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Peter Schenk, Karte Gebiet Lobenstein, Ebersdorf

rechts oben Kartusche und hierin bezeichnet „ Accurate Delineation derer Hochgraefl. reussischen Herrschaften Lobenstein und Ebersdorf nebst der Pflege Hirschberg … in Amsterdam bey Petrus Schenk … MDCCLVII (1757)“, Darstellung des Gebiets zwischen Liebengrün im Norden, Mißlareuth im Osten, Schaustein im Süden und Leutenberg im Westen, links und rechts der Karte Legende, grenzkolorierter Kupferstich, mittig übliche Bugfalte, leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 46 x 52,5 cm. Künstlerinfo: auch Petrus Schenk, deutsch-niederländischer Kupferstecher und Kartenverleger (1693 Amsterdam bis 1775 Amsterdam), Sohn und Schüler des Peter Schenk des Älteren (1660–1718), ab 1718 Erbe des väterlichen Verlags, den er wesentlich ausbaute und um topographische Ansichten des mitteldeutschen Raums erweiterte, Zusammenarbeit mit dem sächsischen Kartographen und Land- und Grenzkommisar Adam Friedrich Zürner (1679–1742), später Übernahme der Druckplatten des Amsterdamer Kartenverlegers Nicolas Jansson Visscher II. und Herausgabe selbiger unter eigenem Namen, nach dem Tod seiner Schester Maria 1770 Übernahme der Globenproduktion seines schon 1746 verstorbenen Schwagers Leonard Valck, erhielt 1752 ein auf zehn Jahre befristetes kursächsisch-polnisches Privileg zur Herausgabe seines "Atlas Saxonicus Novus", welcher letztendlich 49 sächsische Spezialkarten, meist auf Grundlage der Zürnerschen Vermessungen und diverse Veduten enthielt, neben den Karten Zürners verwendete Schenk zahlreiche Entwürfe des engen Mitarbeiters Zürners, des kursächsischen Grenzkondukteurs und Geografen Johann Paul Trenckmann aus Geringswalde, Schenk galt als bedeutendster Verleger sächsischer Spezialkarten der 1. Hälfte des 18. Jh., tätig in Amsterdam und in der bereits vom Vater begründeten Leipziger Zweigstelle seines Verlags, Quelle: Wikipedia, Sächsische Biografie und Internet.

Katalog-Nr.: 3612
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Konvolut Graphik

drei Arbeiten, enthält ein Blatt signiert „Hanno Edelmann“ und zwei Blatt signiert „Till“, Radierung und Siebdruck, Blattmaße max. 60 x 46,5 cm.

Katalog-Nr.: 3697
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 55,00 €

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Victor Vasarely, Plakat

originalgraphisches Plakat, erschienen anlässlich einer Ausstellung in der Galerie Heseler/München im Jahr 1966, Farbsiebdruck, Blattmaße ca. 70 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentl. Vásárhelyi Győző, frz. Maler und Grafiker ungarischer Abstammung (1906 Pécs bis 1997 Paris), Mitbegründer der Op-Art, Studium an der Akademie und an der Mühly-Schule in Budapest, 1930 Umzug nach Paris, 1930–40 als Werbegraphiker tätig, ab 1944 als Maler tätig und erste Ausstellung seiner Arbeiten in der Galerie Denise René, ab 1947 intensive Beschäftigung mit konstruktiven, geometrischen Motiven, ab 1961 lebte er in Annet-sur-Marne, ab 1955 mehrmalige Teilnahme an der documenta in Kassel, Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen Museen und Sammlungen, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3696
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 75,00 €

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Anton Joseph von Prenner, In der Gelehrtenstube

an einem Tisch sitzender, von Büchern und Gerätschaften umgebener Mann, den Betrachter anblickend, unter der Darstellung, in der Platte unten rechts bezeichnet „v. Prenner incide“, links „Alt 17 Lat 30 unc“ und mittig „Baudiz Pinx.“, in der Darstellung signiert und datiert „Prenner 1728“, Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 24,5 x 31 cm, Blattmaße ca. 28 x 43 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Radierer (1683 Wallerstein bis 1761 Wien), kaiserlicher Kammermaler, tätig in Augsburg, ab 1728 bis mindestens 1735 in Wien ansässig, als Stecher für Frans van Stampart tätig, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3600
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Prof. Johannes Schreiter, "Version I"

