Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

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Albert Brendel, Konvolut Tierstudien

drei Zeichnungen mit der Darstellung von Pferden, Rindern und Schafen, Graphit oder Tusche auf dünnem Papier, Ende 19. Jh., auf Unterlagekarton montiert und hier rückseitig Stempel "A. Brendel Nachlaß", fleckig und teils Verluste im Randbereich, Blattmaße max. ca. 19 x 34 cm. Künstlerinfo: eigentlich Albert Heinrich Brendel, dt. Tiermaler und Graphiker (1827 Berlin bis 1895 Weimar), zunächst Schüler des Landschaftsmalers Wilhelm Schirmer, studierte an der Akademie Berlin, weitergebildet bei dem Marinemaler Wilhelm Krause, parallel Studium der Tiermalerei an der Tierarzneischule zu Berlin, 1851 Studienreise über Holland, die Normandie nach Paris, hier Schüler von Thomas Couture und des Landschafts- und Tiermalers Guiseppe Palizzi, 1852 Studienreise durch Italien und Sizilien, 1854-64 tätig in Paris, mit Sommeraufenthalten in Barbizon und Anschluss an die Malergruppe von Théodore Rousseau, Jean-François Millet und Constant Troyon im Wald von Fontainebleau, 1869-75 in Berlin ansässig, 1875 Übersiedlung nach Weimar und Berufung zum Professor an die Weimarer Kunstschule, 1882-85 deren Direktor, Ehrenmitglied der Berliner Akademie, tätig in Berlin, Barbizon und Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Meyers Konversationslexikon und Internet.

Katalog-Nr.: 3655
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Anton Doll, Galante Gesellschaft im Park

Paare in barocker Mode, in sonniger sommerlicher Parklandschaft am Fuße einer Fontäne rastend, fein mit spitzem Pinsel festgehaltenes Aquarell, um 1880, links unten ligiert signiert und ortsbezeichnet "ADoll München", rückseitig neuzeitliches Münchner Rahmungsetikett, Altersspuren, ohne Glas im Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 18 x 24,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1826 München bis 1887 München), bereits im Kindesalter zeigte sich sein Zeichentalent, Förderung durch den Portraitmaler und Lithographen Franz Dahmen (1793–1865), vorzeitig beendetes Jurastudium, nachfolgend autodidaktische Hinwendung zur Landschaftsmalerei, beeinflusst von Heinrich Bürkel und Adolf Stademann, ab 1852 Mitglied im Münchner Kunstverein, beschickte 1854–86 Ausstellungen in Dresden, Wien und München, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur, Bötticher, Müller-Singer, Bénézit, Bruckmann, Müller-Singer, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3657
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Bildnis Anna Gräfin von Görtz

Brustportrait der geborenen Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1827-1902), mit leichten nach unten gesenktem Blick, Mischtechnik (teils lavierte Tusche und Kreide) auf Papier, um 1880, auf der Rückseite handschriftlich bezeichnet "Gräfin von Schlitz gen. von Görtz", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 19,3 x 15 cm.

Katalog-Nr.: 3668
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Bjørn Wiinblad, attr., Harlekin und Colombina

zwei studienhaft-flott, mit gekonntem Strich erfasste Figuren der Commedia dell’arte - eines stehenden Harlekins bzw. einer Colombina als Gegenstücke, zwei Tuschezeichnungen in Blau auf Papier, um 1960, unsigniert, je stärkere Erhaltungsmängel des Papiers, Provenienz: Nachlass Karl Fischer, ehemals Mitarbeiter von Rosenthal in Selb, als Pendants hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitte je ca. 33 x 22,5 cm. Künstlerinfo: auch Bjørn, Bjoern oder Björn Wiinblad, dänischer Maler, Designer, Illustrator und Bühnenbildner (1918 Kopenhagen bis 2006 Lyngby), zunächst Lehre zum Typograph, 1940-43 Studium der Malerei und Illustration an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen bei Aksel Jørgensen, später Ausbildung als Plastiker und Bildhauer bei Lars Syberg, zunächst tätig als Szenograph und Theatermaler, 1945 erste eigene Ausstellung, 1946-56 Chefdesigner bei Associated Nymølle Fajancefabrik, 1952 Eröffnung seiner Werkstatt mit 13 Mitarbeitern, 1954 erste Ausstellung in New York, ab 1957 49 Jahre Chefdesigner bei Rosenthal in Selb, von 1947-2006 war er weiterhin als Bühnen- und Kostümbildner weltweit tätig, 1971 Eröffnung seines Ausstellungshauses in Kopenhagen, 1994-2006 Beschäftigung mit dem Konzept des „Luna-Park“ in Japan und Umbau seines Wohnsitzes „Blaa Hus“ in Lynby zum Museum, Quelle: Wikipedia, Dieter Struss "Rosenthal - Service, Figuren, Zier- und Kunstobjekte", Nachruf auf den Künstler im Kristeligt Dagblad vom 10.06.2006 und Internet.

