Grafik - Fotografien

...

Horst Janssen, ”Selbst für CC”

Radierung in Blei handsigniert und datiert (19)75, Nr. 4978 von 10000 Stck., ungerahmt, eine Knickecke, Blattmaß 42 x 30 cm.Künstlerinfo: bedeutender dt. Graphiker und Maler (1929 Hamburg bis 1995 Hamburg), studierte 1946-52 an der Kunsthochschule Hamburg, Meisterschüler von Alfred Mahlau, 1952 Lichtwark-Stipendium, zahlreiche Preise und Ehrungen unter anderem Großer Preis der Biennale Venedig 1968 und 1992 Ehrenbürger von Oldenburg, tätig in Oldenburg und Hamburg-Blankenese, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3965
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 80,00 €

Mehr Informationen...

...

Horst Janssen, sechs Plakate

Teil einer Auftragsarbeit für die Buchhandlung Hermann Laatzen in Hamburg, alle in Blei handsigniert und datiert (19)66 bzw. 67, teilweise etwas geknickt und Reste von Klebeband an den Ecken, ungerahmt, Blattmaß je 64 x 44 cm, eins 44 x 49 cm.Künstlerinfo: bedeutender dt. Graphiker und Maler (1929 Hamburg bis 1995 Hamburg), studierte 1946-52 an der Kunsthochschule Hamburg, Meisterschüler von Alfred Mahlau, 1952 Lichtwark-Stipendium, zahlreiche Preise und Ehrungen unter anderem Großer Preis der Biennale Venedig 1968 und 1992 Ehrenbürger von Oldenburg, tätig in Oldenburg und Hamburg-Blankenese, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3966
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 95,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. Ernst Fuchs, ”Flora Okuli”

Farbradierung in Blei signiert, Nr. 4978 von 10000 Stck., ungerahmt, Blattmaß 42 x 30 cm.Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Plastiker, Architekt und Musiker (1930 Wien bis 2015 Wien), studierte 1945-50 an der Wiener Akademie bei Albert Paris von Gütersloh, 1948 Mitgründer der ”Wiener Schule des Phantastischen Realismus”, 1950-62 Parisaufenthalt, unterbrochen von Studienreisen nach Amerika, Italien, Spanien, England und 1957 mehrmonatigem Aufenthalt im Kloster ”Dormitio” in Jerusalem, pflegte Künstlerfreundschaften zu Salvador Dali, Jean Cocteau, Arno Breker, Mati Klarwein, Leonor Fini und mit dem Kreis um Jean-Paul Sartre, 1962 Rückkehr nach Wien, 1966 Professur, in den 1970er Jahren zunehmend Design- und Architekturentwürfe sowie Bühnenbildner, seit 1988 zeitweilig in Monaco tätig, erhielt zahlreiche Ehrungen, in internationalen Sammlungen vertreten, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3956
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

Mehr Informationen...

...

Rudolf Hentschel, ”Aufwärts”

Personengruppe auf einem Hügel, hoffnungsvoll dem Sonnenaufgang entgegenblickend, Radierung, in Blei signiert und bezeichnet, um 1945, unter Glas in einer schmalen einfachen Goldstuckleiste gerahmt, nachgedunkelt, Falzmaß, 36,5 x 49,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann (Hans) Rudolf Hentschel, dt. Maler, Zeichner, Radierer, Porzellanmaler und -gestalter (1869 Meißen-Cölln bis 1951 Meißen), ab 1884 Schüler der Meißener Zeichenschule, hier ab 1888 Ausbildung zum Bossierer, studierte 1889–93 an der Akademie München bei Nikolaus Gysis, Ludwig von Löfftz und Paul Höcker, ab 1894 an der Académie Julian in Paris und ab 1895 in Etaples, 1895 Rückkehr nach Meißen und tätig als Lehrer an der Porzellanmanufaktur, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Deutschen Künstlerbund Weimar und in der Dresdner Kunst-Genossenschaft, tätig in Meißen, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3963
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

Mehr Informationen...

...

