Sächsische Motive und Künstler

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Helmut Rudolph, ”Gimmlitztal am Burgberg”

Blick über weite Auenlandschaft mit Hügelkette am Horizont, im Dunst des anbrechenden Tages, vornehmlich in Grün- und Gelbtönen gehaltene Landschaftsmalerei, Aquarell, rechts unten ligiertes Monogramm und Datierung HR 1947, auf Passepartout links betitelt Grimmlitztal am Burgberg und rechts signiert Helmut Rudolph-Freiberg, auf Rahmenrückwand Stempel ”Helmut Rudolph Maler und Graphiker Atelier für Bild/Werbung/Entwurf Freiberg Sachsen Schlossstrasse 4”, Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 37 x 47 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1906 Dresden bis 1881 Freiberg), 1925-30 Studium an der Akademie in Dresden bei Klemm und Ester, Mitglied im VBK der DDR, Quelle: Vollmer und Eisold Künstler in der DDR.

Katalog-Nr.: 4234
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 35,00 €

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Vogtländische Sommerlandschaft

Blick entlang eines besonnten Weges auf blühender Waldlichtung, in weite, bewegte Mittelgebirgslandschaft, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand um 1950, links unten ligiert monogrammiert ”AH”, gering reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 50 cm.

Katalog-Nr.: 4256
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 35,00 €

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Carl Wilhelm Arldt, Sammlung Sächsische Schweiz

acht Lithographien, unter der Darstellung betitelt Bahnhof der leipzig-dresdner Eisenbahn in Dresden, Innere Ansicht des Zwingers in Dresden, Die neue Hauptwache in Dresden, Pillnitz, Der Brand, Aussicht von der Bastei, Bischofswerda und Schloß Großsedlitz, Mitte 19. Jh., teilweise unter der Darstellung im Stein bezeichnet Gezeichnet und lithogr. von C. W. Arldt, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout in einem Rahmen hinter Glas montiert, Darstellungsmaß ohne Schrift ca. 13 x 19 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner und Lithograph (1809 Niederruppersdorf bis 1866 Löbtau), 1826-30 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Carl August Richter, nachfolgend Lehre als Lithograph, war für verschiedene lithographische Anstalten in Dresden tätig, Quelle: Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 4201
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Paul Schüler, Rosenstillleben

üppiges Bukett aus roten und rosa Rosen, in blauer Vase, vor hellem Grund, minimal pastose Stilllebenmalerei, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert und ortsbezeichnet ”Paul Schüler Dresden”, rückseitig auf dem Keilrahmen Stempel einer Dresdner Malutensilienhandlung, Fehlstelle in der Leinwand, restaurierungsbedürftig, original in ca. 6 cm breiter Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaß ca. 50 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Maler des 19./20. Jh., Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, unterhielt in Dresden laut Eigenwerbung ein ”Atelier für Alpen- und Flach-Landschaften, Blumen und Stilleben, Seestücke, Portraits”, Quelle: Angaben auf originaler Rechnung des Künstlers und Internet.

Katalog-Nr.: 4246
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Paul Schüler, Alpensee

See in sommerlicher Hochgebirgslandschaft, mit Blick auf Ort am jenseitigen Ufer, vor imposanter Bergkulisse, minimal pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1920, links unten signiert ”Paul Schüler”, gering restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß ca. 29 x 47 cm. Künstlerinfo: dt. Maler des 19./20. Jh., Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, unterhielt in Dresden laut Eigenwerbung ein ”Atelier für Alpen- und Flach-Landschaften, Blumen und Stilleben, Seestücke, Portraits”, Quelle: Angaben auf originaler Rechnung des Künstlers und Internet.

Katalog-Nr.: 4245
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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”Dresden von Neustadt gesehen”

Blick über die Augustusbrücke, mit Passanten und Droschken, auf die Altstadt von Dresden, vor Anlage des Terrassenufers unterhalb des Italienischen Dörfchens, mit dem Turm der Kreuzkirche, der Brühlschen Terrasse mit dem Palais Brühl, dem alten Georgenbau des Residenzschlosses vor der Umgestaltung, der katholischen Hofkirche, dem Residenzschloss mit Hausmannsturm und dem ersten Bau der Semperoper (1838-1869), unter der Darstellung im Druck betitelt Dresden von Neustadt gesehen, Stahlstich, um 1840, Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ohne Schrift ca. 6,8 x 10 cm.

