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst, ferner Ausstellungen in Wien, Berlin, Salzburg und Buenos Aires, vertreten in den Kunstsammlungen Baden-Baden, in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, in der städtischen Kunsthalle Mannheim, in der Neuen Pinakothek in München und im Museo Civico Revoltello in Triest, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und Mitglied der Union internationale des beaux arts et des Lettres Paris, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Vollmer, Dressler, Bötticher, Mülfarth, Rump, Müller-Singer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4437
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 1900,00 €

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Josef Brandstetter, Bachlandschaft

spätsommerliche Bachaue im abendlichen Dämmerlicht, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Sperrholzplatte, um 1930, rechts unten undeutlich ritzsigniert "Brandstetter", rückseitig bezeichnet "Brandstetter, Josef , München, Passauerstr. 118, Mittersendling", farbschwundrissig und malgrundrissig, restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 66 cm.

Katalog-Nr.: 4438
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 70,00 €

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Kvetoslav Bubeník, Fischstillleben

auf einer Platte mit Zitronen und Gemüse angerichtete Fische, leicht pastose Stilllebenmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert „K. Bubenik (19)90“, Maße ca. 40,5 x 80 cm. Künstlerinfo: tschechischer Bühnenbildner des Nationaltheaters, Grafikdesigner, Illustrator , Kunstarchitekt und Lehrer (1922 Kostelec na Hané bis 1993 Prag), studierte ab 1938 an der Kunstschule in Zlín, arbeitete während des Krieges als Zeichner, nach 1945 begann er sein Studium bei Karel Svolinský und Antonín Strnadel an der Akademie für Kunst, Architektur und Design, war Schüler von Vincent Makovský, Karel Hofman und insbesondere von Prof. Dr. Jan Kaplický, 1949 als professioneller Designer am Staatlichen Filmtheater in Prag, von 1950 bis 1952 Chefdesigner, ab 1952 am Nationaltheater, zunächst als Bühnenbildner und Regieassistent, später Leitung der Malereien, war fasziniert von den Farben und Lichtern, 1979 wurde sein Werk mit dem Titel " Verdienstvoller Künstler" ausgezeichnet. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4439
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Robert Büchtger, Abendlandschaft

romantische Landschaft im Abendlicht in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1910, rechts unten in Rotbraun signiert, Leinwand etwas gewellt, reinigungsbedürftig, in tief gekehlter Leiste gerahmt, diese dunkelbraun gebeizt und goldbronziert, Innenmaße 58 x 77 cm.

Katalog-Nr.: 4440
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 240,00 €

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Prof. Hugo Bürgel, Herbstmorgen am See

Bäume und Rehe am Seeufer in nebliger, morgendlicher Herbstlandschaft, hierzu vermerkt Thieme-Becker: "... Seine zahlreichen Bilder schilderten mit großer Vorliebe weiche, in verschleierter Atmosphäre verfließende Stimmungen, wozu die Eindrücke aus dem Fluss-, See- und Moorgebiet Oberbayerns der Form nach wechselreiche ... Motive boten. ...", lasierende Malerei in grausilbriger Farbigkeit mit wenigen pastosen Partien, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten ligiert signiert und ortsbezeichnet "HBürgel München", rückseitig neuzeitlicher Zettel mit Info zum Künstler und altes Kunsthandlungsetikett, Craquelure, gerahmt, Falzmaße ca. 70,5 x 95 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1853 Landshut bis 1903 München), Jugend in Landshut und Regensburg, zunächst militärische Laufbahn im 2. bayerischen Infanterieregiment "Kronprinz" in Lauffen, 1885 gesundheitsbedingte Beurlaubung und Schüler des Münchner Landschaftsmalers August Fink sowie Studienaufenthalt in Lenggries, 1887 Quittierung des Militärdienstes und als Landschaftsmaler tätig, Schüler der Landschaftsmalschule von Adolf Heinrich Lier in München, weitestgehend Autodidakt, regelmäßige Malaufenthalte in Dachau, Freising und auf Rügen, ab 1886 Mitglied im Münchner Kunstverein, dessen Ausstellungen er beschickte, ab 1887 Mitglied und 1896 Vorsitzender der Münchner Künstlergenossenschaft, vertreten auf den Ausstellungen des Münchner Glaspalastes, später Initiator der Abspaltung einiger Künstler von der Münchner Künstlergenossenschaft und Gründungsmitglied sowie erster Vorsitzender der "Luitpoldgruppe", 1898 Verleihung des Titels eines Königlichen Professors, Quelle: Thieme-Becker, Katalog der Nachlassversteigerung in der Münchner Galerie Helbig 1913, Müller-Singer, Saur Bio-Bibliographisches Lexikon und Bruckmann "Münchner Maler des 19. Jh.".

