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Willem Blaeu, Karte Gebiet Valencia

im unteren Bereich Wappenkartusche und hierin betitelt "Valentia Regnum ...", Darstellung der Mittelmeerküste in der Gegend von Valencia, oben rechts Meilenzeiger, teilkolorierter Kupferstich, Mitte 17. Jh., rückseitig Text, mittig übliche Faltlinie, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 38,5 x 49,5 cm, Blattmaße ca. 44 x 55 cm. Künstlerinfo: auch Johannes Willemszoon, John Williamson oder Ioanne Blaev, niederl. Kartograph, Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1596 Alkmaar bis 1673 Amsterdam), Sohn und Schüler des Willem Janszoon Blaeu (1571–1638), 1603 Übersiedlung nach Amsterdam, zunächst Jurastudium und 1620 Promotion zum Dr. jur., spätestens 1631 als Mitarbeiter seines Vaters nachweisbar, zusammen mit diesem 1636 Herausgabe des "Novus Atlas", dessen weitere Vervollkommnung später seinen Ruhm als Kartograph begründen sollte, 1638 Tod des Vaters und Fortführung der Geschäfte (Werkstatt, Verlag, Buchhandlung) mit seinem Bruder Cornelis Blaeu (ca. 1610–1642), Herausgabe weiterer Bände des "Novus Atlas", 1638 zum Nachfolger seines Vaters als offizieller Kartograf der Niederländische Ostindien-Kompanie berufen, 1651–72 zum Amsterdamer Stadtrat gewählt, Ernennung zum Drucker des schwedischen Königs, 1655 Herausgabe des 5-bändigen und 1662 des 11-bändigen "Atlas Maior", einer der teuersten und erfolgreichsten Publikationen jener Zeit, 1659 Geschäftsfiliale in Wien, 1662 Übergabe der Buchhandlung an seinen Sohn Pieter Blaeu, 1667 Eröffnung einer zweiten Druckerei, 1672 Zerstörung der Werkstatt Blaeus beim Stadtbrand von Amsterdam, Quelle: AKL und Internet.

Katalog-Nr.: 3627
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 55,00 €

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Karikatur Piusverein

Jugendliche beim Vertreiben des Piusvereins, unter der Darstellung im Druck bezeichnet "Der Pius-Verein oder Die Kreuzfahrer im Jahr 1849 den 22te July wurden von den Schulbuben verjagt und totalgeschlagen", Lithographie, um 1850, unter Passepartout montiert und hier bezeichnet "Der Piusverein war eine erste Gründung des Zentrums, über die Vertreibung und den Krawall in Johannesberg befinden sich Akten im Johannesberger Pfarrhaus. Auf obigen Blatt sind die Namen der vertriebenen Geistlichen mit Bleistift notiert nämlich: Lennig, Forchbach, Ihiniobel (?), Motto auf der Fahne: Pius-Verein, das Mittel heiligt den Zweck", gebräunt, einige Reißzweckenlöchlein im Randbereich, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 16,5 x 26,5 cm, Blattmaße ca. 20 x 28,5 cm.

Katalog-Nr.: 3655
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

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Jacques Rigaud , Vier Parisansichten

drei Blatt mit Blick auf die Seine und Paris sowie ein Blatt mit der Darstellung des Gartens von Versailles mit Flaneuren, unter der Darstellung in der Platte jeweils betitelt, Kupferstiche, um 1750, spätere Abzüge, unter der Darstellung weiterhin bezeichnet "J. Rigaud In. Sculp.", unterschiedliche Erhaltungen, je hinter Glas gerahmt (eine Scheibe gesprungen), Darstellungsmaße ohne Schrift je ca. 22 x 47,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Zeichner und Graphiker (1680 Puyloubier bis 1754 Paris), wohl vor 1724 Umzug nach Paris und später Gründung eines Verlags, 1733 und 1736 Reise nach England, Quelle: Thieme-Becker und Vollmer.

