Sächsische Künstler

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Ansicht von Treuen

Blick auf einen Hügel mit Rittergut, aus Gustav Adolph Poenicke: Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen, Lithographie über Tonplatte, unten mittig bezeichnet und datiert "Treuen. Obern Theils 1838" sowie unter der Darstellung rechts bezeichnet "Druck v. L. Blau & Co. Leipzig", Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 18 x 24 cm.

Lot-No.: 4256
Limit: 20.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hanns Georgi, Drei Neujahrsgraphiken

jeweils mit der Darstellung von an Land liegenden Booten und Schriftzug "Einen Neujahrsgruß von Hanns Georgi", unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Georgi" und datiert "(19)61/68/69", teils braunfleckig, je unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße max. ca. 9,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Curt Johannes Georgi, dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1901 Dresden bis 1989 Malschendorf) 1915-22 Ausbildung zum Lehrer, Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1926 Teilnahme an der Internationalen Kunstausstellung in Dresden, ab 1927 Mitglied im Deutschen Künstlerbund, 1926-31 Studium der Philosophie, Deutsch, Geschichte und Pädagogik an der Technischen Hochschule Dresden, 1939 zum Kriegsdienst eingezogen, ab 1940 wieder als Lehrer tätig, seit 1952 Mitglied im VBK der DDR, es folgten zahlreiche Studienreisen, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 4301
Limit: 30.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hanns Georgi, Zwei Arbeiten

Radierung mit Schriftzug "Einen Neujahrsgruss Hanns Georgi" unter der Darstellung in Blei signiert "Georgi" und unleserlich datiert sowie Studienblatt mit der Darstellung einer sitzenden Frau, unter der Darstellung signiert und datiert "Georgi (19)60", leicht gebräunt, je unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt max. ca. 19 x 12,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Curt Johannes Georgi, dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1901 Dresden bis 1989 Malschendorf) 1915-22 Ausbildung zum Lehrer, Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1926 Teilnahme an der Internationalen Kunstausstellung in Dresden, ab 1927 Mitglied im Deutschen Künstlerbund, 1926-31 Studium der Philosophie, Deutsch, Geschichte und Pädagogik an der Technischen Hochschule Dresden, 1939 zum Kriegsdienst eingezogen, ab 1940 wieder als Lehrer tätig, seit 1952 Mitglied im VBK der DDR, es folgten zahlreiche Studienreisen, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 4302
Limit: 30.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hanns Georgi, Paar Bootsstudien

Darstellungen von Segelbooten auf hoher See, Graphit, teilweise gewischt, links unten in Blei unleserlich betitelt, signiert und datiert "...Georgi (19)60/61", leicht gebräunt, gemeinsam unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt je ca. 13,5 x 19 cm. Künstlerinfo: eigentl. Curt Johannes Georgi, dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1901 Dresden bis 1989 Malschendorf) 1915-22 Ausbildung zum Lehrer, Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1926 Teilnahme an der Internationalen Kunstausstellung in Dresden, ab 1927 Mitglied im Deutschen Künstlerbund, 1926-31 Studium der Philosophie, Deutsch, Geschichte und Pädagogik an der Technischen Hochschule Dresden, 1939 zum Kriegsdienst eingezogen, ab 1940 wieder als Lehrer tätig, seit 1952 Mitglied im VBK der DDR, es folgten zahlreiche Studienreisen, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 4299
Limit: 40.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hanns Georgi, Paar Figurenstudien

jeweils Darstellung von Männern im Gespräch, mit energischem Strich ausgeführte Zeichnungen, Graphit auf Papier, je signiert und datiert "Georgi (19)60", zusammen unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt max. 23 x 16 cm. Künstlerinfo: eigentl. Curt Johannes Georgi, dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1901 Dresden bis 1989 Malschendorf) 1915-22 Ausbildung zum Lehrer, Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1926 Teilnahme an der Internationalen Kunstausstellung in Dresden, ab 1927 Mitglied im Deutschen Künstlerbund, 1926-31 Studium der Philosophie, Deutsch, Geschichte und Pädagogik an der Technischen Hochschule Dresden, 1939 zum Kriegsdienst eingezogen, ab 1940 wieder als Lehrer tätig, seit 1952 Mitglied im VBK der DDR, es folgten zahlreiche Studienreisen, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 4300
Limit: 40.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hanns Georgi, Paar Straßenstudien