Katalog-Nr.: 4441
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Siegfried Burmeister, attr., Abstrakte Komposition

in Braun und Gelb, pastose Malerei in Spachteltechnik, Öl auf Karton, Ende 20. Jh., unsigniert, laut Angabe des Vorbesitzers Werk von Siegfried Burmeister, ungerahmt, Maße ca. 48 x 64 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Musiker, Sänger und Schriftsteller (1906 Anklam bis 1998 Ilmenau), ab 1907 Kindheit in Weimar, künstlerisch Autodidakt, zunächst Lehre zum Geigenbauer in Weimar, später Musikstudium an der Musikhochschule Weimar bei Pianist Bruno Hinze-Reinhold und Kammersänger Stratmann, ab 1928 als Sänger auf Konzertreisen durch Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Italien und der Schweiz, 1937 Verlust der Gesangsstimme, ab 1938 als Silberfuchsfarmer im Allgäu tätig, 1944 Gestapohaft wegen "Wehrkraftzersetzung", 1944–48 Kriegsdienst und -gefangenschaft in der Sowjetunion, 1949–56 Betrieb einer Silberfuchsfarm in Buchfart bei Weimar, ab 1956 als Kunstmaler in Weimar tätig, unternahm Studienreisen in den Kaukasus, nach der Krim, Jalta und Sotschi, 1964 Umzug nach Ilmenau, 1977–78 entstehen Gedichte und Bühnenwerke, ab 1978 wieder verstärkt Hinwendung zur Musik, 1991 Aufgabe der Malerei, tätig in Ilmenau, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4442
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Siegfried Burmeister, Abstrakte Komposition

pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, partiell gespachtelt, Öl auf Karton, um 1980, rechts unten monogrammiert "S.B.", ungerahmt, Maße ca. 71,5 x 49,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Musiker, Sänger und Schriftsteller (1906 Anklam bis 1998 Ilmenau), ab 1907 Kindheit in Weimar, künstlerisch Autodidakt, zunächst Lehre zum Geigenbauer in Weimar, später Musikstudium an der Musikhochschule Weimar bei Pianist Bruno Hinze-Reinhold und Kammersänger Stratmann, ab 1928 als Sänger auf Konzertreisen durch Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Italien und der Schweiz, 1937 Verlust der Gesangsstimme, ab 1938 als Silberfuchsfarmer im Allgäu tätig, 1944 Gestapohaft wegen "Wehrkraftzersetzung", 1944–48 Kriegsdienst und -gefangenschaft in der Sowjetunion, 1949–56 Betrieb einer Silberfuchsfarm in Buchfart bei Weimar, ab 1956 als Kunstmaler in Weimar tätig, unternahm Studienreisen in den Kaukasus, nach der Krim, Jalta und Sotschi, 1964 Umzug nach Ilmenau, 1977–78 entstehen Gedichte und Bühnenwerke, ab 1978 wieder verstärkt Hinwendung zur Musik, 1991 Aufgabe der Malerei, tätig in Ilmenau, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4443
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Siegfried Burmeister, attr., Hoffnungszeichen