Katalog-Nr.: 4200
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Alois Kolb, Beim Bade

sitzende nackte junge Frau, beim Waschen ihrer Füße, Radierung, um 1920, unter der Darstellung in Blei signiert Alois Kolb, etwas gegilbt, ungerahmt, Darstellungsmaß ca. 36,3 x 18,3, Blattmaß ca. 48 x 28 cm. Künstlerinfo: öster. Maler, Radierer, Illustrator und Lithograph (1875 Wien bis 1942 Leipzig), Studium an der Kunstschule von Friedrich Fehr und Ludwig Schmid-Reutte, ab 1896 Studium an der Akademie in München bei Karl Raupp und Ludwig von Löfftz, als Radierer Autodidakt, schuf er hier Bedeutendes, Professor an der Kunstschule Magdeburg und der Akademie für Graphik und Buchkunst Leipzig, schuf Illustrationen für die Zeitschrift ”Jugend”, in zahlreich dt. und österr. Sammlungen vertreten, Mitglied im Verein Deutscher Buchgewerbekünstler, dem Bund zeichnender Künstler Münchens, der Wiener Sezession und dem Leipziger Künstlerbund, tätig in Leipzig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie in München, Dressler und Internet

Katalog-Nr.: 4222
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Elfriede Mäckel, Sommerblumen in blauer Vase

bunter Feldblumenstrauß aus Margeriten, Mohn- und Kornblumen, pastose Stilllebenmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert ”Elf. Mäckel 1936”, gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Graphikerin und Bildhauerin (1907 Reichenbach bis 1993 München), Schülerin der Handels- und Gewerbeschule in Reichenbach bei Paul Kreher, später an der Malschule von Guido Richter in Dresden, anschließend Studienaufenthalt in München, hier gefördert von Walther Rothes, Uta von Weech und Moritz Heymann, studierte ab 1928 an der Akademie München bei Angelo Jank, Max Mayrshofer und Ludwig von Herterich, 1931 Studienreise nach Italien, 1934 einjährige Weiterbildung bei Robert Friedrich Karl Scholtz in Berlin, unterbrochen von dreimonatigem Studienaufenthalt an der Französischen Akademie in Rom, danach kurzzeitig Schülerin von Eugen Spiro in Berlin, ab 1937 wiederholt Studienreisen durch Italien und Deutschland, tätig zunächst in Mylau, Obermylau und später in Reichenbach im Vogtland, 1968 Übersiedlung nach München, Quelle: Vollmer, Eisold ”Künstler in der DDR”, Grams-Wehdeking und Schondorff ”Die Malerin Elfriede Mäckel”, Matrikel der Münchner Akademie sowie Internet.

Katalog-Nr.: 4225
Limit: 40,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Bernd Hieke, Ansicht von Greiz

Blick über die Elster auf das Obere Schloss in Greiz, Lithographie, unter der Darstellung in Blei betitelt, nummeriert und signiert Greiz, 30/50, Hieke, im Stein ligiertes Monogramm und datiert BH (19)91, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 26,6 x 36 cm, Blattmaß ca. 37,5 x 49,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Exlibriskünstler (geb. 1944 in Plauen), nach Studium ab 1987 freiberuflich in Elsterberg tätig, 2002 Beteiligung an der Ausstellung Beispiele zeitgenössischer Kunst aus den Neuen Bundesländern im Bundeskanzleramt Berlin, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4220
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Friedrich Schick, Bachlauf in sonnigem Tal