jeweils Darstellung einer Häuserzeile mit Figurenstaffage, Graphit, teilweise gewischt, je undeutlich betitelt, signiert und einmal datiert "Stralsund(?) Georgi (19)60", zusammen unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 13 x 20 cm. Künstlerinfo: eigentl. Curt Johannes Georgi, dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1901 Dresden bis 1989 Malschendorf) 1915-22 Ausbildung zum Lehrer, Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1926 Teilnahme an der Internationalen Kunstausstellung in Dresden, ab 1927 Mitglied im Deutschen Künstlerbund, 1926-31 Studium der Philosophie, Deutsch, Geschichte und Pädagogik an der Technischen Hochschule Dresden, 1939 zum Kriegsdienst eingezogen, ab 1940 wieder als Lehrer tätig, seit 1952 Mitglied im VBK der DDR, es folgten zahlreiche Studienreisen, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 4298
Limit: 40.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Konvolut Burg- und Schlossansichten Sachsen

neun Arbeiten aus A. Schiffner "Beschreibung von Sachsen", enthalten ist Schloss Wolkenstein, Schloss Posterstein, Schloss Frauenstein, Schloss Trebsen an der Mulde, Burgruine Lauterstein bei Marienberg, Schloss Kriebstein, Schloss Rochlitz, Schloss Voigtsberg (Oelsnitz im Vogtland), Schloss Stein in Hartenstein, Stahlstiche, teils coloriert, um 1840, je einzeln gerahmt, Darstellungsmaße max. ca. 7,5 x 9,8 cm.

Lot-No.: 4257
Limit: 50.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Peter Sylvester, "Verschiedene Räume"

sich überlagernde Flächen, teils mit Felsformationen, Radierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "P. Sylvester (19)67", links nummeriert "5/10" und an der unteren Blattkante betitelt "verschiedene Räume", leicht gebräunt und im Randbereich minimal knitterspurig, an der rechten Blattkante Einriss, Darstellungsmaße ca. 26,5 x 49 cm, Blattmaße ca. 49,8 x 70,8 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1937 Saalfeld bis 2007 Leipzig), 1951–54 Lehre zum Chemigraphen, 1954–64 tätig im Beruf in Erfurt, Jena und ab 1958 in Leipzig, 1955/56 erste malerische Versuche, in Jena Gasthörer am Archäologischen und Kunsthistorischen Institut der Universität, als Maler Autodidakt, später Studium der Graphik an der Abendakademie der HGB Leipzig bei Gerhard Eichhorn und Horst Arloth, ab 1964 freischaffender Werbegraphiker für die Leipziger Messen, 1967–90 Mitglied des VBK der DDR, künstlerisch freischaffend, 1972 Gründungsmitglied der "Leipziger Grafikbörse" und 1991–2007 deren Leiter, unternahm Studienreisen nach Jugoslawien, die BRD, Dalmatien, Mittelasien, Italien und Frankreich, 1983, 1984 und 1985 Arbeitsaufenthalte in Aix-en-Provence und Morlans, ab 1993 Mitglied der Assocation du Chemin Vert-Atelier Gravure Paris, erhielt diverse Ehrungen, unter anderem 1987 den Kunstpreis der Stadt Leipzig, ab 2005 Mitglied des BBK Leipzig, tätig in Lindenthal bei Leipzig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Publikation "Peter Sylvester 1976" der Galerie Arkade des Staatlichen Kunsthandels der DDR und Internet.