Katalog-Nr.: 3610
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Teile von Mähren

Darstellung des Kreises Hradisch (Uherské Hradiště) in Mähren, im unteren Bereich Kartusche mit Fischerei- und Bergbauszenen und hierin bezeichnet "Marchionatus Moraviae Circulus Hradistiensis ... Editore Ioh. Baptista Homanno Noribergae", die Karte umfasst das Gebiet zwischen Drebohostitz im Norden, Puchow im Osten, Skalitz im Süden und Butschowitz im Westen, Kupferstich mit Grenz- und Flächenkolorit, um 1720, mittig üblich Faltlinie, im Randbereich Verluste, teils die Darstellung betreffend, Darstellungsmaße ca. 48 x 56,5 cm, Blattmaße 51 x 57,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3625
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 55,00 €

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Guckkastenblatt "Das Arsenal in Toulon"

Blick auf das Arsenalgelände mit zahlreichen Arbeitern und aufgetürmten Kanonenkugeln, oberhalb der Darstellung spiegelbildlich betitelt "LE PORT NEUF LARSENAL DU TOULON" und unter der Darstellung zweisprachig bezeichnet, kolorierter Kupferstich, 1. Hälfte 18. Jh., rechts unter der Darstellung in der Platte bezeichnet "Gravé par Balth. Frederic Leizelt" (das ist Balthasar Friedrich Leizel), mittig Faltlinie, gebräunt, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 23,5 x 37 cm. Künstlerinfo, auch Leizelt, dt. Kupferstecher der 2. Hälfte des 18. Jh., Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3630
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 25,00 €

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Matthäus Merian d. Ä., Schloss Johannesburg

Blick aus der Vogelschau auf das von einem Wassergraben umgebene Schloss Johannisburg in Aschaffenburg, aus "Topographia Archiepiscopatuvm Moguntinensis ...", Kupferstich, um 1650, mittig übliche Faltlinie, etwas fleckig, auf Unterlagekarton montiert, Darstellungsmaße ca. 25,5 x 32 cm, Blattmaße ca. 27 x 36 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1593 Basel bis 1650 Schwalbach), 1606–09 Schüler des Kupferstechers Dietrich Meyer und des Glasmalers Christof Murer in Zürich, 1610 bei Friedrich Brentel in Straßburg, 1625 Übernahme der Kunsthandlung seines Schwiegervaters Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main, nach seinem Tod führten seine Söhne Matthäus der Jüngere und Caspar sowie später deren Nachkommen den Verlag unter der Bezeichnung ”Merians Erben” bis 1727 weiter und vervollständigten seine Hauptwerke ”Topographia Germaniae” und ”Theatrum Europaeum”, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3606
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Bernard Schultze, Ohne Titel

für den Künstler typische Komposition in den Farben Blau, Rot und Gelb, Farblithographie, unter der Darstellung rechts in Blei signiert und datiert "Bernard Schultze (19)71", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 19,8 x 14 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker (1915 Schneidemühl/Provinz Posen bis 2005 Köln), 1921 Umzug der Familie nach Berlin, 1934–39 Studium an der Hochschule für Kunsterziehung in Berlin und an der Kunstakademie in Düsseldorf, 1939–45 Soldat im 2. Weltkrieg, bei den Bombenangriffen auf Berlin Zerstörung seines gesamten Werks, 1947–68 in Frankfurt am Main tätig, 1949 lernte er seine spätere Frau, die Künstlerin Ursula Blum kennen, ab 1951 regelmäßige Parisaufenthalte und erste informelle Bilder, 1964 Teilnahme an der documenta 3, 1968 Übersiedlung nach Köln, 1972–92 Mitglied der Akademie der Künste, zahlreiche Studienreisen, Quelle: Wikipedia und Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 3724
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Daniel Düringer, attr., Gebirgslandschaft mit See

See mit Wassermühle vor imposanter Bergkulisse, mit Schafen und Rindern im Vordergrund, Radierung, um 1760, unter der Darstellung rechts in Blei Zuschreibung "D. Düringer", rückseitig umlaufend Reste alter Montierung, leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 36,5 x 47,5 cm, Blattmaße ca. 39,2 x 48,7 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Tier- und Portraitmaler sowie Landschaftsradierer (1720 Steckborn bis 1786 Steckborn), Töpferlehre, ab 1740 in Zürich und hier Ausbildung zum Maler und Zeichner, Rückkehr in die Heimat und Fertigung von zahlreichen Entwürfen für das dortige Ofenhafnerhandwerk, Quelle: Thieme-Becker und sikart.