ungegenständliche Komposition mit aufsteigender Rauchspur, Farbsiebdruck und Offsetlithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert „Schreiter 1971“ sowie links nummeriert und betitelt „74/500 Version I“, leicht gebräunt, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 70 x 50 cm, Blattmaße ca. 79 x 59,5 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Maler und Glasbildner (geboren 1930 in Buchholz/Erzgebirge), 1949–57 Studium in Münster, Mainz und Berlin mit Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung, 1957 Staatsexamen für Kunsterziehung, 1959 Entwicklung des Bildtypus der Brandcollage, 1960–63 Dozent an der Staatlichen Kunsthochschule Bremen, 1963–87 Professor an der Hochschule für bildende Künste in Frankfurt am Main, 1971–74 Rektor der Hochschule für bildende Künste in Frankfurt am Main, seit 2013 Ehrenbürger von Langen/Hessen, lebt und arbeitet in Langen/Hessen, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3690
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Philipp Apian, Kupferstichkarte Bayern

Karte von Abraham Ortelius nach einer Vorlage von Philipp Apian, rechts Kartusche und hierin bezeichnet „Bavariae olim Vindeliciae delineati onis com Pendium Ex tabula Philippi Apiani math“, darüber Bayernwappen, Darstellung des Gebiets zwischen Nürnberg im Norden, Passau im Osten, Walchensee im Süden und Augsburg im Westen, altkolorierter Kupferstich, um 1600, rückseitig typographischer Text, mittig übliche Bugfalte, weitestgehend außerhalb der Darstellung Verluste, Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 38 x 49 cm, Blattmaße ca. 42,5 x 55 cm. Info: eigentlich Bienewitz oder Bennewitz, dt. Arzt, Kartograph, Mathematiker und Heraldiker (1531 Ingolstadt bis 1589 Tübingen), Sohn des Peter Apian, bereits mit sieben Jahren gemeinsamer Unterricht mit Prinz Albrecht von Bayern (Albrecht Herzog V. von Bayern), mit elf Jahren Mathematikstudium an der Universität Ingolstadt, mit achtzehn Jahren Fortsetzung seines Studium in Burgund, Bourges und Paris, 1552 Rückkehr nach Ingolstadt und Übernahme der Druckerei des Vaters sowie Ernennung zum Professor für Mathematik und Astronomie an der Universität Ingolstadt, parallel zur Lehrtätigkeit Besuch von Vorlesungen an der medizinischen Fakultät, 1554 erteilte ihm Herzog Albrecht V. von Bayern den Auftrag zu Erstellung einer Bayernkarte, 1563 wurde die Karte von 6 x 6 Metern fertiggestellt, ab 1566 gab Apian 24 von Jost Amman in Holz geschnittene Bayernkarten heraus, die sogenannten Bairischen Landtafeln, da er Protestant war, musste er im Zuge der Gegenreformation Ingolstadt 1569 verlassen und ging nach Tübingen, hier Lehrte er bis 1583, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3609
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Franz von Reilly, Karte Reuß

oben links Kartusche und hierin bezeichnet „Die Lande der Grafen von Reussen Nro. 215“, Darstellung des Gebiets zwischen Gera im Norden, Zwickau im Osten, Hof im Süden und Saalfeld im Westen, teilkolorierter Kupferstich, Ende 18. Jh., geringe Spuren von Wurmfrass, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24 x 27 cm. Künstlerinfo: österreichischer Verleger, Kartograf, Buchhändler und Schriftsteller (1766 Wien bis 1820 Wien), Sohn des aus Russland stämmigen Hofmeisters Johann Reilly, zunächst für drei Jahre unbezahlt tätig im österreichischen Staatsdienst, 1789 mit väterlichem Erbteil Hinwendung zur Geographie und Gründung des "Landkarten- und Kunstwerke-Verschleiß-Komptoir“, brachte in folge zahlreiche wegweisende Atlaswerke heraus wie 1789–1806 "Schauplatz der fünf Theile der Welt", 1791–92 den "Schul Atlas", 1792–93 die "Allgemeinen Erdbeschreibung", 1794–96 den "Grossen deutschen Atlas" und 1799 den "Allgemeinen Post Atlas von der ganzen Welt", anschließend wandte er sich der Schriftstellerei zu und veröffentlichte zahlreiche Werke, tätig in Wien, Quelle: Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich, Österreichisches Biographisches Lexikon, Deutsche Biographie und Internet.

