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Albert Welti, "Mutter mit Kind"

an einem geöffneten Fenster sitzende junge Frau, mit ihrem Sohn auf dem Schoss, Radierung, um 1900, unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Albert Welti" und am unteren Blattrand betitelt "Mutter + Kind", lichtrandig und im oberen Bereich des Blattes Knitterspuren und einige kleine Einrisse und rückseitig Spuren alter Montierung, Darstellungsmaße ca. 32 x 26,7 cm, Blattmaße ca. 63 x 45,5 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Maler und Graphiker (1862 Zürich bis 1912 Zürich), ab 1880 kurzzeitige Fotografenlehre bei seinem Onkel in Lausanne, 1882–86 Studium an der Akademie der Künste in München bei Ludwig von Löfftz, Nikolaus Gysis und Alexander Strähuber, 1885 Bekanntschaft mit Arnold Böcklin, 1887–88 Venedigaufenthalt, Mitglied des Avenariuskreies, 1899 Präsentation seiner Arbeiten bei Fritz Gurlitt in Berlin, 1907 Auftrag für ein Wandgemälde im Ständeratssaal des Bundeshauses, 1912 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Zürich. Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3935
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Alf Lechner, Ohne Titel

längliches Rechteck und gefaltetes Rechteck, Prägedruck, wohl 1971, rechts unten in Blei signiert und nummeriert "Alf Lechner 73/75", leicht braunfleckig, Blattmaße 27,5 x 19 cm, beigegeben Faltblatt zu einer Ausstellung im Jahr 1971. Künstlerinfo: dt. Bildhauer (1925 München bis 2017 Dollnstein), 1940–1950 Schüler des Landschaftsmalers Alf Bachmann, 1961 Entstehung seiner ersten abstrakten Skulptur, 1965 Umzug nach Degendorf, ab 1995 Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste, 1999 Gründung der Alf-Lechner-Stiftung, 2000 Eröffnung des Alf Lechner-Museums in Ingolstadt, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3990
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

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Alfred Kitzig, "Schwerer Gang"

Gruppe von Gerippen, die wehklagende Frauen und Männer durch einen Vorhang bitten, währenddessen im Hintergrund eine Kapelle spielt, Radierung, um 1930-40, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Alfred Kitzig" und links betitelt "Schwerer Gang", in der Platte unten rechts bezeichnet "Alexa", braunfleckig, Darstellungsmaße ca. 34,5 x 44, Blattmaße ca. 50 x 64 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1902 Ahlen bis 1964 Kreuth), Besuch der Kunstgewerbeschule in Dortmund, ging anschließend nach Berlin und hier Besuch der Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst, erlangte durch seine Radierungen über die Grenzen Berlins hinaus Bekanntheit, 1931 Verleihung des Dürer-Preises der Stadt Nürnberg und 1932 Großer Preußischer Staatspreis, 1938 Kulturpreis der Reichshauptstadt Berlin, im 2. Weltkrieg Zerstörung seines Ateliers und anschließend Rückkehr nach Ahlen, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3986
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Andreas Nottebohm, Moderne Komposition

weite Ebene mit angedeuteter Figur und darüber Sonne, Farblithographie, unter der Darstellung links signiert und datiert „Nottebohm (19)76“ und rechts bezeichnet „e.a.“ sowie Prägestempel „Roth-Händle Edition“, außerhalb der Darstellung leichte Beschädigung der Papieroberfläche, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 63 x 47,5 cm. Künstlerinfo: deutsch-amerikanischer Maler und Graphiker (1944 in Eisenach geboren), Umzug nach München, 1965-69 Studium an der Akademie in München bei Mac Zimmermann, ab 1968 Studium der Radierung bei Johnny Friedländer, 1971-74 Studium der Lithographie in Salzburg, 1974 Rückkehr nach München, in den 1970er Jahren experimentierte er mit Metall als Bildträger, 1978 erste Einzelausstellung in den USA, ab 1981 Zusammenarbeit mit der NASA und hier Entstehung zahlreicher Werke, lebt und arbeitet bei San Francisco, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4009
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 70,00 €

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Andreas Nottebohm, Moderne Komposition

