Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

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Stiemert ”Blumenstück”

farbenfroher Sommerblumenstrauß aus Rittersporn, Bartnelken, Phlox, Tagetes und Ringelblumen in bauchiger Porzellanvase, flott erfasste Stilllebenmalerei in kraftvoll leuchtender Farbigkeit, mit partiell sichtbarem Malgrund, Tempera auf braunem Karton, rechts unten teils undeutlich signiert ”Gert Ca... Stiemert” sowie datiert und ortsbezeichnet ”Ddf. (Düsseldorf) (19)22”, rückseitig originales Künstleretikett ”Blumenstück (Temperabild), Preis: 1.500.000, Gert Ca... Stiemert”, geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 45 x 46,5 cm.

Katalog-Nr.: 4069
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Adolf Oberländer, Im Orient

drei Blatt, Teil einer Bildergeschichte, wohl Illustrationszeichnung für die „Fliegenden Blätter“, jeweils rückseitig bezeichnet, Tuschefeder und Graphit auf Papier, 2. Dekade 20. Jh., je handsigniert „AOberländer“, minimale Altersspuren, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaß max. 16 x 33 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Maler und Karikaturist (1845 Regensburg bis 1923 München), studierte ab 1861 an der Akademie München bei Hermann Anschütz und Carl von Piloty, ab 1863 als Zeichner Mitarbeiter der Münchner ”Fliegenden Blätter”, die ihm schnell Popularität sicherten, ab 1869 auch Zeichner für den ”Münchner Bilderbogen”, ab 1879 Herausgabe des ”Oberländer-Albums”, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4104
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Karlheinz Birkner, Sammlung Pin-Up-Zeichnungen

sechs Blatt, jeweils mit der Darstellung einer spärlich bekleideten jungen Frau in Pose, kolorierte Tuschezeichnungen, jeweils signiert „K. Birkner“ sowie datiert „(19)46“ und „(19)47“, am linken Rand Lochung, Blattmaß je ca. 20,5 x 19 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Illustrator, Karikaturist und Buchgestalter (1919 Leipzig bis 1995 Leipzig), 1935–39 Lehre als Tiefdrucker und Chemigraph in Leipzig, studierte 1943–50 an der Ingenieurschule für Polygraphie und an der HGB Leipzig, Mitglied des VBK-DDR, tätig in Leipzig, Quelle: AKL, Eisold „Lexikon der Künstler in der DDR“ und Internet.

Katalog-Nr.: 4046
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 85,00 €

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Käthe Reine, attr., Drei Medaillons

an Illustrationen erinnernde Darstellung junger Mädchen beim Spiel im Garten, Aquarell und Deckfarbe, um 1920, jeweils signiert „Reine“, zusammen unter Passepartout und hinter Glas in vergoldeter Leiste ansprechend gerahmt, Passepartoutausschnitte ca. 37 x 20,5 cm, Falzmaß ca. 52 x 120 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Textilkünstlerin und Illustratorin (1894 Halver bis 1976 Rostock), in Rostock aufgewachsen, bereits in jungen Jahren Förderung ihres künstlerischen Talents durch die Malerin Fanny Bernhard, 1914–17 Studium an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf, ab 1917 wieder in Rostock ansässig, 1922 zusammen mit Georg Kaulbach und Paul Wallat Gründung des Mecklenburgischen Künstlerbundes, 1925–26 fertigte sie Scherenschnitte für eine Ausgabe von „Andersens Märchen“ und „Grimms Märchen“ an, 1927–29 Zeichenlehrerin in Kochel am See, während des 2. Weltkriegs Gründung eines Postkartenverlags, ab 1945 Mitglied im Kulturbund der DDR, lebte in den letzten Lebensjahren sehr zurückgezogen, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler und des Vereins Düsseldorfer Künstlerinnen, Quelle: Vollmer, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4063
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Walter Caspari, Die Neueinstellung

ein Herr, dem Direktor an seinem großen Schreibtisch ehrfürchtig gegenüberstehend, wohl Illustrationszeichnung für Fliegende Blätter oder Meggendorfer Blätter, Tuschefeder auf Karton, um 1910, rechts unten signiert „Caspari“, minimale Altersspuren, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 58 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Illustrator (1869 Chemnitz bis 1913 München), älterer Bruder von Gertrud Caspari, Ausbildung zum Kaufmann, 1891–93 Studium an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1893–96 Studium an der Kunstschule Weimar, ab 1897 Besuch der Kunstakademie München bei Paul Hoecker, bereits ab 1896 Veröffentlichung erster Illustrationen, bis 1906 für die „Jugend“ tätig und von 1897–1900 Illustrator für den „Simplicissimus“, ab 1906 enge Zusammenarbeit mit seiner Schwester, Quellen: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 4095
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Rolf Winkler, ”Die Rivalen”

