Bernhard Mühlig "Oybin"
in zwischen Hügeln und Feldern gelegenes Dorf führender Weg mit einem Bauern auf dem Heimweg, im Hintergrund die typische Berg- und Hügellandschaft des Zittauer Gebirges, teils mit spitzem Pinsel ausgeführte Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1870, links unten signiert "B. Mühlig", auf der Rahmenrückseite Zettel und hier alt bezeichnet "Oybin", somit entstand das Werk in der Näher der bekannten und von vielen Künstlern festgehaltenen Burg- und Klosterruine unweit der tschechischen Grenze, Alterscraquelure und im Randbereich Verluste der Farbschicht (die Ränder mit Ponalkleber verfestigt), in goldbronzierter Leiste der Zeit gerahmt, Falzmaße ca. 18 x 28 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Genre- und Tiermaler sowie Illustrator und Porzellanmaler (1829 Eibenstock bis 1910 Dresden), Bruder des Meno Mühlig (1823–73) und Vater des Albert Ernst Mühlig (1862–1901), Ausbildung zum Tierpräparator, später autodidaktische Hinwendung zur Malerei, gefördert von seinem Bruder Meno Mühlig und von Hauptmann Wilhelm Hermann von Witzleben, ab 1854 mit Witzleben Studienreisen nach Böhmen, beschickte ab 1852 Ausstellungen, Mitglied des sächsischen Kunstvereins und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, war tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Müller-Singer, Bénézit, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Fabia Günther "Spätromantische Idylle" und Wikipedia.