Katalog-Nr.: 3750
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Blick auf den Golf von Neapel

der Golf von Neapel mit zahlreichen Fischerbooten und im Hintergrund das über der Stadt thronende Castel Sant'Elmo unter locker bewölktem Himmel, Gouache auf Papier, Mitte 19. Jh., im unteren Bereich undeutlich signiert, wasserfleckig und leicht berieben, unter ovalem Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28 x 35 cm.

Katalog-Nr.: 3680
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Blick auf Neapel mit Vesuv

sonnendurchfluteter Blick auf Neapel mit dem rauchenden Vesuv im Hintergrund und im Vordergrund Figurenstaffage, unter der Darstellung bezeichnet "Napoli dalla Strada che Conduce al Sepolcro di Virgilio", Gouache auf Papier, Mitte 19. Jh., geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 29 x 42 cm.

Katalog-Nr.: 3676
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Brynolf Wennerberg, Herbst im Chiemgau

sanft durch ein weites Tal fließender Fluss mit vereinzeltem Ufergehölz und an das Ufer angrenzendem Garten im Vordergrund, mit sicherem Pinselstrich eingefangene Morgenstimmung, Deckfarben, um 1920-30, links unten signiert "B. Wennerberg", auf dem Etikett "...Eigentum der bayerischen Gemeindebank München" und darauf Stempel "Entwertet zu Gunsten Aktion Sternstunden" und Inventarnummer "II/107", an der linken Kante geringer Farbverlust und im unteren linken Bereich einige Kratzspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 69 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Gunnar Brynolf Wennerberg, dt.-schwedischer Maler, Zeichner, Illustrator und Gebrauchsgraphiker (1866 Otterstad/Schweden bis 1950 Bad Aibling), studierte ab 1885 an der Kunstgewerbeschule in Stockholm, wechselte 1886-88 an die Kunstnernes Frie Studieskoler (die freien Studienschulen der Künstler) in Kopenhagen und wurde Meisterschüler von Peder Severin Krøyer, ab 1888 Zeichenlehrer und Gebrauchsgraphiker in Leipzig, 1900 Umzug nach München, 1901-05 tätig in Emmering bei Fürstenfeldbruck, ab 1905 in München ansässig, im Frühjahr 1912 Übersiedlung auf die Isle of Wight und ab Herbst 1912 nach Paris, mit zeitweisen Aufenthalten im Sommerquartier in Glarisegg in der Schweiz, 1914 Beginn des 1. Weltkriegs und Verlust seiner Pariser Habseligkeiten, ab 1915 in Bad Aibling unter anderem im ehemaligen Atelier von Wilhelm Leibl tätig, 1892-1900 Mitarbeiter der Münchner Zeitschrift "Meggendorfer Blätter", 1909-19 Mitarbeiter des "Simplicissimus", ab 1916 Mitarbeiter der "Lustigen Blätter" und zeitweise Illustrator der Zeitschrift "Die Woche", darüber hinaus tätig für die amerikanischen Zeitschriften "Puck" und "Pictorial Review", Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Benezit, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3730
Limit: 190,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Carl Zopf, Blumen vom Verehrer

junge, elegant gekleidete Dame überbringt ein Blumensträußchen des im Hintergrund wartenden Verehrers, wohl Illustrationszeichnung für Fliegende Blätter, Tuschefeder auf Karton, um 1910, links unten signiert "C. Zopf", minimale Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 43,5 x 33,5 cm. Künstlerinfo: auch Karl Zopf, dt. Maler und Illustrator (1858 Neuruppin bis 1944 wohl München), Besuch der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin, 1882–86 Studium an der Akademie der Künste in München, tätig in München, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler und der Münchner Künstlergenossenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3732
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Charles Wilda, Straßenszene in Kairo

