mit Reet gedeckte und mit vom Sturm gezeichneten Kiefern umgebene Fischerkate, Aquarell und Tusche auf leichtem Karton, um 1930, unten rechts signiert "Dinter", auf der Rückseite in Blei betitelt "Fischerhaus in Ahrenshoop", hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 38 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1896 Oberplanitz bis 1986 Zwickau), künstlerisch Autodidakt, tätig in Zwickau-Oberhohndorf, Quelle: Vollmer und Kunstsammlungen Zwickau.
Lot-No.: 4167
Limit: 20.00 €, Acceptance: 40.00 €
Bauernhäuser in waldreicher Mittelgebirgslandschaft (wohl Vogtland oder Erzgebirge), Blattmaße ca. 22 x 42,5 cm; "Bleilochtalsperre", Blattmaße ca. 29,5 x 57,5 cm und Winter im Vogtland/Erzgebirge, Blattmaße ca. 28,5 x 57,5 cm, Aquarelle und Tusche auf Aquarellkarton, Mitte 20. Jh., je signiert "Dinter", teils leichte Altersspuren. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1896 Oberplanitz bis 1986 Zwickau), künstlerisch Autodidakt, tätig in Zwickau-Oberhohndorf, Quelle: Vollmer und Info Kunstsammlungen Zwickau.
Lot-No.: 4169
Limit: 20.00 €, Acceptance: 70.00 €
vom Wind gezeichneter Laubwald und einsames Fischerhaus an der Küste, Aquarelle und Tusche auf Aquarellkarton, Mitte 20. Jh., jede Arbeit signiert "Dinter", leichte Altersspuren, eine Arbeit am unteren Rand ca. 1 cm umgefaltet, Blattmaße ca. 49 x 62 cm und 40 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1896 Oberplanitz bis 1986 Zwickau), künstlerisch Autodidakt, tätig in Zwickau-Oberhohndorf, Quelle: Vollmer und Info Kunstsammlungen Zwickau.
Lot-No.: 4168
Limit: 20.00 €, Acceptance: 50.00 €
Ganzfigurenbildnis einer sitzenden jungen Frau mit Mütze und Mantel, flott erfasste Mischtechnik (Buntstifte, partiell gewischt über Kugelschreiberzeichnung) auf Papier, um 1970, rechts unten signiert "Fredo Bley", Randmängel, ungerahmt, Falzmaße ca. 57 x 42 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943-46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen, 1946-48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948-56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957-64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR”, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 4160
Limit: 20.00 €, Acceptance: 40.00 €
abstrakte Komposition aus geometrischen Formen, die dem Betrachter auf anregende Weise je nach Blickwinkel Tierisches, Pflanzliches oder auch Musikalisches offenbart, Holzschnitt auf Velin, 2. Hälfte 20. Jh., oben rechts außerhalb der Darstellung Prägestempel, Blatt außerhalb der Darstellung mit geringen Knickspuren und kleinen Verschmutzungen, Darstellungsmaße ca. 11 x 16 cm. Blattmaße ca. 26,5 x 39 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932-33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935-45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952-72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und das Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.
Lot-No.: 4251
Limit: 20.00 €, Acceptance: 60.00 €
Holzschnitt, Boot am Flussufer, Druckmaße ca. 17 x 22,5 cm; Linolschnitt, Fischerhäuser an der Ostsee, Druckmaße ca. 15 x 19 cm und Kohlezeichnung, sich ausruhende alte Frau, Maße ca. 42 x 26 cm, je signiert "Dinter", um 1930-40, unterschiedliche Erhaltung. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1896 Oberplanitz bis 1986 Zwickau), künstlerisch Autodidakt, tätig in Zwickau-Oberhohndorf, Quelle: Vollmer und Info Kunstsammlungen Zwickau.
