Ewald Ungethüm, "Pilzsammeln verboten"
in einem dunklen Wald steht mit hängenden Schultern ein zwergenähnliches Wesen beim Pilze sammeln, sich eine Standpauke von einem Riesen mit rotem Lendenschurz und Keule anhörend, feinst lasierende Ölmalerei über Blei mit stilistischen Anklängen an den magischen Realismus, auf Hartfaser, rechts unten ligiertes Monogramm und datiert "1945", rückseitig nochmals signiert, betitelt und nummeriert "589" sowie verworfene Zeichnungen, Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 33,5 x 24,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1886 Cainsdorf), ansässig im sächsischen Limbach-Oberfrohna und im thüringischen Altenburg, laut Aussage des ehemaligen Chefs der Tanzkompanie am Stadttheater Gießen, Tarek Assam, wurde der Künstler zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, war 1946 auf der Jubiläumsausstellung anlässlich des 70-jährigen Bestens des Lindenau-Museums in Altenburg mit mindestens fünf Werken vertreten, Quelle: Vollmer, Gießener Allgemeine, 24.8.22 und Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands e.V., Jubiläumsausstellung des Staatlichen Lindenau-Museums Altenburg.