Katalog-Nr.: 3611
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Gondoliere

abstrahierte venezianische Szene mit drei Gondolieri bei der Arbeit, Farblithografie, 2. Hälfte 20. Jh., links unter der Darstellung in Blei nummeriert "131/250" und rechts unleserlich handsigniert, gegilbt und lichtrandig, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Abbildungsmaße ca. 49,5 x 64,5 cm, Falzmaße ca. 69 x 84 cm.

Katalog-Nr.: 3675
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Willem Blaeu, Karte Umgebung von Magdeburg

links unten figürliche Kartusche und hierin bezeichnet „Archiepiscopatvs Maghdebvrgensis et Anhalinvs Dvcatvs ...“, Darstellung des Gebiets zwischen Braunschweig im Norden, Brandenburg im Osten, Erfurt im Süden und Münden im Westen, grenzkolorierter Kupferstich, 1. Hälfte 17. Jh. rückseitig lateinischer Text, mittig geglättete Bugfalte, restauriert, Darstellungsmaße ca. 37,5 x 49 cm, Blattmaße ca. 50,5 x 61 cm. Künstlerinfo: auch Guilielmus Janssonius Caesius, Guiljelmus Blaeuw, Willem Jansz, Willems Jans Zoon, Guilielmus oder G. Blaeu, niederländischer Kartograf und Verleger (1571 Uitgeest bei Alkmaar bis 1638 Amsterdam), studierte 1594–96 Astronomie und Kartographie bei Tycho Brahe, ab 1603 in Amsterdam tätig, fertigte zunächst Erdgloben, später Land- und Seekarte, 1633 Ernennung zum "Kaartenmaker van de Republiek" und offizieller Kartograph für die Niederländische Ostindien-Kompanie, sein Hauptwerk ist der "Atlas Blaeu (später "Atlas Maior)", welcher von Blaeu zusammen mit seinem Sohn Joan Blaeu herausgegeben wurde, er erschien unter dem Titel „Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus 1635“ als Satz von zwei Bänden auf Deutsch, Niederländisch, Latein, und Französisch, 1645 in vier Bänden, 1662 in 11 Bänden mit Seeatlas, umfasste fast 600 Karten mit insgesamt 3.000 Seiten lateinischem Text, Quelle: AKL und Internet.

Katalog-Nr.: 3608
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Bruno Bruni, Leda mit den Schwänen

nackte Frau umgeben von Schwänen, formatfüllendes Motiv, Farblithographie, um 1980, im linken unteren Bereich signiert „Bruno Bruni“ und nummeriert „92/100“, Blattmaße ca. 50 x 66 cm. Künstlerinfo: genannt "Bruno Bruni sen.", italienischer Maler, Graphiker und Plastiker (1935 geboren in Gradara bei Pesaro), studierte 1953–59 am Instituto d´Arte in Pesaro, erste Ausstellungen in Pesaro und Florenz, 1959–60 in London und beeinflusst durch die Pop-Art, studierte ab 1960 an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Georg Gresko und 1962–65 bei Paul Wunderlich, tätig in Hamburg-Altona, Hannover und Urbino, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3631
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Bruno Bruni, Im Bett liegender Akt

teils von Decken verhüllte nackte Frau, formatfüllendes Motiv, Farblithographie, um 1980, im linken unteren Bereich signiert „Bruno Bruni“ und nummeriert „12/150“, Blattmaße ca. 59,5 x 80 cm. Künstlerinfo: genannt "Bruno Bruni sen.", italienischer Maler, Graphiker und Plastiker (1935 geboren in Gradara bei Pesaro), studierte 1953–59 am Instituto d´Arte in Pesaro, erste Ausstellungen in Pesaro und Florenz, 1959–60 in London und beeinflusst durch die Pop-Art, studierte ab 1960 an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Georg Gresko und 1962–65 bei Paul Wunderlich, tätig in Hamburg-Altona, Hannover und Urbino, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3630
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Bruno Bruni, Zwei liegende weibliche Akte

nackte und leicht bekleidete Frauen nebeneinander liegend, formatfüllendes Motiv, Farblithographie, um 1980, im rechten unteren Bereich signiert „Bruno Bruni“ und nummeriert „11/150“, kleiner Einriss, Blattmaße ca. 50,5 x 70 cm. Künstlerinfo: genannt "Bruno Bruni sen.", italienischer Maler, Graphiker und Plastiker (1935 geboren in Gradara bei Pesaro), studierte 1953-59 am Instituto d´Arte in Pesaro, erste Ausstellungen in Pesaro und Florenz, 1959-60 in London und beeinflusst durch die Pop-Art, studierte ab 1960 an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Georg Gresko und 1962-65 bei Paul Wunderlich, tätig in Hamburg-Altona, Hannover und Urbino, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3632
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Joan Baptiste Valadié, "Butterfly"