dreiteilig Bildfolge, wohl Illustrationen für die ”Fliegenden Blätter”, Tuschefeder auf Papier, zwei Blatt signiert „Rolf Winkler“, rückseitig Stempel und hierauf datiert 1920, geringe Altersspuren, unter einem Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt je ca. 11 x 21 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Illustrator (1884 Wien bis 1942 wohl München), Studium an der Landeskunstschule in Graz, Lithographenlehre, ab 1905 wohnhaft in München, Mitglied im Reichsverband der Bildender Künstler, Quelle: Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4110
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 65,00 €

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Nackte, rauchende Schönheit

selbstbewusste, spärlich bekleidete junge Frau beim Rauchen einer Zigarette, mit zum Betrachter gerichtetem Blick, neusachliche Zeichnung mit ausgewogenem Kolorit, Tuschefeder, Stifte und Deckfarben auf Papier, um 1920, rechts unten in Blei signiert „Ney“, minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 43,5 x 29,5 cm.

Katalog-Nr.: 4085
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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R. Warren Vernon, ”Leipzig-Naundörfchen”

idyllischer Altstadtwinkel von Leipzig, mit Blick über den Pleißemühlgraben auf den 1910 abgebrochenen Hahnreysteg und altehrwürdige Häuser des ”Naundörfchen” genannten, romantischen ehemaligen Fischer- und Handwerkerdörfchens westlich des Leipziger Stadtzentrums, das 1943 während eines Bombenangriffes völlig zerstört wurde, das vorliegende Aquarell von Vernon diente um 1900, neben anderen Motiven des Künstlers, als Vorlage populärer Postkarten und stellt heute ein rares Zeitdokument dar, Aquarell, rechts unten signiert ”R. Warren Vernon”, rückseitig Rahmungsetikett Leipzig, geringe Altersspuren, ohne Glas in originaler Leiste gerahmt, Falzmaß ca. 30 x 47 cm. Künstlerinfo: britischer Aquarellist, Illustrator und Radierer (erwähnt 1882 bis 1921), beschickte 1882 bis 1908 diverse Ausstellungen, unter anderem 1882 in Winchester, 1886 in London, 1901 und 1902 die Ausstellungen der Royal Cambrian Academy of Art in Conwy/Wales, 1903 in Dresden, 1905 in Ilfracombe/Devon und 1908 Ausstellungsbeteiligung in Southend-on-Sea/Essex, schuf zahlreiche Vorlagen für Postkartenmotive (unter anderem aus Leipzig), tätig in Scarbororough, Quelle: ”Dictionary of British Artists 1880–1940”, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon” und Internet.

Katalog-Nr.: 4074
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Nazarener, Mythologische Szene

auf dem Boden liegender junger Krieger, hinter ihm in Ohnmacht fallende Frau, von zwei weiteren gestützt, während eine vierte in Panik flüchtet, im rechten Bildbereich älterer Herr mit Fackel in seiner Rechten und mit seiner linken Hand die Augen vor dem hellen Schein der Flamme schützend, dramatische, bewegte Szene im Inneren einer gotischen Kirche, fein ausgeführte Zeichnung, Graphit auf dünnem gelblichen Papier, dieses auf leichten Karton kaschiert, 19. Jh., unsigniert, leichte Erhaltungsmängel und geringe Verluste, ungerahmt, Blattmaß ca. 52 x 39,3 cm.

Katalog-Nr.: 4022
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 1600,00 €

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Oskar Merté, ”Verkehrte Welt”

Illustrationszeichnung für die ”Fliegenden Blätter”, erschienen in Ausgabe 3182 auf Seite 34, im Jahre 1906, Tuschefeder auf Karton, links unten signiert „O. Merté“, rechts unten Stempelabdruck „5. März 1906“, geringe Altersspuren, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 46 cm. Künstlerinfo: auch Merte, dt. Maler, Gebrauchsgraphiker und Illustrator (1872 München bis 1938 Bad Aibling), erreichte Bekanntheit durch seine Pferde- und Reiterdarstellungen, studierte ab 1891 an der Akademie München bei Karl Raupp, tätig für die Münchner Zeitschrift ”Fliegende Blätter”, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und in der Münchner Künstlergenossenschaft, tätig in München, Quelle: Matrikel der Münchner Akademie, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4103
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Helmut Tamm, Sommerlandschaft

durch Wiesen und Felder führende Straße, in leicht hügeliger Landschaft, unter locker bewölktem Himmel, Landschaftsmalerei in heller Farbigkeit, Gouache auf Papier, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert „Tamm“, schmutzspurig, in Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 27,5 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Plakatmaler (1904 Frankfurt am Main bis 2000 ebenda), 1925–29 Studium an der Städelschule bei Willi Baumeister, H. Leistikow, Paul Renner, seit 1934 freischaffend, in den 1950er Jahren Gestaltung zahlreicher Filmplakate, ab 1953 fertigte er die Ehrenurkunden von Frankfurt am Main. Quelle: diverse Zeitungsartikel.

