Silber und Metallwaren

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Figürlicher Tafelaufsatz Jugendstil

um 1900, in der Art von WMF, Metallguss versilbert, vollplastische junge Frau mit wallendem Kleid als Schaft, Schale und Vase aus opalinem Glas, nach Grün verlaufend, modelgeblasen und geformt, Metallteile stärker korrodiert und restaurierungsbedürftig, das Glas unbeschädigt und gut erhalten, H gesamt 62 cm.

Katalog-Nr.: 3575
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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WMF figürliche Weinkaraffe

Ende 19. Jh., gestempelt WMF i/O as, Messing versilbert sowie Britanniametall, Korpus aus farblosem Glas mit plangeschliffenem Stand, gedreht gerippter Griff mit auslaufenden Weinbeerzweigen, schauseitig vollplastische halbnackte Aktfigur, ebenfalls eine Traube haltend, der Stopfen als Büste des jungen Schiller, altersgemäßer guter Zustand, mit leicht verputzter Versilberung, H 36 cm.

Katalog-Nr.: 3576
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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WMF Henkelkörbchen mit Glaseinsatz

um 1900, gestempelt B Straußenmarke i/O ox, Britanniametall versilbert, innen vergoldet, spitzovale Form, verziert mit Blütenfestons und Blattmotiven, originaler farbloser Glaseinsatz, dieser an einer Ecke minimal bestoßen, H 13 cm.

Katalog-Nr.: 3577
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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WMF Kaffee-/Teeset mit Tablett

um 1920, gestempelt B, Straußenmarke, I/O OX, Britanniametall versilbert, verziert mit Blütenranken und Bandmotiven, die Kanne mit rückseitig scharnierten Klappdeckeln, das Kännchen innen mit Resten alter Vergoldung, passendes Tablett, leichte Gebrauchsspuren, L max. 58 cm.

Katalog-Nr.: 3578
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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WMF Paar Flaschenhalter

um 1900, gestempelt B, Straußenmarke, ox, Modellnummer 203, Britanniametall versilbert, Jugendstildekor aus verschlungenen Blattranken, normale Gebrauchs- und Altersspuren, D innen oben 9,8 cm.

Katalog-Nr.: 3579
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 65,00 €

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WMF Paar Jugendstilleuchter

um 1915, gestempelt B, Straußenmarke, I/O OX, Britanniametall und Messing versilbert, reich verziert mit Festons, Palmetten und Kreuzbändern, schraubbare Tüllen mit abnehmbaren Tropfschalen, leichte Gebrauchs- und Altersspuren, H je 32,5 cm.

Katalog-Nr.: 3580
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gemüseterrine England

Mitte 20. Jh., gestempelt Mappin & Webb... London & Sheffield, Metall massiv, versilbert, vierteilig, bestehend aus Henkelschale, herausnehmbarer Schale mit Tropfschale sowie abnehmbarem Deckel mit godronierten Bändern und Asthenkel, guter Zustand, L 30 cm.

Katalog-Nr.: 3581
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Barocke Zinn-Kaffeekanne

um 1780, gedreht gerippte Barockform, profiliert geschwungener Ausguss, hoher Deckel mit Scheibenknauf, dieser und der geschnitzte Henkel aus Nussholz, Henkel durchgelötet und verdübelt, originale, ungeputzte Alterspatina, Henkel trocknungsrissig, H 26 cm.

Katalog-Nr.: 3582
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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Bayrischer Anbietteller Zinn

auf der Fahne gepunzt Sebastian Lipp d. Ä., Meister ab 1675, flacher Teller, am Boden mit Abdrehspuren und mit verstärktem Rand, der Spiegel nur 4 mm tiefer als die Fahne, diese etwas gedellt, sonst normale Gebrauchsspuren, D 21 cm.

Katalog-Nr.: 3583
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 190,00 €

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Erntekanne Schweiz

auf dem Ausgussdeckel kombinierte Stadt- und Meistermarke Chur, Mathaeus Bauer, Meister ab 1757, massive sechseckige Kanne mit aufgelegtem Berner Bär, Aufschrift: ”Lovis de Hallwyl – de werdt Capitaine”, allseitig floral und ornamental graviert, rückseitig drei Bären mit Degen, Querflöte und Pfeife rauchend als Trommler, Schraubdeckel mit großem Rundgriff, im Boden Lutherrose, altersgemäß sehr gute Erhaltung mit unverputzter Patina, H 33 cm.