Bildnis eines liegenden Mädchenaktes mit Schmetterling, erotische Farblithographie, links unten in Blei nummeriert "117/150" und rechts undeutlich handsigniert, rückseitig Etikett "Joan Baptiste VALADIÈ ... "Butterfly" Original-Farblithographie von 1980, Auflage 150 Exemplare, handsigniert und numeriert", etwas gegilbt und lichtrandig, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Abbildungsmaße ca. 49 x 66 cm, Falzmaße ca. 60 x 80 cm. Künstlerinfo: irrtümlich auch Joan Baptiste Valadie, frz. Maler, Graphiker, Bildhauer, Illustrator und Designer (geboren 1933 in Brive-la-Gaillarde), studierte 1951-55 am Cours Charpentier in Montparnasse und an der Akademie Paris, beschickte Ausstellungen in Dakar, Algier, Paris, Cannes und Lyon sowie in Südafrika, England, Australien, Belgien, Japan, den USA und der Schweiz, ab den 2000er Jahren Hinwendung zur Plastik und Keramik, ab 2010 entstehen Collagen, tätig in Paris und in Marrakesch, Quelle: Bénézit, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Website des Künstlers und Internet.

Katalog-Nr.: 3674
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Alberto Giacometti, Plakat

originalgraphisches Plakat der Edition Maeght, Lithographie, um 1960, zwischen zwei Plexiglasscheiben montiert, Blattmaße ca. 62,5 x 47 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Bildhauer und Graphiker (1901 Borgonovo/Graubünden bis 1966 Chur), 1913 Entstehung seines ersten Ölgemäldes, 1919 kurzzeitiger Besuch der Akademie der schönen Künste in Genf, anschl. Besuch der Kunstgewerbeschule, 1920–21 Italienreise, ab 1922 in Paris ansässig, 1930 Kontakt zu den Surrealisten Dali, Breton und Aragon, 1935 Neuorientierung seines Werkes, ab 1939 Freundschaft mit Jean-Paul Sartre, ab 1948 weltweit Ausstellungen in führenden Galerien und Museen, 1962 großer Preis auf der Biennale in Venedig, 1964 Verleihung des Guggenheim-Preises, Quelle:, Vollmer, Bénézit, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3642
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 140,00 €

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Braun & Hogenberg, Ansicht von Weimar

links unten Kartusche und hierin bezeichnet „Winmaria, Fertiliss. Thvringiae vrbs Praestantissma vvlgo Weinmar“, Darstellung der Stadt Weimar aus der Vogelschau mit Figurenstaffage im Vordergrund und im oberen Bereich drei Wappen und hier bezeichnet „Weinmar“, Kupferstich, um 1576, rückseitig deutscher Text, mittig Bugfalte, minimal braunfleckig und leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 35 x 47,5 cm, Blattmaße ca. 41 x 55 cm. Info: In Zusammenarbeit von Frans Hogenberg (dt. Kupferstecher und Radierer, 1535 Mecheln bis 1590 Köln) und Georg Braun (dt. Theologe, Kanoniker und Herausgeber, 1541 Köln bis 1622 Köln) entstand um 1570 in Ergänzung des bedeutenden Atlaswerkes „Theatrum Orbis Terrarum“ des Niederländers Abraham Ortelius (1527–1598) das Städteansichtenbuch „Civitates Orbis Terrarum (Schefold übersetzte den Titel mit: Beschreibung und Contrafactur der Vornembster Stät der Welt).“ mit letztendlich 600 wirklichkeitsnahen Stadtansichten und Stadtplänen, das Werk wurde im Zeitraum 1572–1618 in 6 Bänden herausgegeben, wobei die Kupferstiche von Band 1–4 von Hogenberg stammten, nach dessen Tod lieferte Simon Novellanus die Stiche für Band 5 und 6, die Druckplatten kamen später in den Besitz des holländischen Kartenherstellers Jan Jansson, welcher sie mit verschiedenen Modifikationen 1657 in Amsterdam neu auflegte, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3603
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 240,00 €

