Grafik - Fotografien
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1542 • Jacques Philippe Lebas (1707 Paris bis 1783 Paris) • Limit: 0.00€ • Gebot: 120.00€
auch Le Bas, ”Le Maitre Galant (Der galante Könner)”, galante Rokokogesellschaft im Park beim Flötenspiel, Galeriestich n. d. 1743 vom franz. Hof bestellten Gemälde ”Le Maitre Galant” oder auch ”La lecon de flute (Der Flötenunterricht)” von Nicolas Lancret (franz. Maler, 1690-1745), Kupferstich/Bütten, um 1770, Wikipedia bem.: ”Er war der beliebteste und am meisten beschäftigte französische Graveur ... Le Bas hat, hundert Jahre nach Rembrandt van Rijn (1606-1669), die Kaltnadeltechnik wiederentdeckt und zur größten Perfektion gebracht.”, unten mittig bet., li. unter d. Abb. bez. ”Lancret pinxit”, re. unter d. Abb. sign. ”J. P. Le Bas Sculp.”, li. unten bez. ”Grave´d apres le Tableau Original de Lancret qui est dans le Cabinet du Roy a Versailles (gestochen nach dem Originalgemälde, welches sich in der königlichen Sammlung in Versailles befindet)”, unten Verlagsangabe ”a Paris chez J. P. Le Bas Graveur du cabinet du Roy ... (in Paris bei J. P. Le Bas königlicher Kupferstecher ...)”, min. gegilbt und fleckig, hinter Glas gerahmt, Abb. ca. 38 x 44 cm. Künstlerinfo: franz. Kupferstecher und Verleger, Schüler v. Hérisset, später b. Nicolas Tardieu, gefördert von Crozat, 1743 Mitglied d. Pariser Akad., 1744 zum königlichen Hofkupferstecher ernannt, gilt als bedeutender Lehrer d. besten franz. Kupferstecher d. 2. H. d. 18. Jh., tätig in Paris, Quelle: Th.B.
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1543 • Jean Moyreau (1690 Orléans bis 1762 Paris) • Limit: 0.00€ • Gebot: 100.00€
”La Grote de l´Abreuvoir (Die Grotte an der Tränke)”, Szene eines Reiterlagers an einem Fluss vor einer grottenähnlichen Taverne, zwei Herren zu Pferde, andere im Wasser badend, fischend oder waschend, im Hintergrund weite Landschaft mit einzelnen Hütten, Kupferstich/Bütten, nach einem Gemälde von Philips Wouwerman (niederl. Maler, 1619 Haarlem bis 1668 ebda.), der für seine Szenen des Lagerlebens bekannt war, re. u. i. d. Platte sign. ”J. Moyreau sculp”, li. u. i. d. Pl. sign. ”P. Wouwermens pinxit”, unten mittig bet. sowie Widmung u. dat. 1756, Altersspuren, hinter Glas gerahmt, im Passep., IM 47,5 x 35,5 cm. Künstlerinfo: franz. Kupferstecher und Maler, Schüler v. Bon de Boullogne, seit 1736 Mitgl. d. Pariser Acad. Roy., stach u. a. nach Phil. Wouwermann, Watteau u. a., Quelle: Th.B.
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1544 • Jacques Couché (1750 Gournay oder 1759 Abbeville bis vor 1836 Paris) • Limit: 0.00€ • Gebot: 30.00€
auch Couche, berittene Beizjagdgesellschaft vor romantischer Ruinenlandschaft, Kupferstich/Bütten, um 1800, Galeriestich nach einem Gemälde von Philips Wouwermans (niederl. Maler, 1619 Haarlem bis 1668 Haarlem), unten bet. ”La Casse (die Jagd) au vol. - De la Galerie du Palais d´Orléans, École hollandoise, IV.me Tableau de Philippes Wouwermens ...” und ausführlicher franz. Text, li. unter der Abb. in der Platte bez. ”Peint par Philippes Wouwermens”, re. sign. ”Gravé par Couchée”, min. Altersspuren, ungerahmt, Plattenmaß: 42 x 29 cm, Blattmaß: 52,2 x 34,5 cm. Künstlerinfo: franz. Kupferstecher und Verleger, Schüler von Le Vasseur und Aliamet, erreichte Bekanntheit als Herausgeber des Tafelwerks „Galerie du Palais Royal“, ab ca. 1884 bis 1808 unter Protektion des Herzogs von Orléans, zu dessen „Kammer-Graveur” er ernannt wurde, tätig in Paris, Quelle: Th.B.