R. P. Hecht, Kirche St. Margarete bei Hohenfeld

Ansicht der kleinen unterfränkischen Kirche (Bau um 1520) gegen Osten, Farbradierung, unten links signiert und datiert ”4.3.1944 R. P. Hecht”, auf einem Zaunfragment rechts Abdruck, wohl neu datiert (19)79, unter der Platte in Bleistift bezeichnet ”Feldkirchle bei Hohenfeld a. M.”, in der rechten Ecke unleserlich signiert, geringe Altersspuren, hinter Passepartout und Glas gerahmt, Plattenmaß ca. 31,5 x 29,5 cm.

Katalog-Nr.: 3961
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Esteban Fekete, Lesender auf Parkbank

Farbholzschnitt, um 1990, links unter der Darstellung in Blei nummeriert 7/100 und rechts handsigniert ”Fekete”, hinter Glas gerahmt, Druckmaße ca. 40 x 50 cm. Künstlerinfo: geboren als Fekete István, dt.-argentin. Maler, Zeichner und Graphiker (1924 Cinkota/Budapest bis 2009 Dieburg), autodidaktische künstlerische Ausbildung, gefördert von Professor Julio E. Payró, tätig in Istanbul, Ankara, Budapest, Buenos Aires, Roßdorf-Gundernhausen bei Darmstadt und Gundernhausen sowie Kenmare (Irland), Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3949
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. W. P. Eberhard Eggers, Akt mit Figur aus Rauch, erotische Darstellung in meisterhafter Technik, Radierung mit rosa Tonplatte auf kräftigem Büttenkarton, links unter der Platte in Blei nummeriert 92/100 und rechts unten undeutlich signiert und

Katalog-Nr.: 3947
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 25,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. Paul Flora, ”Carnevale Veneziano”

maskierte Karnevalsgesellschaft, kolorierte Litho, rechts unten in der Darstellung signiert und datiert ”Flora (19)82”, und links unten betitelt ”Carnevale Veneziano”, rechts unten in Blei handsigniert ”Paul Flora”, rückseitig Zeitungsausschnitte zum Künstler und Galerieetikett Mönchengladbach, hinter Glas gerahmt, Abbildung ca. 25 x 35 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Karikaturist, Graphiker, Illustrator und Schriftsteller (1922 Glurns/Tirol bis 2009 Innsbruck), ab 1928 in Innsbruck, studierte 1942–44 an der Akademie München bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson, zeitweise auch Schüler von Max von Esterle, 1944 zum Kriegsdienst eingezogen, 1945 Rückkehr nach Tirol und Mitarbeiter diverser Zeitungen, unter anderem 1957–71 für die„Zeit“, künstlerische Freundschaft mit Alfred Kubin, ab 1948 Mitglied im Art-Club Wien, 1966 Teilnahme an der Biennale Venedig, seit 1986 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, ab 1999 Mitglied des P.E.N.-Club Lichtenstein (zeitweise dessen Präsident und Ehrenpräsident), erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem Großes Deutsches Bundesverdienstkreuz und zum österreichischen Professor ernannt, tätig in Innsbruck Ortsteil Hungerburg, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3954
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

Mehr Informationen...

...

Rudolf Hausner ”Adams Lebensbaum”

Farblithographie in Blei handsigniert, Nr. 4978/10000, aus der Mappe ”Die Kunst der Graphik”, W. Koschatzky München 1975, ungerahmt, Blattmaß 42 x 30 cm. Künstlerinfo: bedeutender österreicher Maler, Grafiker und Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus (1914 Wien - 1995 Mödling/ Niederösterreich), Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien als Schüler von Carl Fahringer und Karl Sterrer, erhielt zahlreiche Preise und beschickte zahlreiche Ausstellungen, entwickelte neue Maltechniken in Öl, war ab 1966 Hochschulprofessor in Hamburg und ab 1968 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, publizierte Bücher zu seinem Schaffen sowie zur Kunstgeschichte im Allgemeinen, entwarf für die österreichische Post sowie für die Postverwaltung der vereinten Nationen Briefmarken. Quelle: Th.B. und Internet.

Katalog-Nr.: 3960
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

Mehr Informationen...

...

Der Flötenspieler nach Rembrandt

wohl zeitgenössische, spiegelverkehrte Kopie nach einer Radierung Rembrandt van Rijns aus dem Jahr 1642, arkadische Szene, der Blick eines Flöte spielenden Hirten, als auch seine Flöte zielen unter den Rock der Schäferin, die gerade einen Kranz knüpft, sichtbare Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 11,3 x 14,1 cm.