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Joan Willemszoon Blaeu, Karte von Thüringen

links oben Wappen von Thüringen, unten links Kartusche und hierin bezeichnet „Thvringia Landgraviatvs ...“, rechts unten weitere Kartuschen „...Joh. Blaeu“, Darstellung des Gebiets zwischen „Nordhausen im Norden, Weißenfels im Osten, Schwarzburg im Süden und Eisenach im Westen, kolorierter Kupferstich, Mitte 17. Jh., rückseitig Text, mittig Bugfalte, diese teils hinterlegt, etwas braunfleckig, Darstellungsmaße ca. 40,5 x 52,5 cm, Blattmaße ca. 50,5 x 61 cm. Künstlerinfo: auch Johannes Willemszoon, John Williamson oder Ioanne Blaev, niederl. Kartograph, Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1596 Alkmaar bis 1673 Amsterdam), Sohn und Schüler des Willem Janszoon Blaeu (1571–1638), 1603 Übersiedlung nach Amsterdam, zunächst Jurastudium und 1620 Promotion zum Dr. jur., spätestens 1631 als Mitarbeiter seines Vaters nachweisbar, zusammen mit diesem 1636 Herausgabe des "Novus Atlas", dessen weitere Vervollkommnung später seinen Ruhm als Kartograph begründen sollte, 1638 Tod des Vaters und Fortführung der Geschäfte (Werkstatt, Verlag, Buchhandlung) mit seinem Bruder Cornelis Blaeu (ca. 1610–1642), Herausgabe weiterer Bände des "Novus Atlas", 1638 zum Nachfolger seines Vaters als offizieller Kartograf der Niederländische Ostindien-Kompanie berufen, 1651–72 zum Amsterdamer Stadtrat gewählt, Ernennung zum Drucker des schwedischen Königs, 1655 Herausgabe des 5-bändigen und 1662 des 11-bändigen "Atlas Maior", einer der teuersten und erfolgreichsten Publikationen jener Zeit, 1659 Geschäftsfiliale in Wien, 1662 Übergabe der Buchhandlung an seinen Sohn Pieter Blaeu, 1667 Eröffnung einer zweiten Druckerei, 1672 Zerstörung der Werkstatt Blaeu´s beim Stadtbrand von Amsterdam, Quelle: AKL und Internet.

Katalog-Nr.: 3606
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Prof. Helmut Sundhaußen, "Seb 2"

verschiedenfarbige, streng geometrische Flächen auf rosa Grund, Farbsiebdruck, unter der Darstellung rechts signiert und betitelt „Sundhausen SEB 2“, sowie links nummeriert und datiert „18/100 (19)71“, rechts unten Papier gebräunt, Darstellungsmaße ca. 50 x 50 cm, Blattmaße 55 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Bildhauer und Graphiker der konkreten Kunst (1935 Düsseldorf bis 2018 Düsseldorf), 1957–62 Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bruno Goller, 1966 Villa-Romana-Preis, 1967–68 Gastdozent an der Werkkunstschule in Krefeld, 1970 durch einjähriges Stipendium Parisaufenthalt, ab 1971 Dozent an der Folkwang-Hochschule und nachfolgend an der Universität Essen, 1973 Ernennung zum Professor, in den 1980er Jahren auch Beschäftigung mit der Fotografie, Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3694
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Prof. Helmut Sundhaußen "Seb 3"

verschiedenfarbige, streng geometrische Flächen auf grünem Grund, Farbsiebdruck, unter der Darstellung rechts signiert und betitelt „Sundhausen SEB 3“, sowie links nummeriert und datiert „22/100 (19)71“, rechts unten Papier gebräunt, Darstellungsmaße ca. 50 x 50 cm, Blattmaße 55 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Bildhauer und Graphiker der konkreten Kunst (1935 Düsseldorf bis 2018 Düsseldorf), 1957-62 Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bruno Goller, 1966 Villa-Romana-Preis, 1967-68 Gastdozent an der Werkkunstschule in Krefeld, 1970 durch einjähriges Stipendium Parisaufenthalt, ab 1971 Dozent an der Folkwang-Hochschule und nachfolgend an der Universität Essen, 1973 Ernennung zum Professor, in den 1980er Jahren auch Beschäftigung mit der Fotografie, Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3692
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Prof. Helmut Sundhaußen "Seb 1"

