Grafik

Katalog-Nr. 3552

Josef Seché, Amouröse Gesellschaft

teils frivole Gestalten, um eine auf dem Sockel stehende nackte Schönheit versammelt, vielfigürliche Komposition, Radierung mit dezentem Plattenton auf Japanpapier, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Seché" und links nummeriert "X/XV", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 25,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Emil Josef Karl Sechehaye, verwandte das Pseudonym "Seché", dt. Maler, Graphiker, Gebrauchsgraphiker, Designer, Plastiker und Architekt (1880 Köln bis 1948 Seefeld/Oberbayern), Sohn des Kölner Architekten Josef Sechehaye (1850–1901), Schüler der Kunstgewerbeschule Düsseldorf, Architekturstudium an der Technischen Hochschule Stuttgart und der Technischen Hochschule München, studierte ab 1908 an der Akademie München bei Hugo von Habermann und Franz von Stuck, machte sich einen Namen als einer der modernsten Plakat- und Produktdesigner seiner Zeit und gestaltete z.B. Radios für die Firma Mende, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Verband Deutscher Reklamefachleute und im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, tätig in München, ab 1928 in Berlin-Halensee ansässig und Lehrer an der „Reimann-Schule“, nach Zerstörung seines Berliner Ateliers im 2. Weltkrieg Übersiedlung nach Bayern, letztendlich in Breitbrunn am Ammersee tätig, Quelle: Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Horst Ludwig "Franz von Stuck und seine Schüler", Bruckmann, Saur und Wikipedia.

Limit:
20,00 €
Zuschlag:
20,00 €

Wie funktioniert eine Auktion