Art deco

Lot-No. 2689

Herbert Bayer, Notgeld der Hyperinflation, Weimar, 1923

8 Geldscheine im Wert von 1 Million bis 50 Millionen Mark, des überregionalen Notgeldes des Landes Thüringen, Entwurf Jungmeister des Bauhauses Herbert Bayer. Die Notenscheine befinden sich ihrem Alter entsprechend in gutem gebrauchtem Zustand, tlw. mit Bleistift bekritzelt, ein Schein mit Fehlstelle, je 7 x 14 cm . Künstlerinfo: Herbert Bayer (1900-1985) studierte zwischen 1921 und 1925 am Weimarer Bauhaus. Zunächst besuchte er den revolutionären Vorkurs zur Farb- und Formenlehre von Johannes Itten (1888-1967) und wechselte dann in die Klassen von Paul Klee (1879-1940), Wassily Kandinsky (1866-1944) und Oskar Schlemmer (1888-1943). Etwa zu diesem Zeitpunkt schuf Bayer ein Universalalphabet, das ausschließlich aus gerundeten Kleinbuchstaben besteht und das Schriftbild des Bauhauses prägen sollte. 1923 wurde er von dem Bundesland Thüringen damit beauftragt, Entwürfe für den Druck von Notgeld anzufertigen. 1938 emigrierte der Künstler als Vertreter der „entarteten Kunst” nach Amerika.

Limit:
100.00 €
Acceptance:
(with reservations) 60.00 €

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