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1545 • François Dequevauviller (1745 Abbeville bis ca. 1807 Paris) • Limit: 0.00€ • Gebot: 30.00€
auch Dequevauvillers, Nach der Jagd, Reiter mit erlegter Wildstrecke vorm Gasthaus, Kupferstich/Bütten, um 1800, Galeriestich nach einem Gemälde von Philips Wouwermans (niederl. Maler, 1619 Haarlem bis 1668 Haarlem), unten bet. ”Retour de Casse (Rückkehr von der Jagd) - De la Galerie du Palais Royal, École Hollandoise, II.e Tableau de Philippes Wouwermens ...” und ausführlicher franz. Text, li. unter der Abb. in der Platte bez. ”Peint par Philippes Wouwermens”, mittig bez. ”Dessiné par Gareau” re. sign. ”Gravé par F. Dequevauvillers”, min. Altersspuren, ungerahmt, Plattenmaß: 41,7 x 29 cm, Blattmaß: ca. 53,4 x 35 cm. Künstlerinfo: franz. Kupferstecher u. Illustrator, einer d. besten Schüler v. Daullé, bekannt f. s. Gesellschaftsstücke, galante Szenen u. Illustrationen zahlreicher Galerie- und Kupferstichwerke, tätig in Paris, Quelle: Th.B.
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1546 • Martin Elias Ridinger (um 1730 Augsburg bis 1780 Augsburg) • Limit: 0.00€ • Gebot: 110.00€
”Hirsch gerechter Jäger”, barocker Kupferstich nach einer Zeichnung seines Vaters Johann Elias Ridinger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg, dt. Maler, Graphiker u. Verleger, wurde durch Tier- u. Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil s. Schaffens ausmachten, Quelle: Th.B.), Jäger mit angeleintem Jagdhund einer Spur folgend, Kupferstich/Bütten, um 1760, unten dt. und franz. bet., li. unter d. Abb. in der Platte bez. ”Joh. El. Ridinger inv. del. et excud. Aug. Vind. (Augsburg)”, re. unter der Platte Stechersign. ”Martin El. Ridinger sculpsit”, fleckig, rs. Montierungsreste, ungerahmt, Plattenmaß: 33,8 x 25,4 cm, Blattmaß: 45 x 34,3 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher und Verleger, Sohn und Nachfolger im Verlag des Johann Elias Ridinger, Schüler seines Vaters und bei J. J. Preißler in Nürnberg, tätig in Augsburg, Quelle: Th.B.
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1547 • Martin Elias Ridinger (um 1730 Augsburg bis 1780 Augsburg) • Limit: 0.00€ • Gebot: 100.00€
”Windhetzer”, barocker Kupferstich nach einer Zeichnung seines Vaters Johann Elias Ridinger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg, dt. Maler, Graphiker u. Verleger, wurde durch Tier- u. Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil s. Schaffens ausmachten, Quelle: Th.B.), Reiter zu Pferd, mit seinen Hunden einen Hasen nachsetzend, Kupferstich/Bütten, um 1760, unten dt. und franz. bet., li. unter d. Abb. in der Platte bez. ”Joh. El. Ridinger inv. del. et exc. Aug. Vind. (Augsburg)”, re. unter der Platte Stechersign. ”Mart. El. Ridinger sculps.”, fleckig, rs. Montierungsreste, ungerahmt, Plattenmaß: 34 x 25,7 cm, Blattmaß: 45 x 34,3 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher und Verleger, Sohn und Nachfolger im Verlag des Johann Elias Ridinger, Schüler seines Vaters und bei J. J. Preißler in Nürnberg, tätig in Augsburg, Quelle: Th.B.
