Sächsische Künstler

Katalog-Nr. 3809

Carl Gottlob Mittenzwey, Große Portraitpendants

fast lebensgroße Portraits eines jungen Herrn und einer jungen Dame in schlichter schwarzer Kleidung, einfühlsame Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, rechts bzw. links unten signiert "Mittenzwey" sowie datiert "1867", jeweils mit Craquelure und Retuschen, das Damenbildnis mit restaurierter Leinwandstelle, im imposanten, goldfarbenen ovalen Prunkrahmen der Zeit, Falzmaße je ca. 66,5 x 49 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl Gottlob Mittenzwey, auch Karl Gottlob Mittenzweij, Mittenzwei, Mittentzwei, Mittentzweij oder Mittentzwey, dt. Portrait-, Landschafts- und Vedutenmaler sowie Zeichner und Kunstpädagoge (1822 Reichenbach im Vogtland bis 1890 Zwickau), studierte ab 1842 an der Akademie Dresden, weitergebildet in Antwerpen, später in Zwickau als Portraitmaler und Zeichenlehrer am Zwickauer Gymnasium tätig, Privatlehrer des jungen Fritz von Uhde, lieferte 1859 die Zeichnungen für die Lithographien des "Albums der Obererzgebirgischen Staats-Eisenbahn", Initiator zur Gründung des Zwickauer Kunstvereins und langjähriger Stadtverordneter in Zwickau, Quelle: Adressbuch der Kreisstadt Zwickau 1854, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Rudolf von Arps-Aubert "Carl Gottlob Mittenzwey: ein Zwickauer Porträtmaler des 19. Jahrhunderts", Dick-Brüggenthies-Münzel "Der Erfinder des Mittenzwey-Okulars: Moritz Mittenzwey (1836–1889)", Ulf Küster in "Fritz von Uhde – Vom Realismus zum Impressionismus".

Limit:
360,00 €
Zuschlag:
650,00 €

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