Gemälde

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Schlafender Knabe

auf einem Kreuz liegender, nur von einem dünnen Tuch bedeckter Knabe, in einer mediterranen Landschaft, im Hintergrund ein Palast am Meer, seitlich Felsen mit knorrigen Bäumen und im Vordergrund ein kleiner Bach, über einen felsigen Weiher fließend, wohl 17. Jh., fein mit spitzem Pinsel ausgeführte Malerei auf Holz, in einer dunkel lackierten, 5 cm breiten Flammleiste gerahmt, etwas Alterscraquelé, restauriert, Farbfassung der Leiste später übergangen, restaurierungsbedürftig, Falzmaß 14,5 x 18 cm.

Lot-No.: 4803
Limit: 600.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Paar Bildtafeln um 1600

Ganzfigurendarstellung einer andächtig betenden Frau vor bewegter Sommerlandschaft und Bildnis eines pilgernden Mannes in Sommerlandschaft, möglicherweise handelt es sich bei der männlichen Figur um den Einsiedler, Ordensgründer, späteren Königsboten Karl des Großen (um 747-814) und Patron von Herrieden, den geheiligten Deocar (gestorben um 830), fein lasierende Malerei, Öl auf Kreidegrund und Holz, unsigniert, rückseitig je ornamentale Verzierungen auf schwarzem bzw. rotem Grund, alt restauriert und teils mit Jute hinterlegt, partiell Farbaufwölbungen und Malschichtverluste, restaurierungsbedürftig, als Pendants in schlichten alten Leistenrahmen mit Wasserschlag gerahmt, Falzmaße je ca. 44 x 17 cm.

Lot-No.: 4812
Limit: 600.00 €, Acceptance: 1000.00 €

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Familienzwist

der Betrachter der Szene wird Zeuge einer häuslichen Meinungsverschiedenheit zwischen Vater und Sohn, Stühle liegen am Boden, während der Vater, mit zorniger Miene links sitzend, seine Hände beschwörend und besitzergreifend in Richtung des erwachsenen Sohnes ausstreckt, schickt sich dieser, mit angsterfülltem Gesicht, geballter Faust und abwehrender Rechten an, das Weite zu suchen und der Tür zuzustreben, wo bereits ein in sich hinein lächelnder Kumpan wartet, die übrigen Familienmitglieder scheinen sich zu mühen, die Streithähne zu besänftigen und zum Bleiben aufzufordern, stimmungsvolle, turbulente, mit flottem, minimal pastosem Pinselduktus in leuchtender Farbigkeit festgehaltene Genremalerei, Öl auf Leinwand, wohl 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, schön gerahmt, Falzmaße ca. 54 x 65 cm.

Lot-No.: 5079
Limit: 600.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Karl Kaufmann, Holländische Hafenlandschaft

ins Licht der untergehenden Sonne getauchtes, still ruhendes Gewässer, im Vordergrund aufragendes, frei stehendes Häuschen mit ankernden Seglern, im Hintergrund Stadtsilhouette mit Kirchturm und Windmühle, am Horizont zudem eine große Schar einlaufender Boote, fein lasierende Marinemalerei in fein abgestimmten Kolorit, Öl auf Leinwand, um 1880, links unten signiert ”L. van Hove” - Pseudonym für Karl Kaufmann, Craquelure, Leinwand mit alter Hinterlegung, Craquelure, min. rest.bed., in ca. 15 cm breiter, prunkvoller Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaß 73 x 104 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1843 Neuplachowitz/Schlesien bis 1905 Wien), studierte an der Akademie Wien, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Norwegen, Deutschland, Italien und Holland, ab 1900 in Wien ansässig, verwendete ca. 40 Pseudonyme zur Kennzeichnung seiner Werke, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 4844
Limit: 600.00 €, Acceptance: 900.00 €

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Biedemeier-Portrait-Pendants

Halbfigurenbildnis einer elegant gekleideten jungen Frau, mit Haarschleife und hell gemusterter Stola, im schwarzen Seidenkleid, dazu Gegenstück eines im Lehnstuhl sitzenden, eine Zigarre rauchenden Mannes, mit Favoris und schwarzer Krawatte über weißem Hemd, gemusterter Weste und schwarzem Gehrock, fein lasierend mit spitzem Pinsel festgehaltene Bildnismalerei, mit trefflicher Erfassung der Stofflichkeit und sehr schönem Licht, Öl auf Leinwand, um 1850, unsigniert, geringe Craquelure, hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, gering restauriert, sehr schön original als Pendants gerahmt, Falzmaße je ca. 44,5 x 35,5 cm.