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1548 • Johann Christoph Weigel (1661 Marktredwitz bis 1726 Nürnberg), attr. • Limit: 0.00€ • Gebot: 0.00€
auch Christoph W. junior, Jesus vor Osterlandschaft mit Lamm Gottes über der Schulter, oben bez. ”Freuet euch mit mir, den ich habe mein Schaaf funden das verloren war” und unten Sinnspruch auf die Verderbtheit der Welt, Kupferstich/Bütten, um 1720, unten mittig sign. ”J. C. Weigel excudit”, min. fleckig, hinter Glas u. Passep. gerahmt, Plattenmaß: ca. 29 x 18,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher und Verleger, Bruder des Kunsthändlers und Kupferstechers Christoph Weigel (1654-1725), 1701 Bürgerrecht von Nürnberg, wie sein Bruder ließ er sich als Kupferstecher und Verleger in Nürnberg nieder, 1717 Genannter des Größeren Rates, nach seinem Tod Anfang September 1726 führte seine Witwe Barbara Magdalena Weigel geb. Schwab (1679-1771) die Handlung weiter, um 1734 übernahm der Sohn Christoph (ca. 1700-1777) die Geschäftsführung, Quelle: Th.B. und Internet.
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1549 • Johann Wilhelm Windter (um 1696 bis 1765 Nürnberg) • Limit: 0.00€ • Gebot: 0.00€
auch Winter, ”Christianus Marggraf zu Brandenburg-Bayreuth, Herzog in Preussen, zu Magdeburg, Geboren den 30. Jan. 1581 (Cölln an der Spree), succedirt (nachgefolgt im Sinne Thronerbe) zu Bayreuth Anno 1603, vermaehlt den 19. Apr. 1604 - Gestorben den 30. May 1655”, Halbfigurenbildnis des 1603-1655 regierenden Markgrafens des fränkischen Fürstentums Bayreuth aus dem Hause Hohenzollern, dem Begründer der ”Protestantischen Union” und Verbündeten König Gustav Adolfs von Schweden im 30-jährigen Krieg, Th.B. führt den Stich im Verzeichnis und bemerkt: „Einer der besten Bildnisstecher des 18. Jh.s. ... Charakteristisch für W.: die feine, plastische, inkarnatmäßige Behandlung des Gesichtes, die weiche u. zarttonige Modellierung des Haares, die Sorgfalt in der Abwägung der Licht- und Schattenabstufungen, ...”, barocker Kupferstich/Bütten, unten auf Sockel bet., unter d. Abb. bez. ”Schwabach und Leipzig, zu finden bey Johann Jacob Enderes Hoch-Fürstl. priv. Buchhändler” und re. unten sign. ”J. W. Windter Eff. sc. Nor. 1744 (zeichnender Stecher, Nürnberg 1744)”, hierzu ergänzt Th.B. ”Die Überfülle von Aufträgen zwang ihn zur Heranziehung von Gehilfen. Die regelmäßig gekreuzten Hintergründe, … sind Gesellenarbeit. Zuweilen sind ... nur die wichtigsten Teile, vor allem die Gesichter, von W. selbst. Daher zuweilen der Vermerk „J. W. Windter Skulptaram direxit (unter der Leitung des Kupferstechers)“ oder „J. W. Windter Effig. sculp. (zeichnender Kupferstecher)“, innerhalb der Plattenkante geschnitten und auf Papier aufgezogen, hinter Glas gerahmt, Abb. 33 x 20,7 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher (vor allem Portraitstich) und Zeichner, erste Arbeit dat. von 1719, arbeitete ab ca. 1740 vorwiegend für die markgräflich-brandenburgischen Höfe in Ansbach, Bayreuth und Kulmbach, tätig in Nürnberg, Quelle: Th.B.