Lot-No.: 4166
Limit: 20.00 €, Acceptance: 60.00 €
abstrahierte Darstellung eines Gebüschs durch unzählige Striche, Radierung, um 2000, unsigniert, minimal schmutzspurig, Darstellungsmaße ca. 24 x 35 cm, Blattmaße ca. 39,5 x 49,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1937 in Dresden), 1951-54 Lehre als Schrift- und Schildermaler, 1954-55 Schriftzeichner an der TU Dresden, 1955-60 Studium an der HBK Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, 1960-61 freiberuflich tätig, 1961-63 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Hans Theo Richter, anschließend freiberuflich tätig, arbeitete bis 1979 auch als Lohndrucker im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, Studienaufenthalte in Brodowin bei Chorin und (zusammen mit Gerda Lepke) in Lübow bei Penzlin, Glowe und im Erzgebirge, 1982-98 Sommeraufenthalte bei Deutschneudorf, 1989 Gastdozent an der Akademie Nürnberg, 1991 Gastprofessur an der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung Hamburg, 1995-2002 Professor an der HBK Dresden, 1996 Vernichtung zahlreicher Arbeiten beim Brand des Künstlerhauses Loschwitz, unternahm Studienreisen nach Bulgarien, Polen, London, Mittelasien, die USA, Dänemark und Holland, Mitglied des VBK der DDR, Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1887 Käthe-Kollwitz-Preis, 1998 Hans-Theo-Richter-Preis und den Sächsische Verdienstorden, 2005 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom in der Villa Massimo, zeitweise in Berlin Pankow ansässig, 1959-96 im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, ab 1996 in Dresden-Helfenberg, seit 1991 jeweils im Frühjahr und Herbst Arbeitsaufenthalte in Südfrankreich (Faucon), Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.
Lot-No.: 4262
Limit: 20.00 €, Acceptance: 70.00 €
prächtiger Dahlienstrauß in blauer Vase, Farbholzschnitt auf dünnem Papier, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "M. E. Philipp" und links nummeriert "163/350", im Stock monogrammiert und datiert "MAPH (19)27.), wasserrandig, fleckig und kleines Löchlein, Darstellungsmaße ca. 48 x 35 cm, Blattmaße ca. 54 x 41 cm. Künstlerinfo: monogrammiert "MEPH", dt.-jüdischer Maler und Graphiker (1887 Zwickau bis 1978 Dresden), studierte 1904–08 an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1908–13 Studium an der Kunstakademie bei Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, Meisterschüler von Gotthardt Kuehl und Richard Müller an der Dresdner Akademie, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1914 die Sächsische Staats-Medaille auf der Bugra Leipzig, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Dresdner Kunstgenossenschaft. später Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dölzschen bei Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold “Künstler in der DDR”, Kürschners "Graphikerhandbuch" 1967 und Wikipedia.
Lot-No.: 4218
Limit: 50.00 €, Acceptance: 100.00 €
links oben figürliche Kartusche mit Bergbauszene und hier in Latein Annotationen hinsichtlich der abgebildeten zeitgenössischen kurfürstlichen sowie hauptherzöglichen Herrschaftsgebiete, dazu bezeichnet "Homanns Erben", daneben auf Deutsch Kartenlegende der verwendeten Symbole, auf der Karte Darstellung des Gebiets zwischen Berlin im Norden, der Oder im Osten, Pilsen im Süden und Heiligenstadt im Westen, teilkolorierter Kupferstich, 18. Jh., geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 56 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703−1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Lot-No.: 4151
Limit: 50.00 €, Acceptance: 120.00 €
in das Licht der Frühlingssonne getauchte Ecke in Altgruna, Werksverzeichnis Götze 157, Radierung, 1917, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "M. E. Philipp" und links betitelt "Dorfstraße im Frühling", in der Platte monogrammiert und datiert "MEPH 1917", gebräunt, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 16,5 x 22,5 cm. Künstlerinfo: monogrammiert "MEPH", dt.-jüdischer Maler und Graphiker (1887 Zwickau bis 1978 Dresden), studierte 1904–08 an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1908–13 Studium an der Kunstakademie bei Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, Meisterschüler von Gotthardt Kuehl und Richard Müller an der Dresdner Akademie, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1914 die Sächsische Staats-Medaille auf der Bugra Leipzig, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Dresdner Kunstgenossenschaft. später Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dölzschen bei Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold “Künstler in der DDR”, Kürschners "Graphikerhandbuch" 1967 und Wikipedia.