Komposition aus verschiedenen Formen und Flächen mit leuchtender Kugel, Farblithographie, um 1975, unter der Darstellung links signiert „Nottebohm“ und rechts nummeriert „95/300“ sowie Prägestempel „Roth-Händle Edition“, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 63 x 46,5 cm. Künstlerinfo: deutsch-amerikanischer Maler und Graphiker (1944 in Eisenach geboren), Umzug nach München, 1965-69 Studium an der Akademie in München bei Mac Zimmermann, ab 1968 Studium der Radierung bei Johnny Friedländer, 1971-74 Studium der Lithographie in Salzburg, 1974 Rückkehr nach München, in den 1970er Jahren experimentierte er mit Metall als Bildträger, 1978 erste Einzelausstellung in den USA, ab 1981 Zusammenarbeit mit der NASA und hier Entstehung zahlreicher Werke, lebt und arbeitet bei San Francisco, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4008
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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André Lambert "Didon"

Darstellung des Todes der Dido, Gründerin von Karthago, in der Version von Vergils ”Aeneis”, Farbradierung mit Aquatinta, um 1920, unter der Darstellung rechts nummeriert und handsigniert „36/125 Andre Lambert“, links unten in der Darstellung bezeichnet „ INVEGENTÉ PAINT ET GRAVÉ PAR ANDRÉ LAMBERT“, gegilbt, unter Passepartout, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 44,5 x 53,0 cm. Künstlerinfo: dt.-franz. Künstler (1884 Stuttgart bis 1967 Paris), Sohn des gleichnamigen schweizerischen Architekten, ab 1905 Studium an der Münchner Akademie bei Hugo von Habermann und in Paris bei Fernand Cormon, auch tätig als Illustrator für den Simplizissimus. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3989
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 125,00 €

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André Masson, Torso

menschlicher Körper, überzogen mit verschiedenen Symbolen in Rot, Blau und Grün, Farblithographie, erschienen bei Mourlot 1972, minimal fleckig, in einfachem Passepartout montiert, Blattmaße ca. 31 x 24,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Bildhauer und Graphiker (1896 Balgny-sur-Thérain bis 1987 Paris), ab 1904 in Brüssel ansässig, ab 1910 Studium an der Kunstakademie in Brüssel, Fortsetzung seines Studium an der „École Nationale Supérieur des Beaux-Arts“ in Paris, meldet sich als Freiwilliger im 1. Weltkrieg, 1917 schwere Kriegsverletzung, 1924 schloss er sich kurzzeitig der Gruppe um den Surrealisten André Breton an, 1928 Illustration mit 150 Radierungen des erotischen Romans „Le Con d´lréne“ von Louis Aragon, enge Freundschaft mit Georges Bataille, 1938 Präsentation seiner Werke in der Ausstellung „Exposition Internationale du Surréalisme“, 1942 Emigration in die USA, 1945 Rückkehr nach Frankreich, Teilnahme an den documenten 1, 2 und 3 in Kassel, ab 1977 Ehrenmitglied der „American Academy of Arts and Letters“. Quelle: Vollmer, Bénécit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3998
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Andy Warhol, "Flowers"

farblich verfremdete Blüten auf einer Wiese, Farbserigraphie auf leichtem Karton, um 1980, rückseitig Stempel in Dunkelblau "fill in your own signature" und "published by Sunday B. Morning", an der Unterkante Einriss von 3 cm Länge, Blattmaße ca. 91 x 91 cm. Künstlerinfo: eigentlich Andrew Warhola, bedeut. us-amerik. Maler, Graphiker, Designer, Filmemacher und Verleger (1928 Pittsburgh bis 1987 New York City), Mitbegründer und zentrale Figur der amerik. Pop Art, stud. 1945-49 Gebrauchsgraphik am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh, anschließend Umzug nach New York und hier als freischaffender Künstler tätig, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4046
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 240,00 €

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Andy Warhol, "Marilyn Monroe"

Portrait der US-amerikanischen Schauspielerin in Orange vor pinken Grund, Farbserigraphie auf leichtem Karton, um 1967, rückseitig Stempel in Dunkelblau "fill in your signature" und published by Sunday B. Morning", minimalste Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 84,3 x 84,3 cm. Künstlerinfo: eigentlich Andrew Warhola, bedeut. us-amerik. Maler, Graphiker, Designer, Filmemacher und Verleger (1928 Pittsburgh bis 1987 New York City), Mitbegründer und zentrale Figur der amerik. Pop Art, stud. 1945-49 Gebrauchsgraphik am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh, anschließend Umzug nach New York und hier als freischaffender Künstler tätig, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4044
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Andy Warhol, "Marilyn Monroe"