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1550 • Jakobs Begräbnis • Limit: 0.00€ • Gebot: 20.00€
alttestamentarische Szene aus dem Buch Mose (Genesis 50:13) ”... und führten ihn ins Land Kanaan und begruben ihn in der zwiefachen Höhle des Ackers, die Abraham erkauft hatte mit dem Acker zum Erbbegräbnis von Ephron, dem Hethiter, gegenüber Mamre ...”, vielfigürliche Darstellung des Begräbnisses von Jakob, einem der Erzväter der Israeliten im Tanach und Stammvater der Zwölf Stämme Israels, durch seine trauernden Nachkommen, seinem Sohn Jakob und dessen Brüdern mit Familien, eindrucksvolle niederländische Bibelillustration, unten niederl. bet. und in der Abb. mit Buchstaben zur Erklärung der Szene versehen, Legende fehlt, Kupferstich/Bütten, um 1650, unsign., Falt- und min. Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Plattenmaß: 30 x 44,8 cm.
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1551 • Ansicht der Stadt Eisenerz in der Steiermark um 1630 • Limit: 0.00€ • Gebot: 110.00€
”Der weijt berümpte Marckt und Bergwerck Eijsenartz im Hertzogtum Steyer”, Darstellung der Stadt mit der Pfarrkirche St. Owald, der Frauenkirche, dem alten Rathaus und weiterer in der Legende re. oben näher bezeichneter Gebäude vor alpiner Kulisse (Erzberg, Pfaffenstein u.a.), oben mittig in Spruchband bet. sowie Abbildung des Stadtwappens, li. oben auf Spruchband Widmung und sign. ”Denen Wol Edlen Gestrengen und vesten N. R. Herren der Innerbergischen Haupt Eysen- und Stahel-Handlungs-Gewerckschafft Dedicirt und offerirt von Matth. Merian” (Merian widmet das Blatt der Innerberger Hauptgewerkschaft, einer 1625 durch Kaiser Ferdinand II. gegründeten und bis 1881 bestehenden Gesellschaft zur Eisengewinnung und -vermarktung, welche der Kontrolle des Landesfürsten unterstellt war und die beträchtlichen, unverhältnismäßigen Gewinne des Eisenhandels gegenüber der defizitären Produktion verhindern sollte, das seinerzeit weltgrößte Unternehmen der Eisenproduktion hatte zur Zeit Merians bereits 2000-3000 Beschäftigte und produzierte jährlich 5000 t Eisen), Kupferstich/Bütten, von Matthäus Merian den Älteren (1593 Basel bis 1650 Schwalbach), Darstellung bestehen aus 2 orig. zusammengefügten Teilstichen, Buchillustration wohl aus Merians Topographia, mehrere Bugfalten, gegilbt und Erhaltungsmängel, hinter Glas (def.) gerahmt (rest.bed.), Plattenmaß: ca. 22 x 70,3 cm. Künstlerinfo: schweiz. Kupferstecher, Buchhändler u. Verleger, 1606-09 Schüler d. Kupferstechers Dietrich Meyer in Zürich, u. des Glasmalers Christof Murer, 1610 b. F. Brentel in Straßburg, 1614 in Nancy u. Paris, 1615 in Basel, wandert 1616 über Augsburg u. Stuttgart in d. Niederlande, 1617 Verlagsgründung mit Joh. Dietrich de Bry in Oppenheim, 1620-24 eigene Werkstatt in Basel, 1625 Übernahme d. Kunsthandl. s. Schwiegervaters in Frankfurt a. Main, Quelle: Th.B.
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1552 • Ansicht Dresden um 1580 • Limit: 0.00€ • Gebot: 100.00€
”Dresa florentis simum misniae opp. illust. Saxoniae ducum sedes”, aus Georg Braun und Frans Hogenberg ”Civitates Orbis Terrarum” (Die Bilderhandschrift ”Civitates Orbis Terrarum (Städte der ganzen Welt)” war eines der bedeutendsten topographischen Werke des späten 16. Jh., es wurde innerhalb von 46 Jahren, ab 1572 bis 1618, in Köln herausgegeben und stellte einen der ersten systematischen Städte-Atlanten dar und erschien in zahlreichen, meist lateinischen Ausgaben, später gelangten die Druckplatten in den Besitz von Jan Jansson im Amsterdam, der sie 1657 neu aufgelegte), oben re. Titelkartusche, mittig das Wappen der Wettiner über Panoramaansicht der Altstadt und der Neustadt von Dresden mit einzelnen hervorgehobenen und beschrifteten Gebäuden, wie dem Schloss, dem Zeughaus, Frauenkirche u. a., unten mittig Darstellung von vornehmen Bürgern in der Tracht der Zeit, altkolorierter Kupferstich/Bütten, wohl gestochen von Frans Hogenberg (dt. Radierer und Kupferstecher, 1535 Mecheln bis 1590 Köln), Mittelbugfalte, rs. nzl. Info zum Blatt, hinter Glas und Passep. gerahmt, Abb. ca. 16 x 47 cm.