Katalog-Nr.: 3602
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 25,00 €

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Martin Schöne, Winter im Dorf

Pferdekarren auf tief verschneiter mecklenburgischer Dorfstraße, gesäumt von reetgedeckten niederdeutschen Bauernhäusern und Ziehbrunnen, Carl Malchin fand Zeit Lebens seine Motive in seiner mecklenburgischen Heimat, der in Ostorf bei Schwerin lebende Maler dürfte sich in seinem, dem Motiv zugrunde liegendem Gemälde, die malerische Dorfstraße in Schwerin-Mues zum Vorbild genommen haben, unten mittig kleine Remarque mit Weiden am Bach, stimmungsvolle Radierung nach einem Motiv von Carl Wilhelm Christian Malchin, rechts unten in der Platte signiert "M. Schöne sc." und links "C. Malchin", rechts unter der Abbildung in Blei handsigniert "M. Schöne", Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 56 x 74,5 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler, Radierer und Illustrator (1873 Kerstenbruch bis nach 1911/12), zunächst Schüler der Berliner Kunstgewerbeschule, später Studium an der Berliner Akademie, unterhielt ab 1903 ein Schüleratelier in Berlin-Friedenau, um 1900 zeitweise in Hamburg und Bremerhaven tätig erwähnt, Mitglied des Verbandes Deutscher Illustratoren und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Berlin-Steglitz, Quelle: Dressler 1907–1911/12, "Der neue Rump" und Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon".

Katalog-Nr.: 3722
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 390,00 €

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Tobias Konrad Lotter, Karte Herzogtum Brabant

rechts unten figürliche Kartusche und hier betitelt "Nova Tabula Geographica exhibens Ducatum Brabantiae ... Tobiae Conradi Lotter Geogr. Aug. Vindel." Darstellung des Gebiets des Herzogtums Brabant in der Ausdehnung der Zeit mit Anrainerstaaten, auf der Karte sind unter anderen zu finden: Antwerpen, Mons, Brüssel und Maastricht, Kupferstich mit Flächenkolorit, Mitte 18. Jh., mittig übliche Faltlinie, teils leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 57,5 x 48,5 cm. Künstlerinfo: auch Tobias Conrad Lotter, dt. Landkartenstecher, Kartograph und Verleger (1717 Augsburg bis 1777 Augsburg), ab 1740 Schwiegersohn und produktivster Mitarbeiter des Karthographen und Verlegers Matthäus Seutter, 1740–44 schuf er eigenverantwortlich unter Seutter den „Atlas Minor“, nach dem Tode von Seutter (1757) führten sein Sohn Albrecht Karl (1722–1762) und sein Schwiegersohn Lotter sowie G. B. Probst die Firma weiter, 1757/58 wurde Lotter alleiniger Eigentümer des Verlages, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3622
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

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Johann Adam Klein, Neujahrsgraphik 1817

galoppierende Postillion, gefolgt von einem Reiter und einem Hund, unterhalb der Darstellung in der Platte bezeichnet "Zum neuen Jahr 1817 von Joh: A: Klein.", Radierung, oben links ligiertes Monogramm und bezeichnet "JAK fec.", fleckig, hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 10 x 10,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Lithograph und Kupferstecher (1792 Nürnberg bis 1875 München), mit acht Jahren Zeichenunterricht durch den Maler Georg Christoph von Bemmel, ab 1802 Schüler der Nürnberger Zeichenschule bei Gustav Philipp Zwinger, ab 1805 Lehre bei dem Kupferstecher Ambrosius Gabler, ab 1811 Studium an der Kunstakademie Wien, 1815 in Nürnberg und Reise an den Rhein, 1816 gefördert von Fürst Metternich in Wien und Ungarn, ab 1818 Wanderungen durch die Steyrischen Gebirge, an den Traunsee und den Hallstätter See, 1819-20 in Italien, 1821-39 in Nürnberg und ab 1839 in München, Quellen: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie, Monogrammlexikon Goldstein und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3641
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Antoine Cardon, Der König von Spanien mit Familie

Bildnis des Monarchen im Profil, mit seiner Gattin und den fünf Kindern, Punktierstich, um 1805–10, im Rahmen der Zeit, Darstellungsmaße D ca. 66 mm. Künstlerinfo: flämischer Punktierstecher (1772 Brüssel bis 1813 London), Sohn und Schüler von Antoine Alexandre Joseph Cardon, ging 1793 nach England, Besuch der Royal Academy Schools und Schüler von Luigi Schiavonetti, zählte zu Lebzeiten zu den führenden Vertretern des Punktierstichs, Mitglied der Chalcographic Society und Mitglied der Society of the Encouragement of the Arts, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia England.

