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Maiauktion vom 28.-30.5. mit Sonderauktion Historische Baustoffe - Einlieferungen ab sofort erwünscht!

78. Auktion

Einlieferungen ab sofort erwünscht!
Vorbesichtigung: 22.05.2015 bis 27.05.2015
Auktion: 28.05.2015 bis 30.05.2015
Einlieferung: bis zum 28.03.2015

77. Auktion

Februarauktion Nr. 77 – 26.02. bis 28.02.2015,- Nachbericht

Am 26. Februar 2015 begann für Mehlis das neue Jahr gewohnt verheißungsvoll mit der Kategorie Varia. Ein besonders erfreuliches Ergebnis erreichte in dieser Sparte ein Spazierstock mit aufwendig punziertem und ziselierten Goldknauf, der, mit 200 € angesetzt, schlussendlich einen Zuschlag für 2400 € erhielt. Laut Zeitplan folgte nun das Genre Russische Kunst. Dort ist speziell eine teilvergoldete Nikolaus Ikone aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zu erwähnen. Limitiert mit 250 €, fiel der Hammer am Ende bei bemerkenswerten 3000 €. Ein weiteres auffallendes Ergebnis erreichte eine Goldmünze von 1658 aus Bayern, die ihr Limit von 500€ versechsfachte und für 3000 € den Besitzer wechselte.
Sehr erfreulich war auch der Zuschlag der mit 250 € angesetzten Märklin Schiffsdampfmaschine, die einen Zuschlag für 1000 € erhielt. In den Uhren überraschte eine seltene Miniaturstanduhr von Lenzkirch, die trotz geringer Größe nach Beachtung von sechs Telefonbietern und zahlreicher Schriftgebote einen Zuschlag für 1200 € erhielt. Auch nach spannendem Kampf wurden zwei alpenländische Brettstühle für 1600 € und 1900 € an einen Internet- bzw. einen Telefonbieter verkauft. Weiterhin in der Kategorie Möbel ist besonders der Zuschlag für einen bedeutenden höfischen Tabernakelsekretär aus Nussbaum hervorzuheben, der für 25 000 € einen neuen Besitzer fand. Das schöne Stück aus der Zeit um 1730 überzeugte besonders durch seiner feinen ornamentalen und teilweise gravierten Einlegearbeiten aus Zinn, Perlmutt und Messing sowie seinen ebonisierten Zierleisten.
Spannend war im Folgenden auch der Bietwettstreit um Gabel und Messer, entworfen von Henry van de Velde, das sogenannte Modell II. Um diese ruhig elegante Position bemühten sich gleich fünf Telefonbieter. Ausgehend von einem Limit von 1000 € stieg der Preis bis zum Hammerschlag auf 3000 €. Die um 1952/54 von Archimede Seguso in Murano entworfene Vase mit dem klangvollen Namen „Merletto, fand zum Limit vom 4800 € einen neuen Besitzer. Ebenso die zarte, 22 Zentimeter hohe und polychrom bemalte Ägyptische Tänzerin aus der Manufaktur Fraureuth, die, ausgehend von einem Limit von 80 € durch zahlreiche Gebote einen enormen Verkaufspreis von 1600 € erreichte.
So fein wie die Bemalung präsentierte sich auch das Ergebnis der KPM Berlin Porzellanplatte mit dem Titel „Glaube, Liebe, Hoffnung“. Nach einem höchst fesselndem Duell, bei dem unter anderem zehn Telefonbieter und zahlreiche Schriftbieter mitwirkten, ging die mit nur 360 € limitierte Platte für 2000 € an den durchsetzungsstärksten Telefonbieter. Engagiert wurde sich auch für ein Waldenburger Tüllenkännchen, das beginnend bei 180 € zur Gebotsabgabe lockte und schließlich 2000 € einbrachte. Ein besonders außergewöhnliches Stück war in der Kategorie Glas zu finden. Der prachtvolle, im Deckel mit „Boudet Palais Royal“ bezeichnete Parfumflakon aus dem 19. Jahrhundert schoss trotz weniger Mitbieter von seinem Limit, das bei 900 € lag, rasant auf den Verkaufspreis von 5000 €. Das lag sowohl an der Seltenheit als auch an den fein verzierten und gravierten Montierungen aus Silber sowie Gelbgold. Ein ebenfalls tolles Ergebnis erzielte der Schreibtisch des französischen Jugendstilkünstlers Louis Majorelle. Das Schreibmöbel aus massivem Mahagoni – moderat mit 900 € limitiert – kletterte während des Bietvorgangs auf einen erstaunlichen Endpreis von 4500 €.

Mehr als zufriedenstellend verlief auch die Versteigerung der etwa 80 Zentimeter breiten und 65 Zentimeter hohen Figurengruppe mit musizierenden Putten aus Marmor. Diese war moderat mit 4500 € angesetzt und die teilnehmenden Bieter lieferten sich, dadurch motiviert, einen regen Gebotswechsel bis zu spektakulären 13 000 €. Auch das selten in Bronze ausgeführte Prinzenpaar des Entwerfers Gerhard Schliepstein von 1925 erzielte einen fabelhaften Zuschlag in Höhe von 17 000 Euro. Im Bereich Skulpturen hatte diese Auktion viel zu bieten und so ist es nicht verwunderlich, dass auch die Skulpturen „Verliebter Faun“ von Hans Schwegerle für 1400 € und die filigrane Skulptur „Ecstasy – Jugend“ von Ferdinand Preiss für das Limit von 12 000 € Zuschläge erhielten. Beendet wurde die Auktion mit den Gemälden, bei denen besonders die beiden Arbeiten von Heinrich Schlitt „Winter“ und „Frühling“ auffielen, die jeweils zum Limit von 8000 € zugeschlagen wurden. Ein Highlight zum Schluss war das Stillleben mit Blumen und Büchern von Marie Egner, das bei einem Limit von 10 000 € seinen Zuschlag bei 13 000 € erhielt.

Trotz der guten Ergebnisse, warten wie immer einige nicht versteigerte Objekte im Nachverkauf auf einen Käufer. Diese können noch in unserem Hause, hier auf unserer Website und auf www.lot-tissimo.com besichtigt bzw. erworben werden. Überdies läuft ab sofort bis Ende März die Einlieferungszeit für die folgende Auktion im Mai 2015, für die zusätzlich zum üblichen Sortiment unseres Hauses eine Sonderauktion Historische Baustoffe geplant ist.

Ihr Team des Auktionshauses Mehlis

Vorbesichtigung: 20.02.2015 bis 25.02.2015
Auktion: 26.02.2015 bis 28.02.2015
Einlieferung: bis zum 12.12.2014

Wir sind Partner der design.Börse_Berlin