Katalog-Nr.: 4071
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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”Münchner Schnauferl-Rebus”

Illustrationszeichnung zu einem Bilderrätsel, das 1926 im 82. Jahrgang, Heft vom 9. Juli auf Seite 24 veröffentlicht wurde, Tuschefeder auf Karton, rückseitig Stempel 4223 und Datumsstempel „21. Mai 1926“ und in Blei betitelt „Münchner Schnauferls-Rebus“, minimale Altersspuren, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 18,5 x 28,5 cm.

Katalog-Nr.: 4094
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Theo Matejko, Elegante Abendgesellschaft

Zusammenkunft festlich gekleideter Damen und Herren zur Soirée im Interieur, fein erfasste Illustration in Grisaille-Technik, Mischtechnik (Gouache, Aquarell und schwarze Tusche), rechts unten undeutlich signiert und datiert ”Theo Matejko 1919?”, rechts oben Eckabriss, weitere kleinere Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Falzmaß ca. 37 x 43 cm. Künstlerinfo: eigentlich Theo Matejka, nannte sich ab ca. 1907 ”Matejko”, österreichischer Pressezeichner, Plakatkünstler und Illustrator (1893 Wien bis 1946 Vorderthiersee), studierte in Wien, als Zeichner Autodidakt, bereits ab ca. 1913 als Zeichner tätig, 1915–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, erhielt Förderung durch den Chefredakteur der Leipziger ”Illustrierten Zeitung”, Otto Sonne, auf dessen Intervention 1917 Versetzung zur Kunstgruppe des k.u.k. Kriegspressequartiers und fortan als zeichnender Kriegsberichterstatter, ab 1918 als Plakatkünstler tätig, zeitweise Zusammenarbeit mit Marcel Vertes, 1920 Übersiedlung nach Berlin, hier tätig für die ”Berliner Illustrierte Zeitung”, trat zeitweise parallel als Rennfahrer in Erscheinung, tätig für den Ullstein-Verlag, schuf hier um 1923 die Figur des Kriegsgewinnlers ”Raffke”, zunehmend auch für die Filmindustrie (UFA) tätig, z.B. 1924 Premierenplakat für Fritz Langs ”Dr. Mabuse”, 1928 Bordzeichner während der Amerikafahrt des Luftschiffs ”Graf Zeppelin”, 1935 im Auftrag des Ullstein-Verlages in Amerika, ab ca. 1937 Mitarbeiter der Zeitschrift ”Die Wehrmacht”, kurz vor Kriegsende 1945 Übersiedlung nach Süddeutschland, ab November 1945 für die satirische Zeitschrift ”homunculus” tätig, ab März 1946 in St. Anton am Arlberg in Tirol ansässig, starb während der Dreharbeiten seiner Schauspielerehefrau in Vorderthiersee an einem Gehirnschlag, Quelle: Österreichisches Biographisches Lexikon, Dressler, Vollmer, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Schindler ”Monographie des Plakats” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4058
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Carl Salomonn, ”Hansi komm!”

zwei Geschwister im Wald, beim Füttern von Eichhörnchen, Aquarell auf Papier, unten rechts signiert und datiert „Carl Salomonn 1937“ sowie links betitelt „Hansi komm!“, auf Rahmenrückseite handschriftliche Widmung „Zur Erinnerung an die schönen Tage Aug. 1937 in Braunlage Oma und Opa Carl. Weihnachten 1937“, leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaß ca. 18,5 x 25,5 cm. Künstlerinfo: auch Karl Salomonn, dt. Bildnis- und Landschaftsmaler (1864 Elberfeld bis 1942 Wuppertal), Besuch der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin bei Max Koch, ab 1887 Studium an der Akademie in München, anschließend Studium an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar bei Leopold von Kalckreuth und Studienaufenthalt in Paris bei Vojtech Hynais, schließlich 1889–91 Schüler der Akademie Düsseldorf bei Johann Peter Theodor Janssen, 1915 Aufenthalt in der Künstlerkolonie Willingshausen in der Schwalm, 1896–1915 und 1924–32 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein ”Malkasten”, Mitglied im Reichsverband der Bildenden Künstler und in der Bergischen Kunstgenossenschaft, war tätig in Elberfeld, Quelle: Dressler, Schmaling ”Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000”, Müller-Singer, Bruckmann ”Lexikon der Düsseldorfer Malerschule”, Matrikel der Münchner Akademie, Wollmann ”Die Willingshäuser Malerkolonie” und Internet.

