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Den Nachverkauf und die Ergebnisliste finden Sie in der Leiste links unter 78. Auktion!

79. Auktion

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

...haben wir uns auch gedacht und bei schweißtreibenden Temperaturen fleißig unsere Augustauktion vorbereitet. Der aktuelle Katalog umfasst knapp 4000 Objekte aus allen Sparten und kann online unter www.mehlis.eu als auch im Printformat genüsslich studiert werden.

An die schönsten Orte der Welt kann man sich von unseren Gemälden entführen lassen. Etwa in die schwindelerregenden Höhen der Schweizer Alpen, mit Eugen Brachts Darstellung des frisch verschneiten Matterhorns. Das um 1906 entstandene Ölbild des berühmten deutschen Landschaftsmalers, das vortrefflich die Stille und Abgeschiedenheit des Ortes portraitiert, kommt mit 6000 Euro zum Aufruf. Wer eine mondäne Schiffsreise durch die norwegische Fjordlandschaft vorzieht, findet dies in Michael Zeno Diemers Darstellung eines ruhig ziehenden Passagierdampfers vor spektakulärer skandinavischer Kulisse. Die imposante Szene im Hochformat ist mit 2500 Euro limitiert. Etwas ungemütlicher endet eine Schiffsreise im Ölgemälde des französischen Marinemalers Auguste Mayer von etwa 1850. Die Partie vor der türkischen Küste zeigt den dramatischen Augenblick, als die mächtigen Wellen das Gefährt an den trutzigen Felsen zerschellen lassen. (Limit 8000 Euro)

Einmal um die Welt und gleich noch weiter bis zu den Sternen führen zwei Globen im Bereich der Varia. Die seltenen Stücke aus der Hand von Johann Georg Klinger Nürnberg stammen von etwa 1840 und starten bei 2400 Euro. Für kleine und große Entdecker findet sich im Bereich des Spielzeugs ein besonderes Highlight. Das Kinderautomobil mit Verbrennungsmotor aus den 1930er Jahren besticht mit einer flotten Blechkarosserie, Handgas und elektrischen Scheinwerfern und geht mit einem Startpreis von 2500 Euro ins Rennen. Ebenfalls für ein Spielzimmer bestimmt war wohl die im 19. Jahrhundert komplett aus Blech gefertigte und mehrfarbig gefasste Moschee, die in ihrer Erhaltung von musealer Bedeutung ist. (Limit 1200 Euro) Den Bereich der Möbel führen zwei Kommoden des Leipziger Ebenisten Friedrich Gottlob Hoffmann von etwa 1790 an. Die fein in Mahagoni auf Nadelholz furnierten, schlanken zweischübigen Kommoden auf konisch zulaufenden Spitzfüßen wurden Anfang des Jahres anlässlich einer Ausstellung des Grassi Museum Leipzig zum Wirken des Kunsttischlers gezeigt. Aufwendig intarsiert und in Tusche bemalt ist das mit 3900 Euro limitierte Kabinettschränkchen von etwa 1700. Das in Nussbaum und Nussbaummaser furnierte Kleinmöbel verfügt über 22 schmale Schübe und zeigt ein minutiös gestaltetes Ornamentdekor in Zwetschge, Ahorn und Ebenholz. Mit zahlreichen Schüben und Aufbewahrungsmöglichkeiten ist auch der mehr als 200 Jahre später von Margarete Schütte-Lihotzky entworfene Küchenschrank ausgestattet. Das Designstück aus dem frühen 20. Jahrhundert besticht durch seine Funktionalität und startet in der Auktion bei 3300 Euro. Wie gutes Design geht, wussten auch Josef Hoffman, Vally Wieselthier, Henry van de Velde, Albin Müller, Patriz Huber, Marcel Breuer, Arne Jacobsen, Poul Henningsen oder Ron Arad. In unseren Sonderkategorien Jugendstil, Art déco, Bauhaus und Design ab 1945 haben wir deren schönste Entwürfe und Arbeiten versammelt. Besonders nennenswert erscheint uns das formschöne, 1906 von Otto Prutscher für E. Bakalowits & Söhne Wien entworfene und von Meyr's Neffe ausgeführte Stengelglas aus kobaltblau überfangenem Klarglas (Limit 4800 Euro).

Aus den Tiefen der Ostsee wurden jene großen Cabochons gewonnen, die unsere mit 4800 Euro limitierte Bernsteintischlampe zu einem echten Hingucker machen. Der brünierte Kuppelschirm aus Messingblech trägt zahlreiche natürliche und unregelmäßig geformte Brocken, die beim Illuminieren eine herrlich gemütliche Atmosphäre schaffen. Wohlig scheint es auch in der Stube des jungen Paares zu sein, welche in Scharffeuerfarben die Front des seltenen Fayencekruges aus der Nürnberger Werkstatt von Christoph Marx schmücken. Sowohl die Zinnmontierung als auch die Fayence dieser 1713 datierten Rarität stammen aus der gleichen Werkstatt und machen das Stück so einzigartig. (Limit 8000 Euro)

Schließen Sie sich also gern unserem Motto an und besuchen Sie uns in Plauen. Vom 21.08. bis 26.08.2015 können Sie alle Versteigerungsobjekte in unseren Räumen genau unter die Lupe nehmen. Ein Tässchen Kaffee in unserem idyllischen Garten rundet Ihren Ausflug ins Vogtland entsprechend ab. Und wen doch das Reisefieber gepackt hat, muss nicht auf unsere Auktion verzichten. Live kann die Versteigerung von jedem beliebigen Ort der Welt online verfolgt werden und per Mausklick können Sie bieten als säßen Sie direkt in unserem Auktionssaal. Ihr Auktionsteam
Vorbesichtigung: 21.08.2015 bis 27.08.2015
Auktion: 27.08.2015 bis 29.08.2015
Einlieferung: bis zum 04.07.2015

80. Auktion

Vorbesichtigung: 13.11.2015 bis 18.11.2015
Auktion: 19.11.2015 bis 21.11.2015
Einlieferung: bis zum 03.10.2015

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