Katalog-Nr.: 3910
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 140,00 €

Mehr Informationen...

...

István Fekete, zwei Farbradierungen

liegender weiblicher Akt und Dorflandschaft mit Storch, in Blei handsigniert, Nr. 4978 von 10000 Nr. 51 von 150 Stck., ungerahmt, ein Knickohr, Blattmaße 30 x 42 und 38 x 53 cm.Künstlerinfo: geboren als Fekete István, dt.-argentin. Maler, Zeichner und Graphiker (1924 Cinkota /Budapest bis 2009 Dieburg), autodidaktische künstlerische Ausbildung, gefördert von Professor Julio E. Payró, tätig in Istanbul, Ankara, Budapest, Buenos Aires, Roßdorf-Gundernhausen bei Darmstadt und Gundernhausen sowie Kenmare (Irland), Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3950
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

Mehr Informationen...

...

Marc Chagall, ”Kleine Kunstreiterin”

typische phantasievolle Arbeit des Künstlers, das Motiv fand Verwendung als Glückwunschkarte für Aimé Maeght (vgl.: Mourlot 303), Farblitho, 1960, rechts unten im Druck signiert ”Marc Chagall”, gebräunt und lichtrandig, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Druckmaße ca. 18,5 x 28 cm. Künstlerinfo: bürgerlich Moishe Zakharovich Shagalov, bedeutender russisch-frz. Maler, Graphiker und Bildhauer jüdischer Herkunft (1887 Liosno/Witebsk bis 1985 Paul de Vence), Schüler des Malers Jehuda Pen, 1907 an der Kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste St. Petersburg, 1908 Privatschule Saidenberg und bei Léon Bakst an der Swansewa-Schule, ab 1910 eigenes Atelier in Paris, Pionier des Surrealismus, berühmt für seinen mystischen Symbolismus, tätig unter anderem in St. Petersburg, Paris, Montrouge, USA, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3942
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 110,00 €

Mehr Informationen...

...

Franz Xaver Andreas Jungwirth, Paar Kupferstiche

die Heiligen Thomas und Philipp zeigend, unter den Darstellungen lateinisch bezeichnet, undatiert, um 1770, signiert ”F. X. Iungwierth Sc.”, nach Johann Baptista Piazzetta ”I. B. Piazzetta delin.”, gedruckt bei ”Iohann Christian Leopold” in Augsburg (”excud. Aug. Vind.”), sichtbare Altersspuren, beschnitten, hinter Glas gerahmt, Blattmaße je ca. 14,5 x 9 cm.

Katalog-Nr.: 3902
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. Emile Fabry, ”Diplome Olympique”

dynamische Szene mit nacktem Fackelträger und Adler auf Weltkugel, unten Schriftzug ”S. A. le Duc Adolf-Friedrich von Mecklemburg”, Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg-Schwerin (1873–1969) war, neben zahlreichen weiteren Funktionen, 1926–56 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees, 1933 Beisitzer im Organisationskomitee der Olympischen Spiele 1936 Berlin und 1949–51 Präsident des Olympischen Komitees Deutschland, Offsetdruck nach einem Entwurf Fabrys zu den Olympischen Spielen in Amsterdam 1928, rechts oben in der Darstellung signiert und datiert ”Emile Fabry 1928”, stockfleckig, hinter Glas gerahmt, Abbildung ca. 74 x 61 cm, Blattmaße ca. 87 x 66 cm. Künstlerinfo: eigentlich Emile Barthélémy Fabry, belgischer Dekorationsmaler, Zeichner und Gebrauchsgraphiker (1865 Verviers bis 1966 Woluwe-Saint-Pierre), bedeutender belgischer Symbolist, studierte an der Akademie der bildenden Künste Brüssel, hier Schüler von Jean-François Portaels, beeinflusst vom Werk Michelangelos, Ingres und Pierre Puvis de Chavannes, zeitweise Zusammenarbeit mit Victor Horta, 1900–39 Professor an der Akademie der bildenden Künste Brüssel, 1911 Studienreise nach Italien, während des 1. Weltkriegs 1914–18 Aufenthalt in England, hier beeinflusst von der Kunst der Präraffaeliten, Gründungsmitglied der Künstlervereinigung ”Pour l' Art” Brüssel und ”Kunst van Heden” Antwerpen, Mitglied der königlichen belgischen Akademie der Künste, ab 1902 tätig in Woluwe-Saint-Pierre bei Brüssel, Quelle: Thieme-Becker, Bénézit, Müller-Singer, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3948
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 100,00 €

Mehr Informationen...