verschiedenfarbige, streng geometrische Flächen auf gelbem Grund, Farbsiebdruck, unter der Darstellung rechts signiert und betitelt „Sundhausen SEB 1“, sowie links nummeriert und datiert „34/100 (19)71“, Darstellungsmaße ca. 50 x 50 cm, Blattmaße 55 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Bildhauer und Graphiker der konkreten Kunst (1935 Düsseldorf bis 2018 Düsseldorf), 1957–62 Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bruno Goller, 1966 Villa-Romana-Preis, 1967–68 Gastdozent an der Werkkunstschule in Krefeld, 1970 durch einjähriges Stipendium Parisaufenthalt, ab 1971 Dozent an der Folkwang-Hochschule und nachfolgend an der Universität Essen, 1973 Ernennung zum Professor, in den 1980er Jahren auch Beschäftigung mit der Fotografie, Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3693
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Lesser Ury, "Grabender Bauer"

ein Beet hinter seinem Bauerngehöft umstechender Bauer, siehe Werksverzeichnis Rosenbach 102, Radierung auf Japanpapier, 1920, unter der Darstellung in Blei links signiert „L. Ury“ und rechts nummeriert „VI/XXX“, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 17 x 9,5 cm. Künstlerinfo: auch Lesser-Ury, dt.-jüdischer Maler und Graphiker (1861 Birnbaum [Miedzychód] Provinz Posen bis 1931 Berlin), studierte 1878–79 an der Akademie in Düsseldorf bei Andreas Johann Jacob Heinrich Müller, 1879 Schüler von Jan Frans Portaels in Brüssel, später bei Léon Bonnat, ab 1880 Studium bei Jules Joseph Lefebvre in Paris, 1882–84 Studium an der Academie Royale des Beaux-Arts in Brüssel und Arbeitsaufenthalte im flämischen Dorf Volluvet, 1885 in Berlin, studierte ab 1886 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich, ab 1887 in Berlin tätig und Kontakt zu Max Liebermann und Fritz von Uhde, 1890 einjährige Studienreise nach Italien, unternimmt regelmäßig Studienreisen nach Paris und London, 1921 zum Ehrenmitglied der Berliner Sezession ernannt, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Boetticher, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3672
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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Adrian Zingg, Ansicht von Schloss Altenburg

Ansicht des imposanten Schlosskomplexes in Thüringen mit Vegetation und Figurenstaffage im Vordergrund, Radierung, Anfang 19. Jh., mehrere saubere Faltlinien, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 32 x 44 cm, Blattmaße ca. 37 x 46 cm. Künstlerinfo: auch Adrian Zink, schweizerischer Landschaftszeichner, Radierer und Kupferstecher (1734 St. Gallen bis 1816 Leipzig), gilt als Wegbereiter der neueren Dresdner Landschaftsmalerei, Sohn des Büchsenmachers und Stahlschneiders Bartolomäus Zingg, Schüler von Johann Rudolf Holzhalb in Zürich, ab 1757 zunächst als Lehrling, später als Zeichner und Stecher bei Johann Ludwig Aberli in Bern tätig, 1759 Reise mit Aberli nach Paris, hier Bekanntschaft mit Johann Georg Wille, der ihn mit namhaften Persönlichkeiten bekannt machte, fortan bis 1766 Mitarbeiter Willes, 1764 durch Christian Ludwig von Hagedorn an die neu gegründete Dresdner Akademie berufen und ab 1766 hier tätig, Freundschaft zu Anton Graff, in Dresden beeinflusst von Christian Wilhelm Ernst Dietrich, genannt „Dietricy“ (1712–1774), dessen druckgraphisches Werk Zingg nach Dietricys Tod vollendete, 1769 Mitglied der Wiener Akademie, 1787 Mitglied der Berliner Akademie, ab 1803 Professor an der Dresdner Akademie und zum kurfürstlichen Hofkupferstecher ernannt, unterhielt Zeichner- und Kupferstecherwerkstatt in Dresden, vertrieb seine Arbeiten unter anderem auf der Leipziger Messe selbst, Quelle: Thieme-Becker, Sikart und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3621
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 330,00 €