wohl Partie aus dem Triebtal bei Pöhl, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1960, rechts unten signiert ”F. Schick”, rückseitig Rahmungsetikett Bilder-Geyer Plauen, im Goldstuckrahmen (eine Ecke bestoßen) gerahmt, Falzmaß ca. 60 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Aristide Schick, dt. Maler, Graphiker, Illustrator und Gebrauchsgraphiker (1902 München bis 1976 Oelsnitz im Vogtland), Sohn rumänischstämmiger Einwanderer, zunächst Ambitionen zum Opernsänger, später Hinwendung zur Malerei, studierte 1926-27 kurzzeitig an der Akademie München, Studienabbruch in Folge der Inflation, im 2. Weltkrieg Einsatz in Italien und anschließend Kriegsgefangenschaft in San Rossore in der Toskana, ab 1947 in Zwickau tätig, später in Jössnitz bei Plauen und danach bis zum Tod in Dröda im Vogtland, schuf zahlreiche Leipzigansichten, die er zur Messe in Leipzig anbot, Quelle: Matrikel der Münchner Akademie, Info der Familie und Internet.

Katalog-Nr.: 4236
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Adolf Schuhknecht, ”In den pontinischen Sümpfen”

Säulenzypressen in sommerlicher, mediterraner Landschaft, südlich von Rom, pastose Malerei, Öl auf Platte, um 1947, rechts unten signiert ”A. Schuhknecht”, rückseitig in Blei betitelt ”In den pontinischen Sümpfen” sowie Vermerk ”A. Schuhknecht Rechn. v. 15.12.(19)47”, stärker nikotinspurig, original gerahmt, Falzmaße ca. 51,5 x 38 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adolf Gustav Schuhknecht, dt. Maler (1889 Reichenbach im Vogtland bis 1963 Rotenburg an der Wümme), zunächst Lehre zum Elektromonteur, als Maler weitestgehend Autodidakt, belegte Kurse in Malerei, unternahm zahlreiche Studienreisen nach Griechenland, Italien, Skandinavien (Norwegen), Ägypten und Süd-Amerika, tätig in Leipzig-Böhlitz-Ehrenberg, 1944 Übersiedlung nach Rotenburg an der Wümme, Mitglied im Leipziger Künstler-Verein, Quelle: Dressler und polnische Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4244
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Johannes Feige, Stehende Akte

vier in verschiedenen Posen stehende weibliche Akte, expressiver Holzschnitt auf grünlichem Papier, um 1980, unter der Darstellung in Blei signiert Johannes Feige (teils verdeckt), unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 40 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Holzgestalter (geboren 1931 Crimmitschau), Lehre als Tischler und Lithograf, ab 1958 als Gebrauchswerber tätig, 1960-62 Besuch der Mal- und Zeichenschule von Prof. Michel in Zwickau, Mitglied im Verband der Bildenden Künstler der DDR, Quelle: Eisold Künstler in der DDR.

Katalog-Nr.: 4217
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Georg Jahn, ”Riesengebirgsbauer”

alter, in die Ferne blickender Bauer im Profil, vor hügeliger Landschaft, äußerst fein nuanciertes Blatt, Radierung in braun bedruckt, 1912, rechts unten in der Platte signiert G. Jahn, etwas unfrisch, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 33,3 x 27,5 cm, Blattmaß ca. 47,5 x 36 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1869 Meißen bis 1940 Loschwitz), ab 1883 Lehre als Blumenmaler an der Porzellanmanufaktur Meissen, 1888-90 durch Stipendium Studium an der Dresdner Akademie bei Leon Pohle, 1890-91 Studium an der Weimarer Kunstschule bei Max Thedy, nach Aufenthalten in Berlin, München und Leipzig ließe er sich 1897 in Loschwitz nieder, durch Anregung von Max Pietschmann entstand im selben Jahr seine erste Radierung, ihr folgten rund 350 weitere Arbeiten, 1899 Verleihung der kleinen goldenen Plakette auf der Deutschen Kunstausstellung in Dresden, ab 1902 Mitglied im Verein Bildender Künstler Dresdens, 1914 Verleihung der sächsischen Staatsmedaille, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4221
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Richard Müller, ”Die Stärke”