von teils abgewohnten Häusern gesäumte Straße, belebt von Handwerkern und Passanten sowie Kamelen im hellen Sonnenlicht, großformatige Arbeit des bekannten österreichischen Orientalisten, locker angelegtes Aquarell auf Karton, um 1890, rechts unten signiert "Ch. Wilda", auf der Rückseite in Kreide "Hedecke", verschiedene Nummern und Klebezettel mit handschriftlicher arabischer Schrift, geringe Altersspuren, hinter altem Glas im prächtigen Goldstuckrahmen (leichte Erhaltungsmängel), Falzmaße ca. 89,5 x 68,5 cm, Provenienz: Privatsammlung Potsdam. Künstlerinfo: eigentlich Karl Wilda, österr. Maler des Wiener Orientalismus (1854 Wien bis 1907 Wien), Studium an der Akademie in Wien bei Leopold Carl Müller, zusammen mit Leopold Müller (Ägypten-Müller) und Hans Makart zählt er zu den wichtigsten österr. Orientmalern, zu Lebzeiten auf zahlreichen europäischen Ausstellungen vertreten, so 1900 auf der Weltausstellung in Paris, Quelle: Boetticher und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3666
Limit: 3600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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E. Gronau, Berliner Villenanwesen

detailreiche, wenn auch etwas statisch wirkende Darstellung einer Villa mit Vorplatz und Gartenlaube, Bleistift auf Papier, unter der Darstellung in Blei rechts signiert „E. Gronau fec." und links "Berlin d. 1. Oct. 1876", gebräunt und minimal fleckig, unter Passepartout (beschädigt) montiert, Darstellungsmaße ca. 23,2 x 34 cm.

Katalog-Nr.: 3659
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Erwin Schoultz-Carrnoff, Berglandschaft

herbstlicher Blick auf Ortschaft, vor imposanter Gebirgskulisse in trüb-regnerischer Stimmung, wohl Ansicht von Traunstein in Oberbayern, Aquarell auf Aquarellkarton, unten in Kugelschreiber signiert und datiert "Schoultz-Carrnoff [19]67", geringe Altersspuren, auf schwarzem Karton freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 49,5 x 64,5 cm. Künstlerinfo: auch Erwin Schulz Carnoff bzw. Schoultz-Carrnoff, nannte sich ab 1960 "Erwin Shoultz-Carrnoff", dt. Maler und Graphiker (1913 Königsberg/Preußen bis 1990 München), Kindheit bei Groß Skaisgirren/Kreuzingen [Bolschakowo], Kreis Elchniederung, Malschüler bei Heinrich Schmalz und Rudolf Lengrüsser in Königsberg, studierte an der Akademie Königsberg, folgte 1939 Rudolf Lengrüsser bei seinem Weggang nach Wien, zeitweise in Stuttgart tätig, Studienaufenthalt in den Niederlanden, anschließend Schüler von Karl Caspar in München, 1936 erster Aufenthalt in Traunstein, hier beeinflusst von Werner von Houwald, Kriegsdienst im 2. Weltkrieg in Finnland und Norwegen, 1945 Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Der Rote Reiter" in Traunstein/Oberbayern und bis 1990 deren Präsident, unternahm Studienreisen nach Belgien, Holland, Italien, Finnland und Norwegen, beschickte 1949 die 2. Deutsche Kunstausstellung in Dresden, 1975 Ehrung mit dem Schwabinger Kunstpreis, tätig in Traunstein, Mitte der 1960er Jahre Übersiedlung nach München, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Ausstellungskatalog "Rote Reiter“ 2005 Traunstein, "Künstlerlexikon Ostpreußen und Westpreußen" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3722
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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E. von Bülow, An einem Sommertag

von einer Mauer geschütztes Haus und im Hintergrund mächtige Bäume, Mischtechnik auf bräunlichem Papier, um 1910, unten links signiert "E. v. Bülow", übliche Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 54 x 46,5 cm.

Katalog-Nr.: 3691
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Fischer im Golf von Neapel

der ruhige Golf von Neapel mit zahlreichen Fischerbooten sowie im Hintergrund der bedrohlich rauchende Vesuv unter leicht bewölktem Himmel, Gouache auf Papier, Mitte 19. Jh., farbfrisch erhalten, hinter Glas in Berliner Leiste gerahmt (mit Verlusten), Darstellungsmaße ca. 29,5 x 44,5 cm.

