nackte junge Frau mit hinter den Kopf verschränkten Armen, den Betrachter anblickend, Lithographie auf schwachem Maschinenbütten, unter der Darstellung rechts in Blei signiert und datiert "Womacka (19)80", in der unteren linken Blattecke nummeriert "5/50", stark lichtrandig, Darstellungsmaße ca. 26 x 41 cm, Blattmaße ca. 39 x 62 cm. Künstlerinfo: dt.-böhm. Maler, Graphiker, Plastiker u. Entwerfer (1925 Obergeorgenthal in Böhmen bis 2010 Berlin), Kindheit in Brüx (Most), zunächst Lehre zum Dekorationsmaler, 1940–43 Studium an der Staatsschule für Keramik in Teplitz-Schönau, ab 1946 Schüler der Meisterschule für Gestaltendes Handwerk in Braunschweig, ab 1949 an der Kunsthochschule Weimar bei Hans Hofmann-Lederer, Hermann Kirchberger und Otto Herbig, 1951–52 Studium an der Akademie in Dresden bei Fritz Dähn und Rudolf Bergander, 1953 als Assistent, ab 1965 Professor und 1968–88 Rektor der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee, 1959–88 Vizepräsident des VBK der DDR, ab 1968 Mitglied der Akademie der Künste der DDR, sein bekanntestes Werk ist der Mosaikfries am ehemaligem Haus des Lehrers Berlin, war tätig in Berlin und Loddin, Quelle: Vollmer und Internet.
Katalog-Nr.: 3656
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €
abstrahierte Darstellung eines Christuskopfes, collagierte Mischtechnik aus Farbholzschnitten (teils gefaltet) und Farboffsetdrucken, um 2000, im unteren Bereich in Blei rechts signiert "Furtwängler" und links nummeriert "18/22", Blattmaße ca. 44,5 x 35 cm; kolorierter Holzschnitt, um 2000, unter der Darstellung in Blei signiert "Furtwängler", rückseitig handschriftlicher Brief des Künstlers in Blei, Darstellungsmaße ca. 10,8 x 8,8 cm. Künstlerinfo: eigentl. Felix Martin Furtwängler, dt. Graphiker, Maler und Buchkünstler (geboren 1954 in Karlsruhe), Studium in an der Kunstschule Alsterdamm in Hamburg und an der Hochschule der Künste in Berlin, 1975 erschienen die ersten Handpressendrucke, ab 1982 Meisterschüler von Gerhart Bergmann, 1987 Verleihung des Karl-Hofer-Stipendiums, Gestaltung des Deckengemäldes in der Martin-Luther-Kirche Edemissen, lebt und arbeitet in Berlin und Dietratried/Allgäu, Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3668
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €
expressives Kopfbildnis des gekreuzigten Jesus mit Dornenkrone und Heiligenschein, rechts ist die Spitze eines Speeres mit dem biblisch überlieferten Schwamm mit Essigwasser zu sehen, welchen Jesus kurz vor seinem Tod angenommen hatte, Holzschnitt auf Papier, links unten in der Platte ligiert monogrammiert und datiert "PV 1936", rechts unter der Darstellung in Blei handsigniert "Peter Valentin", Blatt etwas gegilbt, rechts oben Einriss, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Druckmaße ca. 32 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Freskant, Mosaikkünstler, Restaurator und Bildhauer (1904 Offenburg bis 1995 Offenburg), Sohn des Offenburger Bildhauers Peter Valentin (1877–1962), zunächst Schüler des humanistischen Grimmelshausen-Gymnasiums Offenburg, hier künstlerisch gefördert von seinem Zeichenlehrer A. Mangold, 1920–23 Bildhauerlehre bei seinem Vater, 1923 Vorbereitungskurs an der Zeichenschule von Heinrich Knirr in München, hier Schüler von Andreas Seiler, 1924–26 Studium an der Münchner Akademie bei Hermann Groeber und Max Doerner, parallel Kopist nach Werken von Rubens , Breughel und Feuerbach in der Münchner Pinakothek, 1924 entstand im Auftrag des Schwarzwaldvereins sein erster Auftrag als Bildhauer zu einem Kriegerdenkmal, 1926–28 Studienaufenthalt in Paris und Schüler der Académie des Beaux Arts bei Ernest Laurent, parallel Schüler der Académie de la Grande Chaumière, in Paris autodidaktische Weiterbildung durch Kopien nach Tizian, Rubens, Frans Hals und Boucher im Louvre, 1928 Übersiedlung nach Montreal, hier Gründung einer Mal- und Zeichenschule und