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1553 • Barocke Himmelskarte nach 1707 • Limit: 0.00€ • Gebot: 205.00€
”System Solare Et Planetarium ex hypothesi Copernicana secundum elegantissimas Illustrissimi quondam Hugenii deductiones novissime collectum & exhibitum a ... (Sonnensystem und Planetarium nach der Hypothese des Kopernikus, mit den verfeinerten Erkenntnissen des berühmten Huygens [Christiaan Huygens, niederl. Astronom 1629-1695] neuerlich zusammengestellt und herausgegeben von ...)”, prächtige Darstellung der Sternbilder und Planeten im Jahresverlauf, umgeben von zahlreichen figürlichen Kartuschen, Legenden und Illustrationen, u. a. Darstellung der Sonnenfinsternis in Nürnberg am 12. Mai 1706, versehen mit zahlreichen lat. Erläuterungen, oben im Schriftband bet. u. bez. ”a Homanne Bapt. Homanno Noribergae”, handkolor. Kupferstich/Bütten auf Doppelbuchseite, gestochen 1707, herausgegeben von Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger u. Jesuit, vermutlich Schüler v. David Funk, gründete um 1702 d. eigenen Verlag ”Homännisches Landkarten-Offizin”, 1715 Mitglied d. kgl. preuß. Societät d. Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm d. Titel eines ”Kayserl. Geographen” u. d. russische Zar Peter Alexejwitsch ernannte H. zum ”Kayserl. russ. Agenten”, tätig u. a. in Wien, Leipzig u. Nürnberg, Quelle: Th.B.) in Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Astronom Johann Gabriel Doppelmayr (1677 Nürnberg bis 1750 Nürnberg), wohl aus dem 1742 bzw. 1748 erschienenen Atlaswerk ”Atlas Coelestis”, rs. handschriftl. Seitenzahl ”32” in Tusche, Mittelbugfalz, min. Altersspuren, ungerahmt, Plattenmaß: 49 x 57,3 cm.
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1554 • Karte Italien 1742 • Limit: 0.00€ • Gebot: 40.00€
li. unten in figürlicher Barockkartusche betitelt ”Italia in suos Status divisa et ex prototypo del´ Isliano desumta...”, hier auch sign. ”... Curantibus Homannianis Heredibus”, Darstellung der Apennin-Halbinsel, mit den Inseln Sardinien und Korsika und der Adriaküste, grenzkolorierter Kupferstich/Bütten aus dem Verlag von ”Homanns Erben” (1702 bis 1848), oben dat. ”Anno MDCCXLII (1742)”, Doppelbuchseite mit Mittelfalz (teilweise gebrochen), min. Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Abb. ca. 49 x 57 cm. Info: Johann Baptist Homann, 1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger u. Jesuit, gründete um 1702 d. eigenen Verlag ”Homännisches Landkarten-Offizin”, tätig u. a. in Wien, Leipzig u. Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Johann Christoph Homann (1703-1730) über, der seine beiden Geschäftsführer, Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (franz. Heritiers de Homann, lat. Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Th.B. und Internet.