Lot-No.: 4356
Limit: 50.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Werner Wittig, Paar Holzrisse

1.) Stillleben mit Muscheln und Schnecken, Farbholzriss, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Wittig (19)75" sowie links nummeriert "20/20", Darstellungsmaße ca. 24 x 24 cm und 2.) Landschaft mit Glas und Apfel, Holzriss, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Wittig" und links nummeriert „32/100", Darstellungsmaße ca. 19,8 x 18,7 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1930 Chemnitz-Adelsberg bis 2013 Radebeul), 1945–48 Lehre und Tätigkeit als Bäcker in Chemnitz, 1948 Verlust der linken und schwere Beschädigung der rechten Hand durch Arbeitsunfall, 1949–52 künstlerische Abendkurse an der Volkshochschule Chemnitz bei Kurt Reuter, 1952–57 Studium an der HfBK Dresden bei Erich Fraaß, Hans Theo Richter und Max Schwimmer, ab 1957 Mitglied im VBK der DDR, 1958–61 Aufbau der Grafikwerkstatt des Verbandes Bildender Künstler der DDR/Dresden, seit 1961 freischaffend in Radebeul, erhielt zahlreiche Preise, unter anderem 1957 und 1959 den Max-Pechstein-Kunstpreises der Stadt Zwickau und 2000 den Hans-Theo-Richter-Preis der Sächs. Akademie der Künste Dresden, 1981 erste Einzelausstellung in der BRD, 1985 Studienreise nach Italien, vertreten in zahlreichen Kunstsammlungen wie den Kunstsammlungen Chemnitz, Dresden, Stuttgart, Bremen und Berlin, tätig in Radebeul, Quelle: Vollmer, Eisold “Künstler in der DDR”, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 4370
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Wolfgang E. Biedermann, "Phallische Landschaft"

großformatige abstrakte Komposition, Radierung in Rotbraun, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "W. E. Biedermann (19)76", links nummeriert 58/100-100/100" sowie mittig betitelt "phallische Landschaft", in der Platte nochmals signiert und datiert "Biedermann (19)76", leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 43 x 58,5, Blattmaße ca. 56,5 x 79,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1940 Plauen bis 2008 Leipzig), studierte 1961–67 an der HGB Leipzig bei Gerhard Kurt Müller, ab 1967 freischaffend in Leipzig, 1994–95 Aufbau eines Kunsthauses in Leipzig-Gohlis, ab 2001 Studienreisen nach Italien, Indonesien, Frankreich und den USA, 2003 Brand und anschließender Wiederaufbau des Kunsthauses, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem in Tokio, Berlin, Paris, Stockholm und Teilnahme an der Expo 2000, ab 1996 Mitglied der Freien Akademie der Künste Leipzig, tätig in Leipzig-Gohlis, Quelle: AKL und Internet.

Lot-No.: 4264
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Helmut Schmidt-Kirstein, Paar Graphiken

1.) junge Frau mit übereinander geschlagenen Beinen, Lithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Kirstein (19)80" sowie links bezeichnet "Probedruck", Darstellungsmaße ca. 32 x 42,5 cm, Blattmaße ca. 49 x 59,5 cm und 2.) originalgraphisches Plakat, Farblithographie und Buchdruck, 1981, in Blei rechts signiert "Kirstein" und links nummeriert "37/50", Darstellungsmaße Litho ca. 58,5 x 42,5 cm, Blattmaße ca. 74,5 x 48 cm, je leichte Altersspuren. Künstlerinfo: eigentlich Fritz Helmut Schmidt, dt. Maler und Grafiker (1909 Aue bis 1985 Dresden), 1910 Umzug der Familie nach Neumark bei Reichenbach im Vogtland, hier Geburt seines Bruders, des Malers Hans-Erich Schmidt-Uphoff, 1920–22 lebte die Familie wieder in Aue, ab 1925 lebte die Familie in Zwickau, 1923 erste Reise an die Ostsee, in den Zwickauer Kunstsammlungen, durch die von Hildebrandt Gurlitt organisierten Ausstellungen, erster Kontakt mit Arbeiten von Hermann Max Pechstein und Pablo Picasso, bereits 1928 Teilnahme an der Ausstellung im Münchner Glaspalast, 1929–33 Studium an der Technischen Hochschule Dresden bei Fritz Beckert und Studium an der Akademie für Kunstgewerbe bei Ewald Max Karl Enderlein, 1930 Studium von zwei Semestern Kunstgeschichte an der Universität Wien, während seiner Studienzeit vernichtete der Künstler sein gesamtes Frühwerk, 1937 Heirat mit der Kunsthandwerkerin Annemarie Oeder, 1939 Geburt des Sohnes und späteren Schriftstellers George Tennert (Pseudonym), ließ sich 1940 in Bischofswerda nieder, wo er seit 1939 einen Lehrauftrag inne hatte, im gleichem Jahr Einberufung zum Kriegsdienst, 1945 Rückkehr aus dem 2. Weltkrieg, 1946 Trennung von seiner Frau und Umzug nach Dresden, hier Mitglied der Künstlergruppen „Der Ruf“ und „Das Ufer“, 1952 Heirat mit Ursula Voß, 1955 Umzug ins Künstlerhaus Loschwitz, ab 1957 Mitglied im VBK der DDR, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 4344
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Klaus Dennhardt, "Portrait Willy Wolff"