Katalog-Nr.: 3584
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Herrschaftlicher Zinnteller Barock

18. Jh., am Boden drei ungedeutete Punzen, stehender Löwe und verschlungenes Monogramm mit Jahreszahl 1753, schwere Ausführung mit verstärktem Rand, schauseitig komplett graviert, edle Dame mit großem Hund, in Landschaft mit Schloss, rocaillengerahmt, auf der Fahne ein Band aus Früchten und Blättern, etwas gedellt, sonst normale Altersspuren, D 24 cm.

Katalog-Nr.: 3585
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Kleiner Zinnkrug Nürnberg

vermutlich Johann Peter Möhring, Meister ab 1789, auf dem Henkel die Stadtmarke von Nürnberg mit kaum leserlichem Meistermonogramm, konische Wandung mit Rillendekor und früherer Datierung 1703, Deckel mit Besitzername J.J. Dorn, Kugelrast und Füße vermutlich ergänzt, H 18 cm.

Katalog-Nr.: 3586
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Kleines Zinnkrüglein Österreich

auf dem Bandhenkel gepunzt Hieronymus Ledermayr Wels, Meister ab 1628, Lippenrand und Stand leicht ausschwingend, der Boden auch die Standfläche, stumpf aufsitzender Deckel mit Mittelspitze, Muscheldrücker, innen Lutherrose, gering verdrückt, sonst altersgemäßer Zustand, H 13 cm.

Katalog-Nr.: 3587
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 240,00 €

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Norddeutsches Vexier-Rörken

gepunzt vermutlich Joachim Schulte III. in Wismar, Meister ab 1694, unleserliche Stadtmarke, sogenannter Scherzkrug (Scherzröhrchen) mit gelochter Bodenplatte und eingelegtem Würfel, konische Wandung, mit geflächeltem Landmann zwischen Blattranken, aufsitzender Deckel mit Kopf als Daumenrast, gravierter Besitzername: ”Johann Liegner 1738”, Alters- und Gebrauchsspuren, Bodenplatte gelötet, H 23 cm.

Katalog-Nr.: 3588
Limit: 1300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Nürnberger Apostelteller von Paulus Öham d. J.

2. Hälfte 17. Jh., Meistermarke B.O., Meister ab 1634, Modelleurmarke M.S., das Mittelbild gerahmt von einem schmalen Blattkranz, auf der Fahne in runden Medaillons die zwölf Apostel als Ganzfigur mit ihren Attributen und Namensbeischriften, dazwischen zierliches Ornamentwerk, die gesamten Reliefs in feiner Erhaltung, das relativ dünn abgedrehte Zinn mit leichten Druckstellen ohne Bedeutung, ohne Risse oder Restaurationen, selten in Originalität und Erhaltung, D 19,8 cm. Quelle: Erwin Hinze, Nürnberger Zinngießer, Band II., Nr. 277, Teller dort im Text erwähnt, die eiserne Gussform zu diesem Teller befindet sich im Kunstgewerbemuseum in Berlin.

Katalog-Nr.: 3589
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Nürnberger Zinnwalzenkrug

1. Hälfte 19. Jh., auf dem Deckel gepunzte Nürnberger Stadtmarke ohne Meistermarke, godronierter Glockenstand und Deckelrand, großer Kugeldrücker, Deckel mittig mit figürlichem Medaillon, leichte Altersspuren, H 25 cm.

Katalog-Nr.: 3590
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Paar Nürnberger Noahteller

historischer Abguss aus dem 19. Jh., im Zentralmedaillon datiert 1619, mittig Dank-Opferszene von Urvater Noah auf dem Berg, im Hintergrund gestrandete Arche, Inschrift: ”NOE.GIENG.AVS.DER.ARCH.GETR.OST.OPFERDT.16.GOTT.19.”, Randkartuschen mit Darstellungen aus der Genesis: 1) Gott schafft Eva aus der Rippe des schlafenden Adams, 2) Gott verbietet vom Baum der Erkenntnis zu kosten, 3) Eva reicht Adam den Apfel, 4) Vertreibung aus dem Garten Eden, dazwischen jeweils eine Vase, aus der vegetabile Ranken sprießen; Entwurf von Paul Öham d. Älteren, Meister ab 1604, dessen Meistermarke in den Kartuschen überstempelt, normale Altersspuren, D ca. 17,5 cm, G ca. 184,9 g, Lit.: E. Hintze, Nürnberger Zinn (1976), Abb. 94, mit Text S. 19.