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1555 • Karte Italien 1762 • Limit: 0.00€ • Gebot: 120.00€
”Li Regni di Sicilia, e Sardegna, colle Adiacent Isole di Corsica, Elba, Malta, e Liparee, o di Vulcano, Non Men Che Parte delle Spiagge Settentrio Nali del Africa , e delle Meridionali d'Italia ... (Die Herrschaften von Sizilien und Sardinien, beigefügt die umgebenden Inseln von Korsika, Elba, Malta und Liparee und des Vulkans …? die nördliche Küste Afrikas und die südliche Italiens ...)”, Karte des Mittelmeerraumes, li. unten prächtige, oben und in figürlicher Rokokokartusche mit thronendem Kriegsgott Mars von wappentragenden Engeln und Spruchband ”pro Fide (für den Glauben)” bet. und bez. ”... a Io. Ant. Rizzi Zannoni Math. et Geograph. ... Homannianis Hered. Norimb. (Nürnberg) 1762”, kolor. Kupferstich von Homanns Erben (Johann Baptist Homann [1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger u. Jesuit] gründete um 1702 d. eigenen Verlag ”Homännisches Landkarten-Offizin”, tätig u. a. in Wien, Leipzig u. Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Johann Christoph Homann (1703-1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (franz. Heritiers de Homann, lat. Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Th.B. und Internet), nach einer Zeichnung von Giovanni Antonio Bartolomeo Rizzi Zannoni (1736 Padua bis 1814 Neapel, ital. Kartograph und Geograph, Quelle: Internet), stärkere Erhaltungsmängel, auf Karton aufgezogen, ungerahmt, Blatt: ca. 47 x 58 cm.
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1556 • Karte Spanien und Portugal um 1720 • Limit: 0.00€ • Gebot: 35.00€
re. oben in figürlicher Barockkartusche mit den Wappen der Fürstentümer der Region betitelt ”Regnorum Hispaniae et Portugalliae Tabula generalis de l´Isliana aucta et ...”, hier auch sign. ”... á Ioh. Bapt. Homanno S. C. M. Geogr. Norimbergae”, Darstellung der iberischen Halbinsel, der balearischen Inseln (Ibiza, Mallorca und Menorca) sowie einen Teil der Küste Afrikas, grenzkolorierter Kupferstich/Bütten von Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), Doppelbuchseite mit Mittelfalz (teilweise gebrochen), min. Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Abb. ca. 47 x 58 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger u. Jesuit, vermutlich Schüler v. David Funck, gründete um 1702 d. eigenen Verlag ”Homännisches Landkarten-Offizin”, 1715 Mitglied d. kgl. preuß. Societät d. Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm d. Titel eines ”Kayserl. Geographen” u. d. russische Zar Peter Alexejwitsch ernannte H. zum ”Kayserl. russ. Agenten”, tätig u. a. in Wien, Leipzig u. Nürnberg, Quelle: Th.B. und Internet.
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1557 • Karten Ungarn 18. Jh. • Limit: 0.00€ • Gebot: 25.00€
Darstellung der Donau von Pest (Budapest) bis Pressburg (Bratislava) auf zwei Kartenteilen (hier auch ungar. Staatswappen) und des Karpatenbeckens um Debrezin (Debrecen) auf drittem Teil, wohl ehemals Buchillustrationen, drei partiell handkolor. Kupferstiche/Bütten, je bet. ”Hungaria”, unsign., min. fleckig, gemeinsam hinter Glas und Passep. gerahmt, je ca. 16 x 8,5 cm.
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1558 • Lionel Edwards (1877 oder 1878 Clifton bis 1966 Salisbury) • Limit: 0.00€ • Gebot: 180.00€
vier Fuchsjagdszenen, Reiter und Hunde in weiter Landschaft bei der Jagd, Farblithos, um 1920, je re. bzw. li. unten im Druck sign., min. Altersmängel, Pendants, orig. hinter Glas gerahmt, IM je ca. 18 x 27 cm. Künstlerinfo: engl. Illustrator, Pressezeichner und Maler, stud. 1897-1903 bei Arthur Stockdale Cope in South Kensington, an der Heatherley´s School of Art und an der Tiermalschule von William Frank Calderon in London, 1898 jüngstes Gründungsmitgl. des London Sketch Clubs, spezialisierte sich früh auf Pferdedarstellungen und war für seine Jagdszenen berühmt, zunächst in London ansässig, nach 1905 in Radley, Oxfordshire, Worcestershire und Benarth, später in West Tytherley bei Salisbury, Quelle: Vollmer und Internet.