Kombinationsdruck unter Verwendung eines Portraits des Dresdner Künstlers Willy Wolff, Holzschnitt und Siebdruck, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Willy Wolff (19)80", links bezeichnet "Probe" und mittig betitelt "Willy Wolff", dieses Blatt erhielt den 2. Preis bei „100 ausgewählte Grafiken“ 1980, Darstellungsmaße ca. 55 x 55 cm, Blattmaße ca. 58 x 57,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Grafiker (geboren 1941 in Dresden), 1958–60 Besuch der Arbeiter- und Bauernfakultät an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, 1963–68 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Heinz Lohmar und Alfred Hesse, ab 1971 Beschäftigung mit der Grafik, ab 1968 Entstehung plastischer Arbeiten, 1986 Übersiedlung nach Westberlin, nach der Wende Rückkehr nach Dresden, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.

Lot-No.: 4275
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Heinz Drache, Abstrakte Komposition

ungegenständliche Formen auf rotem Grund, Deckfarben auf leichtem Karton, um 1980, rechts unten signiert "Drache", rückseitig zweimal betitelt "Das Abstrakte mit dem roten Hintergrund", rückseitig Leimspur, Blattmaße ca. 12,5 x 19 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1929 Dresden bis 1989 Radebeul), 1948–53 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Fritz Dähn, Hans Theo Richter und Josef Hegenbarth, anschl. Aspirantur bei Heinz Lohmar, ab 1953 Mitglied des VBK der DDR, 1956 Verleihung des Kunstpreises der Stadt Dresden, 1959–81 Filmszenenbildner bei den DEFA-Trickfilmstudios in Dresden, ab 1981 freischaffend tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 4278
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Walther Gasch, Paar Radierungen

1.) nackte Frau im See und 2.) Violine spielende Frau mit Löwe, Radierungen, jeweils unter der Darstellung links in Blei signiert und datiert "Walter Gasch 1919", in der Platte ligiertes Monogramm und nochmals datiert "WG 1919", leicht braunfleckig, Darstellungsmaße max. ca. 23,5 x 19 cm. Künstlerinfo: auch Walter Gasch, dt. Maler, Zeichner, Graphiker, Restaurator, Autor und NS-Funktionär (1886 Leipzig bis ca. 1962 Nentershausen-Dens bei Bebra), studierte ab 1905 an der Akademie Dresden bei Emanuel Hegenbarth und Oskar Zwintscher, hier Meisterschüler bei Gotthardt Kuehl und später bei Richard Müller, unternahm Studienreisen nach Holland, Frankreich und Italien, ab 1929 Assistent für Licht- und Tiefdruck an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig tätig, als sächsischer Gaufachgruppenleiter der Bildenden Künste der NSDAP ab 1933 maßgeblicher Initiator der restriktiven NS-Kulturpolitik in Dresden, Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, Vorstandsmitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und Mitglied des "Deutschen Künstlerverbandes Dresden", beschickte 1939 die große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, tätig in Dresden, Quelle: Vollmer, Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie und Tsuḳerman "Geschichte und bildende Kunst – Jahrbuch 2006 für Deutsche Geschichte".