auf einem stattlichen, mit Lorbeerkranz bekrönten Stier sitzende, junge nackte Schönheit, Radierung mit schönem, gleichmäßigem Plattenton, in der Platte unten links monogrammiert und datiert R. M. 1918, posthumer Abzug von der Originalplatte, unter der Darstellung bezeichnet Die Stärke von Prof. Richard Müller 1874-1954 und mehrzeilige Widmung von Horst Kempe aus dem Jahre 1994, Darstellungsmaß ca. 19 x 26 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Entwerfer (1874 Tschirnitz bei Eger bis 1954 Dresden-Loschwitz), früh zeigte sich sein außerordentliches künstlerisches Talent, auf Anregung des Meißner Porzellanmalers H. Theil ab 1888 Schüler der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meißen, studierte ab 1890, trotz noch nicht erreichten Mindesteintrittsalters, an der Akademie Dresden bei Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey, 1895 auf Anregung von Max Klinger autodidaktische Beschäftigung mit der Radiertechnik, gewann 1896 mit seiner Radierung Adam und Eva den Großen Rompreis, 1900-35 Professor für Malerei und Zeichenkunst und Mitglied des Akademischen Rats an der Akademie Dresden, 1933-35 deren Rektor, beschickte die großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Goldmedaille auf der Weltausstellung 1900 in Paris, ab 1944 Aufnahme in die Gottbegnadeten-Liste, vertreten unter anderem in Museen in Berlin, Dresden, Prag, Chicago, Karlsruhe, Leipzig und Bukarest, Vorstand des sächsischen Künstlerrats und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4228
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Johannes Hegner, Alte vogtländische Eiche

im Abendlicht einer nebligen Landschaft, Aquarell, unten rechts signiert und datiert ”H. Hegner 1946”, normale Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 20 x 27 cm. Künstlerinfo: auch Hans Hegner, verwandte für seine Altmeisterkopien auch das Pseudonym ”H. Coreli”, dt. Maler, Graphiker und Restaurator (1924 Plauen/Vogtland bis 1979 Plauen), zunächst Lehre als Dekorationsmaler, studierte 1951-55 bei Erich Fraaß, Rudolf Bergander und Hans Grundig an der Akademie der bildenden Künste Dresden, ab 1953 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, unternahm Studienreisen nach Bulgarien, Polen und der Sowjetunion, freischaffend tätig in Plauen, Quelle: Vollmer, Frank Weiß ”Malerei im Vogtland” und Eisold Künstler in der DDR.

Katalog-Nr.: 4218
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 65,00 €

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Gerhard Schöpplein, Selbstportrait

Kopfbildnis des Künstlers, den Blick zum Betrachter gerichtet, pastose Malerei mit breitem, lockerem Pinselduktus, Öl auf Hartfaserplatte, um 1970, links unten monogrammiert ”G. Sch.”, gerahmt, Falzmaß ca. 44 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1930 Plauen bis 1999 Plauen), 1946-50 Lehre als Dekorations- und Schriftenmaler, belegt ab 1955 Kurse an der Kunstschule Schneeberg und der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Dresden, freundschaftliche Förderung durch den vogtländischen Maler Fredo Bley, ab 1968 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Meßbach und Plauen.

Katalog-Nr.: 4240
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 75,00 €

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Heinz Tetzner, ”Akte”

auf dem Boden sitzende nackte Frauen, in stark stilisierter Landschaft, kraftvoller Farbholzschnitt, Ende 20. Jh., unter der Darstellung in Blei rechts signiert Tetzner, links betitelt Akte und mittig nummeriert 5/20, unter Passepartout gerahmt, Darstellungsmaß ca. 26 x 29 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinz-Helmut Tetzner, dt. Maler und Graphiker (1920 Gersdorf bis 2007 Gersdorf), 1934-38 Lehre als Musterzeichner an der Textilfachschule Königsberg, 1941 Gasthörer an der Akademie Königsberg bei Alfred Partikel, studierte 1946-51 an der Hochschule Weimar bei Kirchberger, ab 1950 Meisterschüler von Otto Herbig, ab 1955 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, ab 1953 Dozent an der Weimarer Hochschule und ab 1960 Dozent an der Fachhochschule für angewandte Kunst Schneeberg, persönliche Bekanntschaft und Anregung von Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Erich Heckel, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und 1999 das Bundesverdienstkreuz, tätig in der Provence und Gersdorf in Sachsen, Quelle: Vollmer, Eisold Künstler in der DDR und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4251
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Martin Erich Philipp, ”Aras I”