Lot-No.: 4214
Limit: 50.00 €, Acceptance: 0.00 €
bergige Landschaft mit vereinzelten Häusern und Bäumen, seltene gegenständliche Druckgraphik des Bauhäuslers, Holzschnitt in Blau auf Stoff, auf Unterlagekarton links von Hand signiert und datiert "A Hennig (19)60", Darstellungsmaße ca. 10,5 x 13,8 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und das Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.
Lot-No.: 4250
Limit: 50.00 €, Acceptance: 50.00 €
Blumenstillleben mit Fußschale und Gloxinien im Topf, flott erfasste Pastellzeichnung auf getöntem Papier, links unten betitelt "Glocksinie [sic.]" und rechts unten datiert sowie signiert "[19]93 S. Artes", auf Kartenkarton aufgezogen, freigestellt hinter Glas gerahmt (reinigungsbedürftig), Blattmaße 31,5 x 24,5 cm. Künstlerinfo: geborene Sigrid Gringmuth, dt. Grafikerin, Zeichnerin, Malerin und Restauratorin (1933 Dresden bis 2016 Dresden), 1949–51 Lehre zur Graphischen Zeichnerin, 1951–57 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, seit 1958 freischaffend in Dresden tätig, parallel Tätigkeiten als Serviererin, Gebrauchswerberin, Zirkelleiterin und Restauratorin, 1960–64 Studien im Volkseigenen Gut Kalkreuth, ab 1970 Restaurierungsarbeiten am Schloss Hoflösnitz in Radebeul und an der Klosterkirche des Klosters Neuzelle, später Mitarbeit an der Rekonstruktion der Semperoper Dresden, im "Italienischen Dörfchen" der "Galerie Neue Meister" und im Hotel Bellevue, ab 1974 Mitglied der „Arbeitsgruppe Leonhardi-Museum", bis 1990 Mitglied des Verbandes bildender Künstler (VBK) der DDR, 1989 Gründungsmitglied der „Dresdner Sezession“, der sie bis 1995 angehörte, unternahm ab 1996 diverse Studienreisen, unter anderem nach Irland, Italien, Frankreich und Tunesien, tätig in Dresden, Quelle: AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.
Lot-No.: 4231
Limit: 50.00 €, Acceptance: 150.00 €
Mönche und Bauer, ein Pfeifchen rauchend, bei zünfiger Brotzeit im Interieur, gering pastose Kopie nach dem Gemälde von Eduard von Grützner (1846–1925), Öl auf Karton, um 1970, rechts unten ligiert monogrammiert "KF" und bezeichnet "nach Grützner", schön gerahmt, Falzmaße ca. 24,5 x 34,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Klaus Julian Frister, dt. Maler, Graphiker, Modellbauer und Musiker (1922 Rodewisch/Vogtland bis 2002 Auerbach/Vogtland), 1928–36 Schulbesuch in Rodewisch, 1935–37 Geigenunterricht, ab 1936 Lehre zum Stubenmaler, 1939 dienstverpflichtet an die Malerwerkstatt bei der IG Farben in Bitterfeld, parallel tätig als Geiger mit Klavierbegleitung im Kino-Cafe, Portrait- und Plakatmaler, ab 1940 Wehrdienst als "Kompanie-Hofmaler", 1941 parallel Abendkurs für Gebrauchsgraphiker in Würzburg bei Ludwig Hohlwein, 1945 Rückkehr ins Vogtland, tätig als Maler und Musiker (Violine, Schlagzeug) in diversen Tanzkapellen, ab 1946–49 freischaffend als Gebrauchsgraphiker in Rodewisch, 1949–51 Musikstudium am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau, parallel nebenberuflich Violinist und Orchesterwart am Kreiskulturorchester, 1952–55 beruflich Schlagzeuger am Staatlichen Kulturorchester Auerbach, 1956–57 als Berufsmusiker freischaffend, 1958–68 Musiker am Auerbacher Orchester der heutigen Vogtland-Philharmonie Reichenbach, ab 1968 Grafiker und Plakatgestalter in der FALGARD in Falkenstein sowie Mitglied des Betriebsblasorchesters, parallel als Modellbauer, u.a. für das Postmuseum Berlin tätig, ab 1973 als Modellbauer ständiger Mitarbeiter im Armeemuseum Dresden, ab 1982 Invalidisierung und als Maler, Modellbauer für diverse Museen und Messen tätig, zuletzt tätig in Auerbach, Quelle: falkart und Info der Tochter des Künstlers Martina Bühring.