künstlerisch freischaffend als Maler, Bildhauer, Freskant und Graphiker, 1933 Rückkehr nach Offenburg, 1934 Eheschließung, in den 1930er Jahren zunehmend Hinwendung zu religiösen Themen und Kirchenmalerei, 1939–45 Kriegsdienst als Kartograph im 2. Weltkrieg in Russland, anschließend freischaffend in Offenburg, 1972–75 Ausstattung des Rathauses Renchen, in den 1960er und 1970er Jahren Dozent an der Volkshochschule Offenburg, Mitglied im badischen Kunstverein, tätig in Offenburg, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wikipedia, Matrikel der Münchner Akademie, Mülfarth und Künstlerverzeichnis Baden-Württemberg 1982.
Katalog-Nr.: 3593
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 120,00 €
"Paar mit Masken" und stehendes, sich umarmendes Paar, Holzschnitte auf Japanpapier, Mitte 1980, jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "Brüne", etwas lichtrandig, Darstellungsmaße max. 26 x 35 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Zeichnerin und Graphikerin (geboren 1941 in Berlin), 1947 Übersiedlung der Familie nach Leipzig, 1956–59 Lehre als Buchbinderin, Besuch der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig, ab 1961 Studium an der HGB bei Bernhard Heisig und Heinz Wagner, 1966–77 freischaffend und Mitarbeiterin im Atelier ihres späteren Mannes Bernhard Heisig, 1979–99 Lehrauftrag an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle, 1987 Verleihung des Kunstpreises der DDR, 1988 Teilnahme an der Biennale in Venedig, 1991 Heirat mit Bernhard Heisig, 1999 Umzug nach Strohdehne, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“, Internetpräsenz der Künstlerin und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3611
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €
sieben Arbeiten mit der Darstellung von Schneeberg; St. Jacob/Arlberg; Maria Würth; Ruine Klamm; Dachstein; Semmering und Forchenstein, Farblithographien, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Koziol", links bezeichnet "orig. Steinz." und unterschiedlich betitelt, ebenfalls im Stein signiert "Koziol", unter Passepartout montiert, beigelegt Einleitungsblatt beschriftet "Dankbarst gewidmet von der Wohlfahrtsstation der Österreichischen Offiziersvereinigung", leicht gebräunt, Darstellungsmaße ca. 18 x 17,5 cm, Blattmaße ca. 21 x 21,5 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Graphiker (um 1874 bis nach 1934). Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3583
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €
bestehend aus 46 Ansichten verschiedener europäischer Städte und Landschaften, 2. Hälfte 19. Jh., meist gut erhalten, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitte ca. 13 x 18 cm.
Katalog-Nr.: 3566
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €
bestehend aus vier Farbholzschnitten, einer Lithographie und einer Tuschezeichnung, Mitte 20. Jh., jeweils in Blei signiert "Schmolling" und teils bezeichnet, unterschiedliche Erhaltung, Blattmaße max. 55 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1892 Brandenburg an der Havel bis 1965 Traisa bei Darmstadt), Studium an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums bei Emil Orlik und kunstgeschichtliche Studien an der Universität Berlin, Mitglied der Novembergruppe, tätig in Berlin und nachfolgend ansässig in Insterburg/Ostpreußen und Elmshorn, 1937 Beschlagnahme zweier Arbeiten im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“, 1940 Teilnahme an der Großen Deutschen Kunstausstellung in München, Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, Quelle: Vollmer und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3589
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 80,00 €
William Heath "Dipping a rush Light"; Karikatur auf Arthur Wellesley und Louis Leopold Boilly "Les antiquaires", kolorierte Lithographien, wohl etwas spätere Abzüge, Blattmaße max. ca. 40 x 28 cm.