Lot-No.: 4883
Limit: 600.00 €, Acceptance: 650.00 €

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Mathias Schmid, ”Der Widerspenstige Stiefel”

der Betrachter des Gemäldes wird Zeuge einer geradezu alltäglichen Szene, im kargen Interieur einer Tiroler Bauernstube, der Herr des Hauses hat sich auf der Ofenbank mit gebieterischer Geste niedergelassen, während sich seine Frau müht, dessen Stiefel auszuziehen, auch wenn dieser Begebenheit ein gewisser Humor eigen ist, stellt sie doch eine mit scharfem Blick erfasste Analyse der Geschlechterrollen ihrer Zeit dar, die Malerei verrät den Einfluss Schmids Künstlerfreundes Franz von Defregger und seines Lehrers Piloty, jedoch kann Schmidt in vorliegendem Werk seinen Charakter als Rebell gegen alles Bigotte und Opportune gleichwohl nicht verleugnen, im Bruch mit der hehren akademischen Historien- und Genremalerei seiner Zeit, schildert Schmid eine nebensächliche Alltagsszene ohne jeden Pathos, sein Malstil ist dabei, wiederum im Bruch mit akademischen Traditionen, eher flüchtig und skizzenhaft, jedoch gelingt ihm somit vorzüglich die räumliche Atmosphäre einzufangen und die Handlung pointiert zu schildern, hierzu schreibt Meyers Konversationslexikon 1888 Mit Tiefe und Wahrheit der Charakteristik verbindet er große Anmut der Formengebung und ein weiches, zartes Kolorit. und Boetticher ergänzt ”Mit scharfem Blick für die Vorzüge und Schwächen seiner Landsleute verbindet er das wärmste Mitgefühl mit ihren Freuden und Leiden und den mutigen Kampf gegen die geistlichen Herren, ihr Wohlleben und ihren Zelotismus. Fern aller Übertreibung sind die Darstellungen Mathias Schmid´s ein treues Bild tiroler Lebens, dem neben dem Ernst geschichtlicher Züge ein köstlicher Humor nicht fehlt.”, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, links oben signiert ”Math. Schmid”, rückseitig auf dem Keilrahmen altes, teils getilgtes Etikett ”Mathias Schmid - Der Widerspenstige Stiefel ...”, minimal restaurierungsbedürftig, original im Goldstuckrahmen (Altersspuren) gerahmt, Falzmaße ca. 53 x 66 cm. Künstlerinfo: irrtümlich auch Matthias Schmidt oder Schmied, österreichisch-dt. Genre- und Historienmaler und Illustrator (1835 See bei Landeck im Paznauner Tal/Tirol bis 1923 München), ab 1850 Lehre bei Gottlieb Egger zum Tuifelemaler in Tarrenz, ab 1853 in München, hier 1853-56 als Vergolder in der Mayer´schen Hofkunstanstalt für kirchliche Kunst tätig, studierte ab 1856 an der Akademie München bei Hermann Anschütz, Johann Georg Hiltensperger und Johann von Schraudolph, unterhielt Freundschaft zu Franz von Defregger, zeitweise in Innsbruck tätig, 1858 zeitweise Rückkehr nach See in Tirol, 1863-65 mit landständischem Stipendium erneut Studien in München, tätig als Illustrator unter anderem für die ”Gartenlaube”, ”Ueber Land und Meer” und die ”Illustrierte Zeitung”, ab 1869 in München ansässig und bis 1874 Meisterschüler von Carl Theodor von Piloty, beschickte die Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins sowie 1873 die Wiener und 1878 die Pariser Weltausstellung, 1888 Ernennung zum Professor der Münchner Akademie, 1896 zeitweilige Rückkehr nach Tirol und regelmäßige Sommeraufenthalte in Innsbruck und des Winters in Bozen, 1895 Ehrung mit dem Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens, Mitglied und zeitweise Vorsitzender der Münchner Künstlergenossenschaft, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Wurzbach ”Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich”, Österreichisches Biographisches Lexikon, Dressler, Seubert, Müller-Singer, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Lot-No.: 4856
Limit: 600.00 €, Acceptance: 1800.00 €