...

Valentine Green, ”Antiochus und Stratonica”

Szene aus der 1708 uraufgeführten Barockoper ”L’Amore Ammalato” von Christoph Graupner, nach einem Libretto von Barthold Feind, die Geschichte erzählt von den Wirren der Liebe und insbesondere von der unerfüllten, krank machenden Liebe des Antiochus zu seiner Stiefmutter Stratonica, der zweiten Ehefrau seines Vaters, des assyrischen Königs Seleucus, in der vorliegenden Szene des 3. Aktes, im Schlafzimmer des liebeskranken Antiochus, bereitet dieser sich, umgeben von seiner Familie, in den Armen seines Vaters zum Sterben, lediglich der Leibarzt seines Vaters Erasistratos erkennt den wahren Grund der Leiden und führt mit Weisheit zum guten Ende, unter der Darstellung englisch betitelt ”Erasistratus the Physician, discovers the Love of Antiochus for Stratonice (dt.: ”Der Arzt Erasistratus entdeckt die Liebe des Antiochus zu Stratonica)”, Mezzotintoradierung nach einem Gemälde von Benjamin West (1738–1820), herausgegeben von John Boydell in London 1776, rechts unten in der Platte signiert ”Engraved by Val. Green ...”, stärkere Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Plattenmaß ca. 50,5 x 65,5 cm. Künstlerinfo: engl. Graphiker in Mezzotinto und Kupferstich, Zeichner und Herausgeber (1739 Salford bei Evesham bis 1813 London), zunächst Rechtspraktikant in Evesham, 1760–65 Lehre in Kupferstich und Schabkunst bei Robert Hancock in Worcester, ab 1965 in London als Schabkünstler tätig, beschickte ab 1766 die Ausstellungen der Londoner Society of Artists, deren Mitglied er 1767 wurde, 1773 zum Hofschabkünstler von König Georg III. berufen, ab 1774 Mitglied der Königlichen Akademie, 1775 Reise durch die Niederlande und die Rheinlande, Ernennung zum Hofschabkünstler von Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz, 1781 Studienaufenthalt in Paris, tätig in London, Quelle: Thieme-Becker, Singer, Bénézit und Internet.

Katalog-Nr.: 3901
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

Mehr Informationen...

...

Paar frühneuzeitliche Jagdszenen

Kupferstiche, undatiert, 17. Jh., rückseitig Matthäus Merian zugeschrieben, Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße je ca. 9 x 20,5 cm.

Katalog-Nr.: 3912
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Matthäus Merian, attr., Ansicht Lautenthal im Harz

Blick auf die Bergstadt mit ihren bergmännischen Anlagen, diese mittels Legende bezeichnet, Kupferstich, unsigniert und undatiert, um 1650, sichtbare Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 14,5 x 38,5 cm.

Katalog-Nr.: 3917
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Peter Fehr, Trauerportal von Eosander de Göthe

”Portall aufwendig, für dem Duhm [meint: Dom], bei der Königin von Preußen Begräbnus Ao. 1705”, im Zuge barocker Trauerinszenierung von gekrönten Häuptern war es üblich, aufwendige, temporäre Funeralarchitekturen (Castrum Doloris [dt. Trauerburg]) zu errichten, vorliegend die vom preußischen Hofbaumeister Johann Friedrich Nilsson Eosander Freiherr von Göthe, genannt Eosander de Göthe (1669–1728) und Baumeister von Schloss Charlottenburg, im Jahre 1705 errichtete Trauerpforte am Berliner Dom anlässlich des Todes der Königin Sophie Charlotte von Preußen (1668–1705), Kupferstich auf Bütten, 1718, rechts unten in der Darstellung bezeichnet ”Eosander de Göthe invent.” und rechts unter der Darstellung signiert ”P. Fehr fecit”, geringe Annotationen zum Blatt in Blei, ungerahmt, Plattenmaße ca. 39,5 x 30,5 cm, Blattmaß ca. 42 x 34,5 cm. Künstlerinfo: auch Pieter Fehr, dt. Kupferstecher (1681 Frankfurt am Main bis 1740 Frankfurt am Main), tätig für Verleger in Frankfurt am Main, Quelle: Thieme-Becker, Nagler und Internet.