Katalog-Nr.: 3562
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €
Blick auf den Markusplatz mit Markusturm und Dogenpalast und im Vordergrund mehrere Arbeiter, beim Entladen von Segelschiffen, nach einer Vorlage von Luca Carlevaris, kolorierter Kupferstich, Ende 18. Jh., in der Platte rechts unten bezeichnet "Gravé par Jean Hauer" und links "desino par Luc. Carlevaris", gebräunt, fleckig und Faltlinien außerhalb der Darstellung, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 25,5 x 38 cm, Blattmaße ca. 35 x 44 cm. Künstlerinfo: eigentl. Johann Jakob Hauer, Maler und Graphiker (1751 Gau-Algeheim/Rheinhessen bis 1829 Blois, Dèpartement Loir-et-Cher), Lehre bei Johann Philipp Hoffmeister in Mannheim, ab 1769 Studium an der königlichen Kunstakademie in Paris, seit 1820 in Blois ansässig. Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3512
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 70,00 €
detaillierte Auflistung der Genealogie der Herrscher von Sizilien, beginnend bei Roger von Sizilien (1085) und endend um 1600, im unteren Bereich Blick aus der Vogelschau auf Palermo, Kupferstich, Mitte 17. Jh., etwas wasserrandig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 51 x 37,5 cm.
Katalog-Nr.: 3548
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 280,00 €
umfangreiche Sammlung, bestehend aus 51 Blatt mit der Darstellung von Stadt- und Landschaftsansichten (vorwiegend Australien), einigen Landkarten, Pflanzendarstellungen und Darstellungen zu Land und Leuten, Kupferstich, Stahlstich, Radierung und Lithographie, unterschiedliche Erhaltung, je unter Passepartout montiert.
Katalog-Nr.: 3565
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €
bestehend aus 33 Graphiken, Stahlstiche, Xylographien und Lithographien, teils koloriert, meist gut erhalten, je unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 17 x 22 cm.
Katalog-Nr.: 3564
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €
oben rechts Jagdszene und hier bezeichnet „Ducatus Luneburgensis et Comitatus Dannebergensis nova tabula per C. Weigelium“, Darstellung des Gebiets zwischen Hamburg/Elbemündung im Norden, Teile von Brandenburg im Osten, Wolfenbüttel im Süden und Nienburg im Westen, teilkolorierter Kupferstich, 1718, mittig Bugfalte, gebräunt und fleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 32,5 x 38 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher und Verleger, Bruder des Kunsthändlers und Kupferstechers Christoph Weigel (1654–1725), 1701 Bürgerrecht von Nürnberg, wie sein Bruder ließ er sich als Kupferstecher und Verleger in Nürnberg nieder, 1717 Genannter des Größeren Rates, nach seinem Tod Anfang September 1726 führte seine Witwe Barbara Magdalena Weigel geb. Schwab (1679–1771) die Handlung weiter, um 1734 übernahm der Sohn Christoph (ca. 1700–1777) die Geschäftsführung, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Katalog-Nr.: 3537
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 35,00 €
oben mittig prächtige, von Putten und Wappen umgebene Kartusche und hier bezeichnet "Ducatus Pomeraniae... per Frederick Wit", Darstellung des Gebiets zwischen Bornholm im Norden, Danzig im Osten, Berlin Süden und Ribnitz im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1720, mittig geglättete Bugfalte, braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 40 x 58 cm. Künstlerinfo: niederl. Verleger, Sohn des Frederick de Wit I. (1630 Gouda bis 1706 Amsterdam), übernahm vor 1680 das väterliche Verlagshaus und führte es erfolgreich weiter, 1661 Bürgerrecht von Amsterdam, 1664 Mitglied der St. Lucasgilde, 1694-1704 als Laienrichter bzw. Schöffe in Amsterdam tätig, ab 1698 Herausgabe der „Stedeboeken der Niederlanden (Städtebücher mit Stadtplänen und Ansichten)“ und der „Stadtbücher Europas“ nach der Idee seines Vaters, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3542