Lot-No.: 4202
Limit: 60.00 €, Acceptance: 0.00 €
weite frühlingshafte Landschaft mit Häusern und blühendem Holunderbusch neben Bäumen am Tümpel, Richard Grimm-Sachsenberg zeigt in vorliegendem Blatt einen feinen Humor, wenn er dem altehrwürdigen knorrigen Baum ein nörgelndes und ein lachendes Gesicht verleiht, Farblithographie, rechts unter der Platte in Blei handsigniert und datiert "Richard Grimm [19]05", Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 40 x 28,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Richard Grimm, dt. Maler, Graphiker, Buch- und Schriftkünstler (1873 Untersachsenberg/Vogtland bis 1952 Leipzig), studierte 1891-93 an der Akademie Dresden, 1893-94 an der Privatmalschule Holoszy und 1894-98 an der Akademie in München bei Karl Raupp sowie Malschüler bei Anton Azbè, schuf Beiträge für die Münchner Zeitschriften „Fliegende Blätter“, „Jugend“, „Simplicissimus“ und „Pan“, 1898 Lithographenlehre in Leipzig, anschließend in Berlin, Dresden-Loschwitz und München tätig, 1900 Italienreise, 1902-04 auf Vorschlag von Peter Behrens Lehrer an der Kunstschule Krefeld, 1905 Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann und 1907 Rückkehr nach Leipzig, verwendet ab 1905 den Künstlername „Grimm-Sachsenberg“ als Bekenntnis zu seinem Geburtsort, fortan für die Bugra und als freier Künstler in Leipzig tätig, vertreten in den Kupferstichkabinetten Dresden, München und Leipzig und im Vogtlandmuseum Plauen, beschickte die Große Berliner Kunstausstellung und den Glaspalast München, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, der Freien Vereinigung Weimarischer Künstler, im Leipziger Künstlerbund und im Verein Deutscher Buchgewerbekünstler Leipzig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Goldstein, Matrikel der Dresdner und der Münchner Akademie, Müller-Singer, Bénézit, Wikipedia und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".
Lot-No.: 4187
Limit: 60.00 €, Acceptance: 60.00 €
sonnige sommerliche Landschaft des böhmischen Erzgebirges, mit Blick vorbei an Bauernhäusern, zur imposanten Silhouette des Keilbergs [tschechisch: Klínovec], pastose Landschaftsmalerei in lichter Farbigkeit, Öl auf Platte, Mitte 20. Jh., links unten signiert "Musch", rückseitig auf dem Rahmen teils verdeckt bezeichnet "Sommertag" und Ergänzung "Bergbauer am Keilberg", gerahmt, Falzmaße ca. 33 x 40 cm.
Lot-No.: 4211
Limit: 60.00 €, Acceptance: 90.00 €
komplentativer Blick vom Steilufer auf das stille Meer, mit vom Himmel schwebenden Federn, fein nuancierte Kreidelithographie mit grünem Grund auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "U. Mattheuer-Neustädt (19)79" sowie links bezeichnet und betitelt "A. E./Elegie", am Papierrand fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 47 x 34,5 cm. Künstlerinfo: geborene Ursula Brigitte Neustädt, dt. Zeichnerin, Graphikerin, Illustratorin und Autorin (1926 in Plauen im Vogtland bis 2021 Leipzig), Kindheit in Plauen, 1944–45 zwangsverpflichtet in der Rüstungsindustrie, nach Kriegsende Trümmerfrau in Plauen und kurzzeitig Apothekenhelferin, 1946 Architekturstudium an der Bauhochschule Weimar mit Praktikum zum Bautischler und Zimmermann, 1946–47 Schülerin der Kunstgewerbeschule Leipzig bei Karl Miersch und Kurt Querner, 1947 Reise nach Westdeutschland, studierte 1948–52 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Egon Pruggmayer, Elisabeth Voigt und Walter Arnold, parallel Gasthörerin an der Universität Leipzig in Germanistik bei Hans Mayer, Philosophie bei Ernst Bloch und Kunstgeschichte bei Johannes Jahn, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1960–64 Dozentin an der HGB Leipzig, anschließend freischaffend in Leipzig und Reichenbach im Vogtland, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem in die UdSSR, nach Ungarn, in die BRD, die CSSR sowie 1976, zusammen mit Wolfgang Mattheuer, Reise nach Mexiko, 2004 Gründung der „Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung“ mit Sitz in Leipzig, 1972 Ehrung mit dem Kunstpreis der Stadt Leipzig, mehrmalige Ehrung für „Schönste Bücher der DDR“, beschickte die Kunstausstellungen der DDR sowie Ausstellungen in Leipzig, Altenburg, Berlin, Ahrenshoop, Budapest, Tokio, Dresden, Mexico City, Algier, Stuttgart, Nürnberg, Chemnitz, Mannheim, Moskau, Stockholm, Oslo, Prag, Zwickau und weitere, vertreten in diversen Museen wie dem Museum der Bildenden Künste Leipzig, dem Lindenaumuseum Altenburg, der Moritzburg Halle, der Sammlung des Bundesrates und den Kunstsammlungen Gera, mehrere Veröffentlichungen kunstwissenschaftlicher und literarischer Texte, tätig in Leipzig, Quelle: unter anderem Eisold "Künstler in der DDR", Vollmer, Kürschners Graphikerhandbuch 1967, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 4206
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €
Gartenszene mit verschiedenfarbigen Lupinen in kraftvoll leuchtender Farbigkeit, Mischtechnik (Aquarell und Gouache), um 1980, links unten signiert "M. Riedl", Blatt etwas wellig und knitterspurig, hinter Glas und Passepartout im Bilderträger, Passepartoutausschnitt ca. 92,5 x 57,5 cm. Künstlerinfo: vogtländischer Maler und Grafiker (1924 Auerbach bis 1999 Auerbach), 1938–40 Lehre als Textilzeichner, 1940–42 Studium an der Kunst- und Fachschule für Textilindustrie Plauen, 1945–52 als Gardinenentwerfer, Reklame- und Schriftmaler tätig, 1952–57 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Prof. Erich Fraaß und Rudolf Bergander, ab 1957 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1961–87 Dozent an der Fachschule für Angewandte Kunst Schneeberg, Quelle: Vollmer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Eisold "Künstler in der DDR", Bütow "Europäisches Künstlerlexikon – Deutschland" und Internet.