auf einem Ast sitzendes farbenprächtiges Arapärchen, Farbholzschnitt auf fasrigem Papier, um 1920, unter der Darstellung rechts in Bleis signiert M E Philipp und links betitelt Aras I, sowie im Stock monogrammiert MEPH, Blattkante etwas unregelmäßig, ungerahmt, Blattmaß ca. 31 x 19,5 cm. Künstlerinfo: monogrammiert ”MEPH”, dt.-jüdischer Maler und Graphiker (1887 Zwickau bis 1978 Dresden), studierte an der Kunstgewerbeschule Dresden, später an der Kunstakademie bei Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, Meisterschüler von Gotthardt Kuehl und Richard Müller an der Dresdner Akademie, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1914 die Sächsische Staats-Medaille auf der Bugra Leipzig, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Dresdner Kunstgenossenschaft, später Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dölzschen bei Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold Künstler in der DDR und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4230
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 48,00 €

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Gerhard Schöpplein, Blumenstillleben in Rot

rot blühende Zweige in grüner Vase, auf rotem Tischtuch, vor gelbem Grund, pastose Stilllebenmalerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Sperrholz, um 1980, links oben monogrammiert ”Sch.”, gerahmt, Falzmaß ca. 77,5 x 46,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1930 Plauen bis 1999 Plauen), 1946-50 Lehre als Dekorations- und Schriftenmaler, belegt ab 1955 Kurse an der Kunstschule Schneeberg und der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Dresden, freundschaftliche Förderung durch den vogtländischen Maler Fredo Bley, ab 1968 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Meßbach und Plauen.

Katalog-Nr.: 4237
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Heinz Tetzner, Paar am Strand

einsames Paar vor dunklem Himmel, kraftvoller Farbholzschnitt, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert Tetzner (19)83 und links betitelt Strand, der Künstler betitelte dieses Blatt meistens mit Paar am Strand, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 28 x 43 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinz-Helmut Tetzner, dt. Maler und Graphiker (1920 Gersdorf bis 2007 Gersdorf), 1934-38 Lehre als Musterzeichner an der Textilfachschule Königsberg, 1941 Gasthörer an der Akademie Königsberg bei Alfred Partikel, studierte 1946-51 an der Hochschule Weimar bei Kirchberger, ab 1950 Meisterschüler von Otto Herbig, ab 1955 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, ab 1953 Dozent an der Weimarer Hochschule und ab 1960 Dozent an der Fachhochschule für angewandte Kunst Schneeberg, persönliche Bekanntschaft und Anregung von Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Erich Heckel, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und 1999 das Bundesverdienstkreuz, tätig in der Provence und Gersdorf in Sachsen, Quelle: Vollmer, Eisold Künstler in der DDR und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4253
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Otto Paetz, ”Dorfeingang”

winterlicher Blick auf schneebedeckte Häuser und kahle Bäume, unter schwerem grauen Himmel, Kaltnadelradierung, um 1960-70, unter der Darstellung rechts handsigniert O. Paetz und links betitelt Dorfeingang, leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaß ca. 21,2 x 44,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1914 Cunsdorf bei Reichenbach/Vogtland bis 2006 Zella-Mehlis), 1928-31 Lehre zum Dekorationsmaler in Reichenbach, 1935-39 Studium an der Meisterschule für Handwerk und Angewandte Kunst Weimar, 1939 Meisterprüfung, 1941-45 Studium an der Akademie Weimar und Meisterschüler bei Walther Klemm, anschließend freischaffend in Weimar, später in Zella-Mehlis, 1962-88 Leiter von Mal- und Zeichenzirkeln, Mitglied des VBK der DDR, erhielt diverse Ehrungen, unter anderem 1963 Kunstpreis der Stadt Weimar und 1971 Kunstpreis der DDR, 2004 Ernennung zum Ehrenbürger von Reichenbach, Quelle: Vollmer, Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 4229
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Richard Dreher, Sammlung Lithographien

