Entwurf Wilhelm Bäder attr., 1930er Jahre, schwarz gefasstes Gestänge aus Eisenguss bzw. Weißblech, mittel Rädelschraube seitlich neigbar und in der Länge variabel, abgehängter Glockenschirm schwarz und weiß emailliert, alt elektrifiziert, Alters- und Korrosionsspuren, L max. ca. 90 cm.
Katalog-Nr.: 2875
Limit: 150,00 €
um 1930, gemarkt Kandem, schwarz gefasstes, schlankes Metallgestänge und variabel neigbarer Kuppelschirm, dieser innen weiß emailliert, Alters- und Korrosionsspuren, L 90 cm.
Katalog-Nr.: 2876
Limit: 180,00 €
1930er Jahre, ungemarkt, Metallguss dunkel patiniert, Basis in Form dreier plastischer Elefanten mit eingesetzten Stoßzähnen aus Bakelit, schlanker Balusterschaft, einflammig elektrifiziert, geschweifter Schirm aus geprägtem Kunststoff, Altersspuren, H 63 cm.
Katalog-Nr.: 2877
Limit: 20,00 €
1920er Jahre, ungemarkt, beschwerter zylindrischer Fuß mit zweifach neigbarem, schlankem Leuchterarm und halbzylinderförmigem Schirm aus verchromtem Weißblech, einflammig alt elektrifiziert, Alters- und Gebrauchsspuren, H max. ca. 45 cm.
Katalog-Nr.: 2878
Limit: 20,00 €
deutsch, 1920er Jahre, gemarkt wehago, Ausführung in Nickelsilber, massive abgerundete Griffe, passende runde Rosette (eine fehlt) Oberfläche mit Alters- und Gebrauchsspuren, L 13 cm.
Katalog-Nr.: 2879
Limit: 80,00 €
um 1900, Silber gestempelt 999/1000 Fine, Herstellermarke Alvin Corporation USA, Schriftzug Patented, Modellnummer 3600QT, gravierte Widmung: "von PSM in Dankbarkeit OW", farbloses Glas mit eingeschliffenem Bodenstern, laut Einlieferer aus dem Nachlass des Kofferfabrikanten Mädler in Leipzig, im Jahr 1886 ließ Alvin ein System patentieren, bei dem Objekte aus verschiedenen Materialien mit Silber überzogen und im Nachgang die Silberauflage mit Durchbrüchen verziert wurde, Karaffe aus Glas, mit feiner Silberauflage, verziert mit verschlungenen Bandmotiven mit Durchbrüchen, Altersspuren, Standspuren, H 33,5 cm.
Katalog-Nr.: 2880
Limit: 360,00 €
um 1930, Silber gestempelt Halbmond, Krone, 800, innen vergoldet, bestehend aus Kaffeekanne, Sahnegießer und Zuckerdose, ovale Gefäße mit facettierter Wandung, hochgezogene, abgekantete Handhaben, abnehmbarer bzw. scharnierter Klappdeckel, geringe Alters- und Gebrauchsspuren, H max. 20 cm, G zusammen ca. 1119 g.
Katalog-Nr.: 2881
Limit: 1300,00 €
20. Jh., ungemarkt, Messing versilbert, je dreiflammig mit abgekanteten Leuchterarmen, Schaft und Tüllen mit geraden Scheiben, schraubbare Tüllen, berieben, H je 58 cm. Quelle: Skipwith, Britain Between the Wars 1918-1939: Microcosm of an Age, S. 70, dort ähnlich.
Katalog-Nr.: 2882
Limit: 160,00 €
um 1920/30, gemarkt G.A.B. NS ALR für Guldsmedsaktiebolage, Metall versilbert, Einsatz aus farblosem Glas mit sparsamem Kerbschliffdekor und blütenförmig gekerbtem Abschluss, in sich nach oben verbreiternder Schale mit umgeschlagenem Rand, auf vier angedeuteten Pfeilern aus schwarz lackiertem Holz, auf ausschwingendem Standfuß, Oberfläche martelliert, geringe Alters- und Gebrauchsspuren, Glaseinsatz mit einem winzigen Chip, D 25,5 cm, H 19 cm.