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Kurt Mühlenhaupt, Tag der Wiedervereinigung

vor dem Brandenburger Tor feiernde und sich umarmende Menschenmenge, aquarellierte Radierung, unter der Darstellung in Blei betitelt und signiert „Tag der Wiedervereinigung Curt Mühlenhaupt“, nummeriert „17/200“ sowie oberhalb bezeichnet „Berliner Bilder 1991“ und in der Platte monogrammiert und datiert „M 1991“, Darstellungsmaße ca. 21,5 x 14,7 cm, Blattmaße ca. 30 x 24 cm. Künstlerinfo: auch Curt, dt. Maler, Grafiker, Bildhauer und Schriftsteller (1921 Klein Ziescht bis 2006 Bergsdorf), Kindheit in Berlin-Tempelhof, ab 1935 Lehre als Modellbauer, später Fallschirmjäger im 2. Weltkrieg, Verletzung und Krankenhausaufenthalt, ab 1943 Kunststudium in Berlin, 1945 erneuter Kriegseinsatz und Verwundung, 1946–48 Studium an der Hochschule für Bildende Künste bei Maximilian Debus, 1948 Studienabbruch und als Tierzüchter sowie als Leierkastenmann in Berlin-Karow tätig, autodidaktische Weiterbildung als Künstler, 1956 Übersiedlung nach Marienfelde und 1958 nach Kreuzberg in West-Berlin, hier fortan als malender Trödler und Gastwirt tätig, unternimmt Studienreisen nach Paris, Südfrankreich, Spanien, Italien, Portugal, New York und Moskau, ab 1970 ausschließlich als Künstler freischaffend, gründete 1972 mit Günter Grass, Wolf-Dieter Schnurre, Wolfgang Schnell die Gruppe „Malerpoeten", beschickte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, zeitweise tätig in Berlin-Kladow, Sommeraufenthalte im Tal Montes de Cima in der Algarve, 1992–99 Ausbau des Gutshofes in Bergsdorf bei Zehdenick zum Wohnhaus mit Atelier und Galerie, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3660
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 260,00 €

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Oskar Holweck, Plakatentwurf

Entwurf für ein Plakat der Galerie Heseler/München, schwarzer Karton mit montiertem Siebdruck und typographischer Schrift, um 1970, Blattmaße ca. 70 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Künstler und Kunstpädagoge (1924 St. Ingbert/Saarland bis 2007 St. Ingbert/Saarland), 1943–45 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1946–49 Studium an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken, 1949–51 Studium an der Ecole des arts appliqués á líndustrie und an der Académie de la Grande Chaumiére in Paris, ab 1951 Assistent an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken, 1958 Mitglied der Künstlergruppe Zero, Ablehnung an der Teilnahme der documenta 1959 und 1972 in Kassel, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3682
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Rizzi Zannoni, Karte Norditalien

oben rechts mit Engeln verzierte Kartusche und hierin betitelt und bezeichnet „L´Italie divisée en fes differens Etats … Par M. Rizzi Zannoni …“, Darstellung des Gebiets zwischen Brixen im Norden, Ragusa im Osten, Sezza im Süden und Genf im Westen, sehr schön ist die Insel Korsika dargestellt, handkolorierter Kupferstich, um 1770, mittig übliche Faltspur, leichte Altersspuren, zwischen zwei Scheiben montiert und in Goldstuckrahmen gerahmt, Darstellungsmaße ca. 30 x 44,5 cm, Blattmaße ca. 38,5 x 53 cm. Künstlerinfo: eigentl. Giovanni Antonio Rizzi Zannoni, ital. Kartograph und Geograph (1736 Padua bis 1814 Neapel), studierte 1749–51 an der Universität Padua bei John Poleni, unternahm Studienreisen durch Italien, die Türkei und Russland, 1753 als Kartograph im Dienste des sächsischen Kurfürsten und Königs von Polen August III. in Polen, 1756 in Schweden und Dänemark tätig, ab 1757 in preußischen Diensten und Teilnahme am 7-jährigen Krieg, anschließend mehrere Jahre in Paris tätig, 1765 korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, 1776 Rückkehr nach Padua, ab 1781 in Neapel tätig, Quelle: Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3613
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Johann Baptista Homann, Karte Persien

links unten prachtvolle, vielfigürliche Kartusche und hierin betitelt und bezeichnet „Imperii Persici in omnes suas Provincias … Io. Baptista Homann ...“, rechts oben Meilenzeiger mit Legende, Darstellung des Gebiets zwischen Asow im Norden, Kabul im Osten, Oman im Süden und Amasya im Westen, ziemlich zentral liegt das Kaspische Meer, teilkolorierter Kupferstich, um 1720, an Bugfalte gerissen, braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 58 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3614
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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