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 110,00 €
rechts unten figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Chekiang, Imperii Sinarum Provincia Decima", Darstellung von China mit der Heiligen Insel, auf Basis der Karten von Martino Martini, rückseitig typographischer Text, teilkolorierter Kupferstich, um 1655, links unten in der Platte bezeichnet "J. Blaeu Exudebat", fleckig und stärker gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 40 x 49 cm. Künstlerinfo: auch Johannes Willemszoon, John Williamson oder Ioanne Blaev, niederl. Kartograph, Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1596 Alkmaar bis 1673 Amsterdam), Sohn und Schüler des Willem Janszoon Blaeu (1571–1638), 1603 Übersiedlung nach Amsterdam, zunächst Jurastudium und 1620 Promotion zum Dr. jur., spätestens 1631 als Mitarbeiter seines Vaters nachweisbar, zusammen mit diesem 1636 Herausgabe des "Novus Atlas", dessen weitere Vervollkommnung später seinen Ruhm als Kartograph begründen sollte, 1638 Tod des Vaters und Fortführung der Geschäfte (Werkstatt, Verlag, Buchhandlung) mit seinem Bruder Cornelis Blaeu (ca. 1610–1642), Herausgabe weiterer Bände des "Novus Atlas", 1638 zum Nachfolger seines Vaters als offizieller Kartograph der Niederländischen Ostindien-Kompanie berufen, 1651–72 zum Amsterdamer Stadtrat gewählt, Ernennung zum Drucker des schwedischen Königs, 1655 Herausgabe des 5-bändigen und 1662 des 11-bändigen "Atlas Maior", eine der teuersten und erfolgreichsten Publikationen jener Zeit, 1659 Geschäftsfiliale in Wien, 1662 Übergabe der Buchhandlung an seinen Sohn Pieter Blaeu, 1667 Eröffnung einer zweiten Druckerei, 1672 Zerstörung der Werkstatt Blaeus beim Stadtbrand von Amsterdam, Quelle: AKL und Internet.
Katalog-Nr.: 3544
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 80,00 €
idyllische, tief verschneite Kleinstadtansicht, Holzschnitt auf Papier, links unter der Darstellung in Blei betitelt »Winter« und bezeichnet "Holzschnitt/Handabzug" sowie rechts handsigniert und datiert "Peter Schmidt [19]65", rückseitig auf dem Rückkarton Annotation "Brandenburg", Altersspuren, original hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 22,5 x 44 cm, Falzmaße ca. 48 x 63,5 cm.
Katalog-Nr.: 3588
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 90,00 €
Plan von Trier mit der Einzeichnung der wichtigsten Gebäude und Darstellung der Befestigungsanlagen, im unteren Bereich Blick auf Trier aus der Vogelschau, teilkolorierter Kupferstich auf Bütten, um 1740, schöner, präziser Druck, geglättete Bugfalte, minimal fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt (Scheibe mit Sprung), Passepartoutausschnitt ca. 48 x 56,5 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Katalog-Nr.: 3524
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 100,00 €
sich in einem Weinkeller um ein Weinfass versammelte Herren, den edlen Traubensaft verkostend, nach einem Gemälde von Johann Peter Hasenclever, Kupferstich, Ende 19. Jh., unter der Darstellung, in der Platte bezeichnet rechts "J. Kohlschein del. et sculps", links "J. P. Hasenclever pinx" und mittig betitelt "Die Weinprobe", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt (defekt), Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 52 x 70 cm. Künstlerinfo: auch Josef, dt. Zeichner und reproduzierender Kupferstecher (1841 Warburg bis 1915 Düsseldorf), studierte 1856–60 an der Akademie in Düsseldorf bei Joseph von Keller, unternahm anschließend Studienreisen durch Deutschland, u. a. nach Dresden nach Italien (Florenz), Österreich (Wien) und Frankreich (Paris), anschließend in Düsseldorf ansässig, ab 1863 Lehrer an der Düsseldorfer Akademie, 1884 Ernennung zum königlichen Professor, Quelle: Thieme-Becker, Müller und Internet.