Katalog-Nr.: 3900
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

Mehr Informationen...

...

Johann Georg Pinz, Schloss Favorite

Blick in die Galerie des barocken Lustschlosses Favorite bei Mainz, nach einer Zeichnung von Salomon Kleiner, Blick entlang der Längsachse der Galerie (Rheinschlösschen), in der sich ein buntes Treiben des höfischen Lebens zeigt, Pagen, Torten, adlige Paare und Gruppen von Hofdamen befinden sich in Unterhaltung, teilweise führt man Hunde bei sich, unter der Darstellung sowohl in Französisch als auch in Deutsch bezeichnet ”Veue du dedans de la Gallerie la maison de plaisance/Prospect der innwendigen Galerie des Garten Gebaues”, Kupferstich aus Salomon Kleiners Werk ”Representation naturelle et exacte de la Favorite de Son Altesse Electorale de Mayence, en quatorze differentes Vues et autant de plans” (Augsbourg 1726), unten rechts signiert ”Iohann Georg Pinz Norimb. sculps. Aug. Vind.”, unten links ”Salomon Kleiner, Ingenieur Electoris Moguntice deliniavit”, rechts unten bis knapp in die Darstellung eingerissen, hinter Passepartout und Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 24,5 x 34,5 cm.

Katalog-Nr.: 3904
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

Mehr Informationen...

...

Covens & Mortier, Karte Herzogtum Gelderland

links unten barocke figürliche Kartusche mit dem Wappen der Provinz Gelderland und dem Wappen von Zutphen, nebst allegorischer Gestalten wie der Göttin der Jagd Diana und der Göttin der Weisheit Pallas Athene, hier lateinisch betitelt und signiert ”Ducatus Geldriae et comitatus Zutphaniae nova tabula in tetrarchias Noviomagi, Arnhemii, Ruremondae et Zutphaniae distincta et edita a Covéns et Mortier Amstelodami”, kolorierter Kupferstich auf Bütten, um 1760, Erhaltungsmängel, im provisorischen Bilderträger, Plattenmaße ca. 59,5 x 51 cm. Info: niederländisches Verlagshaus ”Covens & Mortier” (1721–1778), 1685 gründete Pierre Mortier in Amsterdam ein Verlagshaus, welches nach dessen Tod 1711 zunächst auf seine Witwe und nach deren Tod 1719 auf ihren Sohn Corneille (Cornelius) Mortier (1699–1783) und dessen Schwager Jean (Jan oder Johannes) Covens (1697–1774) überging, welche 1721 ihre Zusammenarbeit besiegelten, der Verlag firmierte in der Folge unter ”Covens & Mortier”, 1721 übernahm Covens & Mortier den Verlag von Frederik de Wit und verlegte mit dessen Plattenfundus Werke von Nicolas Sanson (1600–1667), Guillaume de l´Isle (1675–1726), Hugo Allard (1620–1684), Frederik de Wit (1610–1698) und Alexis Hubert Jaillot (1632–1712), tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3920
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

Mehr Informationen...

...

Homann, Johann Baptist Erben ”Curioser Meilenzeiger”

”Neu vermehrter Curioser Meilen-Zeiger der vornehmsten Staedte in Europa besonders in Teutschland ... zu wißen wie viel Meilen von Nürnberg nach Hambuerg entfernt...”, colorierter Kupferstich datiert 1731, rechts oben eine große figürliche Kartusche mit Hermes als Liebesbote und Engeln, Knickstellen, Randblessuren, ungerahmt, Blattmaß 250 x 58 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag ”Homännisches Landkarten-Offizin”, 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines ”Kayserlichen Geographen” und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum ”Kayserlich russischen Agenten”, tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3921
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

Mehr Informationen...

...

