Sächsische Künstler

Katalog-Nr. 4359

Kurt Geipel, Moschee im Sonnenlicht

1929 begab sich Kurt Geipel auf eine große Orientreise, welche ihn über Venedig, die Türkei und Israel nach Ägypten führen sollte, in der Türkei entstand vorliegendes Motiv einer Moschee, die Reise war für den Künstler und sein Schaffen von immenser Bedeutung, so schrieb Dr. Marianne Mehling: ”Schon in Venedig und bei der Reise durch die Türkei ging dem Maler eine neue Welt auf. Die Zeichnungen werden großzügiger, die Pinselstriche noch sicherer, die Farben beginnen zu blühen. Das Violett, mit dem die Abendsonne eine Landschaft überziehen kann und das er schon in der Heimat entdeckt hatte, wird intensiver. Bergdörfer, altes Gemäuer, Pinien und Zypressen, ja sogar die Wüste in Ägypten leuchten in kräftigen Farben. Nach seiner Rückkehr weisen seine Landschaftsbilder immer sichere, klarere Pinselstriche auf. Einflüsse der Romantik und des Impressionismus sind zu spüren. Eigenständiges aber bleibt und wird sensibel und einfühlsam immer mehr auf Wesentliches reduziert.”, Aquarell über Bleistift, um 1929, rechts unten signiert ”Kurt Geipel”, Erhaltungsmängel, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 25 x 31,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Entwerfer (1902 Netzschkau bis 1944 bei Montélimar), studierte 1917–21 an der Kunstschule Plauen, anschließend kurzzeitig als Entwerfer in Berlin, schuf Illustrationen für die ”Leipziger Illustrierte” und ”Westermanns Monatshefte”, gefördert von Hermine Reuß ältere Linie (1887–1947), der letzten Frau Kaiser Wilhelm II., 1929 große Studienreise in den Orient (über Venedig, die Türkei, Israel nach Ägypten), ab 1933 Lehrer an der Kunstschule Plauen, im 2. WK Soldat in Frankreich (in der Provence, in den Pyrenäen und in Paris), beschickte 1941–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied der Künstlervereinigungen ”Akanthus” und ”Burgsteiner”, hier genannt ”Schuss”, tätig in Netzschkau und Plauen, Quelle: Vollmer, Dressler, Archivunterlagen der ”Burgsteiner”, Frank Weiß ”Malerei im Vogtland” und Internet.

Limit:
120,00 €
Zuschlag:
120,00 €

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