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Moritz Müller jun., Hirschwild im Gebirge

kapitale Hirsche auf einer verschneiten Hochebene, vor tiefem Tal in imposanter Hochgebirgslandschaft, im morgendlichen Dunst, lasierende, partiell minimal pastose Tiermalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert, ortsbezeichnet und datiert ”Müller jun. München 1900”, geringe Craquelure, im prächtigen, ca. 17 cm breiten Prunk-Goldstuckrahmen (gering restaurierungsbedürftig) gerahmt, Falzmaße ca. 59 x 79 cm. Künstlerinfo: genannt Moritz Müller der Jüngere (II.) oder ”M. Müller Junior” bzw. ”M. Müller-München”, dt. Tier- und Jagdmaler (1869 München bis 1934 München), Schüler seines Vaters Moritz Gustav Müller (1841-1899), schuf zahlreiche Vorlagen für populäre jagdliche Künstlerpostkarten, tätig in München, Quelle: Boetticher und Internet.

Lot-No.: 5001
Limit: 650.00 €, Acceptance: 650.00 €

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Krämer mit Bauchladen vorm Wirtshaus

abendliche Sommerlandschaft mit rastender Gesellschaft vor der Dorfschänke, die wenigen Besucher haben sich rauchend an einem Fass niedergelassen, während die Wirtsleute amüsiert an der Klöntür ihrer Schänke dem Treiben eines Krämers mit Bauchladen ihre Aufmerksamkeit schenken und zwei Kinder den merkwürdigen Gesellen argwöhnisch beäugen, lasierende partiell minimal pastose, barocke Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1700, unsigniert, doubliert und etwas restauriert, im goldbronzierten Stuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 63 x 80 cm.

Lot-No.: 4817
Limit: 700.00 €, Acceptance: 1400.00 €

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Straßenmusikanten

Musikant mit Drehleier und Knabe mit Violine, umringt von Kindern in dörflicher Kulisse im Abendlicht, fein erfasste, barock anmutende Straßenszene, lasierende Genremalerei in der Art von Christian Wilhelm Ernst Dietrich genannt Dietricy (1712-1774), Öl auf Weißblech, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, minimal restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 39 x 32 cm.

Lot-No.: 4820
Limit: 720.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Fütterung der Nestflüchter

Blick ins dämmrige Kücheninterieur, mit Mann im Hausmantel und Kindern beim Füttern junger Vögel am Kamin, fein lasierende Genremalerei in biedermeierlicher Tradition, Öl auf Weißblech, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, gerahmt, Falzmaße ca. 28,5 x 24 cm.

Lot-No.: 4873
Limit: 720.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Heiliger Antonius von Padua

Darstellung der Vision des heiligen Antonius von Padua (1195-1231), er galt als wortgewandter wie überzeugender Redner, mit dessen enormer Bibelvertrautheit und Glaubwürdigkeit bekehrte er zahlreiche Atheisten zum christlichen Glauben, was ihm den Beinamen ”Hammer der Ketzer” eintrug, als Ordensprovinzial der Romagna in Padua gelang es ihm, eine große Anhängerschar hinter sich zu versammeln und das Christentum wie die Romagna erreichten eine erste Blütezeit, der Franziskanermönch wurde aufgrund der zahlreichen ihm zugeschriebenen Wunder bereits 11 Monate nach seinem Tod von Papst Gregor IX. heiliggesprochen, er wird als Patron von Padua, Lissabon, Hildesheim und Paderborn verehrt, wird als Schutzheiliger in verschiedensten Lebenslagen angerufen und gilt als Patron der Armen, Liebenden, der Ehe, Bäcker, Bergleute, Schweinehirten, der Reisenden, Pferde und Esel, größter Popularität erfreut er sich als Heiliger für das Wiederauffinden verlorener Dinge, so avancierte Antonius schnell zu einem der bekanntesten und beliebtesten Schutzheiligen und erfährt in zahlreichen Kirchen breiteste Verehrung, die vorliegende Darstellung spielt auf die überlieferte Legende an, wonach Antonius bei seinem Förderer Graf Tiso von Camposampiero verweilte, als dieser Nachts den Mönch aufsuchen wollte, um ihn nach seinem Befinden zu befragen, drang aus der Kammer des Mönchs ein heller Lichtschein, ein Feuer vermutend, öffnete der Graf die Tür und fand den lächelnden Antonius in trauter Zweisamkeit mit dem strahlenden Christuskind, wobei der Lilienzweig in der Hand des Mönches seine Reinheit im Leben und Glauben versinnbildlicht, lasierende, religiöse Genremalerei im Hochformat, mit oberem Rundbogenabschluss, Öl auf Leinwand, 18. Jh., unsigniert, rückseitig auf der Rahmung und Keilrahmen teils unleserliche alte Jahreszahl 17(6)8 oder 1708, Altersspuren, doubliert, restauriert, original im mit Akanthusranken verzierten, vergoldeten und versilberten Rahmen (Erhaltungsmängel) gerahmt, Falzmaß ca. 132 x 79 cm.