Katalog-Nr.: 3679
Limit: 360,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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František Xaver Böhm, attr., Dorfansicht

Blick auf mehrere umfriedete Fachwerkhäuser mit hochgezogenen Dächern, im Hintergrund Kirchturm, Aquarell über Graphit, 1. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "F. Böhm", Erhaltungsmängel, ansprechend hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 51,5 x 71 cm. Künstlerinfo: tschech. Maler (1890 bis nach 1938), Studium an der Akademie in Prag, auch als Zeichenlehrer tätig, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3688
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Franz Goepfart, attr., Kritzekrebsmarkt

Blick von der leichten Vogelschau auf das Getümmel mit Schaustellern und zahlreichen Besuchern in Mellingen, Mischtechnik (Deckfarben und Aquarell), rechts unten in Blei monogrammiert "F. G." und datiert "1892", auf der Rahmenrückwand bezeichnet "Franz Goepfart "Kritzekrebsmarkt in Mellingen, 1892"", geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 31 x 41,5 cm. Künstlerinfo: dt. Portrait- und Genremaler (1866 Mönchholzhausen bei Weimar bis 1926 Weimar), 1871 Umzug nach Weimar, studierte 1892–97 an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule bei Max Thedy und Theodor Hagen, ab 1895 Zeichenlehrer an der Großherzoglichen Zeichenschule im Jägerhaus, hier ab 1917 stellvertretender Direktor und 1925 Direktor, parallel freischaffend, beschickte Ausstellungen in Düsseldorf, Dresden, Berlin und den Glaspalast in München, Mitglied und zeitweise Vorstand des Thüringer Ausstellerverbandes, Gründungsmitglied und Vorstand der Weimarer Atelierhausgesellschaft und Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Müller-Singer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Info Stadtmuseum Weimar.

Katalog-Nr.: 3658
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Franz Ringel, Portraitzeichnung

mit wenigen gekonnten Strichen angelegtes Bildnis eines älteren Herren, im oberen Bereich typographisch bezeichnet "Franz Ringel/Die Reise nach Petuschki", Graphit und Farbstifte, im unteren rechten Bereich datiert "2003" und signiert "M. J. M. Ringel, minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 26 x 21 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1940 Graz bis 2011 Graz), 1955-59 Besuch der Kunstgewerbeschule in Graz, 1960-65 Studium an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, 1968 Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Wirklichkeiten“, ab 1980 signierte er mit „M. J. M. Ringel“. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3745
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Frauenkopf

nach einem Selbstportrait von Käthe Kollwitz, einfühlsame Zeichnung mit gekonnter Behandlung des Lichts, Graphit auf Papier und auf Karton kaschiert, 2. Hälfte 20. Jh., unsigniert, Papier gebräunt, im oberen Bereich fleckig, Blattmaße ca. 21 x 17,5 cm.

Katalog-Nr.: 3734
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gerhard Marcks, attr., Zeichnungskonvolut

fünf Blatt mit der Darstellung von Akten, Menschengruppen und sitzender Frau, Graphit gewischt auf verschiedenen Papieren, ein Blatt datiert "25 XI (19)26", teils mit seinem Kürzel, unterschiedliche Erhaltung, Blattmaße max. ca. 36 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer und Grafiker (1889 Berlin bis 1981 Burgbrohl), ab 1908 Werkstattgemeinschaft mit Richard Scheibe, Förderung durch August Gaul und Georg Kolbe, Tätigkeit als Entwerfer für die Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst, 1917 Zusammenarbeit mit der Steingutfabrik Velten-Vordamm, ab 1918 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Berlin, 1919 Berufung an das Bauhaus in Weimar, ab 1920 Leiter der Bauhaustöpferei in Dornburg, hier Zusammenarbeit mit Otto Lindig und Max Krehan, durch Lyonell Feininger Anregung, sich mit dem Holzschnitt zu beschäftigen, 1925 Berufung an die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle, 1928 Villa-Romana-Preis, 1933 Entlassung aus dem Lehramt, 1937 Beschlagnahmung von 86 seiner Werke durch die Nationalsozialisten, Diffamierung als „Entarteter Künstler“ und mit Ausstellungsverbot belegt, 1945 Berufung an die Landeskunstschule Hamburg, ab 1950 freischaffend in Köln tätig, ab 1955 Mitglied der Akademie der Künste, 1974 Umzug in die Eifel, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3712
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gundram Holdgrün, Konvolut Vogeldarstellungen

16 Arbeiten mit der detailreichen Darstellung verschiedener Greifvögel, Aquarell auf Karton, meist signiert "Gundram Holdgrün", datiert zwischen 1984 und 1995, teils leichte Altersspuren, Blattmaße max. ca. 56 x 42 cm.

Katalog-Nr.: 3705
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hafenpromenade von Neapel

gut besuchte Promenade am Golf von Neapel im Licht des allmählich zur Neige gehenden Tages, Gouache auf Papier, Mitte 19. Jh., geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas in Leiste der Zeit gerahmt (mit Verlusten), Darstellungsmaße ca. 31,6 x 44,3 cm.