schwebendes leuchtendes Kreuz über Abgrund mit brennenden Schlangen, abstrakte, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1980, unsigniert, Farbplatzer, ungerahmt, Maße ca. 80,5 x 59,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Musiker, Sänger und Schriftsteller (1906 Anklam bis 1998 Ilmenau), ab 1907 Kindheit in Weimar, künstlerisch Autodidakt, zunächst Lehre zum Geigenbauer in Weimar, später Musikstudium an der Musikhochschule Weimar bei Pianist Bruno Hinze-Reinhold und Kammersänger Stratmann, ab 1928 als Sänger auf Konzertreisen durch Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Italien und der Schweiz, 1937 Verlust der Gesangsstimme, ab 1938 als Silberfuchsfarmer im Allgäu tätig, 1944 Gestapohaft wegen "Wehrkraftzersetzung", 1944–48 Kriegsdienst und -gefangenschaft in der Sowjetunion, 1949–56 Betrieb einer Silberfuchsfarm in Buchfart bei Weimar, ab 1956 als Kunstmaler in Weimar tätig, unternahm Studienreisen in den Kaukasus, nach der Krim, Jalta und Sotschi, 1964 Umzug nach Ilmenau, 1977–78 entstehen Gedichte und Bühnenwerke, ab 1978 wieder verstärkt Hinwendung zur Musik, 1991 Aufgabe der Malerei, tätig in Ilmenau, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4444
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Siegfried Burmeister, attr., Klippe am Meer

stark abstrahierte Küstenlandschaft mit steil aufragender Klippe, minimal pastose Malerei in leuchtender Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1980, unsigniert, laut Vorbesitzerangabe Werk von Siegfried Burmeister, Maße ca. 80,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Musiker, Sänger und Schriftsteller (1906 Anklam bis 1998 Ilmenau), ab 1907 Kindheit in Weimar, künstlerisch Autodidakt, zunächst Lehre zum Geigenbauer in Weimar, später Musikstudium an der Musikhochschule Weimar bei Pianist Bruno Hinze-Reinhold und Kammersänger Stratmann, ab 1928 als Sänger auf Konzertreisen durch Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Italien und der Schweiz, 1937 Verlust der Gesangsstimme, ab 1938 als Silberfuchsfarmer im Allgäu tätig, 1944 Gestapohaft wegen "Wehrkraftzersetzung", 1944–48 Kriegsdienst und -gefangenschaft in der Sowjetunion, 1949–56 Betrieb einer Silberfuchsfarm in Buchfart bei Weimar, ab 1956 als Kunstmaler in Weimar tätig, unternahm Studienreisen in den Kaukasus, nach der Krim, Jalta und Sotschi, 1964 Umzug nach Ilmenau, 1977–78 entstehen Gedichte und Bühnenwerke, ab 1978 wieder verstärkt Hinwendung zur Musik, 1991 Aufgabe der Malerei, tätig in Ilmenau, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4445
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Frantisek Cina-Jelinek, Gehöft im Sonnenlicht

sommerlicher Blick über blühende Wiese zum Bauernhof, in weiter sonniger Landschaft, impressionistische, teils etwas pastose Malerei in leuchtender Farbigkeit, Öl auf Karton, um 1930, rechts unten signiert "Cina Jelinek", rückseitig tschechischer Stempel, etwas reinigungsbedürftig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 27 x 37 cm. Künstlerinfo: eigentlich František Cína Jelínek, tschechischer Landschaftsmaler (1882 Prag-Karolinenthal bis 1961 Prag), studierte an der Prager Kunstgewerbeschule bei Emanuel Krescenc Liška und an der Prager Akademie bei Vojtěch Hynais und Rudolf Otto von Ottenfeld, tätig in Křižánky [dt.: Krischanek], war parallel Sportler und Förderer des Skisports, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Toman und englische Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4446
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 170,00 €

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Prof. Johann Vincenz Cissarz, Jesusportrait