Lot-No.: 4867
Limit: 770.00 €, Acceptance: 770.00 €

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Lepkowski, Paar Soldatenportraits

wohl zwei Angehörige der K.u.K.-Armee zur Zeit des Deutsch-Österreichischen Krieges 1866, der goldene Stern am roten Kragenspiegel des älteren mit elegantem Schnurrbart lässt auf den Leutnantsrang schließen, die Knöpfe desselben haben die Nummer 11, was für das Regiment stehen könnte, gelb-orange Schärpe mit schwarzen Durchzügen und ein dünnerer Schultergurt mit roter Paspelierung und schwarzem Mittelstrich, dunkelbrauner Waffenrock mit roter Paspelierung, der andere, jugendlich anmutende, besitzt glatte goldene Knöpfe und einen weißen Schultergurt, an dem der Bügel eines Säbels sichtbar wird, schwarzgrauer Waffenrock, feine Ölmalerei auf Leinwand, das Bildnis des jüngeren auf dem Keilrahmen datiert 1867, das des älteren unten rechts signiert ”Lepkowski”, Leinwand gemarkt ”Anton Maurer Wien Klostergasse No. 4, Verdienst-Medaille”, Craquelure, Riss in der Leinwand beim Bildnis des jüngeren, leicht restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 71 x 56,5 bzw. 69 x 55,5 cm.

Lot-No.: 4846
Limit: 800.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Theodore Frere, Orientalische Marktszene

Händler im Schatten von Zeltdächern, vor orientalischer Stadtkulisse im hellen Sonnenlicht, minimal pastose Genremalerei, Öl auf Holz, um 1880, links unten signiert ”Th. Frère”, rückseitig undeutliche Annotationen, alt mit Rahmenschild ”Th. Frère” gerahmt, Falzmaße ca. 19 x 13 cm. Künstlerinfo: eigentlich Charles Théodore Frère, genannt Frère-Bey, frz. Maler, Aquarellist, Holzschnittzeichner, Radierer, Lithograph und Orientalist (ca. 1814 Paris bis 1888 Paris), Schüler von Léon Cogniet und Camille Roqueplan, unternahm Studienreisen durch die Normandie, das Elsass und die Auvergne, beschickte 1834-87 den Pariser Salon, 1837-38 Reise nach Algerien (Algier) und Zeuge der Eroberung von Constantine sowie Wanderungen durch die nordafrikanischen Wüsten, beschickte ab 1839 die Pariser Ausstellungen mit Orientbildern, bereiste 1851-54 Malta, Griechenland, anderthalbjähriger Aufenthalt in Konstantinopel, Palästina, Syrien, Ägypten sowie Nubien, unterhielt in Kairo ein Atelier und wurde mit dem Höflichkeitstitel ”Bey” geehrt, 1854 Rückkehr nach Paris, 1869 Begleiter der Kaiserin Eugenie auf einer Nilfahrt, welche er in deren Auftrag in Aquarellen festhielt, anschließend in Kairo ansässig, beschickte die Pariser Weltausstellungen 1855, 1867 und 1878 sowie bis 1887 den Salon der Société des Artistes Français, Quelle: Bénézit, Thieme-Becker, Müller-Singer, Müller-Klunzinger, Seubert, Boetticher und Wikipedia.