fünf Blatt aus der Folge Vom Fischer und sine Fru ein Motiv zweifach, erschienen bei der Marées-Gesellschaft, Lithographien, 1923, jeweils unter der Darstellung rechts in Blei signiert Dreher , jeweils eines von 180 Exemplaren, weiterhin mit dem Trockenstempel der Marées-Gesellschaft versehen, unterschiedliche Erhaltungen, Darstellungsmaß max. ca. 23 x 25 cm, Blattmaß max. ca. 50,5 x 38 cm. Künstlerinfo: eigentlich Eduard Richard Dreher, dt. Maler, Illustrator und Graphiker (1875 Dresden bis 1932 Dresden), weitestgehend Autodidakt, 1889-92 Lithographenlehre in Dresden, 1892 Wechsel zu einem Lithographen nach Berlin und später als Retuscheur bei einem Fotografen in Berlin tätig, um 1900 Rückkehr nach Dresden, 1908/09 als Villa-Romana-Preisträger in Florenz, 1912 Südfrankreichaufenthalt, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem die der Sezessionen in München und Berlin, die Künstlerbundausstellungen, ab 1910 Einzelausstellungen in der Galerie Arnold in Dresden, tätig in Rockau bei Dresden, ab 1916 Sommerhaus in Elbersdorf, 1919 als Professor an die Dresdner Akademie berufen, 1927 krankheitsbedingter Umzug ins Wasserpalais des Schlosses Pillnitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 4215
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Rosso Majores, ”Thüringer Landschaft”

Blick auf vereinzelte Häuser in bergiger Landschaft, mit heimkehrenden Bauern, im Licht des allmählich zur Neige gehenden Tages, aquarellierte Monotypie, unten mittig signiert und datiert R. Majores (19)72, rückseitig betitelt Thüringer Landschaft und bezeichnet Monotypie koloriert, leicht lichtrandig, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 21,7 x 29 cm. Künstlerinfo: auch Rosso Hugo Majores, dt. Maler und Graphiker (1911 Eisfeld bis 1996 Klotzsche), Studium an der Kunstgewerblichen Fachschule Eisfeld, 1929-33 Studium an der der HBK Weimar bei Felix Meseck und Meisterschüler von Walther Klemm, ab 1934 freischaffend, unternahm Studienreisen durch die Schweiz und Galizien, Mitglied im VBK der DDR, tätig in Klotzsche bei Dresden, Quelle: Vollmer, Eisold ”Künstler in der DDR” und Internet.

Katalog-Nr.: 4226
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gerhard Schöpplein, Blumenstillleben mit Sonnenblumen

Sonnenblumen und andere Sommerblumen in blauer Vase, vor rotbraunem Grund, pastose Stilllebenmalerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, um 1980, links unten monogrammiert ”G. Sch.”, gerahmt, Falzmaß ca. 56 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1930 Plauen bis 1999 Plauen), 1946-50 Lehre als Dekorations- und Schriftenmaler, belegt ab 1955 Kurse an der Kunstschule Schneeberg und der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Dresden, freundschaftliche Förderung durch den vogtländischen Maler Fredo Bley, ab 1968 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Meßbach und Plauen.

Katalog-Nr.: 4239
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gerhard Schöpplein, Blumenstillleben mit Rittersporn

sommerliches Blumenarrangement in blauer Vase, vor lichtem Grund, pastose Stilllebenmalerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, 1970er Jahre, links unten monogrammiert ”G.Sch.”, gerahmt, Falzmaß ca. 57 x 34,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1930 Plauen bis 1999 Plauen), 1946-50 Lehre als Dekorations- und Schriftenmaler, belegt ab 1955 Kurse an der Kunstschule Schneeberg und der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Dresden, freundschaftliche Förderung durch den vogtländischen Maler Fredo Bley, ab 1968 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Meßbach und Plauen.

Katalog-Nr.: 4238
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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