Lot-No.: 4294
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Fritz Tröger, "Vorfrühling in Laske"

sich durch ein weites Tal schlängelnder Bach mit einsamem Bauerngehöft und kleiner Brücke im Vordergrund, Tuschefeder, Bleistift und Aquarell, im linken unteren Bereich signiert und datiert "Fritz Tröger III. 1947", auf Unterlagekarton montiert und dieser etwas altersspurig, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 34 x 51 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1894 Dresden bis 1978 Dresden), studierte 1915–18 an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Margarete Junge und Paul Rößler, 1918–24 an der Akademie Dresden bei Max Feldbauer, Otto Hettner und Otto Gußmann, unternahm Studienreisen nach Italien, Spanien, Portugal, Österreich, Frankreich (Paris) und der CSR, ab 1925 freischaffend, Mitglied der Dresdner Sezession 1925/26, 1930–31 Mitglied der Künstlergruppe "Aktion", welche anschließend in der Neuen Dresdner Sezession 1931 aufging, 1930–32 Mitglied der Freien Künstlerschaft Sachsen, 1929–33 Versuche mit keramischer Malerei in der Porzellanmanufaktur Meissen, ab 1936 Landatelier in Laske bei Kamenz, 1944 Ausstellungs- und Verkaufsverbot, ab 1947 Mitglied der Künstlergruppe „Das Ufer“ in Dresden, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dresden, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.

Lot-No.: 4359
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Gerhard Schöpplein, Sonnenblumen und Birnen

Arrangement aus Sonnenblumen in hoher bauchiger Vase, auf Tisch mit Birnen, pastose expressive Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Hartfaserplatte, links unten monogrammiert und datiert "G. Sch. (19)72", original gerahmt, Falzmaße ca. 80,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1930 Plauen bis 1999 Plauen), 1946–50 Lehre als Dekorations- und Schriftenmaler, belegt ab 1955 Kurse an der Kunstschule Schneeberg und der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Dresden, freundschaftliche Förderung durch den vogtländischen Maler Fredo Bley, ab 1968 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Meßbach und Plauen.

Lot-No.: 4352
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Helmut Schmidt-Kirstein, Frau im Garten

Garten mit Bäumen und Sträuchern, vor oranger Sonne und einer Frau im Vordergrund, Kreiden und Aquarell auf leichtem Karton, unten links signiert und datiert "Kirstein (19)73", in den Ecken Reißzweckenlöchlein, Blattmaße ca. 36,5 x 51 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fritz Helmut Schmidt, dt. Maler und Grafiker (1909 Aue bis 1985 Dresden), 1910 Umzug der Familie nach Neumark bei Reichenbach im Vogtland, hier Geburt seines Bruders, des Malers Hans-Erich Schmidt-Uphoff, 1920–22 lebte die Familie wieder in Aue, ab 1925 lebte die Familie in Zwickau, 1923 erste Reise an die Ostsee, in den Zwickauer Kunstsammlungen, durch die von Hildebrandt Gurlitt organisierten Ausstellungen, erster Kontakt mit Arbeiten von Hermann Max Pechstein und Pablo Picasso, bereits 1928 Teilnahme an der Ausstellung im Münchner Glaspalast, 1929–33 Studium an der Technischen Hochschule Dresden bei Fritz Beckert und Studium an der Akademie für Kunstgewerbe bei Ewald Max Karl Enderlein, 1930 Studium von zwei Semestern Kunstgeschichte an der Universität Wien, während seiner Studienzeit vernichtete der Künstler sein gesamtes Frühwerk, 1937 Heirat mit der Kunsthandwerkerin Annemarie Oeder, 1939 Geburt des Sohnes und späteren Schriftstellers George Tennert (Pseudonym), ließ sich 1940 in Bischofswerda nieder, wo er seit 1939 einen Lehrauftrag inne hatte, im gleichem Jahr Einberufung zum Kriegsdienst, 1945 Rückkehr aus dem 2. Weltkrieg, 1946 Trennung von seiner Frau und Umzug nach Dresden, hier Mitglied der Künstlergruppen „Der Ruf“ und „Das Ufer“, 1952 Heirat mit Ursula Voß, 1955 Umzug ins Künstlerhaus Loschwitz, ab 1957 Mitglied im VBK der DDR, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 4346
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Michael Freudenberg, Grünes Blatt

