Sächsische Künstler

Katalog-Nr. 3871

Otto Lange, "Landschaft 7"

Weidelandschaft mit Pferden unter einem Baum am Dorfrand, expressive, gratige Radierung, um 1912, rechts unten in der Platte ligiertes Künstlermonogramm "OL", links unter der Platte in Bleistift betitelt "Landschaft 7" und rechts handsigniert "OttoLange", etwas fleckig und gebräunt, hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 39 x 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Paul Otto Lange, genannt "Ottolange", dt. Maler und Graphiker (1879 Dresden bis 1944 Dresden), zunächst Lehre als Dekorationsmaler, anschließend Schüler der Kunstgewerbeschule Dresden, ab 1909 Studium an der Dresdner Akademie bei Otto Gussmann, 1915–19 Lehrer an der Kunstgewerbeschule Bromberg, ab 1919 tätig in Dresden, hier Mitglied der „Dresdner Sezession Gruppe 1919“ und der Novembergruppe, ab 1921 Mitglied des Akademischen Rates Sachsen, unternahm diverse Studienreisen wie 1922 nach Österreich, 1925 nach Kroatien, 1926 nach Italien und 1927 Île de France und nach der Schweiz sowie 1928 nach Böhmen, 1925–33 Professor an der Staatlichen Kunstschule für Textilindustrie Plauen, 1933 Amtsenthebung, ab 1933 freischaffend in Dresden, Mitglied der Dresdner Künstlervereinigung Sezession, im Deutschen Werkbund und ab 1933 in der Reichskammer der bildenden Künste, 1937–45 als "entartet" verfemt, Beschlagnahme und Vernichtung seiner Werke in Museen, 1938 vertreten auf der Berliner Ausstellung "Entartete Kunst", 1937–38 Reise an den Walchensee und 1943 in die Alpen, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Internet.

Limit:
180,00 €
Zuschlag:
550,00 €

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