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74. Auktion



Vorschau 74. Auktion im Mai

Auktion Kunst und Antiquitäten und Sonderauktion antike Baustoffe - Einlieferungen bis zum 31. März erwünscht. Tel.: 03741/221178, E-Mail: einlieferung@mehlis.eu
Vorbesichtigung: 16.05.2014 bis 21.05.2014
Auktion: 22.05.2014 bis 24.05.2014
Einlieferung: bis zum 31.03.2014

73. Auktion



Nachbericht Februarauktion

Erfolgreich startet das Auktionshaus Mehlis ins neue Jahr. Knapp 70% der angebotenen Objekte erhielten zwischen dem 27.02.2014 und dem 01.03.2014 einen Zuschlag und wieder waren einigen positive Überraschungen darunter.

So wurde im Bereich der asiatischen Kunst eine feine Silberschatulle mit Jadeschnitzerei – limitiert mit 1200 Euro - rasch auf einen Endpreis von 4200 Euro nach oben geboten. Ähnlich rasant ging es bei den vier Bänden über Alexander I. zu, die ohne Limit angesetzt, auf einen Endstand von 2000 Euro schnellten. Eine ähnliche Steigerung erfuhr ein gotisches Tintenfass, dessen Zuschlag bei 2400 Euro erfolgte und das ursprünglich mit 500 Euro angesetzt war. Ebenfalls unlimitiert startete die aufwendig intarsierte Spielschatulle des Entwerfers Carlos Tips, die schlussendlich erst bei 2200 Euro einen neuen Besitzer fand.

In Mehlis‘ Kernbereich – der angewandten Kunst aus der Zeit des Jugendstils, Art déco und des Designs - kam es zu weiteren prominenten Zuschlägen. Das Titelbild – eine schmiedeeiserne Hängelampe der Strassburger Kunstgewerbeschule – wurde bei 3900 Euro zugeschlagen. Die von Henry van de Velde entworfenen Besteckteile aus der Serie „Modell I“ erzielten Preise zwischen 3900 und 4200 Euro pro Position. Auch der dem Meister zugeschriebene Kleiderständer wurde mit 4000 Euro zugeschlagen. Das von Albin Müller designte Speiseservice der Manufaktur Burgau kletterte mit einem bescheidenem Startpreis von 280 Euro schnell auf einen Endstand von 2600 Euro. Ein traumhaftes Jugendstilservice aus dem Hause Nymphenburg kam gar erst bei 3600 Euro zu einem Stop. Der Tafelaufsatz aus der Hand des Wiener Jugendstilkünstlers Josef Hoffmann wurde schlussendlich erst bei 7500 Euro dem erfolgreichen Bieter zugesprochen.

Auch die schönen Künste kamen in der Auktion nicht zu kurz. Das moderne Bronzepaar des Leipziger Bildhauers Herbert Ihle wurde für 9000 Euro versteigert. Eine Arbeit des Künstlers Reinhard Boeltzig wechselte für 5500 Euro den Besitzer. Die unsignierte Jugendstilplastik einer unbekleideten Schlangenbeschwörerin wurde einem Bieter auf der anderen Seite der Welt zugeschlagen – telefonisch ersteigerte der Australier das einzigartige Stück für 4500 Euro. Bescheiden mit 350 Euro limitiert lockte auch ein Bild des Malers Paul Müller-Kaempff zahlreiche Bieter an ihre Telefonhörer – der glückliche Gewinner erhielt den Zuschlag am Ende für 2200 Euro. Ähnlich erfolgreich verlief die Versteigerung einer Jan Horemans d. Ä. zugeschriebenen Genreszene im Interieur, die gemütlich bei 500 Euro startete und dann nach einigen Gefechten erst bei 2400 Euro Halt machte.

Stolz ist das Haus aber auch auf seinen Zuschlag für die seltene Lenzkirch Standuhr mit Spielwerk, der bei 8000 Euro fiel. Ein Guéridon aus der Zeit um 1760 erzielte 3900 Euro und ein überaus feiner Goldarmreif aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brachte ein beachtliches Ergebnis von 2600 Euro. Auch für die Zukunft hat sich das Haus wieder viel vorgenommen. Schon wird an der nächsten Auktion gefeilt, deren Hauptaugenmerk wiederum auf Historischen Baustoffen ruht. Einlieferungen werden bis Ende März dankbar entgegengenommen. Für Terminabsprachen kontaktieren Sie bitte Frau Luckner unter 03741 – 221178.

Ihr Team vom Auktionshaus Mehlis

Vorbesichtigung: 21.02.2014 bis 26.02.2014
Auktion: 27.02.2014 bis 01.03.2014
Einlieferung: bis zum 14.12.2013