Katalog-Nr.: 3591
Limit: 160,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Sächsischer Zinnwalzenkrug

im Deckel gepunzt Christian Heinrich Schick, Meister ab 1779, zylindrisch, mit weit ausgestelltem Stand, schauseitig das Wappen des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha, fein graviert mit umlaufenden Wellenbändern, übergreifender Deckel mit großer Kugel, graviert J.G.K. 1814, schmaler Bandhenkel, dieser mit winzigem Einriss, sonst guter altersgemäßer Zustand, H 26,5 cm. Info: ein gleiches Exemplar befindet sich im Freiberger Stadtmuseum.

Katalog-Nr.: 3592
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 140,00 €

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Seltene sächsische Kirchenkanne

gepunzt Christian Ludwig Vieweg (Viehweg), Meister in Schellenberg (heute Augustusburg) ab 1794, Gravur: ”Kirche zu Dorfschellberg 1808”, über ausgestelltem, gewölbtem Standring walzenförmiger Korpus, verziert mit Rillen und Perlbändern, kräftig profilierte Schnaupe, übergreifender, hochgewölbter Deckel mit großer Kugel, schmaler Bandhenkel, kleine Einrisse am Deckelgelenk, sonst sehr guter altersgemäßer Erhaltungszustand, H 32 cm.

Katalog-Nr.: 3593
Limit: 170,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Seltener Königsberger Zinnhumpen

gepunzt Melchior Gottfried Thimm, Bürgerrecht ab 1753, hoher getreppter, ausladender Stand, konischer Korpus, ausschwingender Lippenrand, Deckel mit mittigem Scheibenknopf, gewellte Daumenrast, im Ganzen leicht gedellt, H 26 cm.

Katalog-Nr.: 3594
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Zinnwalzenkrug mit Reitermotiv

1. Hälfte 18. Jh., auf dem Deckel gepunzt HK, eventuell Demmin in Pommern (vgl. Hinze, Band III., Nr. 375), dazu eine Stadtmarke mit Tor, innen Reliefmarke mit Blumentopf, leicht konisch, mit ausgestelltem Stand, übergreifender Deckel mit kurzem spitzen Knauf und muschelartigem Drücker, hohl gearbeiteter Henkel mit Wappenabschluss, fein geflächelte Reiterdarstellung zwischen großen Blumen und Blattranken, Deckel alt repariert, kleine Dellen am Stand, sonst altersgemäßer Zustand, H 21 cm.

Katalog-Nr.: 3595
Limit: 140,00 €, Zuschlag: 400,00 €

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Zinnwalzenkrug Sachsen

Reichenbach im Vogtland, datiert 1795, im Deckel gepunzt, ungedeutete Meistermarke, breiter gewölbter Stand, schmaler Rillendekor, übergreifender Deckel mit Kugeldrücker, auf dem Deckel Besitzermonogramm G.K., Kugel etwas gedellt, sonst normale Alters- und Gebrauchsspuren, H 23 cm.

Katalog-Nr.: 3596
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Zinnwalzenkrug Sachsen

gepunzt Carl Rudolf Heydenreich in Pirna, Meister ab 1797, Zylinderform, auf hohem ausgestellten Stand, Zierreifen als Dekor, übergreifender Zinndeckel mit großer Kugel (etwas verdrückt), Besitzermonogramm ERM datiert 1802, altersgemäßer Zustand, H 23 cm.

Katalog-Nr.: 3597
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Zunftkrug der Thüringer Bäcker aus Greiz

im Deckel gepunzt Wolff Lange, Kannengießer zu Greiz, überlieferte Handwerkerrechnung 1696, gestorben vermutlich 1716, schauseitig graviert: ”Gottfried Hugo” mit bekrönter Brezel, datiert 1716, bauchiger Krug mit gewölbtem Standfuß, übergreifendem Deckel und großer Kugel, schwere Ausführung, Gebrauchsspuren, H 22 cm. Quelle: Mitteilungen der Freunde des Kreismuseums Hohenleuben, Gera 1947.

Katalog-Nr.: 3598
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 420,00 €

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Zwei thüringer Barockteller Zinn

datiert 1771 und 1785, unbekannte Marken, einer wohl Thüringen, Besitzermonogramme RET und MSM, einer mit verstärktem Rand, D 22,5 und 23,5 cm.

Katalog-Nr.: 3599
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Wie funktioniert eine Auktion