Katalog-Nr.: 3674
Limit: 360,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hans Lasko, Beim Unterricht

Schulklasse während des Unterrichts, mit einem Schüler helfender Lehrerin, Mischtechnik (Graphit, Aquarell und Deckfarben) auf Papier, links unten signiert und datiert "H. Lasko 1950", war gerollt, geringe Altersmängel, Blattmaße ca. 45 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1900 Trakies/Ostpreußen bis 1979 Jena), 1920-25 Studium an der Akademie in Königsberg, 1925-31 Meisterschüler von Artur Degner an der Hochschule für Bildende Künste Berlin, nachfolgend in Berlin tätig, 1938 Rückkehr in seine ostpreußische Heimat, Soldat im 2. Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft, ab 1946 in Bad Klosterlausnitz und ab 1950 in Jena ansässig. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3711
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hartmut Hansen, Aquarellkonvolut

drei Blatt, "Halle Moritzkirchhof"; "Halle – Neue Residenz (Geiseltal Museum)" und Altes Haus, Tusche und Aquarell auf Papier, 2. Hälfte 20. Jh., zwei Arbeiten auf Passepartout signiert "Hansen", fest in einfaches Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Mediziner (1939 Oschersleben/Bode bis 2021 Berlin), frühe Hinwendung zur Malerei, 1957–66 Studium der Medizin in Halle/Saale, parallel Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein, ab 1966 Arzt am Krankenhaus Neuruppin, parallel freischaffend als Maler, regelmäßige Aufenthalte in Ahrenshoop, ab 1975 tätig als Anästhesist in Berlin, hier Kontakt zu Günter Gaus, dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die Gemälde des Künstlers erwarb, die Wohnung des Künstlers in der Wilhelm Pieck-Straße [heue: Torstraße] in Berlin-Mitte wurde zum kulturellen Ort des Austauschs einer unabhängigen und kritischen Gruppe kulturell Interessierter, hier las unter anderem Günter Grass 1978 aus seinem Buch "Butt", tätig in Berlin-Mitte, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3704
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hartmut Hansen, Konvolut abstrakte Arbeiten

neun auf vier Bogen arrangierte Papierarbeiten, auf zwei Bogen signiert "Hartmut Hansen" sowie betitelt "Triumvirat" und "dunkle Etage", unterschiedliche Techniken, teils datiert "1690", leichte Altersspuren, der Unterlagekarton teils fleckig, Maße Unterkarton ca. 50 x 62 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Mediziner (1939 Oschersleben/Bode bis 2021 Berlin), frühe Hinwendung zur Malerei, 1957–66 Studium der Medizin in Halle/Saale, parallel Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein, ab 1966 Arzt am Krankenhaus Neuruppin, parallel freischaffend als Maler, regelmäßige Aufenthalte in Ahrenshoop, ab 1975 tätig als Anästhesist in Berlin, hier Kontakt zu Günter Gaus, dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die Gemälde des Künstlers erwarb, die Wohnung des Künstlers in der Wilhelm Pieck-Straße [heue: Torstraße] in Berlin-Mitte wurde zum kulturellen Ort des Austauschs einer unabhängigen und kritischen Gruppe kulturell Interessierter, hier las unter anderem Günter Grass 1978 aus seinem Buch "Butt", tätig in Berlin-Mitte, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3703
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Heinrich Diersch, attr., "Lahnberge bei Biedenkopf"

sanfte Hügelkette mit Wäldern und einzelnen Baumgruppen sowie wenigen verstreuten Häusern unter Himmel mit Schönwetterwolken, impressionistische Landschaftzeichnung mit pointilistischen Einflüssen, Farbstifte auf Papier, rechts unten signiert und datiert "H. Diersch (19)17", auf Rahmenrückwand alt montierte Pappe und hierauf betitelt "Lahnberge b. Biedenkopf", auf Rückwand Zuschreibung "Heinrich Diersch (1880–1969) Meistersch. v. C. Bantzer", leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 30,5 x 43,5 cm.

Katalog-Nr.: 3699
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hermann Moritz Wunderlich, Fischerboote am Kai

auf dem Trockenen liegendes Fischerboot mit Fischern, beim Befestigen der Netze, im Hintergrund baufälliges Haus, Aquarell auf Papier, unten links signiert und datiert "H. Wunderlich 1886", Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 24 x 18 cm. Künstlerinfo: dt. Aquarellmaler (1839 Dresden bis 1915 Dresden), 1847-54 Besuch des Freimauerinstituts zu Dresden, ab 1854 Studium an der Akademie in Dresden, nachfolgend Autodidakt, 1861-72 Zeichenlehrer am Freimauerinstitut, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3667
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Wie funktioniert eine Auktion