Katalog-Nr.: 3553
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €
fünf Arbeiten, "Schloß Riedthaim" (Schloss Riedersheim); "Schloß Seldenburg"; "Schloß Mattau"; "Schloß Baumgartten" und "Schloß Großhausen", erschienen in "Historico-Topographica Descriptio...", kolorierte Kupferstiche, um 1720, minimale Altersspuren, identisch unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 12,5 x 17,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher (1645 Nürnberg bis 1718 München), seit 1666 in München tätig, zunächst Fourier am bayerischen Hof, 1669 Ernennung zum Hofkupferstecher von Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern und 1680 Ernennung zum kurfürstlichen Ritterstubenportier, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Katalog-Nr.: 3526
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 80,00 €
detailreicher Plan von Warschau mit der Weichsel, umgeben von der Darstellung von 17 wichtigen Gebäuden der Stadt, im unteren Teil Panoramaansicht, erschien als Teil der 1772 in Paris herausgegebenen großen Wandkarte von Polen (177 x 202 cm), Kupferstich auf grobem Bütten, links unter der Darstellung verwaschener Druckvermerk, ungewöhnlich breitrandiges Exemplar, Druck wirkt etwas flach, auf Unterlagekarton und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 35,3 x 51,8 cm, Blattmaße ca. 49 x 69,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Giovanni Antonio Rizzi Zannoni, ital. Kartograph und Geograph (1736 Padua bis 1814 Neapel), studierte 1749–51 an der Universität Padua bei John Poleni, unternahm Studienreisen durch Italien, die Türkei und Russland, 1753 als Kartograph im Dienste des sächsischen Kurfürsten und Königs von Polen, August III. in Polen, 1756 in Schweden und Dänemark tätig, ab 1757 in preußischen Diensten und Teilnahme am 7-jährigen Krieg, anschließend mehrere Jahre in Paris tätig, 1765 korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, 1776 Rückkehr nach Padua, ab 1781 in Neapel tätig, Quelle: Wikipedia und Internet.