Lot-No.: 4223
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €
Häuser in wohl mediterraner hügeliger und zum Teil licht bewaldeter Landschaft, flott erfasste Filzstiftskizze auf Papier, 2. Hälfte 20. Jh., jeweils auf Vor- und Rückseite rechts unten mit dem Nachlassstempel versehen, Blattmaße ca. 20 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932-33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935-45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952-72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und das Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.
Lot-No.: 4198
Limit: 80.00 €, Acceptance: 80.00 €
typische norwegische Fjordlandschaft im Sommer mit Fischerbooten und Blick auf schneebedeckte Berge, Öl auf Leinwand, rückseitig originaler Rahmenaufkleber sowie Kunstausstellungsetikett Gerstenberger Chemnitz, unleserlich signiert, mit alter Verkaufsquittung 1979 und beigegebener Künstlerbiografie, in schlichte getreppte Leiste gerahmt, Falzmaße 47 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Lithograph (1866 Chemnitz bis 1943 Chemnitz), zunächst Lehre zum Lithograph in Chemnitz, 1884-89 tätig als Lithograph in Nordböhmen, Prag, Wien und im Salzkammergut, anschließend Studienaufenthalte in Augsburg und Nürnberg, 1889 Gründung eines eigenen Ateliers in Leipzig, 1900 Rückkehr nach Chemnitz und Malstudium bei Wilhelm Franz, 1902 Mitglied der Kunsthütte Chemnitz, unternahm Studienreisen nach Paris, Belgien, Holland, Schweden, Dänemark, Tirol, Italien und an die Nordsee, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und ab 1907 Mitbegründer und Vorsitzender der "Künstlergruppe Chemnitz", Mitgliedschaft im Reichsverband Bildender Künstler Deutschland und im Deutschen Werkbund, tätig in Chemnitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.
Lot-No.: 4203
Limit: 80.00 €, Acceptance: 450.00 €
Blick auf ein kleines Dorf im Tal, beschwingte, flott erfasste Filzstiftskizze auf matt-gelb beschichtetem Papier, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten Nachlassstempel, Blattmaße ca. 18 x 24 cm, Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und das Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.
Lot-No.: 4194
Limit: 80.00 €, Acceptance: 80.00 €
schroff sich auftürmende Felsen, gesäumt von einzelnen Häusern und Bäumen, flott erfasste Filzstiftskizze einer sehr charakteristischen Landschaft auf gelb beschichtetem Papier, 2. Hälfte 20. Jh., vorne rechts unten mit dem Nachlassstempel, Blattmaße ca. 16 x 14 cm, Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und das Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.
Lot-No.: 4195
Limit: 80.00 €, Acceptance: 80.00 €
Häusersiedlung in bergiger Landschaft, gesäumt von einzelnen Koniferen, flotte Landschaftsskizze mit mattem Filzstift auf beschichtetem Papier, 2. Hälfte 20. Jh., auf Vor- und Rückseite links bzw. rechts unten mit dem Nachlassstempel, Blattmaße ca. 20 x 27 cm, Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und das Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.
Lot-No.: 4196
Limit: 80.00 €, Acceptance: 80.00 €
Stillleben mit Veilchen, gering pastose Blumenmalerei, Öl auf Karton, um 1950, rechts unten signiert "F. Dietsch", original gerahmt, Falzmaße ca. 17 x 20,5 cm. Künstlerinfo: auch Dietzsch, genannt Fritz Dietsch, dt. Maler und Entwerfer (1889 Zeulenroda bis 1961 Heidenheim), studierte 1903–08 an der Plauener Kunstschule, 1909–10 kurzzeitig als Entwerfer in Mühlhausen im Elsass, 1911 an der Kunstgewerbeschule Dresden, nach Kriegsdienst und -gefangenschaft bis 1917 in der Schweiz interniert, hier bereits zahlreiche Ausstellungen, 1918–1958 Atelierleiter und Entwerfer für die Plauener Textilindustrie, tätig in Plauen und Zeulenroda, Quelle: Vollmer, Dressler, "bildatlas-ddr-kunst" und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".