Katalog-Nr.: 4064
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Albert Sticht, Damenportrait

Brustbildnis einer älteren, schwarz gekleideten Dame mit hochgestecktem Haar, vor beige-rötlich changierendem Grund, Pastell auf Karton, rechts unten signiert, bezeichnet und datiert „A. Sticht Köln 1913“, rückseitig bezeichnet „Eug. Müller Nippes Neusserstr. 252 I Mittwoch Vormittag“ und Reste des Künstleretiketts „A. Sticht, Portraitmaler Cöln a. Rh. Hansaring...“, ungerahmt, Maße ca. 71,5 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Portraitmaler, tätig in Köln, Quelle: Dressler.

Katalog-Nr.: 4068
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Helmut Tamm, Sammlung Zeichnungen und Graphik

bestehend aus fünf Mischtechniken, jeweils signiert und teilweise datiert und betitelt, und einer Druckgraphik, im Medium signiert und datiert „Tamm 1962“, unterschiedliche Erhaltungen, Blattmaß max. ca. 28 x 34 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Plakatmaler (1904 Frankfurt am Main bis 2000 ebenda), 1925–29 Studium an der Städelschule bei Willi Baumeister, H. Leistikow, Paul Renner, seit 1934 freischaffend, in den 1950er Jahren Gestaltung zahlreicher Filmplakate, ab 1953 fertigte er die Ehrenurkunden von Frankfurt am Main. Quelle: diverse Zeitungsartikel.

Katalog-Nr.: 4070
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Abend in Florenz

Blick auf eine den Arno überspannende Bogenbrücke in der Altstadt von Florenz, mit der markanten Kuppel des Doms, unter violett leuchtendem Abendhimmel, locker ausgeführte Malerei in warmer, freundlicher Farbigkeit, Deckfarben auf leichtem Karton, auf Rahmenrückwand montierte Kopie wohl von der Rückseite der Arbeit, hierauf datiert „13.1914“ sowie unleserlich signiert und bezeichnet, geringe Farbverluste, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 27,3 x 31,5 cm.

Katalog-Nr.: 4088
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Paar Ansichten von Istanbul

1.) Blick über den Bosporus mit Fischerbooten auf die Sultan-Ahmed-Moschee und 2.) an der Strandpromenade angetautes Segelboot, Aquarelle, Anfang 20. Jh., jeweils unten links signiert „Hans“, geringe Altersspuren, je hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 21 x 13,5 cm und 16 x 21,5 cm.

Katalog-Nr.: 4089
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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August Ritter von Meissl, ”Der Windstoß”

zahlreiche, meist elegant gekleidete Damen und Herren, beim Kampf mit einem Windstoß, Illustrationszeichnung für die ”Fliegenden Blätter”, Graphit und Deckfarbe auf Papier, um 1925, in der Darstellung signiert „Meissl“, minimale Erhaltungsmängel, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 40 x 30 cm. Künstlerinfo: auch Agost Ritter von Meissl, ungarisch-deutscher Soldaten- und Tiermaler, Illustrator (1867 Bösing bis 1926), Studium an der Akademie in Budapest und ab 1889 an der Akademie in München, Quellen: Thieme-Becker, Internet.

Katalog-Nr.: 4102
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Prof. Wilhelm Amandus Beer, Die heiße Suppe

kleiner sitzender Junge, mit großem Suppentopf auf seinem Schoß und in seiner Hand einen Löffel mit Suppe kühl blasend, poesievolle Zeichnung, Bleistift, teils gewischt auf bräunlichem Papier, unter der Darstellung rechts ligiertes Monogramm und datiert 1884, unter der Darstellung bezeichnet „Wohlzuthun und mitzutheilen vergesset nie.“, auf Rahmenrückwand Auszug aus Thieme-Becker und Lebensdaten des Künstlers in Blei, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 11,7 x 10 cm. Künstlerinfo: genannt ”Russen-Beer”, dt. Maler und Zeichner (1837 Frankfurt am Main bis 1907 ebenda), erste künstlerische Ausbildung bei seinem Großonkel Anton Radl, studierte 1852–63 am Städelschen Institut Frankfurt am Main bei Jacob Becker, später bei Eduard von Steinle, 1861 Ausführung der Fresken im Wallraf-Richartz-Museum Köln, Weiterbildung in Antwerpen und Paris, 1879–80 mit Steinle Ausmalung des Frankfurter Opernhauses, unternahm Studienfahrten, unter anderem durch den Taunus, nach München, Wien und in die Alpen, Aufenthalte in der Malerkolonie Kronberg, mehrfach Aufenthalt in Russland, unter anderem bei Sergej Andreevic von Barysnikov in Smolensk, 1880 in Italien, 1895 in Den Haag, Amsterdam und Brüssel, ab 1870 in Frankfurt ansässig, seit 1897 Leiter des Meisterateliers für Malerei am Städel, 1899 Ernennung zum Professor, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Bötticher, Singer und Internet.