Katalog-Nr.: 2883
Limit: 120,00 €
"Kniender Mönch", Entwurf 1920er Jahre, ungemarkt, Messing, partiell patiniert, leicht stilisierte Darstellung in der Formensprache des Art déco, kniender Mönch, eine Kerzentülle vor sich tragend, auf gewölbter Plinthe, partiell berieben, geringe Gebrauchsspuren, H 11,5 cm. Künstlerinfo: deutscher Metallkünstler (1893 Rathenow bis 1967 Salzburg), wird 1914 im 1. Weltkrieg an der Hand verwundet und lernt anschließend alle Arbeiten mit der linken Hand zu verrichten, ab 1918 Schüler an der Münchner Kunstakademie in der Zeichenklasse von Angelo Jank, 1922 Gründung der Gesellschaft für Gebrauchskunst mit Willy Wenz, sie stellen zusammen auf der Deutschen Gewerbeschau in München aus, 1924 Zusammenschluss der GFG mit der Gesellschaft Neues Münchner Kunstgewerbe GmbH von Alois Wörle zur Neuen Münchner Kunstwerkstätten AG, ab 1927 Betrieb einer Metallkunstwerkstätte in Emmering, stellt 1931 Emaillearbeiten auf der Münchner Kunstausstellung aus, die er wohl mit der Malerin und Kunstgewerblerin Lily Koebner-Linke entworfen hat, er arbeitet Zeit seines Lebens in verschiedenen Städten, immer wieder mit Koebner-Linke zusammen, 1932 Aufenthalt in Paris und Zusammenarbeit mit Jean Perzel, die Metallwerkstätte in Emmering besteht fort, Bunge gründet jedoch in weiteren Orten wie beispielsweise in Reit im Winkl ein Unternehmen, welches die Rohlinge aus Emmering mit Emaillearbeiten komplettiert, Bunge hält sich ab 1942 in Colmar im Elsass, zieht jedoch 1944 zurück nach Reit im Winkl, nachdem seine Geschäftspartnerin Lily Koebner-Linke in ein Gefangenenlager interniert und schließlich ausgewiesen wird, Quelle: Angelika Mundorff, Eva von Seckendorff, Albert Gustav Bunge - Forschungen zu Leben und Werk, Verlag Alexandra Braun, Stadtmuseum Fürstenfeldbruck 2009, S. 7 ff.
Katalog-Nr.: 2884
Limit: 50,00 €
Entwurf Ende 1920er Jahre, auf dem Rand gestempelter Schriftzug A. Reimann, Messing getrieben und hell patiniert, reliefierte Darstellung einer Zentaurin, geringe Altersspuren, D 26,5 cm. Künstlerinfo: Berliner Bildhauer und Kunstgewerbler (1874 Gnesen bis 1976 London), studierte an der Berliner Kunstgewerbeschule, gründete und leitet die Schule Reimann und die Höhere Fachschule für Dekorationskunst. Quelle: Thieme-Becker.
Katalog-Nr.: 2885
Limit: 100,00 €
20. Jh., Silber gestempelt 925, Halbmond, Krone, Herstellermarke (Jan) Dix, Silber vergoldet, moderne diaboloförmige Kerzenleuchter mit feststehenden Tropfschalen mit hohem Mitteldorn, geringe Alters- und Gebrauchsspuren, H je 22,5 cm, G ca. 853 g. Künstlerinfo: deutscher Goldschmied und Künstler (1928 Dresden bis 2019 Öhningen am Bodensee), zuerst Musikstudium zum Jazzmusiker, dann Studium der Silber- und Goldschmiedekunst bei Professor Rickert an der Akademie für Bildende Künste in München, fertigte hochwertigen, teils bizarr-mythischen Unikatschmuck, feine Silberarbeiten und Kleinplastiken, er war Förderer des Andenkens und des ehemaligen Wohnhauses seines Vaters Otto Dix in Hemmenhofen, postume Würdigung seines künstlerischen Werks unter anderem durch Sonderausstellungen in der Kunstsammlung Gera (2019/2020) sowie im Museum Haus Dix (2022). Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 2886
Limit: 1200,00 €
20. Jh., Silber gestempelt 1000, Halbmond, Krone, Herstellermarke DIX im Kreis, Silber vergoldet, aus Silberblech getriebenes und mit eckigen Emailleverzierungen und einzelnen Perlen besetztes Kreuz mit Darstellung Christi und rückseitigem Schriftzug: "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder der an ihn glaubt nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe", zwei montierte Ketten zum Abhängen an der Decke, gefüllt, Altersspuren, Emaille teils etwas haarrissig, Maße Kreuz 35 x 28 x 3 cm, L Ketten ca. 66 cm. Künstlerinfo: deutscher Goldschmied und Künstler (1928 Dresden bis 2019 Öhningen am Bodensee), zuerst Musikstudium zum Jazzmusiker, dann Studium der Silber- und Goldschmiedekunst bei Professor Rickert an der Akademie für Bildende Künste in München, fertigte hochwertigen, teils bizarr-mythischen Unikatschmuck, feine Silberarbeiten und Kleinplastiken, er war Förderer des Andenkens und des ehemaligen Wohnhauses seines Vaters Otto Dix in Hemmenhofen, postume Würdigung seines künstlerischen Werks unter anderem durch Sonderausstellungen in der Kunstsammlung Gera (2019/2020) sowie im Museum Haus Dix (2022). Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 2887
Limit: 1200,00 €
Mitte 20. Jh., ungemarkt, Messing, stärker abstrahierte Komposition in Form eines weiblichen Gesichts mit verschlungenen Haarsträhnen als Halterung, in der zeittypischen Formensprache der Firma Hagenauer Wien, geringe Altersspuren, H 46,5 cm.