Lot-No.: 4164
Limit: 80.00 €, Acceptance: 140.00 €
sommerlich-sonnige Flusslandschaft mit Felsklippen, pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus in pastellfarbenem Kolorit, Öl auf Hartfaserplatte, um 1970, links unten signiert "L. Fischer", Ecken mit Reißzweckenlöchlein, ungerahmt, Maße ca. 32 x 62 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Graphikerin (1919 Dresden bis 2000 Plauen), studierte 1936–39 an der Kunstgewerbeakademie Dresden, unter anderem bei Arno Drescher und 1939–44 mit eigenem Atelier an der Dresdner Kunstakademie bei Ernst Richard Dietze, 1945–46 als Dekorationsmalerin in Bad Elster tätig, studierte 1946–50 an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Dresden bei Wilhelm Rudolph und Otto Winkler, anschließend Übersiedlung nach Plauen und 1951–54 als Kunsterzieherin tätig, ab 1954 freischaffend, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem in die Sowjetunion und nach Israel, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Frank Weiß „Malerei im Vogtland“.
Lot-No.: 4174
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €
zum Trocknen an ein leicht geöffnetes Fenster gehängter Strohblumenstrauß vor lichter sonniger Landschaft, Radierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "U. Mattheuer-Neustädt (19)72" sowie links bezeichnet "Pr(obe) Druck", im Passepartoutausschnitt gebräunt und etwas fleckig, Darstellungsmaße ca. 34,5 x 26,5 cm. Künstlerinfo: geborene Ursula Brigitte Neustädt, dt. Zeichnerin, Graphikerin, Illustratorin und Autorin (1926 in Plauen im Vogtland bis 2021 Leipzig), Kindheit in Plauen, 1944–45 zwangsverpflichtet in der Rüstungsindustrie, nach Kriegsende Trümmerfrau in Plauen und kurzzeitig Apothekenhelferin, 1946 Architekturstudium an der Bauhochschule Weimar mit Praktikum zum Bautischler und Zimmermann, 1946–47 Schülerin der Kunstgewerbeschule Leipzig bei Karl Miersch und Kurt Querner, 1947 Reise nach Westdeutschland, studierte 1948–52 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Egon Pruggmayer, Elisabeth Voigt und Walter Arnold, parallel Gasthörerin an der Universität Leipzig in Germanistik bei Hans Mayer, Philosophie bei Ernst Bloch und Kunstgeschichte bei Johannes Jahn, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1960–64 Dozentin an der HGB Leipzig, anschließend freischaffend in Leipzig und Reichenbach im Vogtland, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem in die UdSSR, nach Ungarn, in die BRD, die CSSR sowie 1976, zusammen mit Wolfgang Mattheuer, Reise nach Mexiko, 2004 Gründung der „Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung“ mit Sitz in Leipzig, 1972 Ehrung mit dem Kunstpreis der Stadt Leipzig, mehrmalige Ehrung für „Schönste Bücher der DDR“, beschickte die Kunstausstellungen der DDR sowie Ausstellungen in Leipzig, Altenburg, Berlin, Ahrenshoop, Budapest, Tokio, Dresden, Mexico City, Algier, Stuttgart, Nürnberg, Chemnitz, Mannheim, Moskau, Stockholm, Oslo, Prag, Zwickau und weitere, vertreten in diversen Museen wie dem Museum der Bildenden Künste Leipzig, dem Lindenaumuseum Altenburg, der Moritzburg Halle, der Sammlung des Bundesrates und den Kunstsammlungen Gera, mehrere Veröffentlichungen kunstwissenschaftlicher und literarischer Texte, tätig in Leipzig, Quelle: unter anderem Eisold "Künstler in der DDR", Vollmer, Kürschners Graphikerhandbuch 1967, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 4207
Limit: 80.00 €, Acceptance: 130.00 €