in ein schwarzes Viereck eingefassten grünes Blatt, vor changierendem Hintergrund, Mischtechnik auf Hartfaserplatte, mittig in Blei signiert und datiert "Freudenberg (19)76", in einfacher Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 64 x 51,5 cm. Künstlerinfo: dt Maler und Graphiker (geb. 1949 in Dresden), 1968–72 Studium des Bauwesens in Cottbus, als Maler Autodidakt, Mitglied im VBK der DDR, 1978 Zusammenarbeit mit A. R. Penck und Klaus Hähner-Springmühl, ab 1979 freischaffend tätig, ab 1986 architekturbezogene Arbeiten, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“.

Lot-No.: 4287
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Minni Herzing, "Blick über blühende Wiesen und Wälder"

blühende Blumen am Wegesrand, in weiter sommerlicher Gebirgslandschaft, ungewöhnlich großformatige Arbeit der Künstlerin, gering pastose Malerei, Öl auf Hartfaserplatte, um 1960, links unten signiert "Minni Herzing", schön gerahmt, Falzmaße ca. 88 x 62,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermine Herzing, genannt: „Blumenminni“, dt. Malerin, Radiererin, Porzellanmalerin und Illustratorin (1883 Frankfurt am Main bis 1968 Karl-Marx-Stadt), erster Unterricht beim Vater in Malerei und Lithographie, studierte an der Akademie Hanau, zunächst tätig als Entwurfszeichnerin für Stickereien und Handarbeiten, 1910-34 in Dresden, hier Schülerin von Georg Hermann Gelbke und Willy Kriegel, ab 1934 tätig in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Lot-No.: 4314
Limit: 220.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Richard Burkhardt-Untermhaus, "Nürnberg im Sommer"

Blick auf die Dachlandschaft von Nürnberg im Sonnenlicht, leicht pastose Malerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Pappe und auf Pappe kaschiert, an der Unterkante und an den Seiten Pappe angesetzt, um 1930, rechts unten signiert "Burkhardt-Untermhaus", rückseitig betitelt und bezeichnet "Nürnberg im Sommer Burkhardt-Untermhaus Dresden Blasewitz, Wägnerstr. 27.", leichtes Craquelure, Farbschicht sich partiell lösend mit Verlusten, Ecken bestoßen, Maße ca. 60 x 69,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Richard Paul Burkhardt-Untermhaus, dt. Maler und Graphiker (1883 Gera-Untermhaus bis 1963 Dresden-Blasewitz), Lithographenlehre, 1901–05 Studium an der Königlichen Kunstgewerbeschule in Dresden, 1905–13 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Eugen Bracht, Richard Müller und Oscar Zwintscher, Studienreisen in die Ukraine und nach Italien, Mitglied im Reichsverband der Bildenden Künstler und der Dresdner Kunstgenossenschaft, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.

Lot-No.: 4272
Limit: 280.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Prof. Heinz Werner, attr., Abstrakte Komposition

flüchtig aufgetragene Rottöne und einige Akzente in Weiß, Acryl auf Leinwand, um 2010, Maße ca. 160 x 100 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Porzellankünstler (1928 Coswig bis 2019 Coswig), 1943-53 Lehre als Porzellanmaler, ab 1957 Dekorgestalter an der staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen 1959-62 Gaststudium an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) Dresden, ab 1960 Mitglied des Kollektivs für künstlerische Entwicklung mit Peter Strang und Ludwig Zepner, 1967-71 externes Studium an der HfBK Dresden bei Rudolf Bergander und Jutta Damme, Werner entwickelte mehr als 100 Dekore, darunter unter anderem Blaue Orchidee auf Ast, 1001 Nacht und Jägerlatein, auch Gestaltung von Wandbildern aus Meissener Porzellan, 1973 Kunstpreis der DDR, ab 1978 Professor an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle, 2009 Ernennung zum Ehrenbürger von Coswig. Quelle: Eisold-Künstler in der DDR und Wikipedia.