Katalog-Nr.: 4002
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 45,00 €

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Emily Schmäck, attr., Rokokoszene

prächtiges Interieur mit zwei elegant gekleideten Damen, mit spitzem Pinsel ausgeführte Genremalerei, Aquarell, Mitte 19. Jh., links unten signiert „Schmäck“, auf Rahmenrückseite bezeichnet „Emily Schmäck 1812–1857 London und Graz“, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 20,3 x 17,7 cm.

Katalog-Nr.: 4013
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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”Madhaw Baug in Bombay”

Blick über eine stille eingefasste Wasserfläche, mit gemauertem Tor, auf eine Kirche, umgeben von dichter Vegetation, nur Palmen und Bananenpflanzen lassen sich explizit erkennen, mit sicherem und raschem Strich ausgeführte Tuschefederzeichnung, 2. Hälfte 19. Jh., unten rechts bezeichnet „Madhaw Baug, Mombay“, kleiner Einriss, rückseitig Spuren alter Montierung, ungerahmt, Blattmaß ca. 15,1 x 22,1 cm.

Katalog-Nr.: 4032
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 45,00 €

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Hans Schminke, ”Russisches Dorf”

tief verschneite Ansiedlung in weiter flacher Landschaft, mit Holzträgern im Vordergrund, entstanden kurz nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion, Stifte und Deckfarben auf grauem Papier, links unten signiert, betitelt und datiert „Hans Schminke Russisches Dorf 1946“, gering wellig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 44 cm. Künstlerinfo, dt. Maler und Graphiker (1908 Bremen bis 1990 Königstein/Taunus), 1928–35 Studium an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Willi Baumeister, Peter Röhl und Richard Scheibe, 1936–38 freischaffend, 1939 Mitarbeit an den Deckenfresken auf Schloss Schwarzenraben, 1940–45 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1946 Berufung an die Werkkunstschule Offenbach, 1950–70 Dozent an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, zahlreiche Studienreisen, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4043
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 75,00 €

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August Roeseler, ”Lukrativer Posten”

Illustrationszeichnung für die ”Fliegenden Blätter” Nr. 3535, zu folgendem Text „Wie viel geben Sie denn Ihrem Diener Lohn? – Gar keinen! Der macht sich ja eine Menge Geld durch den Verkauf von Zeitungen, Spirituosen, Zigaretten usw. an meine im Vorzimmer wartenden Gläubiger!“, Kohle und Deckfarben auf Ingress-Bütten, 1913, rechts unten signiert „A. Roeseler“, geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 64 x 49 cm. Künstlerinfo: dt. Genremaler und Illustrator (1866 Hamburg bis 1934 München), Studium an der Münchner Akademie bei Lindenschmit, Mitarbeiter der ”Fliegenden Blätter”, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Vollmer.

Katalog-Nr.: 4106
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Emil Rosenstand, Die Kutschfahrt

elegant in weiß gekleidete Damen mit Sonnenschirmen, bei einer Kutschfahrt ins Gespräch versunken, wohl Illustrationszeichnung für die ”Fliegenden Blätter oder ”Meggendorfer Blätter”, rückseitig weitere Arbeit des gleichen Motivs, Tusche und Deckfarben auf Karton, rechts unten signiert und datiert „Emil Rosenstand (19)07“, leichte Altersspuren, unter Passepartout montiert, Passepartoutauschnitt ca. 54 x 43 cm. Künstlerinfo: eigentl. Christian Emil Rosenstand, dt. Maler, Zeichner und Grafiker (1859 Hof Ausumgaard bei Holstebro bis 1932 Dresden), 1877–81 Studium an der Akademie in Kopenhagen bei Valdemar Fjeldskov, ab 1887 in Berlin ansässig und nachfolgend in Baden-Baden tätig, Quelle: Thieme-Becker und Dressler.

Katalog-Nr.: 4107
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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