Lot-No.: 4838
Limit: 800.00 €, Acceptance: 1200.00 €

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Joseph Köller, Jagdstillleben mit Fasan

King Charles Spaniel, mit einem erlegten Fasan, vor dunklem Hintergrund, im Vordergrund einige einzelne Federn liegend, rechts unten signiert Jos. Köller, Öl auf Holz, teils mit breitem Pinselduktus leicht lasierende Jagdmalerei, in einem 4 cm breitem Goldstuckrahmen mit reliefierten floralen Ecken, diese stärker restaurierungsbedürftig, im Bild seitlich kleinere Fehlstellen, Falzmaß 34 x 42,5 cm. Künstlerinfo: alpenländischer Maler, tätig um 1845-1858, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4845
Limit: 800.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Lüsterner Satyr

Kopfbildnis eines mit Weinlaub bekränzten Fauns, lüsternden Blicks zum Betrachter, an einer Weinschale nippend, lasierende, teils pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1890, unsigniert, rückseitig auf dem Keilrahmen undeutlicher Stempel einer Malutensilienhandlung, Malfläche farbrunzelig und frühschwundrissig, als Tondo im prächtigen Florentiner Goldstuckrahmen gerahmt, Durchmesser Rahmenausschnitt ca. 44 cm, Falzmaße ca. 47,5 x 47,5 cm.

Lot-No.: 4862
Limit: 850.00 €, Acceptance: 1000.00 €

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Carl Martin von Ebersberg, Familienportrait

biedermeierliches Gruppenbildnis einer vornehm gekleideten Familie aus Vater, Mutter und zwei Mädchen unter einem Laubbaum, vor weiter bewegter Sommerlandschaft mit Stadt am Fluss, eventuell Stadtsilhouette von Graz oder Judenburg, fein lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, um 1850, unten undeutlich signiert ”v. Ebersberg”, Craquelure, original im Goldstuckrahmen (bestoßen) gerahmt, Falzmaße ca. 47 x 38 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl Martin Edler von Ebersberg, dt. Pferde- und Portraitmaler (1818 Biberach an der Riß bis 1880 Graz), studierte ab 1836 an der Akademie München, ab 1863 in Graz ansässig, Quelle: Thieme-Becker und Matrikel der Akademie München.

Lot-No.: 4836
Limit: 890.00 €, Acceptance: 2000.00 €

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Barocke Szene Darbringung des Brotes

und anderer Geschenke einer Frau an die Feldherren, vor einer felsiger Kulisse mit Haus, fein erfasste barocke Malerei, Öl auf Leinwand, unsigniert, in einer gekehlten Leiste mit vergoldetem Reliefband, doubliert, Falzmaß 80 x 54 cm.

Lot-No.: 4804
Limit: 900.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Allegorie der Wissenschaft und Kriegskunst

sommerliche Parklandschaft, mit sitzender Muse der Sternenkunde, Urania, mit Zeigestab und Buch, auf einer Brüstung vor antikem Tempel sitzend, hinter ihr auf einer klassizistischen Säule ist die Portraitbüste eines jungen Mannes mit Orden vom Goldenen Vlies zu erkennen, links im Vordergrund deutet militärisches Zeug der Zeit um 1820 auf die Kriegskunst, während Schriftrolle, Bücher und Globus auf die Wissenschaften verweisen, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, um 1820, unsigniert, Craquelure, Keilrahmen durchzeichnend, alt restauriert, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 90 x 56 cm.

Lot-No.: 4802
Limit: 900.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Frans Francken II., ”Gleichnis vom verlorenen Sohn”