Katalog-Nr.: 3635
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Matthäus Merian, Grundriss der Stadt Mainz

links oben Kartusche und hierin bezeichnet "Wahrhaffter Geometrischer Grundtriss der Churfürstlichen Statt Maintz sampt den Newen Fortificationen ...", Grundriss der Stadt am Rhein mit ihren Befestigungsanlagen, rechts unten Legende, Kupferstich, um 1650, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 26,5 x 35 cm, Blattmaße ca. 34 x 40 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1593 Basel bis 1650 Schwalbach), 1606–09 Schüler des Kupferstechers Dietrich Meyer und des Glasmalers Christof Murer in Zürich, 1610 bei Friedrich Brentel in Straßburg, 1625 Übernahme der Kunsthandlung seines Schwiegervaters Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main, nach seinem Tod führten seine Söhne Matthäus der Jüngere und Caspar sowie später deren Nachkommen den Verlag unter der Bezeichnung ”Merians Erben” bis 1727 weiter und vervollständigten seine Hauptwerke ”Topographia Germaniae” und ”Theatrum Europaeum”, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3605
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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Guckkastenblatt Hafen von Ripa Grande in Rom

Blick über den Tiber, mit zahlreichen angelegten Booten, auf ein stattliches Gebäude, Fensteröffnungen im Blatt ausgeschnitten, oberhalb der Darstellung spiegelbildlich bezeichnet "Vue Du Port De Ripa Grande A Rome", kolorierter Kupferstich, Mitte 18. Jh., unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 39 cm.

Katalog-Nr.: 3633
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 45,00 €

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Daumier, "O qu'ils sont laids!"

drei elegant gekleidete Personen beim Beäugen von Affen, Lithographie mit sekundärer Kolorierung, 1836, unten mittig betitelt "O qu'ils sont laids", rückseitig typographischer Text etwas durchscheinend, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 27 x 21,5 cm. Künstlerinfo: verwendete zeitweise das Pseudonym „Rogelin“, bedeutender franz. Karikaturist, Maler, Graphiker und Plastiker (1808 Marseille bis 1879 Valmondois), ab 1816 in Paris, zunächst Buchhändlerlehre und künstlerisch Autodidakt, kurzzeitig Atelierschüler von Eugen Boudin und Zeichenstudien im Louvre, um 1829 entstehen erste Lithos, ab 1831 Mitarbeiter der Wochenschrift „Caricature“, er entwickelt sich zu dem bedeutendsten politischen und sozialkritischen Karikaturisten seiner Zeit, zeitweise wegen Majestätsbeleidigung inhaftiert, nach 1835 (Septembergesetze gegen politische Karikatur) Mitarbeiter der Tageszeitung „Le Charivari“ als satirischer Beobachter des Bürgertums, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3636
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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nach Rembrandt van Rijn, Herrenportrait

seitenverkehrte Kopie nach der 1640 entstanden Radierung "Alter Mann mit geteilter Pelzmütze", Radierung, links unten in der Platte datiert "1701", leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 13,9 x 13,7 cm, Blattmaße ca. 14,5 x 14,0 cm.

Katalog-Nr.: 3609
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 22,00 €

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Sammlung Druckgraphik

enthält unter anderem Ruth Meier, Christian Gusse, Ursula Rodeesko, Carla Woisnitza, eine Handzeichnung von Rudolf Klemann und einen expressiven Holzschnitt monogrammiert „CR“, insgesamt 19 Blatt, 20. Jh., unterschiedliche Erhaltungen, Blattmaße max. ca. 55 x 65 cm.

Katalog-Nr.: 3755
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

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Charles Motte, Paar im Interieur

älteres Paar, von einer Feier in Mitleidenschaft gezogen, auf einem Sofa sitzend, kolorierte Lithographie, 1. Hälfte 19. Jh., unter der Darstellung rechts im Stein signiert "Lithog. de C. Motte." und in der Darstellung weiterhin monogrammiert "J. J.", leicht braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 18,5 x 23,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Charles Etienne Pierre Motte, franz. Lithograph, Radierer, Zeichner und Verleger (1785 Paris bis 1836 Paris), gründete 1817 seine später berühmte „Lithographische Anstalt“, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3643
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 30,00 €

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Konvolut Portraitgrafiken

kleine Sammlung von 19 Blatt Maler- und Bildhauerportraits, Kupferstiche, um 1800, leichte Altersspuren und teils Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. 14 x 13 cm, Blattmaße max. 28 x 19,5 cm.