Kopfbildnis des Jesus von Nazareth, rückseitig als "Auferstehung – Studie zum Altarbild" bezeichnet, 1912 gestaltete Cissarz neben dem Innenraum im allgemeinen auch das Altarbild für die neu gebaute Friedenskirche in Offenbach am Main mit einer stehenden Christusgestalt, durch die Zerstörung des Gotteshauses im 2. Weltkrieg ging die gesamte künstlerische Innengestaltung verloren – lediglich ein zur Einweihung der Kirche herausgegebenes Heft kündet von deren ehemaliger Jugendstilpracht, das vorliegende Detail des Christuskopfentwurfes lässt die Farbigkeit und Brillanz der Ausstattung der Kirche erahnen, typische Malerei des Jugendstils in kraftvoll-expressiver Farbigkeit und charaktervollem Pinselduktus, Wachsfarben auf Leinwand und Karton, rechts unten signiert "Cissarz" und undeutlich datiert "1912", rückseitig weiterhin signiert "J. V. Cissarz" und altes Etikett mit handschriftlicher Nummer "13", Malgrund gebaucht, geringe Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 51,5 x 41 cm, beigegeben Kopien mit Infos zum Altarbild. Künstlerinfo: eigentlich Johannes Joseph Vincenz Cissarz, dt. Maler, Zeichner, Graphiker, Innenarchitekt, Plakat- und Buchkünstler, Entwerfer und Kunstgewerbler (1873 Danzig bis 1942 Frankfurt am Main), Kindheit in Stargard, Zeitz und Heiligenstadt, studierte 1891–96 an der Akademie Dresden bei Leon Pohle und Georg Hermann Freye, 1895–96 Meisterschüler von Ferdinand Pauwels, ab 1897 freiberuflicher Graphiker in Dresden, einer der ersten künstlerischen Mitarbeiter der Deutschen Werkstätten Hellerau, zeitweise Atelier im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, 1903–06 Mitglied der Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt, 1906 Berufung als Lehrbeauftragter für Buchausstattung an die Lehr- und Versuchswerkstätten des Vereins Württembergischer Kunstfreunde in Stuttgart, ab 1909 Professor an der Akademie Stuttgart, 1916–33 Professor am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main, 1933–39 hier weiter als Dozent tätig, Mitglied im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, der Freien Vereinigung der Graphiker Darmstadts, im Deutschen Künstlerbund Weimar und im Deutschen Werkbund, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4447
Limit: 1500,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hans Costa, Auf dem Bauernhof

zwei stattliche, vor einen Leiterwagen gespannte Pferde, auf einem Bauernhof mit Hühnern stehend, leicht pastose Tiermalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1980, rechts unten signiert „Hans Costa“, gerahmt, Falzmaße ca. 61 x 81 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hans Nickel, verwendete anfangs die Künstlernamen "Hans Costa" und "Hans Bräuning" bzw. den Mädchennamen seiner Ehefrau: "Hanauska", dt. Tiermaler und -zeichner (1916 Mährisch Lotschnau in Böhmen bis 1986 Altdorf bei Nürtingen), studierte mit Staatsstipendium an der Kunstschule Brünn, erhielt Unterricht in den Techniken der Kirchenmalerei bei Prof. Langer, Prof. Lichtblau und Prof. Neudert, unternahm Studienreisen nach Ungarn, Österreich und der Schweiz, nach 1945 Niederlassung in Stuttgart/Baden-Württemberg, später tätig in Altdorf bei Nürtingen, erreichte große Popularität mit seinen Tiermotiven, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4448
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Csiby, Christliche Szene

vielfigürliche Komposition mit Gekreuzigtem und am Boden liegender Figur, Öl auf Leinwand, rechts oben signiert und datiert „Csiby (19)50“, leichtes Craquelure, minimale Farbverluste, gerahmt, Falzmaße ca. 61 x 80,5 cm.

Katalog-Nr.: 4449
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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