Hubert Jaillot, Karte Spanisch Gelderland

rechts oben barocke Titelkartusche mit Putti, das Wappen der Provinz Gelderland tragend, hier frz. betitelt und signiert ”Gueldre Espagnole ou Quartier de Ruremonde dans le Duché de Gueldere ... Par le Sr. Sanson Geographe ordinäire du Roy, A Paris chez H. Iaillot joignant les grands Augustins aux deux Globes avec Privilege du Roy pour vingt Ans. [dt.: Spanisch-Gelderland oder Roermond Bezirk im Herzogtum Gueldere ... Von Sr. Sanson, gewöhnlicher Geograph des Königs, In Paris bei H. Iaillot, Mitglied der großen Augustiner zu den beiden Globen, seit 20 Jahren mit königlichem Privileg]”, kolorierter Kupferstich auf Bütten, um 1700, nach einer Zeichnung des frz. Kartographen Nicolas Sanson des Älteren (1600–1667), geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaß ca. 44 x 56,5 cm. Künstlerinfo: auch Alexis Humbert Jailloteau oder Iaillot, frz. Kartenstecher und Elfenbeinschnitzer (ca. 1632 Avignon bei St.-Claude bis 1712 Paris), Bruder und Schüler des Pierre Simon Jaillot, ab 1657 mit diesem in Paris, 1664 Schüler der Académie de St.-Luc, heiratete 1665 als “sculpteur du roi (königlicher Kupferstecher)” die Tochter eines Kupferstichkartenhändlers und betätigte sich fortan als Kartenstecher, führt ab 1678 den Titel “sclpteur et géographe ordinaire du Roi (Kupferstecher und einfacher Geograph des Königs)” und ab 1697 ein eigenes Wappen, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3922
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

Mehr Informationen...

...

Johann Elias Ridinger, ”Das Pferd und der Löwe”

Blatt 1 von 8 aus der ca. 1760 erschienenen Folge ”Kämpfe reissender Thiere”, welche je mit prosaischen Gedichten des Hamburger Dichters und Schriftstellers Barthold Heinrich Brockes (1680–1747) versehen sind, Radierung auf Bütten, rechts unten in der Platte signiert ”J. El. Ridinger del., sculps. et excud. A.V.”, geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaß ca. 38 x 29,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713–14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Diensten Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assesor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3905
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. Oskar Koller, Blick auf ein Feld

abstrakt erfasste Landschaftsdarstellung in schwarz/weiss, Lithographie auf Bütten, in Blei handsigniert und datiert (19)63, nummeriert 12 /19, ungerahmt, Blattmaß 30,5 x 41,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1925 Erlangen bis 2004 Nürnberg-Fürth), zunächst kaufmännische Lehre, studierte 1947-50 an der Mal- und Zeichenfachschule Nürnberg, unternahm anschließend Studienreisen durch Italien, Österreich und Frankreich, studierte 1954-56 als Meisterschüler bei Hermann Wilhelm an der Akademie Nürnberg, erhielt 1956 den Förderpreis für Malerei und Graphik der Stadt Nürnberg, 1957 mit Stipendium Studienaufenthalt in Paris, ab 1959 freischaffend in Nürnberg, Mitglied der Künstlergruppe „Der Kreis”, zahlreiche Ausstellungen und Erhrungen, 1985-86 Gastprofessor an der Akademie Nürnberg, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3971
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

Mehr Informationen...

...

Horst Janssen, Selbstbildnis

Frontalportrait des Künstlers, in braun gedruckte Radierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert „Janssen (19)75“ und links nummeriert 7644/10000, in der Platte nochmals datiert „27.2.75“ und mit diversen Notationen versehen, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 22 x 16,3 cm, Blattmaß ca. 41,7 x 30 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Graphiker und Maler (1929 Hamburg bis 1995 Hamburg), studierte 1946–52 an der Kunsthochschule Hamburg, Meisterschüler von Alfred Mahlau, 1952 Lichtwark-Stipendium, zahlreiche Preise und Ehrungen, unter anderem Großer Preis der Biennale Venedig 1968 und 1992 Ehrenbürger von Oldenburg, tätig in Oldenburg und Hamburg-Blankenese, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3967
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

Mehr Informationen...

Wie funktioniert eine Auktion