Gemälde

Katalog-Nr. 4154

Jesu Rückkehr aus Ägypten

neutestamentarische Darstellung der heiligen Familie, links vorn Maria neben ihrem Sohn Jesus Christus, an der Hand seines Ziehvaters Josef, hinter ihnen die Eltern Marias, die heilige Anna und der heilige Joachim, in abendlicher Gebirgslandschaft mit Fluss, hierzu schreibt das Matthäusevangelium (Mt. 2.19–23) "Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum in Ägypten und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und zieh hin in das Land Israel; sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben getrachtet haben. Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich und kam in das Land Israel. Als er aber hörte, dass Archelaus in Judäa König war anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und im Traum empfing er einen Befehl und zog ins galiläische Land und kam und wohnte in einer Stadt mit Namen Nazareth.", die Szene zeigt die Gruppe, die gerade eine Brücke über einen Fluss als symbolische Grenze überquert hat, die Palme am jenseitigen Ufer steht symbolisch für die Fremde und damit Ägypten, die Ankommenden scheinen gelöst ihres Weges zu wandern, nur Josef, mit einer Lilie als Zeichen der Unschuld und Reinheit in den Händen, blickt zum Himmel und wird offenbar der göttlichen Segnung und Eingebung in Form von Lichtstrahlen gewahr, die den weiteren Weg der Familie nach Nazareth nahelegen, die Anwesenheit der Eltern Mariae ist biblisch nicht belegt und eine Zugabe der Zeit, lasierende religiöse Genremalerei, Öl auf Leinwand, 18. Jh., unsigniert, Erhaltungsmängel, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 64 x 48 cm.

Limit:
150,00 €
Zuschlag:
200,00 €

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