Lot-No.: 4362
Limit: 280.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Richard Böhm, Tänzerin

in einem Varieté tanzende junge Frau im roten Kleid, Pastell, um 1910, rechts oben signiert und bezeichnet "R. Böhm Dd. (Dresden)", auf Rahmenrückwand unkorrekte Zuschreibung zu Rudolf Böhm, hinter Glas in aufwendig verziertem Rahmen gerahmt, (minimale Verluste), Falzmaße ca. 66,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1858 Dresden bis 1947 Lauscha/Thüringen), studierte 1875-79 an der Akademie Dresden bei Ferdinand Pauwels und Leon Pohle, Kontakt zu Ludwig Richter und seinen Umkreis, unternahm Studienreisen nach Venedig, Rom, Paris und Darmstadt, 1882 Ehrung mit dem akademischen Reisestipendium der Dresdner Akademie und zweijähriger Aufenthalt in Rom, 1885-1900 vor allem als Portraitmaler des Adels unter anderem in Schlesien, Danzig, Posen und Darmstadt tätig, dann in Dresden als Historienmaler freischaffend, spätestens ab 1909 Atelier im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, Mitglied der Dresdner Künstlergenossenschaft, spätestens ab 1921 in Lauscha in Thüringen lebend, hier entstehen Landschafts- und Blumenbilder, 1929-40 jährlicher Sommeraufenthalt bei der Schwester Frida Böhme (geb. Böhm) in Hosterwitz bei Dresden, Quelle: "Künstler am Dresdener Elbhang", Müller-Singer, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Ausstellungskatalog der Dresdner Akademie 1882, Dressler und Internet.

Lot-No.: 4270
Limit: 380.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Fritz Beckert, attr., Blick auf die Frauenkirche

die sich majestätisch über den Dächern von Dresden erhebende Frauenkirche, im warmen Licht der untergehenden Sonne, Vedutenmalerei in warmer, freundlicher Farbigkeit, Öl auf Sperrholz, unsigniert, hierbei könnte es sich um eine verkleinerte Vorstudie des 1997 bei Neumeister in Dresden versteigerten Gemäldes von Fritz Beckert handeln, Rissbildung, in silberbronziertem Rahmen gerahmt, Falzmaße ca. 59 x 44 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Friedrich Beckert, dt. Architektur- und Landschaftsmaler (1877 Leipzig bis 1962 Dresden), Schulbesuch in Plauen, 1894-96 Studium an der Akademie für Graphische Künste Leipzig, 1896 bis 1900 Weiterbildung an der Dresdner Akademie bei Friedrich Preller dem Jüngeren, Meisterschüler von Gotthard Kuehl, Abschluss der Akademie mit Goldmedaille, 1902 Gründung der Künstlergruppe "Die Elbier" die 1909 in der "Dresdner Secession" aufging, ab 1901 regelmäßige Sommeraufenthalte in Franken, Studienreisen durch Bayern, Österreich und Italien, 1905 Versuch der Gründung einer Malerkolonie mit Rudolf Poeschmann und R. Müller-Ehrenberg in Kirchberg/Jagst, seit 1908 Privatdozent und 1925-45 Professor für Architekturmalerei und -zeichnen an der Technischen Universität Dresden, beschickte 1942-44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1945 Verlust des Ateliers und eines Großteils seines Lebenswerks bei der Zerstörung von Dresden, Mitglied des Dresdner Denkmalrates, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Dresdner Akademie, Wikipedia und AKL.

Lot-No.: 4263
Limit: 950.00 €, Acceptance: 0.00 €

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