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1559 • Markus Eberhard Aloys Emminger (1808 Biberach a. d. Riss bis 1885 Biberach) • Limit: 0.00€ • Gebot: 50.00€
”Heilbronn-Jägerhaus”, Waldlandschaft mit biedermeierlicher Personenstaffage vorm Ausflugslokal, Litho, um 1860 nach einer Zeichnung von Lapple, oben bet. ”Heilbronn” und unten bez. ”Jägerhaus, Verlag v. Albert Scheurlen in Heilbronn, Gedr. b. J. Adam in München”, li. unter d. Abb. bez. ”gez. v. Lapple”, re. sign. ”lith. v. Emminger”, min. gegilbt, orig. hinter Glas gerahmt, Abb. ca. 14,5 x 19 cm. Künstlerinfo: dt. Lithograph und Landschaftszeichner, kurzzeitig Unterricht bei dem Maler J. B. Pflug in Biberach, anschl. Lehre in der Ebner´schen Kunsthandlung in Stuttgart, Schüler von Johann Friedrich Dieterich, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, Unterweisung in Lithographie durch Lorenz Ekemann-Allesson, 1835/36 Sudienreise nach Italien mit königl. Stipendium, 1838 Donaureise und 1845 Rheinwanderung, 1849 Reise nach Rom, die zahlreichen, während der Reisen angefertigten Landschaftszeichnungen wurden, zurückgekehrt, in Lithos umgesetzt und fanden regen Zuspruch, 1854 Umzug n. München, 1873 Übersiedlung nach Stuttgart und 1878 Rückkehr n. Biberach, Quelle: Th.B. und Internet.
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1560 • August Podesta (1813 Malchow bei Waren bis 1858 München) • Limit: 0.00€ • Gebot: 50.00€
”Wartberg bei Heilbronn”, Blick auf den Hausberg von Heilbronn mit dem mittelalterlichen Wartbergturm in der Form bis 1863 mit Kegeldach und Signalballon und der nach einem Brand (1844) im Jahre 1846 im klassizistischen Stil wiedererrichteten Gastwirtschaft, biedermeierliche Litho, um 1850, nach einer Zeichnung des Heilbronner Malers Friedrich Salzer (1827-1876), unten dt. und franz. bet., u. bez. ”Gedr. v. Th. Kammerer in München” und Verlagsangabe ”C. Drechslersche Buchhandlung in Heilbronn”, li. unter d. Abb. bez. ”Nach d. Natur gez. v. F. Salzer”, re. sign. ”Lith. v. A. Podesta”, min. fleckig u. gegilbt, alt hinter Glas gerahmt, Abb. ca. 14,5 x 20 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Lithograph, stud. in Dresden und München, tätig in München, Quelle: Th.B., Nagler u. Boetticher.
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1561 • Johann Heinrich Ramberg (1763 Hannover bis 1840 Hannover) • Limit: 0.00€ • Gebot: 120.00€
Am Spieltisch, skurrile, karikaturhafte Zockergesellschaft am großen runden Tisch im Interieur, kolor. Litho, um 1820, nach einer Zeichnung von Ramberg, li. unten in der Platte bez. ”J. Ramberg del.”, mittig monogrammiert ”F.S.” (event. Friedrich Scharrer, Lithograph, um 1820-30 in Nürnberg tätig, Quelle: Nagler), gegilbt und min. Erhaltungsmängel, hinter Glas und Passep. gerahmt, Abb. ca. 42 x 53,6 cm. Künstlerinfo: bedeut. dt. Maler, Radierer, Zeichner, Karikaturist und Illustrator, zunächst erster Unterricht beim Vater, dem Architekten Johann Daniel Ramberg, stud. 1781-88 an der Royal Acad. London, hier Schüler von Benjamin West, persönlicher Schützling König Georg III. von England und Hannover, Pensionär d. Londoner Akad., unternahm ausgedehnte Studienreisen, z.B. 1790- 93 nach Italien, anschließend tätig in Hannover und Ernennung zum ”Königlichen Hof- und Cabinettsmaler” am Hannoveraner Hof, tätig in Hannover, London, Freiburg im Breisgau, Quelle: Th.B. und Internet.
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