Katalog-Nr.: 3618
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Franz Herbelot, "La Glace Furstenberg"

Blick auf einen kleinen Platz mit prächtiger Laterne und zahlreichen Passanten, aquarellierte Lithographie, um 1960, rechts unten signiert "Herbelot" und unter der Darstellung links in Blei betitelt "La Glace Furstenberg", leicht braunfleckig und an der oberen Blattkante größere Flecken, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24 x 33,5 cm.

Katalog-Nr.: 3685
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Lothringen

links unten figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Lotharingiae Tabula Generalis in qua Ducatus Lotharingiae et Barri nec non Metensis Episcopatus ... á Ioh. Bapt. Homanno Norimbergae (Nürnberg)", Darstellung des Gebiets zwischen Luxemburg im Norden, Straßburg im Osten, Befort im Süden und Doncherra im Westen, Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, um 1720, mittig übliche Faltlinie, leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 48,5 x 56,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3624
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Kupferstichkarte Gebiet Koblenz–Wiesbaden

links unten Kartusche und hierin bezeichnet "Partie Orientale du Temporel, de l'Archevesché et Eslectorat de Treves...", Verleger Alexis Hubert Jaillot, Kartograph Guillaume Sanson, Darstellung des Gebiets zwischen Bonn im Norden, Camberg im Osten, Rüdesheim im Süden und Altenahr im Westen, grenzkolorierter Kupferstich, mittig übliche Faltlinie, minimal fleckig, an der oberen rechten Blattecke Verlust, Darstellungsmaße ca. 42 x 55,5 cm, Blattmaße ca. 47 x 59 cm.

Katalog-Nr.: 3621
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 75,00 €

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Johann Baptista Homann, Erben, Karte von Neapel

mittig große Darstellung von Neapel aus der Vogelschau, mit Schiffen im Vordergrund, umgeben von insgesamt sechs Detailansichten, im oberen Bereich bezeichnet "URBIS NEAPOLIS cum PRAECIPUIS eius AEDIFICIIS SECUNDUM PLANITIEM EXACTA DELINEATIO/EDITA a IOH. BABT. HOMANNI S.C.M. Geographi HEREDE Norimbergue 1727.", kolorierter Kupferstich, 1727, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 47,5 x 56 cm, Blattmaße ca. 47,5 x 60 cm.

Katalog-Nr.: 3626
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Bernhard Liebig, Partie in Frankfurt am Main

Blick durch eine belebte mittelalterliche Gasse, mit den Turm des Doms zu Frankfurt am Main im Hintergrund, großformatige Radierung auf aufgewalztem Japanpapier, um 1910, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "B. Liebig", in der Platte nochmals signiert "B. Liebig", gebräunt, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 70 x 40,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Georg Bernhard Liebig, dt. Maler und Radierer (1873 Wernersdorf/Schlesien [Vernéřovice] bis 1937 Frankfurt am Main), Kindheit auf dem Bauernhof seiner Eltern in Wernersdorf im Riesengebirge, Studium an der Akademie in Berlin bei Julius Ehrentraut und Max Koner, anschließend Studium an der Kunstschule Weimar bei Frithjof Schmith, ab 1893 in Frankfurt am Main tätig, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3700
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Prof. Rudolf Hausner, "Adams Lebensbaum"

großer, in einem quadratischen Garten wachsender Baum, umgeben von zahlreichen kleinen Bäumen, Farbserigraphie, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Hausner" und links nummeriert "9808" von 10000, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 19,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler und Graphiker, Briefmarkenentwerfer, Publizist sowie Pianist (1914 Wien bis 1995 Mödling), bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, studierte ab 1931 an der Akademie Wien bei Carl Fahringer und Karl Sterrer, unternahm als Pianist des "Pinguin-Jazz-Quartetts" ab 1932 ausgedehnte Konzert- und Studienreisen unter anderem nach England, Frankreich, Italien, der Schweiz, Griechenland, Türkei, Ägypten und Skandinavien, unterhielt Atelier in Wien, 1938 Ausstellungsverbot, 1941-45 Kriegsdienst und Zerstörung des Wiener Ateliers, 1946 Gründung der surrealistischem Gruppe im österreichischen Art-Club mit Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, Fritz Janschka, Anton Lehmden und Arik Brauer, 1957 erstes "Adam-Bild", 1959 Teilnehmer der documenta II in Kassel, 1959 Gründung der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, ab 1966 Professor in Hamburg und ab 1968 Professor an der Akademie Wien, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3683
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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