Portrait der US-amerikanischen Schauspielerin in Blau vor grau gesprenkeltem brombeerfarbenen Grund, Farbserigraphie auf leichtem Karton, um 1967, rückseitig Stempel in Dunkelblau "fill in your signature" und published by Sunday B. Morning", geringe Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 84,3 x 84,3 cm. Künstlerinfo: eigentlich Andrew Warhola, bedeut. us-amerik. Maler, Graphiker, Designer, Filmemacher und Verleger (1928 Pittsburgh bis 1987 New York City), Mitbegründer und zentrale Figur der amerik. Pop Art, stud. 1945–49 Gebrauchsgraphik am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh, anschließend Umzug nach New York und hier als freischaffender Künstler tätig, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4045
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 550,00 €

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Aristide Maillol, Ruhender Akt

weiblicher liegender Rückenakt, Lithographie auf handgeschöpftem Bütten, 1948 erschienen in Dialogues des courtisanes, rückseitig typographischer Text, leicht fleckig, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 12 x 22 cm, Blattmaße ca. 38,5 x 28 cm. Künstlerinfo: eigentl. Aristide Joseph Bonaventure Jean Maillol, bedeutender frz. Bildhauer, Maler und Graphiker (1861 Banyuls-sur-Mer bis 1944 Banyuls-sur-Mer), Besuch des Collège Saint Lois in Perpignan, 1881 ging er nach Paris und Besuch eines Zeichenkurses an der École des Beaux-Arts bei Jean-Léon Gérome und anschließend einige Monate Besuch der Kunstgewerbeschule, nachfolgend ab 1885 Studium an der École des Beaux-Arts bei dem Salonmaler Alexandre Cabanel, anschl. lebte er unter größter Armut ca. 20 Jahre in Paris, 1896 Heirat mit Clotilde Narcis, sie wurde in den Folgejahren sein Idealmodell, 1899 Umzug nach Villeneuve-Saint-Georges, 1903 wiederum Umzug nach Marly-le-Roi bei Paris, 1904 Bekanntschaft mit dem Kunstsammler und Mäzen Harry Graf Kessler und Reise mit ihm 1904 nach London, 1908 nach Griechenland und 1930 nach Deutschland, 1913 erste Personalausstellung außerhalb von Frankreich im Kunstkring Rotterdam und Ausstellungsbeteiligung an der Armory Show in New York, 1928 Ausstellung in der Galerie Flechtheim und 1933 in der Kunsthalle Basel, 1944, einige Tage nach einem Autounfall, in seinem Wohnhaus verstorben. Quelle: Vollmer, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3997
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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A. R. Penck, Originalgraphisches Plakat

für den Künstler typische figurative Komposition, unter der Darstellung bezeichnet mittig "A. R. Penck 21-10 t/m 26-11 1989", links "Aschenbach Galerie Bilderdijkstraat 165 c 1053 KP Amsterdam" und rechts Angabe von Telefonnummer und Öffnungszeiten, Farbsiebdruck, minimal fleckig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 99,5 x 70 cm. Künstlerinfo: mit eigentlichem Namen Ralf Winkler, verwandte auch die Pseudonyme "Mike Hammer", "T.M.", "Mickey Spilane", "a.Y." oder "Y", dt. Maler, Grafiker und Objektkünstler (1939 Dresden bis 2017 Zürich),1953–54 Mal- und Zeichenunterricht bei Jürgen Böttchen (Strawalde), ab 1956 bewarb sich der Künstler viermal ohne Erfolg an den Kunsthochschulen in Dresden und Berlin, 1955–56 Lehre als Zeichner bei der DEWAG, nach Abbruch der Lehre in verschiedenen Berufen tätig, 1966 als Kandidat für den VBK der DDR zugelassen und Umbenennung in „A. R. Penck“, 1971 Mitglied der „Künstlergruppe Lücke“, 1976 Begegnung mit Jörg Immendorff, ab dieser Zeit setzte er sich für die Abschaffung der innerdeutschen Grenze ein, 1980 Ausbürgerung aus der DDR, 1981 Verleihung des Rembrandt-Preises der Goethe-Stiftung Basel, 1983 Umzug nach London, 1988 Berufung zum Professor der Kunstakademie Düsseldorf, lebt seit 2003 in Dublin, Teilnahme an den documenten 5, 7 und 9. Quelle: Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 4014
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Auf der Pferdekoppel

umzäunte Wiese mit zahlreichen umherspringenden Pferden, Kupferstich, 17. Jh., mittig geglättete Faltlinie, etwas fleckig, auf Papier kaschiert und auf Unterlagekarton geheftet, Blattmaße ca. 26 x 35 cm.

Katalog-Nr.: 3918
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Auguste Renoir, "Le chapeau épinglé"

Mädchen, einem anderen Mädchen eine Hutnadel ansteckend, Werksverzeichnis Delteil 8, Radierung auf Maschinenbütten, 1894 (Entstehung der Radierplatte), in der Platte unten links signiert "Renoir", unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 12 x 8,5 cm, Blattmaße ca. 33 x 25 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pierre-Auguste Renoir, frz. Maler und Radierer (1841 Limoges/Limousin bis 1919 Cagnes-sur-Mer/Côte d' Azur), ab 1845 Kindheit in Paris, ab 1854 Lehre und Tätigkeit als Porzellanmaler, studierte 1861–64 Malerei bei Charles Gleyre, beeinflusst von Gustave Courbet und Diaz de la Peña, später fand sein Interesse an Raffael und Jean-Auguste-Domenique Ingres Niederschlag in seiner Kunst, unterhielt Freundschaft zu Claude Monet, Alfred Sisley, Frédéric Bazille und Édouard Manet, beschickte ab 1864 den Pariser Salon, unternahm Studienreisen nach Algerien, Italien (Palermo) und auf die Insel Guernsey, zunächst in Paris freischaffend,1907 Umzug nach Cagnes-sur-Mer an der Côte d' Azur. Quelle: Thieme-Becker, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4026
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Auguste Renoir, Portrait Berthe Morisot

Frauenbildnis im Profil, Radierung auf Maschinenbütten mit zartem Plattenton, 1892 (Entstehung der Platte), in der Platte links unten signiert "Renoir", fleckig, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 11 x 9,5 cm, Blattmaße ca. 33,5 x 25 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pierre-Auguste Renoir, frz. Maler und Radierer (1841 Limoges/Limousin bis 1919 Cagnes-sur-Mer/Côte d' Azur), ab 1845 Kindheit in Paris, ab 1854 Lehre und Tätigkeit als Porzellanmaler, studierte 1861–64 Malerei bei Charles Gleyre, beeinflusst von Gustave Courbet und Diaz de la Peña, später fand sein Interesse an Raffael und Jean-Auguste-Domenique Ingres Niederschlag in seiner Kunst, unterhielt Freundschaft zu Claude Monet, Alfred Sisley, Frédéric Bazille und Édouard Manet, beschickte ab 1864 den Pariser Salon, unternahm Studienreisen nach Algerien, Italien (Palermo) und auf die Insel Guernsey, zunächst in Paris freischaffend,1907 Umzug nach Cagnes-sur-Mer an der Côte d' Azur. Quelle: Thieme-Becker, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4027
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Bernard Buffet, "L'ile saint-louis"

Blick entlang eines von Bäumen und Häusern gesäumten Flusses in Paris, Farblithographie, 1962, unter der Darstellung in Blei signiert "Bernard Buffet" und nummeriert "111/150", leicht gebräunt, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 52 x 67 cm, Blattmaße ca. 54,5 x 72,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Graphiker, Illustrator und Bühnenbildner (1928 Paris bis 1999 Tourtour in Südfrankreich), Studium der Kunstgeschichte am Lycée Carnot, 1943–45 Studium an der Akademie des Beaux-Arts in Paris, schloss sich mit andern Malern zur Gruppe „L’homme-témoin“ zusammen, wichtiger Vertreter des Existenzialismus, tätig in Paris. Quelle: Internet, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3946
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 700,00 €

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Bernard Schultze, "Zwiegespräch"

stark abstrahierte Figuren in den Farben Blau, Rot und Gelb, Farbradierung, unter der Darstellung in Blei nummeriert "46/100" sowie signiert und datiert "Bernard Schultze (19)67", links unten Prägestempel "Galerie Thomas München" und Nummerierung in Blei "60/70", braunfleckig und im ehemaligen Passepartoutausschnitt gebräunt, Darstellungsmaße ca. 39 x 29,5 cm, Blattmaße ca. 64,5 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker (1915 Schneidemühl/Westpreußen bis 2005 Köln), 1921 Umzug der Familie nach Berlin, 1934–39 Studium an der Hochschule für Kunsterziehung in Berlin und an der Kunstakademie in Düsseldorf, 1939–45 Soldat im Zweiten Weltkrieg, bei den Bombenangriffen auf Berlin Zerstörung seines gesamten Werkes, 1947–68 in Frankfurt am Main tätig, 1949 lernte er seine spätere Frau, die Künstlerin Ursula Blum kennen, ab 1951 regelmäßige Parisaufenthalte und erste informelle Bilder, 1964 Teilnahme an der documenta 3, 1968 Übersiedlung nach Köln, 1972–92 Mitglied der Akademie der Künste, zahlreiche Studienreisen. Quelle: Wikipedia und Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 4034
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Braun und Hogenberg, Stadtansicht Schwäbisch Hall

Blick auf die an der Kocher gelegene Stadt, mit der Kirche St. Michael und Stadtbefestigungsanlagen, im Vordergrund Figurenstaffage und prächtige Kartusche mit Legende, aus "Civitates orbis terrarum.", kolorierter Kupferstich, um 1575, mittig geglättete Bugfalte, leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 32,5 x 48 cm. Info: In Zusammenarbeit von Frans Hogenberg (dt. Kupferstecher und Radierer, 1535 Mecheln bis 1590 Köln) und Georg Braun (dt. Theologe, Kanoniker und Herausgeber, 1541 Köln bis 1622 Köln) entstand um 1570, in Ergänzung des bedeutenden Atlaswerkes „Theatrum Orbis Terrarum“ des Niederländers Abraham Ortelius (1527–1598), das Städteansichtenbuch „Civitates Orbis Terrarum (Schefold übersetzte den Titel mit: Beschreibung und Contrafactur der Vornembster Stät der Welt).“ mit letztendlich 600 wirklichkeitsnahen Stadtansichten und Stadtplänen, das Werk wurde im Zeitraum 1572–1618 in sechs Bänden herausgegeben, wobei die Kupferstiche von Band 1–4 von Hogenberg stammten, nach dessen Tod lieferte Simon Novellanus die Stiche für Band 5 und 6, die Druckplatten kamen später in den Besitz des holländischen Kartenherstellers Jan Jansson, welcher sie mit verschiedenen Modifikationen 1657 in Amsterdam neu auflegte. Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3920
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Carl Gustav Amling, Jagdszene

herrschaftliche Jagdgesellschaft mit Hirsch und zahlreichen Hunden, im Hintergrund verschiedene Hirschjagdszenen, vielfigürlicher Kupferstich nach Peter Candid (1548-1628), Kupferstich, Ende 17. Jh., auf Pappe doubliert, minimal fleckig und kaum sichtbare Rissspuren, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 23,2 x 33,6 cm. Künstlerinfo: auch Karl Gustav von (ab) Ambling bzw. Ameling, dt. Kupferstecher und Zeichner (ca. 1650 Nürnberg bis 1703 München), frühzeitig Übersiedlung nach Bayern (wohl München?), Schüler des Jesuitengymnasiums und Beschäftigung mit Kupferstich, mit Unterstützung des Kurfürsten von Bayern, Kupferstecherausbildung in Lüttich, Antwerpen und Paris, 1670 Aufenthalt in Bonn, ab 1671 kurfürstlicher Hofkupferstecher in München, nennt sich ab ca. 1677 "von (ab) Amling", jedoch erst 1699 Erhebung in den Adelsstand, 1697 Ernennung zum bayerischen Kammerherrn, ab 1693 Beschäftigung mit den seit 1650 in den Arkaden des Münchner Hofgartens hängenden Wandteppichkartons nach P. Candid (Wittelsbacher Historie, Monate, Jahreszeiten, Tag und Nacht), fertigt hierfür ab 1695 eine Stichreihe im kurfürstlichen Auftrag. Quelle: AKL, Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3900
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Carlo Ant. Porporati, Adam und Eva beweinen Abel

Adam und Eva knien in nächtlicher Landschaft vor ihrem, von Kain getötetem, Sohn Abel, unter der Darstellung bezeichnet "Prima mors, primi parentes, primus luctus", unter der Darstellung, in der Platte bezeichnet rechts "Gravé par Porporati ... 1776" und links "Peint par Adr. v. Werff" (Adriaen van der Werff 1659-1722), gewidmet ist das Blatt an Marie Joséphine von Savoyen (1753-1810), der Frau des Grafen von Provence, dem Bruder Ludwigs XVI. und dem zukünftigen König Ludwig XVIII., Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift 49 x 38 cm. Künstlerinfo: ital. Kupferstecher und Maler (1741 Volvera bis 1816 Turin), studierte 1768-73 in Paris bei Ville, Justus Chevillet und Jacques-Firmin Beauvarlet, 1773 Mitglied der Königlichen französischen Akademie, 1773-78 Direktor der Kupferstecherschule Turin, ab 1778 Professor an der Akademie in Turin, 1789-90 Romaufenthalt, 1793-97 Leiter der königlichen Kupferstecherschule in Neapel, schlug 1796 einen Ruf an die Akademie St. Petersburg aus, ab 1797 königlicher Konservator in Turin, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3931
Limit: 40,00 €, Zuschlag: 55,00 €

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Carl Thiemann, Sommer am See

Blick vom baumbestandenen Ufer, über einen See, auf eine Bergkette unter locker bewölktem Himmel, Farbholzschnitt, um 1910, unter der Darstellung in Blei recht signiert "C. Thiemann", leicht wellig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 25,3 x 25,5 cm. Künstlerinfo: bedeutender sudetendt. (österr.) Maler, Radierer, Holzschneider und Gebrauchsgraphiker (1881 Karlsbad bis 1966 Deutenhofen), zunächst Kaufmannslehre und zehn Jahre technischer Büroangestellter, autodidaktische Hinwendung zur Malerei, studiert ab 1905 mit Stipendium an der Prager Akademie, hier Meisterschüler von Franz Thiele, anschließend Europareise durch Holland, Belgien, Italien und Frankreich, 1906–08 Ateliergemeinschaft mit Walter Klemm in Libotz bei Prag, ab 1908 tätig in Dachau bei München, 1908 kurzzeitig Lehrtätigkeit an der Debschitz-Schule in München, 1910 Mitglied der Wiener Sezession und des Deutschen Künstlerbundes Weimar, beschickte zahlreiche Ausstellungen, in mehreren bedeutenden Sammlungen und Museen vertreten (unter anderen Albertina Wien, Kunstgewerbe-Museum Berlin, Weimar, Darmstadt, Leipzig, Kupferstichkabinett Dresden), weiterhin Mitglied in zahlreichen Kunstvereinigungen wie der Deutschen Gesellschaft der Wissenschaft und Künste Prag, dem Deutschen Werkbund, dem Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, dem Metznerbund und 2. Vorsitzender des Dachauer Kunstvereins, 1960 Verleihung der Josef-Hofmann-Plakette. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Internet und Dressler.

Katalog-Nr.: 4040
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 600,00 €

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Charlotte Berend-Corinth, Ballerina

junge Frau im Tütü und mit gelber Schärpe, auf Zehenspitzen stehend, mit Aquarellfarbe überarbeitete Lithographie, um 1920, unten rechts in Blei signiert "Charlotte Behrend", auf Rahmenrückwand bezeichnet "Lithographie No. 234", leicht fleckig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Graphikerin, Buchillustratorin und Autorin (1880 Berlin bis 1967 New York), Privatschülerin von Max Liebermann und Karl Stauffer-Bern, ab 1898 Besuch der Königlichen Kunstschule zu Berlin bei Ludwig Manzel und Maximilian Schäfer, ab 1899 Studium an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums, ab 1901 Besuch der Privatschule von Lovis Corinth, ab 1902 stand sie Lovis Corinth häufig als Modell zur Verfügung, 1904 Hochzeit mit Lovis Corinth, ab 1906 Mitglied der Berliner Sezession, 1924–32 im Vorstand der Berliner Sezession, 1919 kaufte sie ein Grundstück am Walchensee und ließ für sich und ihren an den Folgen eines Schlaganfall leitenden Ehemann ein Haus erbauen, 1926 Veröffentlichung der Biographie ihres 1925 verstorbenen Ehemanns, 1927 Eröffnung einer Malerschule in Berlin, es folgten mehrere Studienreisen nach Dänemark, Ägypten, Türkei und Italien, 1936 erste Kollektivausstellung in den USA, 1939, da Jüdin, Emigration über die Schweiz in die USA, zahlreiche Ausstellungen ihrer Werke in den USA und in Europa, 1958 Veröffentlichung des Werksverzeichnisses der Gemälde von Lovis Corinth, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. Quelle: Thieme-Becker, AKL und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3944
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Christian Bernhard Rode, Biblische Szene

der greise Tobias wird durch seinen Sohn von der Blindheit geheilt, Radierung, unter der Darstellung, in der Platte rechts signiert "B. Rode", links bezeichnet "Buch Tobias ..." und mittig datiert "1769", minimal fleckig, in Passepartout freigestellt, Darstellungsmaße ca. 14,5 x 19,3 cm, Blattmaße ca. 16,3 x 20,7 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker sowie wichtiger Vertreter des Friderizianischen Rokoko und der Berliner Aufklärung (1725 Berlin bis 1797 Berlin), Bruder des Kupferstechers Johann Heinrich Rode, Ausbildung in der Werkstatt des Hofmalers Antoine Pesne, ab 1748 mehrjährige Studienreise, in Paris angekommen, tätig in den Werkstätten von Charles André van Loo und Jean Restout, weitere Stationen waren Rom und Venedig, 1755 oder 1756 Rückkehr nach Berlin, ab 1756 Mitglied der Akademie der Künste, durch Leibrente seines Vaters war Rode finanziell unabhängig, betrieb einen privaten Zeichensaal, Daniel Chodowiecki besuchte diesen regelmäßig, Freundschaft mit dem Dichter und Philosophen Karl Wilhelm Rammler, ab 1783 zum Direktor der Akademie der Künste berufen. Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3908
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Christian Bernhard Rode, Hiob im Glück

Herrscher auf einem Thron zwischen Säulen, umgeben von einer Menschenmenge, Radierung, 1778, unter der Darstellung in der Platte rechts signiert und datiert "C. Rode 1778" und mittig bezeichnet "Hiob im Glück G 29.13", leicht fleckig, unter Passepartout freigestellt, Darstellungsmaße ca. 21,5 x 35 cm, Blattmaße ca. 23 x 36,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker sowie wichtiger Vertreter des Friderizianischen Rokoko und der Berliner Aufklärung (1725 Berlin bis 1797 Berlin), Bruder des Kupferstechers Johann Heinrich Rode, Ausbildung in der Werkstatt des Hofmalers Antoine Pesne, ab 1748 mehrjährige Studienreise, in Paris angekommen, tätig in den Werkstätten von Charles André van Loo und Jean Restout, weitere Stationen waren Rom und Venedig, 1755 oder 1756 Rückkehr nach Berlin, ab 1756 Mitglied der Akademie der Künste, durch Leibrente seines Vaters war Rode finanziell unabhängig, betrieb einen privaten Zeichensaal, Daniel Chodowiecki besuchte diesen regelmäßig, Freundschaft mit dem Dichter und Philosophen Karl Wilhelm Rammler, ab 1783 zum Direktor der Akademie der Künste berufen. Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3907
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Christian Koepping, "Trauer"

in sich versunkene junge Frau vor dunklem Hintergrund, Radierung, unter der Darstellung und in der Platte bezeichnet "Original-Radierung von Ch. Koepping" sowie "Druck & Verlag der Gesellschaft f. vervielfältigende Kunst in Wien", an der unteren Blattkante in Blei signiert und betitelt (teils vom Falz verdeckt) "Ch. Koepping, Trauer", hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 26,3 x 22 cm.

Katalog-Nr.: 3987
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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