Frans Francken II. (1581 Antwerpen bis 1642 Antwerpen) oder Nachfolger, das vorliegende Gemälde zeigt um eine großformatige, zentrale, farbige Darstellung eines Zechgelages, acht kleinformatige Szenen, die abwechselnd in Grisaille- bzw. brauntoniger Camaieu-Technik ausgeführt wurden, einem Kabinettbild gleich erzählt die Tafel die ”Geschichte vom verlorenen Sohn”, welche im Sondergut des Lukasevangeliums überliefert wurde, die biblische Erzählung berichtet von Jesus, der seinen Jüngern folgende Geschichte erzählte, welche die Einheit der Kinder Gottes mit Gott, dem Vater, bildhaft vor Auge führt, links oben beginnt die Erzählung, in welcher ein junger Jude und zweitältester Sohn seiner Eltern von seinem Vater zu dessen Lebzeiten sein Erbteil ausgezahlt begehrt, weiter im Uhrzeigersinn ist rechts davon jene Szene zu sehen, in welcher der nun vermögende Sohn zum Kummer seiner Eltern sein Elternhaus verlässt, um in der Welt sein Glück zu suchen, wie das darunter angeordnete, vielfarbige Motiv zeigt, findet der Filius sein kurzlebiges Glück in einem ausschweifenden Lebenswandel mit Glücksspiel, falschen Freunden, Trink- und Essgelagen sowie käuflicher Liebe, das sein Vermögen schnell aufzehrt, die rechts oben zu sehende Miniatur verbildlicht den schnellen Absturz des Verschwenders, welcher von seinen falschen Freunden, nun offenbar mittellos, aus einer Taverne vertrieben wird, in der nächsten Szene erfleht der Verarmte und Hungernde Beistand seiner Glaubensbrüder, welcher ihm jedoch verwehrt wird, schließlich - rechts unten - drängt er sich einem vermögenden Fremden als Knecht auf ,um dessen Schweine zu hüten - eine für gläubige Juden unkoschere und demütigende Arbeit, trotz der Arbeit, die unten mittig dargestellt ist, leidet er Hunger und Jesus berichtete ”Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.”, in jener Situation erinnerte er sich seines Vaters, welcher seine Tagelöhner gut versorgte und beschloss reuevoll als Knecht zurückzukehren, der Vater jedoch nahm - wie links unten dargestellt ist - sein Kind freudig wieder in seine Familie auf, der Vater kleidete ihn, gab ihm Siegelring und Schuhe - als Zeichen der Freiheit und ließ, wie links mittig sichtbar wird, ein gemästetes Kalb schlachten und ein Freudenfest ausrichten, auf den Protest des ältesten Sohnes, warum diese Feierlichkeit für den sündigen Rückkehrer ausgerichtet werde meinte der Vater ”Mein Kind, du bist immer bei mir und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen; denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.”, 1620 schuf Frans Francken das vorliegende und in der Folge mehrfach ausgeführte Motiv, unser Gemälde dürfte zeitnah im Umkreis Franckens oder als Kopie in der Nachfolge des Künstlers entstanden sein, Öl auf Holz, unsigniert, rückseitig diverse alte Etiketten, hier unter anderem bezeichnet ”Franck, Johann Baptist (1573 getilgt) 1656”, minimale Craquelure, etwas restauriert, rückseitig partiell mit Holzklötzchen hinterlegte Risse in der Malplatte, Farbausschüsselungen, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße 59 x 87 cm.

Lot-No.: 4806
Limit: 900.00 €, Acceptance: 7500.00 €

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Richard Gutschmidt, Plausch im Jugendstilsalon

Blick ins herrschaftliche, lichte Interieur mit zwei Damen, ins Gespräch vertieft, pastose Malerei mit lockerem, teils breitem Pinselduktus in sublimer Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1910, links unten signiert ”Rich. Gutschmidt”, rückseitig Fragment eines Ausstellungsetiketts der Luitpold-Gruppe München, hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, etwas restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 62 x 76 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Illustrator und Graphiker (1861 Neuruppin bis 1926 München), studierte 1884-91 an der Akademie München bei Ludwig von Hererich und Ludwig von Löfftz, anschließend freischaffend in München, Berlin und der Mark Brandenburg, erreichte ab 1902 größere Popularität als erster deutscher Illustrator der ”Sherlock-Holmes-Romane”, tätig als Illustrator, unter anderem für die ”Meggendorfer Blätter”, beschickte 1903-26 die Ausstellungen im Glaspalast München, Mitglied der Luitpold-Gruppe München und der Münchner Künstlergenossenschaft, der Allgemeinen deutschen Kunstgenossenschaft und im Ausstellerverband Münchner Künstler, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Müller-Singer und Wikipedia.

Lot-No.: 4948
Limit: 900.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Paar Trompe-l'oeil Vogeldarstellungen

zwei Stillleben aus naturalistisch erfasstem, am Fuß an einer Schnur aufgehängtem Grünfink und ähnliches Motiv mit Bergfink, fein lasierende Malerei, je Öl auf Holz (Zigarrenkistendeckel ”Flor de Mexico”), Anfang 20. Jh., unsigniert, Malgründe mit Einrissen, ungerahmt, Plattenmaße je ca. 21 x 13,5 cm.

Lot-No.: 5100
Limit: 900.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann Wilhelm Hoffnas, attr., Portraitpendants

Gemälde des kurfürstlich-pfälzischen Medizinalrats und Mitlehrers in der Hebammenschule Anton von Wilhelmi und seiner Gattin Elisabetha Augusta Josepha Antonia von Wilhelmi, der Medizinalrat wird im Portrait durch ein hinter ihm befindliches Buchregal mit medizinischen Werken ausgewiesen, unter anderem die Elementa Physiologiae corporis humani von Albrecht von Haller auf den Rückenschildchen zu lesen, rückseitig alte Aufkleber um 1900 mit Personeninfos: ”Anton von Wilhelmi - königlicher Medizinalrath *1748 in Mergentheim, + 30.5.1815 in Mannheim”; ”Elisabetha Augusta Josepha Antonia von Wilhelmi, geb. von Dripf, geb. ?, getauft 24.10.1760 Mannheim, + 7.1.1824 Mannheim, Urgroßmutter/mütterlicherseits von Oberstlt. Karl Bottlinger”; ”Eigentum von Ernst Bottlinger”, Öl auf Leinwand, rückseitig auf der Leinwand der Elisabetha von Wilhelmi datiert 1785 und wohl falsch nachvollzogene Signatur ”J. W. Hoffmann pinx.”, Craquelure, restauriert, randdoubliert, in vergoldeter Florentiner Leiste (Ende 19. Jh.) gerahmt, Falzmaße ca. 69 x 55 und 67 x 54 cm. Beigegeben ist eine Reproduktion des Wappens wohl derer von Wilhelmi sowie ein Faksimile eines Gedichts von Hölderlin. Künstlerinfo: auch Hofnaas und Hoffnaass, eigentlich Hoff zum Ahaus, Portraitmaler (Ahaus 1727 bis Mannheim 1795), änderte seinen Namen in Hoffnas während eines Italienaufenthaltes, Ausbildung bei einem Glasmaler in Westfalen, um 1748 an der Akademie in Düsseldorf, 1753 in Rom, wo er bei Mengs studierte, 1760 Rückkehr nach Deutschland, ab 1773 Professor an der Akademie der Künste in Mannheim, ab 1777 kurpfälzischer Hofmaler, Quelle Thieme-Becker.

Lot-No.: 4801
Limit: 900.00 €, Acceptance: 2400.00 €

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Beim Kunstmaler

Familie, aus sitzender Frau im schwarzen Kleid mit Mühlsteinkragen, Mädchen und Mann im roten Ornat, im dämmrigen Atelier eines Malers ”Modell stehend”, fein lasierende Historienmalerei im Stil des 17. Jh., Öl auf Leinwand und Keilrahmen des 19. Jh., unsigniert, Craquelure, wachsdoubliert und restauriert, ungerahmt, Maße ca. 20 x 29 cm.

Lot-No.: 4821
Limit: 950.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Elieser und Rebekka am Brunnen

Abrahams Diener Elieser wurde ausgeschickt, eine Frau für Isaak zu suchen, am Wasserbrunnen vor der Stadt Nahor bat er Gott um ein Zeichen: Die zukünftige Braut solle ihm und seinen Kamelen Wasser schöpfen..., Darstellung wohl italienische/alpenländische Schule des 18. Jh., Öl auf Leinwand, unsigniert, Alterscraquelé, doubliert, in neuer gold-brauner gekehlter Leiste gerahmt, Falzmaß 58 x 44,5 cm.

Lot-No.: 4813
Limit: 1000.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Elieser und Rebekka am Brunnen

Abrahams Diener Elieser wurde ausgeschickt, eine Frau für Isaak zu suchen, am Wasserbrunnen vor der Stadt Nahor bat er Gott um ein Zeichen: Die zukünftige Braut solle ihm und seinen Kamelen Wasser schöpfen..., Darstellung wohl italienische/alpenländische Schule des 18. Jh., Öl auf Leinwand, unsigniert, Alterscraquelé, doubliert, in neuer gold-brauner gekehlter Leiste gerahmt, Falzmaß 58 x 44,5 cm.

Lot-No.: 4814
Limit: 1000.00 €, Acceptance: 0.00 €

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