Katalog-Nr.: 3527
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 1000,00 €
in der unteren linken Ecke figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Lotharingiae Tubula Generalis in qua Ducatus Lotharingiae... Ioh. Bapt. Homanno Norimbergoe", Darstellung des Gebiets zwischen Luxemburg (Stadt) im Norden, Freiburg/Breisgau im Osten, Beford im Süden und Sedan im Westen, ca. im Zentrum liegt Nancy, flächenkolorierter Kupferstich, Anfang 18. Jh., mittig Bugfalte, im Randbereich geringe Papierverluste, leicht fleckig, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 57 cm, Blattmaße ca. 50 x 58 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Katalog-Nr.: 3528
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €
unten mittig Szene mit dem Turmbau zu Babel und hier auf einem Stein bezeichnet "Mesopotamie Assuria et Babyloniae Tabula per C. Wei(gel) Norimb. ...", Darstellung des Gebiets von Syrien, Mesopotamien, Assyrisches Reich und Babylon in der Ausdehnung der damaligen Zeit, teilkolorierter Kupferstich auf Bütten, um 1720, schöner kräftiger Druck, mittig saubere Faltlinie, minimal fleckig, Darstellungsmaße ca. 31,5 x 39,7 cm, Blattmaße ca. 35,5 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher und Verleger, Bruder des Kunsthändlers und Kupferstechers Christoph Weigel (1654-1725), 1701 Bürgerrecht von Nürnberg, wie sein Bruder ließ er sich als Kupferstecher und Verleger in Nürnberg nieder, 1717 Genannter des Größeren Rates, nach seinem Tod Anfang September 1726 führte seine Witwe Barbara Magdalena Weigel geb. Schwab (1679-1771) die Handlung weiter, um 1734 übernahm der Sohn Christoph (ca. 1700-1777) die Geschäftsführung, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Katalog-Nr.: 3546
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €
Blick über den Canal Grande auf die imposante Rialtobrücke, im Vordergrund geschäftiges Treiben auf dem Wasser, unter der Darstellung in der Platte ausführlich bezeichnet "Forum olitorium e regione prospectum, cum proximis publicis Magistratibus, et ponte Rivoalti: citra pontem aedes mercatoria gentis Gremanicae ad laevam", wohl erschienen in der Suite Magnificentiores Selectioresque Urbis Venetiarum Prospectus, Radierung auf straffem Bütten, um 1740, rechts unten in der Platte bezeichnet "Mich. Marieschi del. et incit", am Rand Spuren durch Einrahmung, mittig üblich geglättete Faltspur, leichte Quetschspur vom Druck, sonst schönes kräftiges Exemplar, lt. Rückwandvermerk aus dem Besitz von Karl und Charlotte von Loeben, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 30,5 x 46 cm, Blattmaße ca. 40 x 53 cm. Künstlerinfo: ital. Maler und Graphiker (1710 Venedig bis 1744), vermutlich Schüler seines Vaters Antonio Marieschi, war einige Zeit als Theatermaler in Deutschland tätig, 1735-41 Mitglied der venezianischen Malergilde Fraglia de ´Pittori, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3517
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 600,00 €
in der oberen linken Ecke prachtvolle Wappenkartusche und hier bezeichnet "Mappa Circuli Rhenani...", rechts unten figürliche Kartusche mit Legende, Darstellung des Gebiets zwischen Göttingen im Norden, Schweinfurt im Osten, Wertheim im Süden und Koblenz im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1740, mittig übliche Faltlinie, mehrer Hinterlegungen und gering fleckig, Darstellungsmaße ca. 49 x 56 cm, Blattmaße ca. 50,5 x 58,5 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Katalog-Nr.: 3536
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €
kraftvolle, gegenstandslose Arbeit, Aquatintaradierung mit kräftigem Plattenton, unter der Darstellung in Blei rechts monogrammiert und datiert "ATM (19)89" und links bezeichnet "Dr(ucker) Ex(emplar)", Darstellungsmaße ca. 12,5 x 16,5 cm, Blattmaße ca. 23 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Grafiker und Buchgestalter (1925 Erfurt bis 2005 Erfurt), Sohn eines Artisten, ab 1943 Soldat im 2. Weltkrieg, 1945 schwere Verwundung, 1947-48 Besuch der Meisterschule für Angewandte Kunst in Erfurt, ab 1948 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst in Weimar bei Otto Herbig und Hermann Kirchberger, Wechsel an die Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin-Weißensee, ab 1952 als Gebrauchswerber in Erfurt tätig, ab 1954 als Entwerfer für die vogtländische Textilindustrie tätig, seit 1960 freischaffend, 1964-74 Mitglied der „Erfurter Ateliergemeinschaft“, ab 1976 stand der Künstler unter Beobachtung der Staatssicherheit der DDR, 1998 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, 2013 Gründung der Alfred T. Mörstedt-Stiftung, Werke in zahlreichen Museen und Sammlungen, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Wikipedia und Internetseite der Alfred T. Mörstedt-Stiftung.
Katalog-Nr.: 3684
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €