Sächsische Künstler

Katalog-Nr. 3853

Karl-Heinz Schmidt, "Es ist kalt"

nächtliche Szene mit einsamem fröstelnden Mann vor einer Mauer, von Personen jenseits der Mauer beobachtet, eindrucksvolle Darstellung des ausgestoßen seins und sozialer Isolation, Mischtechnik (Öl und Tempera) auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert und datiert "K H Schmidt [19]75", rückseitig Künstleranschrift, Nummerierung und Titel "K.H. Schmidt 703 Leipzig, A.-Bebelstr. 50 – 5.31 »Es ist kalt«" so getilgte Datierung "1975" und von Vorderseite abweichende Datierung "1968", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 85 x 98,5 cm. Künstlerinfo: auch Karl Heinz Schmidt, dt. Maler, Graphiker, Emaillekünstler und Kunstpädagoge (geboren 1936 in Dresden), 1950–53 Tischlerlehre bei den Deutschen Werkstätten Hellerau, 1954–57 Studium an der Arbeiter- und Bauernfakultät an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Dresden, 1957–62 Weiterbildung als Plakatkünstler an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Heinz Wagner, 1963–79 freischaffend als Maler, Graphiker, Ausstellungs- und Messegestalter in Leipzig, 1980–2001 Lehrer, später Dozent an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle, anschließend freischaffend in Leipzig, beschickte unter anderem die Kunstausstellung der DDR in Dresden sowie Ausstellungen in Altenburg, Leipzig, Magdeburg und Cottbus, ab 1964 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, 2008 Ehrung mit dem Gellert-Preis, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Lothar Lang "Malerei und Grafik in der DDR", "Leipziger Kalender 2005/2006" und Internet.

Limit:
400,00 €
Zuschlag:
650,00 €

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