Katalog-Nr.: 2888
Limit: 280,00 €
Dänemark, um 1920, am Boden gemarkt Just und Schriftzug Denmark, Modellnummer 1372, Metallguss farbig gefasst, auf facettierten getreppten Standfüßen ruhende, nach oben gebogene Leuchterarme mit feststehenden Tüllen, ohne Tropfschalen, Alters- und Gebrauchsspuren, H je 16 cm.
Katalog-Nr.: 2889
Limit: 100,00 €
um 1920/30, gemarkt WMF im Quadrat, zusätzlich Angaben 220 V 350 W, Alpacca versilbert, Aluminium und Glas, Kaffee-Perkolator, auf drei angedeuteten Füßen, leicht bauchiger Korpus mit seitlichen Handhaben aus Holz, Ausguss mit Griff aus Holz, abnehmbarer Deckel mit Kuppel aus Schliffglas, Steigrohr und Siebteil enthalten, Kabel fehlt, Alters- und Gebrauchsspuren, Funktion nicht geprüft, H 40 cm.
Katalog-Nr.: 2890
Limit: 20,00 €
Entwurf 1930er Jahre, gemarkt WMF Hotel Germany, Alpacca und Messing versilbert, bestehend aus fünfflammigem Leuchter mit abnehmbarer, um die Mitteltülle gelagerter Blumenschale, geometrische Verzierung mit kantiger Linienführung und profilierten Abtreppungen, schraubbare Tüllen, Gebrauchsspuren, Versilberung partiell berieben, H 40 cm.
Katalog-Nr.: 2891
Limit: 120,00 €
1930er Jahre, honiggelbes Glas, ausgekugelter Abriss, innen gewellt, mit starkem Lüster, ein winzigster Abplatzer, D 27,5 cm.
Katalog-Nr.: 2892
Limit: 100,00 €
1930er Jahre, farbloses und honiggelbes Glas, eingeschmolzenes Blasenglas, Farbschichten bzw. stark lüstriert, alles im guten altersgemäßen Zustand, H max. 16,8 cm.
Katalog-Nr.: 2893
Limit: 120,00 €
1920/30er Jahre, drei Teile mit Ätzstempel, zwei Teile ungemarkt, farbloses Glas formgeblasen und irisiert, eine Vase mit geschliffenen Facetten, guter altersgemäßer Zustand, H max. 16,5 cm.
Katalog-Nr.: 2894
Limit: 80,00 €
um 1930, Ätzstempel, farbloses Glas mit kobaltblauem Unterfang, Rautendekor im Rapport mit stilisierten Blütenmotiven, guter unbeschädigter Zustand, H 13 cm.
Katalog-Nr.: 2895
Limit: 120,00 €
2. Hälfte 20. Jh., farbloses Glas formgepresst, teilmattiert und signiert Lalique France, Stopfen mit zwei sich küssenden Täubchen (unsigniert), eine Vase mit stark reliefiertem Blattdekor und ein Vögelchen, alles in gutem altersgemäßem Zustand, H max. 11,5 cm.
Katalog-Nr.: 2896
Limit: 120,00 €
Entwurf um 1920, signiert R. Lalique France, farbloses Glas, ausgekugelter Abriss, gravierter und hellblau emaillierter Dornendekor (patiné bleu), vergoldete Messingmontierung mit netzumwobenem Pumpzerstäuber, altersgemäßer Originalzustand, H 16,5 cm.
Katalog-Nr.: 2897
Limit: 420,00 €
Frankreich, um 1930, signiert CeSaRi (wohl Pseudonym eines Glaskünstlers), reliefierte Signatur, Opalglas formgepresst, plangeschliffener Stand mit facettierter Kante, ausdrucksstarke schleichende Raubkatze in angedeutetem Gras, an den unteren Ecken winzigste Abplatzer, sonst sehr guter altersgemäßer Zustand, L 43 cm. Quelle: Ph. Olland, Dictionnaire des maîtres verriers - marques et signatures (Lexikon der Glasmachermeister: Marken und Signaturen), S. 68.
Katalog-Nr.: 2898
Limit: 2400,00 €
Tschechoslowakei, um 1930, farbloses Glas, mattiert, geschliffen und honigbraun gebeizt, ausgekugelter Abriss, spitzovale Grundform mit geschliffenen Facetten, angesetzter Henkel, Ausguss und originaler Stopfen, normale Gebrauchs- und Altersspuren, H 28,5 cm.
Katalog-Nr.: 2899
Limit: 120,00 €